#deinfr Folge 23 – Freiburg bewegt sich: Mobilität, Transparenz und digitale Freiheit: Ein Gespräch mit Fabian Kern
Shownotes
In dieser Folge von #deinfr entwirft Fabian Kern eine Vision für ein Freiburg, das Mobilität, Transparenz und digitale Souveränität neu definiert. Eine eng getaktete S-Bahn auf beiden Stadtachsen, ein ausgebautes Straßenbahnnetz, Radschnellwege aus allen Richtungen und ein Pförtnersystem an den Einfallstraßen entlasten die Innenstadt; Park-and-Ride, Frelo, Straßenbahn und E-Scooter mit Batterieswap bieten attraktive Alternativen. Superblocks schaffen mehr Ruhe und Lebensqualität. Politisch wird Freiburg deutlich transparenter: Gemeinderats- und Ausschusssitzungen sind live und im Nachhinein zugänglich, öffentlich finanzierte Daten werden zum öffentlichen Gut, sodass Bürger*innen selbst Ideen entwickeln können. Digital setzt die Stadt auf unabhängige, dezentrale Netzwerke statt auf kommerzielle Plattformen. Und sie stärkt eine Kultur, die wissenschaftliche Erkenntnisse ernst nimmt und umsetzt. Eine kompakte Vision für ein Freiburg, das Verkehr intelligent steuert, Politik öffnet und demokratische Teilhabe zeitgemäß denkt.
Ihr findet Fabian hier bei Mastodon: https://freiburg.social/@fabzgy
Initiativen, die im Podcast erwähnt werden:
http://www.vcd.org/freiburg
https://gartencoop.org
https://www.naturenergie-sharing.de/
https://rdl.de/
Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.
Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Deine FR.
00:00:04: Heute bin ich im Gespräch mit Fabian.
00:00:06: Fabian, wer bist du?
00:00:09: Hallo, erst mal.
00:00:11: Hallo an die, die mit hier dabei sind.
00:00:13: Ich bin Familienvater in Freiburg, wohne hier seit ... ... zwei tausend vier.
00:00:19: Bin als Zivi hierhergekommen.
00:00:20: Na, gerade auch eine brandaktuelle Debatte, Zivilinswerflicht.
00:00:24: Aber vielleicht nicht unbedingt städtisch kommunales Thema.
00:00:27: Genau, hab ich Zivi gemacht, hab dann auch hier studiert.
00:00:31: Inologie, Soziologie und Geschichte.
00:00:33: Also ein Studium, das mich auf mein Leben vorbereitet, nicht unbedingt auf den Beruf, den ich heute habe.
00:00:40: Hab dann verschiedene Sachen gemacht in Freiburg und klar, jetzt immer wer bist du, aber im Prinzip ist das schon auch das, was meine Persönlichkeit noch formt, was man gemacht hat.
00:00:50: Also während des Studiums habe ich bei Radio Dreigland angefangen.
00:00:56: Informationen aufzubereiten, Nachrichten zu verbreiten, ein Stück weit Kommunikation war und ist mir da ein sehr wichtiges Thema.
00:01:03: Ich habe bei verschiedenen Open-Posting-Plattformen auch mitgemacht.
00:01:08: Im Internet habe ich das alles sehr eng begleitet und auch aktiv mitgemacht.
00:01:11: Ich
00:01:12: kann es mal fragen für Leute, die nicht wissen, was Open-Posting bedeutet, was heißt das?
00:01:17: Es gab und gibt hier ein Portal, das ist Weltweit gegründet worden in den Widerständen gegen die großen globalen Treffen des IMF und so in Seattle, das ist in die Medianetzwerk.
00:01:32: Damals war das noch relativ neu, dieses Web zwei Nudel, das nicht nur ... die großen Sendeanstalten ihre Nachrichten an die Zuschauerinnen und Zuschauer verbreiten, sondern dass man selber Teil der Medienlandschaft wird.
00:01:45: Also Become Your Media war immer so das Logo, das Lämmer und da gab es dann auch irgendwann einen deutschen Ableger in die Media Deutschland und irgendwann in die Media links unten Ableger.
00:01:53: war jetzt auch neulich wieder in den Medien, weil die Staatsanwaltschaft Karlsruhe dort zwei Hausdurchsuchungen gemacht hat.
00:01:57: Und das glücklicherweise kassiert wurde, sieht so aus, als ob wir noch ein Rechtssystem haben, wo sich die Behörden nicht alles erlauben können.
00:02:04: Die Frage ist natürlich trotzdem, was passiert jetzt mit diesen Staatsanwältern und Richtern, die diese Untersuchungsbilder, die Hausdurchsuchungen unterschrieben haben?
00:02:11: Wahrscheinlich nicht, sie machen wahrscheinlich wartehen Karriere.
00:02:13: Aber immerhin sind diejenigen, die davon betroffen wurden, haben höchstrichterlich jetzt auch geklärt bekommen, dass das nicht rechten war.
00:02:20: Also, da Radio Dreigland war ich immer mit involviert, habe in der Zeit mich auch schon, ich habe auf dem Informations-Technik-Gymnasium Abitur gemacht, an Kreiskonstanz in Singlem, Hohendwiel und habe da auch schon viel Kontakt gehabt zu der Wikipedia-Geschichte, also auch da diese Frage, wer sagt eigentlich, was real ist und was nicht, wie entstehen Wahrheiten.
00:02:38: Ich habe Geschichte eben studiert, auch da ist ja ganz viel.
00:02:42: Objektivität, ein Anspruch, aber nie kann eigentlich nie zu hundert Prozent angenommen werden oder erreicht werden, weil es immer eine Perspektive gibt.
00:02:50: Männliche weiße Geschichtsschreibung lesen wir heute und sehen das als.
00:02:54: das ist damals passiert.
00:02:55: Die Frage ist, Christoph Kolumbus ist ein Entdecker oder ein Unterdrücker und Besetzer.
00:03:01: Haben wir viel auch diskutiert.
00:03:03: Hab in Lateinamerika studiert, in Costa Rica, hab in Brasilien gearbeitet.
00:03:07: in einem Raustauschprogramm, da war das natürlich immer Thema, Konkistur oder eben Entdecker.
00:03:15: Genau, also das war dann, ja, wie bei dem Jubiläum und so.
00:03:19: In Freiburg, eben während des Studiums, ich hatte noch das Glück, Magister zu studieren, war dann kein verschuldes Studium, sondern man hatte gewisse Anforderungen, die man im Grundstudium überhaupt studieren musste, aber man hatte auch relativ viel Freiheit.
00:03:32: Das heißt, ich konnte diese Tätigkeit bei Radio Dreigland schon während des Studiums aufnehmen.
00:03:37: Die anderen internetaktivistischen Geschichten wie Gpda OpenStreetMap, bei Arbeiten von Karten, wie wird die Realität auf einer Karte abgebildet, wer trägt Informationen bei, wer priorisiert, was ist wichtig, was wird wo angezeigt.
00:03:51: Und habe dann auch in Freiburg die Gartenkoop mitgegründet.
00:03:55: Jetzt nicht unbedingt ein sehr digitales Projekt, aber die Idee einer solidarischen Landwirtschaft, also wir beackern seit ... als das Jahr zweitausendneun haben wir uns gegründet, haben die sind nach Genf gefahren, haben uns dann die Jalla de Cocania angeguckt, ein Projekt, das seit mittlerweile fünfunddreißig vierzig Jahren existiert.
00:04:12: Und haben uns gedacht, wenn das da funktioniert, warum gibt es das bei uns nicht?
00:04:15: Die Idee halt, dass wir uns selbst mit Bio-Lebensmitteln selbst versorgen, also dieser Selbstversorgersanspruch war relativ hoch oder ist relativ hoch.
00:04:23: Wir kaufen nichts zu, wir sind keine Einkaufsgemeinschaft, wir produzieren auf elf Hektar Land mit acht bis zehn angestellten GärtnerInnen Gemüse und verteilen die ganze Ernte an alle.
00:04:32: Und das Geld, das wir dafür brauchen, um die GärtnerInnen anzustellen, das hat gut zu kaufen, den Jünger zu kaufen, das Land zu packen, das bringt die Gemeinschaft zusammen.
00:04:40: Also wir sind ein Verein, die Garten Kopffalburg, die kauft offiziell das Gemüse von der Grünzeug-GMBH und die ganze Ernte wird unter den Mitgliedern verteilt.
00:04:48: Der Finanzbedarf, den wir haben, wird von den Mitgliedern gemeinschaftlich getragen.
00:04:52: Also wir machen dann immer, war jetzt vor zwei Wochen die Hauptversammlung, wo wir uns angucken, wie viel Geld brauchen wir im kommenden Jahr, und dann gibt jedes Mitglied ein Gebot ab.
00:05:00: Und so wird der Finanzbedarf im Prinzip gedeckt.
00:05:04: Jeder kann auch ein individuelles Gebot abgeben.
00:05:05: Also wir haben da, ich ehrlich gesagt, gar nicht so arg, aber andere Aktive in der Kooperative haben nach elf, zwölf, dreizehn Jahren einen... gewickelt, dass man eben nicht nur sagt, es gibt das Durchschnittsgebot und jeder guckt halt, fühlt er sich so einigermaßen wohlhabend oder nicht.
00:05:22: Sondern wir haben dann wirklich ein System entwickelt, wo die Mitglieder sozusagen ihr Durchschnittshaushalt-Nettoreinkommen eingeben und das dann in Relation gesetzt wird.
00:05:31: Wenn du ein Einkommen hat, das MG-Hundertdreißig Prozent von den abgegebenen Nettoreinkommen ist, dann ist dein empfohlener Gebotsanteil auch Hundertdreißig Prozent des Durchschnitts.
00:05:43: um da ein bisschen größere Gefühl wird zu kriegen, wo stehe ich eigentlich in der Gesellschaft?
00:05:47: Weil, frei nach Friedrich Merz, wir sind ja alle Mittelschicht.
00:05:50: Natürlich.
00:05:52: Das Selbstbild, das ist immer ein sehr... Es entspricht nicht unbedingt der statistischen Wahrheit.
00:05:58: Genau, also das Gartenkorb irgendwie bin ich immer noch aktiv, mache ich noch die Buchhaltung für, gehe jetzt nicht mehr wöchentlich auf die Plenars oder sowas, haben sich die... Priorität net aufs Schoben.
00:06:08: Hab dann bei der Kooperation Brasilien gearbeitet, war da in der Brasilien Solidarität, soziale Bewegungen in Brasilien, unterstützt Konferenzen, hier organisiert Podcasts, aufgenommen, Mais und Café in zweisprariger Podcast, deutsch-portugiesisch.
00:06:20: Und bin dann zum VCD gegangen, im Nebenjob als Geschäftsführer.
00:06:25: Das war im Prinzip nur ein Nebenjob.
00:06:27: Hab dann dort den FR-Entscheid mitgegründet, den Fuß- und Rad-Entscheid in Freiburg.
00:06:32: War auch Vertrauensperson, oder bin's noch?
00:06:34: Nein, ich ... Das Amt des Vertrauenspersonen ist im Prinzip dann beendet worden, als der Gemeinderat das offiziell abgelehnt hat, dass darüber ein Bürgerentscheid stattfindet.
00:06:43: Aber ich bin immer noch eingebunden als Sachkundige Bürger im Mobilitätsausschuss, eben für den VCD Verkehrsklub Deutschland.
00:06:50: Und ich bin mittlerweile Geschäftsführer bei der Nature Energy Sharing, also beim Carsharing Unternehmen hier in Freiburg, bzw.
00:06:57: wir haben Autos in ganz Südbaden und haben mehr als die Hälfte Elektroautos.
00:07:01: und Genau, also von Fuß- und Radentscheid zu Autoverlei klingt vielleicht erstmal etwas komisch, aber ist für mich eine logische Konsequenz.
00:07:12: Du kannst, wir haben acht, vierzehn Millionen Pkw in Deutschland, es gibt viel zu viele Autos.
00:07:17: Die Karstereichung ist eine Möglichkeit, die Anzahl der Autos massiv zu reduzieren und für die Wege, wo du ein Auto wirklich brauchst, dann auch ein Auto zur Verfügung zu haben.
