#deinfr

Mit dem Podcast #deinfr entsteht bis zur Oberbürgermeister*innenwahl 2026 in Freiburg ein offener Raum für vielfältige Perspektiven und Expertisen. Menschen aus unterschiedlichen Bereichen teilen ihre Visionen, Fragen, Herausforderungen und Ideen für die Zukunft der Stadt – mit dem Ziel, gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich Freiburg in den kommenden acht Jahren entwickeln soll.

Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.

#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.

#deinfr

Neueste Episoden

#deinfr Folge 33 – Recht. Klar. Für alle: Ein Gespräch mit Zahra Khan

#deinfr Folge 33 – Recht. Klar. Für alle: Ein Gespräch mit Zahra Khan

96m 6s

In dieser Folge von #deinfr entwirft Zahra Khan eine Vision von Freiburg, in der der Zugang zu Recht nicht vom eigenen Bildungsstand oder Geldbeutel abhängt. Rechtliche Information wäre so selbstverständlich, dass Einrichtungen wie die Refugee Law Clinic sich überflüssig machen könnten – weil die Stadt diese Aufgabe übernimmt, statt sie dem Ehrenamt zu überlassen. In Behörden wie der Ausländer- oder Einbürgerungsstelle würden Lotsinnen und Lotsen Menschen durch die Amtssprache führen und erklären, was zu tun ist – bevor eine Sanktion droht, nicht danach. Eine kostenfreie Rechtsberatung im Aufenthalts-, Miet- und Sozialrecht wäre für alle zugänglich. Ehrenamtliche Kritik an der Verwaltung...

#deinfr Folge 32 – Mitmachstadt: Ein Gespräch mit Natalie Gros

#deinfr Folge 32 – Mitmachstadt: Ein Gespräch mit Natalie Gros

69m 46s

In dieser Folge von #deinfr entwirft Natalie Gros eine Vision von Freiburg, in der Vielfalt im Stadtbild sichtbar wird und echte Bürger*innenbeteiligung gelebt wird. Die Stadt wäre tatsächlich GREEN City – mit mehr Grünflächen statt versiegelter Plätze wie bei der Alten Synagoge. Geloste Bürger*innenräte würden die Agenda bestimmen und konkrete Vorschläge zur Stadtentwicklung erarbeiten, die der Gemeinderat umsetzen müsste. Dieses Modell würde autoritäre Strukturen aufbrechen und Menschen befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Statt auf einzelne Führungspersonen zu vertrauen, entstünde eine aktive Stadtgesellschaft. Der Gemeinderat würde dezentral in verschiedenen Stadtteilen tagen, die Verwaltung würde Begegnung auf Augenhöhe praktizieren. Die Innenstadt würde...

#deinfr Folge 31 – Dörfer in der Stadt: Ein Gespräch mit Volker Rausenberger

#deinfr Folge 31 – Dörfer in der Stadt: Ein Gespräch mit Volker Rausenberger

65m 28s

In dieser Folge von #deinfr entwirft Volker eine Vision von Freiburg, in der gemeinschaftliches Leben im Mittelpunkt steht. Die Stadt würde proaktiv gegen Einsamkeit vorgehen. Vorbild könnte Dänemark sein, wo Pflegeheime und Kitas gemeinsam untergebracht sind. Menschen baulich zusammenzubringen, wäre hier zentral, wichtig. Dabei würden alle Bereiche – Kultur, Soziales, Nahverkehr, Wohnungsbau – zusammen gedacht werden. Der Nahverkehr wäre kostenlos und ausgebaut. Kulturelle Teilhabe würde früh gefördert: Musiker*innen, Handwerker*innen, Kostümgestalter*innen usw. würden bereits in Kitas und Schulen mit jungen Menschen arbeiten. Schulen wären offene Räume und würden mit der Gesellschaft kooperieren. Es gäbe unterstützende Netzwerke – Dörfer in der Stadt...

#deinfr Folge 30 – Stadt des Zuhörens: Ein Gespräch mit Charlotte Clossé

#deinfr Folge 30 – Stadt des Zuhörens: Ein Gespräch mit Charlotte Clossé

115m 28s

In dieser Folge von #deinfr entwirft Charlotte Clossé eine Vision von Freiburg, in der Architekturpsychologie die Stadtplanung prägt: Öffentliche Räume laden zum Verweilen, Austausch und Mitgestalten ein. Denn heute bewegen sich Menschen je nach Stadtteil oft in abgeschlossenen Blasen. Deshalb braucht es Begegnungsorte, die heterogene Gruppen zusammenbringen.
Hochschulen und Schulen können so zu mehr als Lernorten werden – zu Räumen der Begegnung, die sich für die Stadtgesellschaft öffnen. Wobei Grundschulen zeigen, was möglich ist: Hier lernen Kinder, Perspektiven anzuerkennen, zuzuhören und gemeinsam zu handeln. Neugier und das Fragen nach den Warum kommen hinzu. Was alles auf die Stadtgesellschaft übertragen werden...