00:07:27: Das Problem ist, wenn du von vornherein ein Auto, dein Eigen nennst und die ganzen Grundinvestitionen schon getan hast und du dann nur noch für den Kilometer Benzin bezahlst, weil Steuern schon bezahlt, ist Anschaffung schon bezahlt, ist TÜV schon bezahlt, ist und so weiter, dann ist das Auto immer das einfache und für die eine kleine Wegstrecke vielleicht auch das günstige Verkehrsmittel, aber in der Gesamtbetrachtung ist es halt nicht, also weder in der Gesamtökonomiebetrachtung für die anwesenden Leute, und schon gar nicht in der gesamten Bewegung für die Gesellschaft.
00:07:54: Genau, und da bin ich eigentlich heute, beziehungsweise die letzten sechs Jahre, viel im Mobilitätsbereich unterwegs und das ist so mein Steckenpferd und wo ich mich auch meine Aufmerksamkeit darauf fokussiere, neben der Familie mit zwei Kindern, eine fünf, einer, fünf, neun Wochen alt.
00:08:11: Ui.
00:08:11: Also
00:08:12: alles, gerade noch alles, ja.
00:08:14: Interessant.
00:08:16: Ja, es muss zugeben, dein Intro, also wer du bist, das ist eigentlich schon ein eigener Podcast.
00:08:21: Da sind ja schon so viele Sachen drin gewesen, das ist ja Wahnsinn.
00:08:25: Was ist, bist du schon lange in Freiburg und hat jetzt auch gehört, dass du sehr, sehr diverse Sachen gemacht hast in der Zeit.
00:08:31: Dementsprechend geh ich davon aus, dass du Freiburg auch unterschiedlich
00:08:33: erlebt
00:08:34: hast in der Zeit.
00:08:35: Was sind Dinge, die du an Freiburg besonders schätzt und magst?
00:08:38: Ja, also vielleicht auch zur Präzisierung.
00:08:40: Ich hab jetzt gesagt, bin im Jahr nach Freiburg gekommen.
00:08:42: Ich hab jetzt Zwiebel gemacht, hab auch hier studiert, aber bin derzeit in Tenning gewohnt.
00:08:45: Also, zwanzig Kilometer außerhalb.
00:08:46: Also, können auch die Pendelae ein bisschen und was es bedeutet, hier eben nicht in Freiburg zu wohnen wirklich, sondern dann auch immer wieder jeden Tag rein rauszumüssen.
00:08:56: Gelebt hab ich dann jetzt hier in der Viere, in Betzenhausen, und jetzt im Weingarten.
00:09:00: Also, jetzt immer seit vier, fünf Jahren in Weingarten ungefähr.
00:09:06: Genau.
00:09:07: Und was schätzt und liebst du einen fremden
00:09:09: Besonderes?
00:09:12: Ich gerne auch gerne auch mit der Perspektive mit des Pendels.
00:09:14: Aber vielleicht gibt es ja auch noch mal der Perspektive, wo du sagst, also als Beispiel, ich habe in St.
00:09:17: Blasien lange gearbeitet als Lehrkraft.
00:09:19: Und ich fand, dass ich jetzt hochfahren in Schwarzwald, habe ich echt genossen, muss ich sagen.
00:09:24: Also einfach diese Terpentine da hoch, das war einmalig das Bild.
00:09:28: Deswegen kann auch so so ein Bild sein oder Dinge sein, die du damit irgendwie auch verknüpft.
00:09:33: Ja, also ich Ich hatte damals eine gute Bekannte, eine Freundin aus Costa Rica, die mich mal hier besucht hat.
00:09:39: Und die hat im Prinzip geweint, als sie das hier gesehen hat im Vergleich zu Costa Rica.
00:09:45: Wir waren dort auch mit dem Fahrrad unterwegs.
00:09:47: Ich hab dort auch Critical Mass organisiert in San Jose und so.
00:09:49: Und war mit ihr auch in diesem Fahrradkontext unterwegs.
00:09:52: Und sie hat aber gesagt, es ist unglaublich, dass du von deinem Wohnort Training in im Prinzip zehn verschiedene Möglichkeiten hast, nach Freiburg zu kommen.
00:10:00: Und auf acht von diesen zehn Möglichkeiten kommst du an zwei Ampeln, an zwei Kreuzungen vorbei und bist in der Stadt, also musst du zweimal an einem Ampel stehen oder sowas.
00:10:08: Wenn wir in Costa Rica drei Kilometer unterwegs waren, haben wir zweimal fast das Leben verloren.
00:10:13: Also das ist einfach eine völlig andere Kontext, was es ja in Infrastruktur gibt.
00:10:17: Wohl wissen, dass wir mit dem Fuß- und Radentscheid noch viel Punkte haben, wo wir sehr viel besser werden können, aber da kann man bei allen Beschwerden sich natürlich, wenn man ist mit anderen Realitäten vergleicht, kann man sehr froh sein.
00:10:30: Wenn man es mit anderen Realitäten wie in Üdrecht vergleicht, kann man natürlich auch wieder sehr schlecht sein.
00:10:33: Aber was ich in Freiburg jetzt sage, man lernt auch immer andere Sachen zu schätzen.
00:10:36: Also, es gibt, was ich grundsätzlich, glaube ich, zu schätzen war, ist, dass es hier viele Menschen gibt, die offen sind, über neue Sachen nachzudenken, dass die Handlungsspielräume auch nicht so eingeschränkt sind wie jetzt, keine Ahnung, einen dörflichen, sehr konservativen Kontext, wo man vielleicht mit seinen Ideen relativ alleine dasteht und auch überhaupt keine Resonanz findet in der restlichen Gesellschaft.
00:10:55: Wir haben sie hier in Freiburg schon so, dass auch eine Gemeinderatsmehrheit gibt, abseits von SPD und CDU.
00:11:01: Also es gibt einfach eine linksprogressive Mehrheit, mit der man Sachen machen kann, die anderswo einfach überhaupt nicht denkbar sind, weil das einfach an den politischen Realitäten scheitert.
00:11:09: Jetzt mal abgesehen von dem politischen Kontext, finde ich die Umgebung einfach genial.
00:11:14: Also ich habe jetzt vor, Wir haben ungefähr ein Gravel-Bike gekauft und fahre im Schwarzwald und in der Umgebung rum.
00:11:20: Ich bin sehr viel außerhalb mit dem Rad unterwegs vor.
00:11:22: War Rad wirklich vor allem entweder Commuting oder in Freiburg unterwegs und Sachen geschafft kriegen sozusagen.
00:11:30: Aber jetzt habe ich auch diesen Freizeitanteil ein bisschen mehr drin und das ist schon ... Ich vergleichse auch mit meinem Sparger zum Beispiel, der wohnt am Bodensee.
00:11:37: Dann haben wir irgendwie gesagt, okay, wir wollen uns für so ein Privé anmelden.
00:11:40: Und der hatte halt fünftausend Höhenmeter.
00:11:41: Und er war so, wo soll ich Höhenmeter trainieren hier?
00:11:44: Da gibt es zwar ein paar Hügel, aber ich muss eine erst mal hundert Kilometer fahren, damit ich irgendwo Berge hab.
00:11:49: Und ich kann hier losfahren und fahre in Schalzland und hab meine achthundert Höhenmeter drin.
00:11:54: Und einfach morgens vom Frühstück, wenn ich will.
00:11:56: Also,
00:11:57: ja.
00:11:57: Also, das ist schon Wahnsinn, was wir hier für Infrastruktur haben und auch für den landschaftlichen Schönheit.
00:12:05: Ja, also ich muss zugeben, ich muss jetzt die Frage stellen, obwohl es eigentlich fast schon klar ist, in welche Richtung es gehen wird und zwar welche Werte, deine Arbeit, dein ehrenamtliches Engagement, dein Engagement in allen Bereichen oder einfach dein Dasein prägen.
00:12:22: Weil für mich war es, dass ich schon so ein Muster bei allem, was du beschrieben hast, war ein Muster dauerhaft erkennbar, aber ich bin trotzdem gespannt auf deine Antwort.
00:12:28: Was sind deine Werte?
00:12:29: Ja, und ich finde es auch schwierig, das irgendwie zu benennen als Wert.
00:12:33: Also ich hab da auch immer mal darüber nachgedacht, weil ich hab jetzt ein paar Interviews gehört und das ist auch tolles Format, wie du es so anstellst.
00:12:41: Deswegen kann man sich auch schon ein bisschen Gedanken machen, was würde ich denn antworten?
00:12:44: Und allein das ist schon ein Riesenmehrwert von diesem Format, dass sich eine oder die andere vielleicht auch denkt, okay, diese Frage, hab ich jetzt dreimal gehört, wie sie darauf geantwortet hat, wie würde ich darauf antworten?
00:12:55: Und klar, ich kann jetzt irgendwie Werte wie Solidarität, Umwelt, Nachhaltigkeit, Das sind halt oftmals so Buzzwords, wo man irgendwie ganz schwierig dann im Endeffekt greifen kann.
00:13:03: Und ich habe mir das in einem anderen Kontext auch schon mal überlegt, so diese ganze Frage nach Altruismus, wo man eigentlich sagt, ja, ich tue das für andere.
00:13:10: Weil das sind ja jetzt in den allermeisten Sachen ist mein Engagement nix, wo ich irgendwie sage, ich investiere in einen Vor, wo ich nachher viel Geld habe und dann viel für mich habe, sondern ich versuche irgendwie die Gesellschaft nach vorne zu bringen und es für alle besser zu machen.
00:13:22: für alle ist halt auch immer ein großer Anspruch.
00:13:24: Weil wenn du einen Vorschlag hast, wird nie alle Hurra schreien.
00:13:28: Ja,
00:13:29: möglichst viele.
00:13:31: Und eben, wo das halt auch möglichst nachhaltig ist.
00:13:33: Ich hab's schon mit dem Auto angedeutet.
00:13:35: Wenn du die Bundespolitik jetzt wieder eine E-Auto-Premie auslobst und sagst, wir geben Menschen, die sich ein Auto leisten können, die sich einen Führerschein leisten können, der jetzt mittlerweile fast dreieinhalb Tausend Euro kostet, die sich einen Führerschein leisten können, die sich ein Auto... Prinzipiell überhaupt auch dem Unterhalt leisten können.
00:13:52: Den geben wir noch mal sechstausend Euro, dass sie sich ein Auto kaufen können, wo wir schon achtundvierzig Millionen Pkw in diesem Land haben und überhaupt nicht wissen, wohin damit.
00:14:00: Das ist einfach keine
00:14:02: Politik, die
00:14:06: die die Gesellschaft nachhaltig befördert, also wo es den Menschen besser geht.
00:14:10: Besser gehen wird, auch wenn die elektrisch betrieben sind.
00:14:12: Das ist einfach nicht zukunftsfähig.
00:14:15: Und ich versuch, mir zu überlegen, wenn wir jetzt das Thema Mobilität angehen, welche Maßnahmen müssen wir im Mobilitätsbereich treffen, dass das Bedürfnis nach Mobilität von jedem befriedigt wird, aber auch das Bedürfnis nach Sicherheit im öffentlichen Raum, das Bedürfnis nach möglichst wenig Lärmbelastung, das Bedürfnis nach einer sauberen Luft.
00:14:33: Und die Priorität liegt eben nicht auf dem möglichst bequemsten Art der Fortbewegung, sondern auch ein funktionierendes System, das diese anderen Parameter auch wieder einbezieht.
00:14:45: Warum mache ich das?
00:14:47: Ich hatte manchmal auch irgendwie, keine Ahnung, ich versuch das für alle besser zu machen, aber ein Stück weit ist es ja immer auch eine Belohnung für dich selber.
00:14:53: Wenn was funktioniert und du konntest andere überzeugen und du hast was besser gemacht, dann macht es mir ein gutes Gefühl.
00:14:59: Und das ist wahrscheinlich im Unterbewusstsein einer der Hauptantreiber.
00:15:03: Man will selber mit sich und seinem Leben im Reinen zufrieden sein, dann fühlt man sich glücklich, meine These.
00:15:11: Und wenn ich Sachen mache, die ... mir das Gefühl geben, ich tue etwas Gutes oder es bringt uns nach vorne, dann bin ich glücklich am Ende.
00:15:20: Also am Ende ist es doch wieder, gucke ich, dass ich glücklich bin.
00:15:25: Ja, aber klar, ich meine, du hast vorhin gesagt, Werte... sind man weg so Höhlen, die man so was Sachen rein produzieren kann, das stimmt schon, aber die kann man auch mit Leben füllen.
00:15:35: Und was der Geschichten erzählt, die die durchaus mit Leben füllen.
00:15:38: Also das heißt, wenn du sagst irgendwie, ob du diese Aktivität im Netz, wo du dich engagiert hast, oder dann die Geschichte mit dem, dass man Sachen anbaut, all das war für mich immer so.
00:15:48: das große Muster von, dass viele Menschen gemeinsam Dinge aushandeln, nicht in dem Fall so eine Top-Down-Geschichte hast.
00:15:56: Also eher so was basdemokratisches, was eben wo Menschen aktiviert stattfinden und nicht passiv als Konsumenten nimmt.
00:16:02: Das heißt also, das habe ich für mich so herausgehört und dann aber auch so Elemente wie Gerechtigkeit, wie nun, als du gesagt hast, dass man zum Beispiel schaut je nach Einkommen, um sichtbar zu machen, wer sich eigentlich wo befindet, aber auch dementsprechend auch dann die Belastung und auch dann gerechter vielleicht zu verteilen.
00:16:17: Das heißt, sind schon Werte sehr stark mit verbunden.
00:16:20: mit diesen Sachen, die du tust, also eben, wo es da nicht nur eine Hülle ist.
00:16:24: Und ich fand es jetzt aber spannend mit dem, was nicht zukunftsfähig ist, weil es war eigentlich schon, weil du gesagt hast, dass das sich nicht zukunftsfähig, vielleicht kommen wir jetzt dann gleich auch dann zum nächsten Punkt.
00:16:33: Und bevor wir zum Punkt kommen, komme ich über eine Sache holgenzend, weil du gemeint hast, die bequemste Variante, die sich sofort zu bewegen.
00:16:40: Weil ich habe es so verstanden, dass es aufs Autofahren bezogen ist.
00:16:43: Ich mag Autofahren, das ist mir gar nicht mehr.
00:16:45: Ich bin super viel Auto gefahren.
00:16:47: Manche zweifeln sogar.
00:16:48: Es gibt zu meinem Umkreis so ein Gerücht.
00:16:50: Ich hätt gar keinen Führerschein.
00:16:54: Weil ich echt nicht mehr gern Autofahrer weiß, eben nicht bequem finde.
00:16:57: Das heißt, ich finde es, also für mich ist einfach nur eine Belastung.
00:17:01: Das heißt, ich stehe häufig irgendwo im Stau.
00:17:03: Ich habe in dem Fall, du wirst bedrängt.
00:17:05: Du hast einfach Situationen, wo du permanent ausgesetzt und gefahren ausgesetzt bist.
00:17:09: Das ist Stress.
00:17:09: Das heißt, ich komme völlig gestresst an.
00:17:11: Also wenn ich irgendwo von A nach B fahre, bin ich völlig ausgelaugt.
00:17:15: Und wenn ich aber zeige gleich mit der Bahn, zum Beispiel Fahrer, würde man sagen, bin ich auch irgendwie gestresst, aber auf eine andere Art und Weise.
00:17:20: Das heißt, ich kann da zum Beispiel immer was anhören, ich kann im Prinzip mit Leuten reden, ich kann im Prinzip, also ich kann die Zeit, die ich unterwegs bin, kann ich anders nutzen.
00:17:29: Und das ist für mich auch dann nicht so eine vergeudete Zeit.
00:17:31: Das heißt, im Auto habe ich ganz häufig das Gefühl einfach, es ist für mich absolute Zeitvergeudung.
00:17:35: Plus eben diesen Faktor Stress, dass man nur völlig konzentriert sein muss, dass einfach einem nichts passiert.
00:17:39: Deswegen so bequem, Ich erlebe es jetzt nicht, aber ich kann nachvollziehen, dass manche die Idee haben, dass es irgendwie superquem ist, weil du eben dann andere Menschen nicht um dich hast, dann vielleicht nicht geröchert.
00:17:50: Ich weiß nicht, was es für eine Hand gibt, die vielleicht einen belasten oder stören, dass du da für dich dann eine Babel hast, das kann ich nachvollziehen.
00:17:56: Aber jetzt tatsächlich nach Jahrzehnten Autofahren, ich bin tatsächlich kein Freund mehr davon, was ich zugebe.
00:18:00: Also du bist auch viel gefahren?
00:18:01: Ich bin viel gefahren, tatsächlich.
00:18:03: Ich höre das von vielen Leuten und kann das auch nachvollziehen, die selten Autofahren.
00:18:06: Die hat fast nie Autofahren, und für die ist das immer ein wahnsinniger Stress, weil sie sind am meisten sich im eigenen Auto unterwegs, wenn ich da was kaputt mache, was sind das für auf einmal auch Schaden an Summen, die mir da potenziell, also nicht auch nur Schaden an Geld, sondern eben, wenn ich jemand anfahre, wenn ich jemand verletze oder sowas, das ist natürlich schon ein wahnsinniger Stress.
00:18:23: Aber ich glaube, viele können das ganz gut ausblenden.
00:18:27: Ja, sehr genau, sehr unterschiedlich.
00:18:29: Deswegen habe ich, ich wollte jetzt eigentlich nur diese Perspektive noch teilen.
00:18:32: Jetzt aber kommt das echt zum spannendsten Teil des Podcasts, das ist ja diese Geschichte von, welche Vision hättest du für Freiburg, zwanzig, dreißig, um wiederum einfach eben die Thematik, wie du es auch vorhin schon gesagt hast, eben nicht irgendwie an vielleicht Interessen oder klassische politische Systeme irgendwie zu reproduzieren, sondern zu sagen, lass uns mal die Sache in den Mittelpunkt rücken und dann überlegen, was müsste eigentlich von der Sache her in nächsten acht Jahren in Freiburg passieren?
00:18:59: Und dann aber eben wirklich mal eine Vision zu zeichnen, weil Vision immer der erste Schritt sind, um sich auch in die Richtung zu bewegen.
00:19:06: Das heißt, welche Vision hättest du für ein Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den
00:19:09: Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg, für den Freiburg.
00:19:13: Wie gesagt, ich hab mir schon ein paar von dem Podcast angehört und mir auch schon Gedanken zugemacht.
00:19:16: Und das Problem der Vision, so wie du es auch oft irgendwie vorstellst, so alles Geld ist da und alles ist möglich, schwierig.
00:19:21: Wenn man jetzt seit fünf, sechs Jahren irgendwie in dem Politbetrieb mit drin ist, dann weiß man, also dann frage ich mich, ich will hier nix zeichnen, was niemals funktionieren kann.
00:19:30: Ich will was zeichnen, was richtig gut wäre, was auch sehr ambitioniert ist.
00:19:35: Aber das jetzt nicht irgendwie von ... Wir werden durch die Gegend gebeamt, oder die Flugpartaktsis holen uns ab oder so was.
00:19:41: Wenn man so den CSU-Lohn hört, könnte man sich das alles vorstellen.
00:19:47: Aber ich weiß noch gar nicht, ob das eine wünschenswerte Zukunft wäre.
00:19:50: Wir
00:19:50: haben immer als Beispiel die Geschichte, hätten wir jetzt vielleicht in den Seventiger Jahren, als die Tukayu-Autos gefahren sind, Leute, wie fragt, kannst du dir vorstellen, dass sie über die Fußgängerzogene sein wird?
00:20:00: Dann hast du gesagt, pff, also lass uns mal über reale Sachen sprechen.
00:20:04: Deswegen meine ich ja, Eine Vision kann in dem Moment erst mal utopisch klingen, aber ich glaube trotzdem, dass es einfach notwendig ist, damit Bild Menschen überhaupt einen Fixpunkt haben und wissen, lass uns mal in die Richtung zu bewegen.
00:20:15: Ja, okay, dann machen wir ja nachher mit Anfang.
00:20:17: Also für mich sind da natürlich verschiedene Bereiche.
00:20:20: Also wir gehen zwar in die Mobilität, das ist jetzt mein Schwerpunkt, sie werdet es nicht über.
00:20:24: Man könnte auch über Ernährungspolitik sprechen und Sozialpolitik und so weiter, aber da habe ich nicht so viel Ahnung von, da putte ich jetzt nicht so viel, sondern mehr Mobilität.
00:20:32: Was ist da eine Vision, wo ich sagen würde, Mitte der dreißig Jahre, da wäre es richtig fein, wenn wir da landen würden.
00:20:37: Wir haben in Freiburg Eisenbahninfrastruktur die derzeit ziemlich untergenutzt ist, oder beziehungsweise auch nicht so ertüchtig, dass sie gut nutzbar wäre.
00:20:46: Also in meiner Version von im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr vielleicht nicht so ganz unrealistisch, wäre die Güterumfahrung für die Güterbahnen in Freiburg entlang der Autobahn fertig.
00:21:14: Das heißt, diese ganze Rheintalbahn zwischen Riegel, dort ist der Absprungpunkt sozusagen, und wo geht es unten zusammen, irgendwie Heitersheim, so die Recke, das wäre vom ganzen Güterverkehr entlastet, der wäre alle an der Autobahn und wir hätten dann auch die Güterbahn in Freiburg, also die einen Gundefingen abzweigt und bis St.
00:21:31: George geht.
00:21:32: Dort würde auch S-Bahnverkehr stattfinden und wir hätten neue Haltepunkte, einen Haltepunkt Güterbahn auf Areal, einen Haltepunkt Rundspartenweg, wo ein Übergang zur Straßenbahn auch stattfinden könnte.
00:21:42: Vielleicht noch einen, dann gucken wir mal die Klinik, wie man die anbindet, ob es einen Extrahalt gibt oder ob man die in die Zubringung verkehrmacht, einen Haltepunkt in Haslach-Weingarten, jetzt zwischen den Haltestellen, Krozinger Straße und Dorfbrunnen, dass man eben auch wieder einen Übergang zur Straßenbahn schaffen kann.
00:21:57: Und dann noch einen Haltestellen in Sankt-Georgen, um dort die Anbindung von diesen Stadtteilen ans Umland, aber auch innerhalb Freiburgs zu verstärken.
00:22:07: Das ist, wie gesagt, nicht wahnsinnig unrealistisch, weil die Infrastruktur eigentlich für da ist.
00:22:11: Natürlich muss dann auch das Räumaterial da sein.
00:22:13: Also, das Desaster, was wir jetzt mit der Elektrifizierung der Bresco S-Bahn erlebt haben.
00:22:18: Schwierig.
00:22:18: Wenn man twenty-fünf Fahrzeuge kauft und denen in der Regel nicht mehr als dreizehn im Einsatz sind, dann kann es natürlich nicht funktionieren.
00:22:22: Aber wir sind ja bei Visionen.
00:22:24: Das wäre der S-Bahn.
00:22:29: Das S-Bahn, das Straßenbahnnetz in Freiburg gibt es ja einen Plan schon bis zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zumindest architektonisch, stadtplanerisch freigehalten haben, über die Padua Allee die Anbindung noch stattfinden könnte, um diese große Anzahl an Menschen, die dort wohnen wird, dann auch möglichst schnell an über zwei Schienen Wege an den Hauptbahnhof und die Stadt anzubinden, möglichst viele Stadtteile miteinander zu verbinden.
00:23:00: Der Ringschluss zwischen der Farnberg Allee und der Preisacher Straße wäre bis dahin fertig.
00:23:06: Der Ausbau der Straßenbahn Linie Eins Richtung Littenweiler mit dem Park & Ride Park House am Ende wäre natürlich fertig und Radschnellwege würden von allen Himmelsrichtungen nach Freiburg reingehen.
00:23:17: Die Machbarkeitsstudien sind im Prinzip fertig für alle.
00:23:20: Jetzt hatten wir ja vor ein, zwei Wochen den Spatenstich hier in Freiburg für den RSX, der Emmenlingen, Denzlingen, Waldkirchen mit Freiburg verbinden soll.
00:23:28: Da wird jetzt gebaut, aber das Regierungspräsidium hat noch nicht mal ein Zeitplan mehr, wenn sie fertig sein wollen, kommunizieren einfach nichts mehr.
00:23:34: Genau, aber das wäre alles fertig.
00:23:36: Man hätte diese Radschnellweg auch von Süden und von Westen drin.
00:23:39: Man hätte in Radschnellweg entlang der Breisacher Bahn, der das Institutsviertel des Europapark-Stadions mit einer Brücke über die Güterbahn am Hauptfriedhof vorbei, Richtung Hauptanhof, super anbildet, kreuzungsfrei.
00:23:54: Und wir hätten ein Fördnersystem.
00:23:59: an den Einfallstraßen, an den Bundes-Einfallstraßen.
00:24:02: Also wir haben ja die Situation, dass wir zwei Bundesstraßen im Prinzip haben, die Freiburg-Kreuzen, also die W-O-B vom Autobahnzubringer Mitte ins Dreisamtal und dann von Norden die Zufahrt Gündelfingen-Denzlingen und eben nach Süden raus, dann an Sankt Georgien vorbei Richtung Schaltstadt.
00:24:18: Und an diesen Einfallstouren würde ich Pörtner Ampel installieren.
00:24:24: die im Prinzip regeln, wie viele Autos von außen nach Freiburg rein können.
00:24:29: Und der Sensor oder die, die, in der Schwellpunkt, wann Autos wieder rein können, ist, wenn in Freiburg selber das ... Straßenverkehrssystem sozusagen nicht zum Erliegen kommt, aber die Staus, die Wartezeiten zu groß sind, der Verkehrsfluss zu gering ist, dann sind zu viele Autos in der Stadt und dann muss man im Endeffekt vor der Stadt warten, bis man reinkommt.
00:24:48: Alternativ kann man sein Auto an einem Park & Ride-Stellplatz abstellen.
00:24:52: Die gibt es ja heute schon, die wurden letztes Jahr auch für viel Geld modernisiert, dass es eine Anzeige gibt, wo freie Stellplätze sind und wurde auch bepreist, dass dort nicht mehr die Leute ihre Wohnmobile abstellen und dann einfach neben das nicht als Park & Ride genutzt wird.
00:25:07: Das heißt, es wird sehr viel attraktiver gemacht, die Autos außerhalb der Stadt abzustellen und dann innerhalb der Stadt mit dem ÖPNV unterwegs zu sein.
00:25:14: Frelo gibt es jetzt gerade eine neue Ausschreibung.
00:25:17: Es geht zu zweiecksundzwanzig los, wahrscheinlich wieder fünf Jahre, einunddreißig.
00:25:20: In der nächsten Ausschreibung denkt man nicht nur Pedelex mit, die jetzt in der Ausschreibung, glaube ich, kommen werden, sondern in zwanzigfünfunddreißig haben wir einen, also zwanzigfünfunddreißig, glaube ich, werden wir auch autonome Fahrzeuge haben.
00:25:33: Das wird uns schon seit zehn Jahren versprochen, aber vielleicht klappt es ja in den nächsten zehn Jahren mal.
00:25:36: Und die autonomen Fahrzeuge haben ja eigentlich die Gefahr, dass sie den durchschnittlichen Passagierzahl unter eins drücken könnten, wenn die Leute da rangehen, als ich hab mein eigenes autonomes Fahrzeug.
00:25:46: Das sollte auf keinen Fall stattfinden.
00:25:48: Ich stelle mir vor, dass es autonome Fahrzeuge gibt, die sozusagen wie öffentlicher Verkehr funktionieren.
00:25:54: Also du rufst sie mit der App, sie bringen dich irgendwo hin, aber eigentlich eher als Zubringer zu den ÖPNV-Linien, aber um die letzte Meile dann vielleicht zu überbrücken.
00:26:02: Und zusätzlich gibt es dann auch so E-Scooter, also nicht die E-Scooter, wie ich hier hier fahre, mit dieser Tret-Rollermäßig, sondern so Vespa-Dinger, so die eigentlich bis Fünfzig fahren können, mit einem Battery Swap-System.
00:26:16: Das gibt es in Taiwan, in Taipei, von Gogo.
00:26:20: Da hast du ein ganz dichtes Netz an Battery Swap-Stationen in Freiburg, wo du mit diesen Rollern hinfahren kannst, in einer halben eine Minute die zwei Battery Packs raus, steckst sie rein, kriegst zwei neue, packst sie oder ein, fährst weiter.
00:26:32: Und diese Battery Packs Stationen dienen auch als Pufferspeicher fürs Stromnetz.
00:26:38: Also dass du dort dann irgendwie Lastspitzen, wenn du mittags ganz viel PV hast, dann machst du die Dinger ran voll und dann nutzt du diese Power Kapazität auch um die Lastspitze dann zwischen siebzehn und zwanzig Uhr, wo die Sonne eher nicht mehr scheint, je nachdem, welcher Jahreszeit man hat.
00:26:55: Aber viel bedarf da ist, das irgendwie dann mit zu puffern und kannst so auch deinen Stromnetz in Freiburg stabiler halten und vielleicht auch die Preise günstiger, weil das Solarstromtag ja praktisch oder fast kostenlos ist.
00:27:05: Genau.
00:27:07: Ich habe jetzt keine U-Bahn im Gepäck.
00:27:09: Ich habe gehört, die war schon mal im Gespräch.
00:27:11: Aber vielleicht mal in die S-Bahn, ja, habe ich vorhin gelegt.
00:27:13: Also, vielleicht lösen die S-Bahn ja das Problem, was sie hatte, weil sie im Endeffekt meinte, erst mal schnell von einem an zur Ecke, zum anderen, der kommen sollte.
00:27:20: Und wenn die S-Bahn einführen ist, also Schienennetzen nutzen würdest, hättest du das Problem einfach nur mit einer anderen Maßnahme gelöst.
00:27:26: Genau, du würdest auf bestehender Infrastruktur aufbauen.
00:27:28: Und im Endeffekt, also, wenn man das Ursprungskonzept der Preiska S-Bahn fertiggestellt hätte, und man hätte dann wirklich immer durchgehende Züge, von Ost nach West.
00:27:39: Dann wären wir ein großes Stück nähergekommen.
00:27:42: Aber das Konzept ist halt sofort in sich zusammengebrochen, nachdem sie es versucht haben, einzuführen.
00:27:46: Und jetzt werden viele Linien am Freiburg gebrochen.
00:27:48: Aber eigentlich kannst du ja von Freiburg Landwasser bis Freiburg Littenweiler mit der S-Bahn durchfahren.
00:27:53: Also eine Strecke, die die Linie eins ja auch macht.
00:27:55: Aber die Linie eins braucht halt, ich weiß jetzt gar nicht mehr, irgendwie fünfzig Minuten oder was?
00:27:58: Ich
00:27:58: fahre mit der Einsamme.
00:28:00: Aber die braucht, glaube ich, knapp eine Stunde.
00:28:02: Und die S-Bahn, das sind Halte, die können die in zwanzig Minuten im Prinzip machen.
00:28:07: Ich kenne auch Bekannte aus Töningen, die arbeiten an der PH.
00:28:10: Die fahren jeden Morgen mit dem Auto durch ganz Freiburg.
00:28:12: Das ist so unsinnig.
00:28:13: In Töningen Nimburg gibt es einen S-Bahn-Halt.
00:28:15: Wenn dort dieser Halbstunden-Takt, der uns versprochen wurde, oder einen fünfundreißigen, fünfzehn-Minuten-Takt nach Littenweiler fährt, dann gibt es keinen objektiven Grund, mit dem Auto zu fahren.
00:28:24: Also der Punkt, diese Pförtner-Ampel ist vielleicht nur eine Krücke.
00:28:31: Vielleicht braucht man die gar nicht mehr.
00:28:32: Das Ziel wäre schon, dass der ... das alternative Angebot zum Auto so attraktiv ist, dass sich eigentlich keiner freiwillig dafür entscheidet, ins Auto zu steigen, um in Freiburg rumzufahren.
00:28:41: Dafür ist auch notwendig, dass die Verkehrsbeziehungen in Freiburg anders gestaltet werden.
00:28:46: Wir hatten jetzt gerade die Debatte, oder wenn wir uns Holland angucken, da gibt es einfach viele Städte, die haben im Prinzip eine Art Ringstraße.
00:28:55: Und du kannst zwischen den Stadtteilen ... Wenn man sich einfach vorstellt, man hat eine viergeteilte Stadt, die ist die Ringstraße, aber du kannst nicht in den Stadtteil fahren, sondern um dahin zu kommen, musst du auf die Ringstraße fahren.
00:29:06: Dieses Konzept könnten wir in Freiburg auch einführen.
00:29:09: Ich versteh nicht, warum wir in Freiburg neun Stadtteil planen wie Dietenbach.
00:29:13: Dann wird dort geplant, es gibt im öffentlichen Straßenraum praktisch keine öffentlichen Stellplätze mehr, außer für Karscheln und Behindertenparkplätze.
00:29:20: Und ich glaub, so Hohl- und Bringgeschichten oder so.
00:29:23: Lieferzonen im Endeffekt.
00:29:24: Alle privaten Fahrzeuge sind in Quartiersgaragen untergebracht.
00:29:29: Wir haben in Freiburg, hier in der Innenstadt, wo der Columbia Park drin ist, Columbia Viertel, dort haben wir Rottekgarage, wir haben die Volksbankgarage, wir haben mehrere Tiefgaragen, in denen ein Vielfaches an Stellplätzen zur Verfügung steht, als in diesem ganzen Columbia-Quartier an der Oberfläche stattfinden.
00:29:47: Man könnte die alle abräumen und in die Tiefgaragen machen.
00:29:49: Also warum muss man das im Neubau, ist es irgendwie ... Ja, da machen wir es so, da macht es Sinn, aber den Bestand anzugreifen, ist immer so schwierig.
00:29:56: Wir hatten die Departee grad in Haslach.
00:29:59: Die Karkisner Straße ist in die Straßenbahn reingelegt worden.
00:30:04: Seitdem ist dort Tempor-Zwanzig und Anlieger frei.
00:30:06: Weiß kein Mensch, dass die Anlieger frei ist.
00:30:07: Vielleicht wissen sie es mittlerweile, weil wir ein Riesen-Boheid rumgemacht haben.
00:30:10: Dann haben wir Pop-Up Boulevardes gemacht.
00:30:14: Info-Veranstaltungen, Diskussionsveranstaltungen.
00:30:16: Kannst du uns erklären für Leute, was bedeutet Pop-Up Boulevard?
00:30:19: Pop-up-Bulliver haben wir beim Fuß- und Radentscheid mal als Format eingeführt, wo wir gesagt haben, wir öffnen eine Straße für den Fuß- und Radverkehr und lassen den Autoverkehr nicht mehr rein für einen gewissen Zeitraum.
00:30:29: Es waren eigentlich immer Samstag oder Sonntage.
00:30:31: Wir hatten gesagt, am Tag sind wir mal mit der Infostände und Kinderprogramm und Musik und Diskussion und so weiter.
00:30:35: Und eröffnen einfach mal die Straße, damit man die anders nutzen kann als nur erstes Verkehrsraum.
00:30:40: Und die Karkisnerstraße ist eben eine anlieger Freistraße.
00:30:43: Aber wenn du, wir haben dort Zählungen gemacht und die Stadt hat auch überprüft, in der Karkisnerstraße selbst sind mehr als zwei Drittel der Autos, die dort fahren, sind durchgangsverkehr.
00:30:51: Also fahren dort eigentlich illegal durch.
00:30:53: Es kontrolliert halt niemand.
00:30:55: Und selbst die Leute von der Stadt haben schon gesagt, naja, Anleger freischwert zu kontrollieren, wie soll die Polizei das machen?
00:31:01: Im Prinzip ist es an Lüger frei.
00:31:03: Also wer die Regelung kennt und nicht auf den Mund gefallen ist, der sagt, hey, da ich wohl zur Sparkasse, aber ich war kein paar Platz frei, da sind mich durchgefahren.
00:31:08: Also du kannst es eigentlich kontrollieren.
00:31:10: Aber de facto, als dieses Konzept erstellt wurde, war es nicht vorgesehen, dass da durchgangsverkehr stattfindet.
00:31:15: Das ist aber heute so.
00:31:16: Da gibt es mehrere Schulen im direkten Umfeld, es gibt eigentlich, es ist ein Nahversorgungszentrum.
00:31:21: Aber ich gehe da mit meiner Tochter nicht gerne hin, weil einfach viel zu viele Autos unterwegs sind.
00:31:25: Jetzt gab es eine Debatte, wir hatten Verkehrskonzepte erarbeitet, es wurden auch professionell eine Studie angelegt mit mehreren Varianten, Verkehrslenkung und so weiter.
00:31:34: Und dann hat sich es im Endeffekt kristallisiert auf, die beste Option, um den Durchgangsverkehr in Haslach zu reduzieren, wäre, die Brücke zwischen Weingarten und Haslach für den Kfz-Verkehr zu sperren.
00:31:47: Und dann war eine Diskussion.
00:31:48: Man kann doch jetzt nicht, das würde die Stadtteile trennen und wie soll man denn dann von Weingarten in die Innenstadt kommen?
00:31:54: Selbst die Tuniberg-Gemeinden haben teilweise protestiert, weil sie gesagt haben, wir müssen doch in die Stadt fahren können.
00:32:00: Und für die fahren einfach selbstverständlich.
00:32:02: durch diese Stadtheile durch, um in die Innenstadt zu kommen.
00:32:05: Wo sie doch auch über die Bundesstraßen fahren könnten.
00:32:07: Sie könnten ja auch die Tel Aviv Allee und dann zum Zubringer Mitte fahren.
00:32:11: Aber es ist so ... in der Gewohnheit der Leute drin, diese Wege so zu nutzen, dass ein Riesenwiderstand erzeugt hat.
00:32:19: Aber im Endeffekt ist es genau so, werden Stadtheile heute geplant.
00:32:23: Kein Durchgangsverkehr, Autoverkehr kann rein und raus.
00:32:26: Aber durch ein Stadtheil durch sollte eigentlich nie Kfz-Verkehr ... geführt werden, weil das einfach für die Bewohnerinnen wahnsinnig belastend ist.
00:32:34: Und die Sicherheit gefährdet.
00:32:36: Also, wenn wir in twenty-fünfundreißig diese Vision von Autos bewegen, sich in der Stadt sehr, sehr viel weniger realisieren wollen, dann müssen wir auch die Art und Weise, wie die Verkehrswege die Stadt innerhalb verknüpfen, anders denken und radikal umstellen.
00:32:51: Und dürfen uns an solchen Fragen eigentlich nicht ... ja, ich sag mal, nicht aufhalten.
00:32:57: Also ...
00:33:00: Schwierig, super schwierig.
00:33:01: Du hast das schon mal aufgezahlt, wie komplex es ist und wie zum Beispiel Gewohnheiten, Faktor sein können, wie vielleicht Kommunikation, Faktor sein kann.
00:33:09: Also es gibt tatsächlich so viele verschiedene Dinge, die beeinflussen wie Menschen etwas wahrnehmen und erleben.
00:33:14: Vielleicht auch als das Belastung erleben, was eigentlich in dem Fall, wo eine selbst eine bessere Lösung eigentlich real eine Entlastung sein könnte.
00:33:22: Hast du vielleicht eine weitere Vision noch für Freiburg?
00:33:30: Ich weiß nicht, da fällt mir die Vision wirklich schwierig, aber wenn man das Thema Wärme gucken, da wird ja gerade sehr viel gemacht.
00:33:38: Der Weg ist eingeschlagen, ein Wärmekonzept ist erstellt, die Bade Nova greibt die halbe Stadt auf, um Fernwärme Leitungen zu verlegen.
00:33:46: Aber wie dann diese Wärme in zwanzig fünfhundreißig erzeugt werden soll?
00:33:52: braucht es gar nicht mehr technische Expertise, wie ich sie habe.
00:33:54: Also, dass das wirklich nachhaltig stattfinden kann.
00:33:56: Im Moment hat man ja versucht, man Industrieanlagen, wie die Schwarzwald mich anzubinden, um Abwärme, die ungenutzt im Moment ist, dann irgendwie dafür zu nutzen.
00:34:04: Aber es laufen natürlich auch viele Gaskraftwerke, die dann im Endeffekt diese Fernwärme erzeugen.
00:34:08: Und dafür braucht es eine richtig gute und sichere Lösung, wie die vonstatten gehen kann.
00:34:15: Das Thema Erdwärme ist ja seit mindestens Stalzstaufen relativ schwierig mit dem Aufquellen des Gipsbodens und so.
00:34:21: Aber wenn das sicher möglich wäre und man könnte durch die Erdwärme und Wärmepumpen, also Großwärmepumpen, genug nachhaltige Wärme erzeugen, um das Problem der Energieversorgung oder der Wärmeversorgung im Winter zu lösen, dann wären wir sehr viel weiter.
00:34:38: Aber wie gut das technisch und sicher möglich ist, Da bin ich leider nicht firm genug dafür.
00:34:43: Jetzt
00:34:45: hast du zu Beginn aber noch gesagt, du hast relativ viel auch übers Netz gesprochen.
00:34:49: Da wird mich tatsächlich interessieren, hättest du da auch eine Vision, wie Digitalität in Freiburg, in den vergangenen Jahren, welche Rolle es spielen würde, wie vielleicht das die Strukturen aufgesetzt wären, welche Rolle vielleicht Freiburger in darin hätten.
00:35:06: Also da geht es vielleicht schon in die Überleitung zu, was würde ich mir wünschen, wenn ein anderer OB macht, wäre sozusagen oder im Amt wäre.
00:35:15: Also ich verstehe es zum Beispiel bis heute nicht, was dagegen spricht, dass Gemeinderatssitzungen und auch Ausschusssitzungen live aufgezeichnet und übertragen
00:35:26: werden, um
00:35:28: die dann auch später Also für andere dann auch Zeitautonomen verfügbar zu machen, sich an den Debatten zu beteiligen.
00:35:36: Man hat heute ein Ratsinformationssystem.
00:35:40: Da muss man sich erst mal reindenken, da muss man erst mal was finden.
00:35:43: Klar, es ist irgendwie versucht, wird es anzubauen, versucht jetzt mehr Zugang zu bieten mit einem KI-Chatbot, den sie auf der Stadt Seite zur Verfügung gestellt haben.
00:35:54: Der bringt einem Informationen, aber ... Ich habe jetzt aber einen Test gemacht und da ist auch schon wieder durchgefallen.
00:36:01: Es überzeugt mich nicht, es überzeugt mich noch nicht wirklich.
00:36:05: In einer Stadt, im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr, hätte ich diese Transparenz, also ich hätte Informationen, die über die Kommunalpolitik berichten, gut zugänglich.
00:36:19: Ich hätte ... diese Portale, die ja dann doch irgendwie erstellt werden.
00:36:23: Also es gibt ja ein engagiertes Team vom Amt für Digitales in Freiburg, die da auch viele Daten aufbereiten, mit dem Fritz-Informationssystem, mit dem Freiges Daten aufbereiten.
00:36:34: Die sind halt leider oft wirklich in Lizenzen gefangen und so.
00:36:37: Also wir haben das Thema Stadtraden und mit der Mobilität daheim mal aufzubringen.
00:36:42: Dort werden wir aufgerufen, als Verbände unsere Mitglieder zu motivieren, möglichst viele Daten zusammen, auch über die Stadtraden-App.
00:36:49: Und ich bring jedes Jahr wieder vor, wir hätten die Daten auch gerne.
00:36:54: Nicht personalisiert natürlich.
00:36:56: Aber es gibt die Datensätze zu kaufen für die Stadt, die muss fünfstellige Beträge investieren, um die Daten, die von ihren Bürgern gesammelt wurden, nachher wieder zu kaufen.
00:37:06: Aber sie hat ja schon Teilnahmegeber bezahlt, um an diesem Ding überhaupt teilzunehmen.
00:37:10: Und dann werden die Daten auch nur ... Dann gibt's irgendwie nur die Lizenz, diese Daten zu visualisieren in deinem Grätsinformationssystem.
00:37:20: Du darfst ja nicht als Datensatz rausgeben, damit wir damit arbeiten können.
00:37:23: Aber was soll das?
00:37:24: Die Daten wurden von uns gesammelt.
00:37:25: Es wurde schon in Gebühr bezahlt, dass das überhaupt ausgerollt wird.
00:37:27: Es wird mit öffentlichen Geldern diese Kampagne beworben.
00:37:31: müssen diese Daten auch befreit werden.
00:37:33: Und dann will ich auch sehen können, auf welchem Fahrradweg fahren wie viele Fahrradfahrende jeden Tag, macht es Sinn, dort mehr Fokus draufzulegen, die Verbindung zu verbessern.
00:37:45: Und sowas verstehe ich einfach nicht, dass diese Daten nicht freigegeben werden.
00:37:50: Was ja wiederum auch so die Idee ist, von OpenStreetMap und anderen Ansätzen zu sagen, Wem gehören die Daten, wer hat Zugriff drauf, wer kann mitarbeiten.
00:37:59: und wenn du sagst, der KI Chatbot hat so und so funktioniert, ist ja auch da wieder eine Idee dahinter.
00:38:05: Das heißt, was ein Team von Leuten, die sich überlegen, was für dich nützlich sein könnte, aber du wirst gar nicht gefragt, was für dich nützlich ist und du kannst gar nicht mitdenken und vielleicht Dinge für dich anders entwickeln.
00:38:15: Das heißt, der Ansatz wäre ja vielleicht, wenn man dem, dass du was fortführen würdest zu Beginn, erklärt, dass du im Prinzip machst und wirklich engagierst und wie ich tatsächlich auch meine Idee im Prinzip in dem Bereich auch sehr zu sagen, du stellst Daten zur Verfügung, du hast eine Transparenz und dann kann auch etwas passieren, dass z.B.
00:38:34: Bürgerinnen Ansätze entwickeln oder Ideen entwickeln, auf die du gar nicht kommst, weil die einfach andere Szenarien kennen, andere Lebensrealitäten, andere Expertise auch mitbringen.
00:38:44: weil auch das ist ja etwas, was damit rubrach liegt.
00:38:46: Das heißt, wir haben ja ganz viele Freiburgern, die viel Expertise haben, die gar nicht einbringen können.
00:38:51: Man bewegt nur als Konsumentinnen, dann an der Stelle sitzen und sagen können, okay, ich kann das dann benutzen, was ich angeboten mitkomme, aber ich kann gar nicht einbringen, was ich eigentlich weiß.
00:38:59: Und das ist tatsächlich so ein bisschen der Ansatz, nicht immer wichtig, wenn der an der Stelle.
00:39:02: Ja, ich finde, also Daten ist die eine Sache, aber auch diese Möglichkeit, der ... Interaktion mit der Verwaltung auf eine digitale Art und Weise.
00:39:10: Ich weiß, es gibt ja X-Tausend Ansätze.
00:39:13: BundID, die Digitalisierung der Kommunal, überhaupt der Verwaltung ist ein Riesen-Thema.
00:39:19: Wir haben jetzt eigentlich Vorgaben von der EU mit der EU Digital Wallet.
00:39:21: Da sind eigentlich sehr viele spannende technische Implimikationen auch drin.
00:39:24: Also, dass du zum Beispiel eine Artusverifikation machen kannst, ohne dass du deinen, dein Geburtsartung wirklich verraten musst.
00:39:31: Also, dass einfach nur, zum Beispiel wir als Karscheng-Anbieter, Fragen könnten.
00:39:36: Also jetzt konkret, um jetzt mal auf die Problematik zu kommen.
00:39:39: Wir kriegen jede Woche mehrere Dutzend Bußgeldbescheide von der Stadt Freiburg, weil unsere Kundinnen natürlich hier unterwegs sind und wir alle Autofahrenen, ist da auch mal der eine oder andere Geschwindigkeitsübertretung dabei.
00:39:52: Und wir kriegen das alles per Post.
00:39:54: Da kriegen wir jede Woche dutzende Briefe, wo wir im Endeffekt nachher nur mitteilen, wer ist der Faktor gefahren, damit die eigentliche Bußgeldbescheid an die Person gefahren ist, gesendet wird, die gefahren ist.
00:40:04: Weil natürlich sind die Personen, die handelnden, sind die, die die Bußgelder kassieren, nicht wir.
00:40:09: Aber bei uns müssen wir natürlich nachfragen.
00:40:10: Jetzt hab ich angefragt, ob wir das irgendwie, ob sie uns diesen Brief einfach per PDF per Mail schicken können.
00:40:15: Geht nicht.
00:40:16: Sie sind jetzt wohl dran, aber das dann wieder, die Stadt Freiburg macht's nicht selber, das macht ein Come One, in Baden-Württemberg, die entwickeln eine Schnittstelle.
00:40:27: Entwicklungsbeginn soll Mitte-Zwanzig-Sächsen-Zwanzig sein.
00:40:31: Also ich habe kein Ziel, Tatum für eine Fertigstellung gekriegt, aber wenn wir jetzt eine Vision und Digitalität denken würden, dann würde ich eben hoffen, man hätte in Zwanzig-Fünfund-Dreißig all diese Schnittstellen, dass wir auch unsere Kunden zum Beispiel nicht hier herbieten müssen, um ihren Führerschein wieder zu zeigen, weil man das ja eigentlich auch regelmäßig machen sollte, sondern dass sie dort einfach digital nachweisen können.
00:40:52: Die App fragt, hast du einen Führerschein?
00:40:54: Du sagst, du bewilligst auf deinem Telefon, auf deinem Device, im besten Fall auch im Browser, auf dem Linungssystem.
00:41:01: Ja, ich berechtige diese App beim KBA oder bei der örtlichen Führerscheinbestelle nachzufragen, ob ich einen Führerschein, ob der Führerschein, den ich damals vorgezeigt habe, noch gültig ist oder ob er mir entzogen wurde.
00:41:12: Und die Antwort ist einfach nur ja oder nein.
00:41:14: Und nicht warum und nicht wann.
00:41:17: Ich brauch einfach nur diese Information.
00:41:19: Hatte ich eine Person eingültigen Führerschein.
00:41:21: Und das will ich ohne Fotos durch die Gegend schicken oder jemandem physisch antreten lassen oder so was.
00:41:28: Das muss einfach funktionieren.
00:41:33: Hast du vielleicht auch noch mal so eine Vision, weil du ja auch gesagt hast, du bist ja im Medienbranche, hast du auch aktiv gearbeitet.
00:41:42: Hast du in Bezug auf Medien auch noch mal so eine Vision für Freiburg?
00:41:46: Ich hoffe, dass diese asozialen Netzwerke da keine Rolle mehr spielen oder eine sehr viel eingeschränkte Rolle.
00:41:51: Wenn ich mir angucke, wie die Leute heute von Algorithmen getriggert werden, aufgehetzt werden, abgelenkt werden von dem eigentlich wichtigen dieser Medienzirkus, wo wir uns Auch diese ganzen Empörungswellen, die ständig vor sich hergetragen werden.
00:42:07: Also Stichwort Flooding the zone with shit.
00:42:10: Man kommt ja überhaupt nicht hinterher, den Allüren von Trump, Spahn und Co.
00:42:15: überhaupt noch hinterherzulaufen, weil es einfach so viele Skandale gibt.
00:42:18: Was hatten wir jetzt gestern oder vorgestern wieder?
00:42:21: Der Lebensgefährte unserer Wirtschaftsministerin, unser alterwürdiger Karl Theodor von und zu Gutenberg.
00:42:27: ... ist Geschäftsführer von einer GmbH, die ... ... die zweieinhalbfünfzehn oder dreieinhalb Tausend Euro ... ... vom Bundeswirtschaftsministerium gekommen hat, ... ... um was weiß ich, Flugroboter zu machen, ... ... ich weiß nicht warum, was es ging, aber ... ... einfach diese Verquickungen ... Es ist eine Empörungswelle, die wir die ganze Zeit hinterherlaufen und dabei vergessen wir uns eigentlich, um Sachen zu kümmern, die eigentlich relevant sind für uns und unsere Lebensumgebung.
00:42:47: Und das Schlimmste ist, diese Empörungen fühlen nicht mehr zu Konsequenzen.
00:42:50: Also was war das für einen Tamtam, als der Patrick Reichen irgendwie rauskam, dass der Trauzeuge war bei der Hochzeit von Havik oder irgendwie sowas?
00:43:00: Ein Riesenbehalt gemacht und ein Sparen ist immer noch Fraktionsvorsitzender der CDU.
00:43:05: Und die Reiche ist weiterhin, wird auch weiterhin Wirtschaftsministerin bleiben.
00:43:08: Das ist kein Problem.
00:43:09: Also das ist einfach eine völlige Unverhältnismäßigkeit.
00:43:12: Und ich glaube, die wird sehr stark getrieben durch diese algorithmusgetriebenen sozialen Netzwerke.
00:43:20: Gestern oder vorgestern auch die ... Ich glaub, gestern war's Trump oder die US-Administration hat ihr Sicherheitskonzept vorgestellt.
00:43:26: Und dort explizit gesagt, sie muss die rechten Parteien in Deutschland und Europa stärken, um diese linksprogressiven Ideen auszutreiben.
00:43:37: Wenn wir ... Und wir haben sie ja alle gesehen, die Zuckerbergs.
00:43:41: Auch Bill Gates saß mit am Tisch.
00:43:43: Die Google-See aus Tim Cook von Apple saß noch alle mit Trump und Melania um den Tisch und haben ... ihm die Schuhe gelegt, im Endeffekt.
00:43:51: Also wirklich, sie spenden für seine Inauguration.
00:43:54: Und wenn diese Konzerne unter dieser US-Sicherheitspolicy den Großteil unserer Aufmerksamkeit selbst kontrollieren und vermarkten, dann sehe ich ganz schwarz, was zu unseren Medienbetrieb angeht.
00:44:07: Ich würde auch sehr gerne hätte ich diese Videos.
00:44:11: über einen peer tube kanal abonniert und könnte die auch im video format sehen und müsste dafür nicht zu youtube gehen um mir das alles anzugucken.
00:44:23: Das sind so visionen wie sagt wir haben mit master dann mit dem ganzen aktivitipap protokollen haben wir eigentlich einen.
00:44:31: Ein wahnsinniges Werkzeug an der Hand, um uns sehr viel selbstbestimmter zu informieren und unsere Aufmerksamkeit wirklich dem zu widmen, was wir für sinnvoll und wichtig halten.
00:44:42: Aber es macht uns halt nicht so süchtig und deswegen bleiben ganz viele in diesem TikTok Instagram, YouTube Shorts, Circle irgendwie hängen und vergeuden da unglaublich viel Zeit drin.
00:44:53: Aber was war jetzt die Vision?
00:44:54: Die Vision war, wir haben ... ... wir haben ... Ein Bewusstsein in der Bevölkerung, dass diese algorithmgetriebenen sozialen Netzwerke sehr gefährlich sind.
00:45:08: Trigger, also nicht Trigger-Thema, aber ich hab jetzt auch Kinder und du arbeitest viel im pädagogischen Bereich.
00:45:12: Dieses Thema Australiener, glaub ich, gerade ab ersten Januar ist es dann, glaub ich, scharfgestellt, wo irgendwie Kinder oder Jugendliche, ich weiß nicht, wie ich mein Alter gar nicht mehr teilnehmen dürfen und so weiter.
00:45:20: Aber ja, Verbote sind immer ein schwieriges Thema, aber aus irgendeiner Form, sei es vielleicht eine Digitalsteuer, dass es dann so unattraktiv ist, dass diese ganzen, das sind ja Prinzipwerbinetzwerke, halt nicht mehr unsere ganze Aufmerksamkeit haben.
00:45:33: Wie wir dazu kommen, weiß ich nicht.
00:45:34: Aber wenn wir, wenn du nach der Vision fragst, dann haben wir in Informationskanäle und soziale Netzwerke, die wirklich den individuellen Interessen der Menschen den Raum lassen, nach den Informationen zu suchen und sich zu vernetzen mit Gleichgesinnten, um die Gesellschaft nach vorne zu bringen und nicht ständig im Prinzip abused, also missbraucht werden von Werbenetzwerken, um ihre Aufmerksamkeit zu verscherbeln.
00:46:05: Und die Tools sind heute schon da, man muss sie bekannter machen, man muss sie vielleicht auch besser erklären.
00:46:09: Ein großes Problem von Open Source Software ist meistens EUX, also die Benutzerfreundlichkeit, dass es einfach ist, einen Account aufzumachen, da zu interagieren.
00:46:18: Und wenn wir in dem Jahr zweizig-fünfundreißig sind, dann wäre meine Hoffnung, dass diese... Benutzerfreundlichkeit da ist und dass die Menschen sich gerne und gut lokal vernetzen können.
00:46:29: Und das auch als Werkzeug gebraucht wird.
00:46:32: Eben, bei der Familienväter, ich will meinen Kindern nicht verbieten, mit digitalen Medien zu interagieren.
00:46:37: Ich bin selber ein digitales Kind im Endeffekt.
00:46:39: Aber es hat wahnsinnige Gefahren.
00:46:41: Es ist ein Werkzeug, das man nutzen muss, also was man wissen muss, wie man es benutzt und welches Gefahren es auch hat.
00:46:49: Aber es ist total ... Das ist ein mächtiges Werkzeug.
00:46:53: Das kann ganz viel bewirken.
00:46:54: Man kann das ja auch als ein Nutzenmäher in der Gartenkorb.
00:46:56: auch ganz viele digitale Tools und Vernetzung.
00:47:00: Und das führt aber dazu, dass wir im Real-Life ... eine Veränderung herbeibringen können und uns unsere Lebensmittelversorgung sichern können.
00:47:08: Mit einer Verteilung mit Lasten-Anhängern hier in Freiburg, als wir hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr
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00:47:24: Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr hier in den Jahr Hast du aber auch noch mal Medial-Ivision, Bezug auf wirklich Medien, im Sinne von jetzt gar nicht soziale Medien, sondern eben auch dann Medienhäuser,
00:47:37: die wir haben, aber jetzt die badische Zeitung SWR, keine Ahnung, Radio Dreikland.
00:47:40: Ja, also schwierig.
00:47:42: Öffentlich rechtliche Rundfunk, ich glaube, es ist eine Institution, die uns im Moment noch vor sehr viel Also die uns noch bewahrt vor Schlimmeren sozusagen, aber auch der ist natürlich wahnsinnig reformel dürftig.
00:47:55: Wenn ich mir angucke, die Rundfunk-Kommissionen, wer da drin sitzt, sind wirklich die Kirchen und die Gewerkschaften noch die Akteure, die jetzt wirklich die Gesellschaft repräsentieren, müssen wir da andere Kriterien finden.
00:48:11: Ich finde es nicht okay, dass ein Großteil des Budgets für irgendwie Sportlizenzen draufgehen.
00:48:17: Das ist im ... Prinzip auch Opium für das Volk, wenn man so will.
00:48:20: Also es hat ja auch was, irgendwie zu einem Fußballspiel zu gehen und irgendwie diese Gemeinschaft dann auch zu erheben.
00:48:27: Viele Leute singen gemeinsam.
00:48:29: Das hat natürlich ein Erlebnischarakter und das hat auch sicher, war es ja auch in der Folge von dir, so eine Art integrierende Charakter, weil sich dort Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschicht in halt auch treffen und klar, da meistens zu alkoholisiert interagieren.
00:48:41: Aber immerhin, sie sind beieinander und interagieren miteinander.
00:48:44: Aber dass da so viel Geld rein geht, ist schwierig.
00:48:47: zu den Medienhäusern.
00:48:49: Ja.
00:48:51: Also Radio Dreigland ist ein Versuch, dann ein völlig anderes Konzept zu fahren.
00:48:57: Es ist ja entstanden aus einer Protestbewegung gegen das RKW, also gegen Wiel, gegen die Kernkraft.
00:49:05: Bewegung als Piratensender damals, noch irgendwie illegal gesendet, ist das erste freie Radio in Deutschland, also nicht kommerzielles Radio, das wirklich eine Lizenz auch hat.
00:49:14: Aber gleichzeitig ist es halt auch kein Bürgerfunk, der irgendwie völlig arbiträr allen Mikrofon an die Nase hält, sondern es hat auch klare Richtlinien, also antikapitalistisch und so weiter, also eben schon mit gewissen Grundsätzen.
00:49:31: Und ja, die Leute, die dort Sendungen machen, die tun ihr Bestes, aber ich weiß nicht, wie oft du Radio Dreieckland hörst, es gibt dann halt auch Höhen und Tiefen in der redaktionellen Darstellung.
00:49:42: Wenn du es nicht professionell machst oder nicht die Ressourcen hast, um da wirklich dahinter zu sein, dann ist es auch wirklich schwierig am Zahn der Zeit irgendwie zu sein und zu sagen, ich habe das.
00:49:53: wichtige zusammengefasst.
00:49:54: Das Ding ist ja mit den sozialen Netzwerken und diesem sehr verbreiteten oder dieser partezipativen Ansatz Medien zu machen, kannst du sehr viele Themen aufgreifen, aber du nicht forcierst, du ermöglicht oder hast die Gefahr, dass sich ganz viele Bubbles bilden.
00:50:09: Also was ich meiner Kindheit und du wahrscheinlich bei dir auch noch irgendwie hattest, ist ja, dass es irgendwie, es gab so einen ein Set an Themen, die im Prinzip gesetzt waren.
00:50:19: Also was irgendwie Tagesshow und keine Ahnung, heute Journal und drei große Zeitungen, die haben sich sozusagen auf den Diskurskanon mehr oder weniger geeinigt, um was gerade debattiert wird.
00:50:29: Das fächert natürlich alles voll aus, was die Chance gibt nach ... nach Diversifizierung.
00:50:34: Aber es hat halt auch die Gefahr, dass nachher ganz viele Parallelrealitäten sich bilden.
00:50:41: Also jeder in seiner ... Also das ist natürlich auch noch mal durch die algorithmusbasierten Medien, wird man viel in einer Babel gehalten und hat dann viel mit Gleichgesinnten zu tun und nimmt die bei anderen Perspektiven nicht mehr wahr.
00:50:53: Das ist so eine Gefährdung.
00:50:54: Der andere Gefährdung bei den großen Medien, die den Diskurs setzen, ist, dass niemand, das kann an meinen Einfluss hat darauf, welches die gesetzten Themen sind.
00:51:05: Und der Einfluss auf, wie die betrachtet werden, auch sehr beschränkt ist.
00:51:08: Also ich bin zum Beispiel auch, ich bezahle seit, was ist, die Tats, digital.
00:51:15: Aber einfach nur dieser Ansatz, es gibt ein professionelles Medienhaus, das genossenschaftlich getragen ist und sich täglich um aktuelle Themen kümmert und jemanden dafür bezahlt, die zu beleuchten und zu betrachten.
00:51:26: Und die Ergebnisse davon kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt.
00:51:29: Das ist
00:51:30: super wichtig.
00:51:31: Und da hat man eben viel direkteren Einfluss drauf, kannst Mitglied der Genossenschaft werden, kannst dich an den Debatten irgendwie beteiligen, als jetzt bei einem öffentlichen Rundfunkkanal.
00:51:41: Du musst deinen Beitrag leisten.
00:51:44: Und ich sitze nicht in der Rundfunkkommission, ich werde auch nicht sitzen wahrscheinlich.
00:51:47: Das heißt, die badische Zeitung muss eine Genossenschaft umgewandelt werden oder was passiert?
00:51:52: Also von der badischen Zeitung, wir haben ja auch viel mit ihnen zu tun, aber... Sagen wir mal so, es gibt andere Regionen, da gibt es im Prinzip gar kein lokales Blatt mehr.
00:52:01: Und dann hast du gar keine Berichterstattung, das ist auch nichts.
00:52:04: Und die badische Zeitung ist jetzt auch nicht nur irgendwie nur schlecht oder nur gut oder so, aber die arbeiten natürlich absolut im Rahmen eines kapitalistischen Systems.
00:52:12: Und ich weiß nicht, letzten Sonntag habe ich mir mal diesen Sonntag wieder aufgeblättert, der ist ja vor ein paar Jahren im Prinzip vom BZ Verlag verkauft worden, das war ja eigentlich eine eigene Publikation.
00:52:21: Jetzt werden ja nur noch Artikel recycelt und in der letzten Ausgabe auf Seite elf und Seite treizehn, einfach dasselbe Artikel.
00:52:27: Also,
00:52:28: guckt sich das überhaupt noch jemand an, bevor es gedruckt wird?
00:52:30: Oder ist es wirklich nur noch eine Verpackung für die Werbung, die eigentlich mitgeliefert wird?
00:52:34: Also, das ist so eine Degradierung oder das symbolisiert für mich so ein Stück weit diese ökonomischen Zwänge, die diese Verlage wie die Bayerische Zeitung im Endeffekt hat.
00:52:42: Du kannst nicht, und auch die, also ich filter ja, ich bespiel zum Beispiel ein Mastodon-Account auch für den VCD.
00:52:51: Und dann gucke ich natürlich auch immer, was bringt die Bayerische Zeitung zu verkehrspolitischen Themen lokal?
00:52:56: Und ganz viele Sachen sind Aufbereitungen von Pressemitteilungen.
00:53:00: Und da hat man natürlich diese Paywall, wenn ich dann auf irgendwas verlinke, dann kriege ich irgendwie, da hatte ich VRG wie Lex Y machen, schreib die badische Zeitung und dann muss ich nachgucken bei der VRG nach der Pressemitteilung, um das dann zu verlinken, damit es auch jeder lesen kann.
00:53:13: Aber de facto der Mehrwert, der von dieser Pressemitteilung in der BZ dann generiert wurde, inhaltlich meistens sehr wenig, vielleicht gibt es einen Kommentar noch vom Pressersprecher, Manchmal haben sie noch eine Grafik aufgearbeitet, die irgendwie ganz hübsch ist, die im Original nicht dabei war, aber sonst ist der Mehrwert sehr beschränkt.
00:53:29: Also ich würde fast sagen, wenn man eine gute Sündizierung hinkriegen würde von den Pressemitteilungen, die die Stadtwerke, die VHG, die Stadt Freiburg, die verschiedene Institutionen sowieso rausgelingen, dann hätte man wahrscheinlich einen großen Anteil der BZ-Berichterstattung abgedeckt.
00:53:50: Vielleicht dann abgesehen von irgendwie den Footer-Interviews mit irgendjemandem, den sie auf der Straße aufgelesen haben, der dann erzählt, wo er Gantjeens kauft oder so, aber das ist jetzt auch nicht der Inhalt, den ich suche.
00:53:59: Wo würdest du aber dann eben, was war so eine Vision für so eine Zeitung?
00:54:03: Weil es gibt ja Studien, die sagen, dass eben lokale und kommunale Zeitungen eigentlich für Demokratie eine relevante Faktor sind.
00:54:10: Du hast ja vorhin gesagt, dass eben das ist, was für Öffentlich-Rechnung-Rundfunk gilt.
00:54:13: Ja, da hat er letztens ja auch zu sagen, du hast eigentlich da immer noch zumindest ein Bereich, wo eben kann das ein Desinfektion stattfinden, wo eigentlich ein paar Mäuen Menschen vielleicht noch einen Vertrauen haben und seriöse Quellen, Manifektant zitiert werden oder aufgeführt werden.
00:54:27: Das heißt, wie könnte man da hinkommen, dass wir sagen, eine barische Zeitung oder auch der SWR, das heißt auch eine Freiburg hier am Prinzip hier ein Ableger, das heißt, dass diese Medien einfach nochmal eine andere Rolle haben, auch vielleicht eine Demokratie stärkende Rolle haben.
00:54:42: Hast du dann Vision?
00:54:45: Ich glaube, in der Form, wie sie heute da sind, werden wir die in zehn Jahren nicht mehr haben.
00:54:51: Also dieses Es gibt eine Redaktion, die vorgibt, was wichtig ist, das hauen wir raus und dafür bezahlen Leute.
00:54:57: Also im SWR ist noch mal eine Sonderrolle, weil solange der Rundfunk-Schachtelwerk da ist, haben die erstmal eine Finanzierung in irgendeiner Form.
00:55:04: Aber auch da, was ist das für eine absurde Konstellation, dass Inhalte, die von öffentlich-rechtlichen Medien produziert wurden, depublikiert werden nach einer gewissen Zeit?
00:55:15: Das ist eine Bankrotterklärung der Gesellschaft.
00:55:18: Das ist ein Kotau vor den privaten Medienhäusern, weil sie sagen, das ist privatwirtschaftliche Konkurrenz.
00:55:24: Das sind Inhalte, die mit unseren Steuergeldern oder Beitragsgeldern bezahlt wurden, die sind produziert und die sind dann weggeschlossen in den Archiven.
00:55:32: Das muss sofort aufhören.
00:55:34: Das sind wichtige Informationen, in die viel Energie reingeflossen ist.
00:55:38: Die wertvolle ist, das muss richtig durchsuchbar da sein, damit Leute sich informieren können.
00:55:44: Wir sind gerade in der Zeit, wo jeder redet über KI und ich bin auch kein großer Freund davon.
00:55:48: Und wir haben da auch ein Riesenproblem, dass ganz viele Inhalte im Prinzip von KI erstellt werden, sich wieder selbst füttern, die KI davon lernt und irgendwann völlig Banane wird wahrscheinlich.
00:55:56: Aber wer weiß, wie es sich im Endeffekt entwickelt.
00:55:59: Aber ich glaube, wir werden diese Rolle von, es gibt eigentlich dezentral erstellte Nachrichten, die dann in irgendeiner Form sündiziert oder aufbereitet werden und Leute konsumieren die so, das wird glaube ich in zweizig fünfhunddreißig viel mehr, viel mehr in der Rolle spielen.
00:56:19: Also jetzt in der heutigen Form als Beispiel noch sehr rudimentär und eben nicht groß aufbereitet.
00:56:25: Es gibt auf Mastodon die Möglichkeit, also jede ordentliche Webseite, eine Entführungszeiten an den RSS Feed, dann kommt ein XML-Format raus und dann kannst du immer sagen, okay hier automatisch überprüfen, gibt es einen neuen Eintrag, dann spiele ich das auf Mastodon ein und wenn ich dann mir meine Liste mache, Freiburg-Liste, dann kann ich vom Regierungsprosidium Freiburg, von der VHG, von der Stadt Freiburg, von so Akteuren, die regelmäßig was zur städtischen Öffentlichkeit irgendwie produzieren, kann ich mir ein Feed erstellen, wo all diese Nachrichten schon drin sind.
00:56:53: Wie gesagt, dann habe ich einen nicht unbeträchtlichen Teil der Inhalte der badischen Zeitung abgedeckt, also Sachen, die mich auch interessieren.
00:57:03: Und wenn das irgendwie besser aufbereitet, angereichert wird, dann habe ich da eine Informationsquelle, die ich mir selber ein Stück weit kuratieren kann.
00:57:13: Und ich glaube, da werden wir, das wird in viel größerer Rolle spielen.
00:57:15: Jetzt
00:57:18: hast du schon ein bisschen angefangen, zum nächsten Punkt zu kommen zu, wie kommen wir dahin?
00:57:21: Das heißt, was sind so die Unterstützungen, die man benötigt, vielleicht auch Maßnahmen, die dafür notwendig sind?
00:57:28: um die Visionen zu erreichen, wo sie ein bisschen gezeigt haben.
00:57:31: Wir haben das aber schöne Visionen gezeichnet.
00:57:32: Also, was bräuchte es von der Stadt?
00:57:34: Was bräuchte es von der Stadtgesellschaft, um dahin zu kommen?
00:57:40: Also, ich glaube, dass wir sehr viel mehr Ehrlichkeit und Wertschätzung für Wissenschaft und geteilte Realitäten herstellen müssen.
00:57:58: Also, wie wir nicht weiterkommen, ist, wenn wir Legitime anliegen, die gut belegt sind, zurückstellen, weil einzelne laut dagegen wettern.
00:58:12: Ich war schon ziemlich zu Beginn meiner verkehrspolitischen Engagement bei einer Konferenz irgendwie Zukunftskonferenz Freiburg.
00:58:21: Da stand ein Mobilitätsforscher, der von der Stadt Freiburg beauftragt wurde, stand vorne und sagte, wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.
00:58:29: Wenn wir uns darauf einigen, dass weniger Verkehrstote, weniger Belastung durchlärmen, weniger Umweltbelastung der Luft.
00:58:40: Essenzielle Ziele sind, die wir mit der Verkehrspolitik erreichen wollen, dann stellt sich die Frage eigentlich nicht, ob wir aus Freiburg mehrere Superblocks machen und diesen innerstädtischen Kfz-Verkehr möglichst gering halten.
00:58:57: Da müssen wir hin.
00:58:57: Das ist eigentlich gar keine Frage.
00:58:59: Aber wenn wir uns dann davon aufhalten, dass wir bei einer Versammlung in Weingarten, wo der Moderator dann sein Amt abgibt, am Ende, weil er sagt, das ist hier nicht mehr beherrschbar.
00:59:08: Die Leute sind nicht sinnverrückt, aber sind nicht vernünftig.
00:59:14: Es gibt hier keinen vernünftigen Austausch mehr.
00:59:16: Die Vorschläge werden alle torpedoidiert, jeder redet und stellt irgendwelche Thesen auf, die nichts mit der Realität zu tun haben.
00:59:22: Die nehmen mir mein Auto weg.
00:59:23: Das hat niemand behauptet.
00:59:25: Aber wenn wir diesen ... Auswirkungen zu viel mehr Raum einräumen als den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die wir haben, dann werden wir nicht vorwärts kommen.
00:59:35: Also was wir brauchen, ist ein radikales Bekenntnis zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und diese Erkenntnis dann auch in reale Politik umzuwandeln.
00:59:47: Ich habe so das Gefühl, und da kommen wir vielleicht schon zu den Fragen, was du machen könntest oder was in zukünftige Politik machen könnte, Es wird ja viel über Demokratie debattiert in diesem Podcast.
00:59:59: Wir hatten's in der letzten Folge wieder Demos.
01:00:02: Wer ist eigentlich das Volk?
01:00:02: Wahlkreis hundert, wer gehört dazu?
01:00:04: Wer darf dem abgeben?
01:00:05: Ähm ... Kratie, die Macht, die Herrschaft.
01:00:11: Wenn wir ... irgendwie jetzt die Rechten in den USA uns angucken.
01:00:16: Wiradikal, die ihre Agenda durchsetzen.
01:00:20: Und auf jegliche Vernunft und Institutionen reißen.
01:00:24: Also, wie Sie einfach sagen, wir entlassen hier Richter, wir überziehen unsere Feinde mit Gerichtsverfahren, wir drohen den Medien mit Entzug ihrer Lizenz, wenn sie nicht irgendeine Show absetzen und dann gleichzeitig in ihrem Sicherheitsding jetzt davon schwadronieren, dass in Europa die Meinungsfreiheit in Gefahr wäre, aber wie radikal die ihre Agenda durchsitzen, ohne Rücksicht auf Verluste.
01:00:49: Und hier ist mal das Gefühl, wenn wir hier Ach, die Grünen irgendwie mit in der Regierung haben, wenn man die als progressive Partei bezeichnen will und wie sie dann in Kompromissen verhaftet ist und mit dem Lindner debattieren müssen und sich so viel gefallen lassen müssen und man auch hier in Freiburg, wo man im Gemeinderat zumindest eine progressive Mehrheit hat, aber dann immer wieder sagt, ah nee, das können wir jetzt nicht machen und das ist dann dann doch wieder zu viel und wir müssen ja alle mitnehmen.
01:01:12: Dieser Satz bringt mich langsam wirklich auf die Palme.
01:01:15: Wenn du alle mitnehmen willst, dann bleibst du, wo du bist.
01:01:19: alle immer mit an Bord haben willst und jedem eine Stimme geben willst.
01:01:22: Und das hör ich ja auch auf dir.
01:01:24: Man muss alle eine Stimme geben.
01:01:25: Im letzten Interview wurde auch gesagt, man muss die Vereine mehr mit einbinden und so weiter.
01:01:29: Es wird hier sehr viel mit Bürgerverein geredet.
01:01:31: Wer sitzt in den Bürgervereinen?
01:01:33: Ich würde sagen, das sind die weißen männlichen Rentner nicht unterpräsentiert, aber die bringen uns auch nicht den Fortschritt.
01:01:40: Also ... wenn wir uns auf einen Pfad geeinigt haben.
01:01:44: Wir haben hier in Freiburg den Gemeinderatsbeschluss Klima Neutratzehnunddreißig.
01:01:48: Wir haben den Mobilitätsplan ausgearbeitet, den Klimamobilitätsplan.
01:01:53: Da kann man drauf gucken und sagen, wir entwickeln eine Vision, wo wir hin müssen.
01:01:57: Der Klima Mobilitätsplan hört sich gut an, hat viele Maßnahmen drin, die man eigentlich unterstützen wollte.
01:02:01: Der wurde aber nur verabschiedet von einer Gemeinderatsmehrheit, weil sie gesagt haben, naja, da stehen so viele Maßnahmen drin.
01:02:06: Aber wenn wir die umsetzen, dann müsste uns immer noch mal fragen.
01:02:08: Eigentlich wurde der verabschiedet, weil er Voraussetzung ist, dafür, dass du höhere Fördersätze wieder eine Projekte kriegst vom Landbeiden-Württemberg.
01:02:16: Das ist gut, dass man sich darüber Gedanken macht.
01:02:18: Aber es ist ein Stück weit verlogen, wenn man ihn nur verabschiedet, um mehr Fördermittel zu kriegen und nachher bei allen Maßnahmen, die auch nur ein bisschen wehtun, anfängt zu bremsen.
01:02:28: Wir haben gerade wieder über die höheren Parkgebühren.
01:02:31: Wir haben ja in Freiburg seit dem Schluss, dass alle zwei Jahre die Parkgebühren um zehn Prozent erhöht werden im öffentlichen Raum.
01:02:36: Jetzt ist es wieder dran dieses Jahr.
01:02:38: Jetzt hat sich die CDU, die Freien Wähler, Freiburg-Lebenswert auch mal dabei.
01:02:43: Ich würde mich auch interessieren, wie mehr Autos oder geringere Parkgebühren zu einem lebenswerteren Freiburg beitragen.
01:02:48: Haben sich zusammengetan, die SPD auch.
01:02:50: Hier, wir kritisieren die Erhöhung der Parkgebühren und werden leider gegen.
01:02:55: Es ist klar, dass wir die Attraktivität des motorisierten Inseluarverkehrs in Freiburg nicht erhöhen konnten, sondern zurückdrängen müssen.
01:03:02: Und wir sind dringend auch auf Einnahmen angewiesen, um zum Beispiel unseren ÖPNV weiter zu verbessern.
01:03:09: Und mit der Einführung des Deutschlandtickets können wir ja alles super finden, dass die ganze Komplexität dieses ÖPNV-Systems raus ist, wenn man jetzt mit einer Karte überall fahren kann, aber die Finanzierung des ÖPNVs.
01:03:20: hat es nicht verbessert, sagen wir mal so.
01:03:22: In Karlsruhe wurde im Dezember darüber diskutiert, ob wir jetzt Linien eingestellt werden, weil der Betrieb nicht mehr garantiert werden kann.
01:03:29: Aber jetzt bin ich ganz schön abgewichen von der eigentlichen Frage.
01:03:32: Aber es geht halt um dieses ... Also, was müsste sich ändern?
01:03:36: Eine ... Ich plädiere dafür ... Oder ich plädiere, ich stelle mir die Frage, ob es wirklich immer darum gehen kann, alle mitzunehmen.
01:03:47: Oder ob das dazu führt, dass wir dann auf keinen Fall zu einer ... ... progressiven Visionen kommen, die wir eigentlich brauchen für diese Gesellschaft.
01:03:54: Und das ist eine demokratie theoretische Frage.
01:03:56: Also das ist ... Man redet immer gut an, alle mit Einbinden, alle anhören.
01:04:01: Das verlängert Prozesse immens, wenn es nicht gut gestaltet ist.
01:04:05: Und es fährt unmöglich manchmal auch einfach Entscheidungen.
01:04:10: Weil oftmals sind es ja keine Argumente, objektive Argumente, die gegen deinen Vorschlag sprechen.
01:04:16: Sondern es ist, ich müsste mich verändern.
01:04:20: Und ... Diese Veränderung wird mir sozusagen aufgedrückt.
01:04:24: Ich kann nicht mehr von der Kotzinger Straße mit dem Auto bei der Bäckerei in der Kalkisner Straße vorbeifahren auf meinem Weg nach Kirchsharten zur Arbeit oder wo auch immer.
01:04:34: Ich müsste jetzt außen rumfahren.
01:04:35: Ich müsste meinen Alltag verändern.
01:04:38: Und das finde ich blöd, deswegen bin ich dagegen.
01:04:42: Das stimmt.
01:04:42: Also
01:04:43: es würde mich jetzt auch mal interessieren.
01:04:46: Das Dilemma erkennst du, oder?
01:04:47: Wie siehst du das?
01:04:48: Du
01:04:48: hast eben schon gesagt, es sind komplexe Themen.
01:04:51: Und deswegen jetzt was ein paar Sachen gesagt, wo ich jetzt einfach zugestimmt hätte und widersprochen hätte.
01:04:57: Weil es eben zeitgleich verschiedene Dinge gelten.
01:05:00: Also nimm mal zum Beispiel diese Geschichte, was du jetzt gerade zuletzt genannt hast.
01:05:03: Dann würde ich wiederum sagen, ich weiß einfach aus der Praxis, wenn du demokratische Ideen diskutierst, dann gehen immer Leute, auf einer Meta-Ebene, also von Abstrakt, von Dingen einfach aus, die in der Praxis aber in der Regel völlig anders ablaufen.
01:05:19: Und deswegen ist es auch so schwierig, die Sachen miteinander zu verbinden.
01:05:21: Du meinst manchmal, ich nehme mal das konkretes Beispiel raus mit dem Typen, der nicht mehr durch die Krakisner Straße durchfahren kann und dann sagt, ich nehme mir einfach irgendwie eine Freiheit, keine Ahnung.
01:05:31: Jetzt habe ich ja in verschiedenen Folgen gesagt, dass die Maßnahme, dass du eine demokratische Gesellschaft hast, nicht eine Maßnahme ist, dass du jetzt einen Bürgerinrat hast oder keine Ahnung, mehr irgendwo eine Umfrage teilnehmen kannst, sondern dass es ganz, ganz viele Punkte sind, die dazu führen, dass du dich anders wahrnimmst und die Gesellschaft anders wahrnimmst.
01:05:54: Und dann, weil es so komplex ist, weil es so verschiedene miteinander verbundete Systeme sind, Dinge sich in eine gewisse Richtung entwickeln als Beispiel.
01:06:02: Ich zeichne es nur ein Konkretzbeispiel.
01:06:05: Wenn der Typ in einem Auto der nicht mehr durchfahren kann, zum Beispiel in ein dieser dritten Orte, die ich immer zeichne und sage, es heißt, wo Menschen sich aus dem Stadtteil begegnen, die sie sonst nicht begegnen und gemeinsam Dinge machen, dann darüber zum Beispiel zu erfahren sollte, dass dadurch, dass er nicht mehr durchfährt, die Lebensqualität für die Familie XY, mit den Kindern XY sich dort erhöht hat, weil sie einfach nicht sicher fühlen, weil sie in dem Fall das Leben ganz anders wahrnehmen können und so weiter.
01:06:29: Da wird es über das Gespräch, über die Personen, die gegenüber sitzen, einfach erfahren, dann wird sein Gefühl, was einem hat, mit anderes werden, weil an dem Fall zu addieren, zu dem, was er bisher hatte, mir etwas weg wird mitbekommen, aber die haben was.
01:06:42: Und eigentlich fand ich die ganze Sympathie schon ganz nett und ich habe ja selbst irgendwie auch keine Familie und ich habe es noch gar nicht so betrachtet.
01:06:48: Das heißt, es würden Dinge geschehen, die dazu führen würden, dass Menschen Dinge anders einordnen würden.
01:06:53: Und deswegen glaube ich ja, dass du einfach viel Dialog brauchst und viel Austausch brauchst.
01:06:57: und auch jetzt.
01:06:57: Bürgerverein hast du vorhin genannt.
01:06:59: Stimmt, ich war sechs Jahre im Bürgerverein, also ich würde sagen, ja, ich gehe mit dem Bild mit.
01:07:04: Und das ist aber auch so, wo ich auch sagen muss, aber in den sechs Jahren, als ich im Bürgerverein war, war das Thema, wie werden wir diverser, war ein Thema, was den wichtig war.
01:07:13: Das heißt, die haben sich schon bemüht, diverser zu werden, haben es ja nicht geschafft an Wissenstellen, aber ich habe es schon als ehrliches Bemühen verstanden an der Stelle.
01:07:22: Und deswegen pumpfe mich dann zu sagen, okay, wenn du jetzt nicht weichst, wie die arbeiten, wie die funktionieren, Dann viel die Perspektive zum Beispiel auch.
01:07:30: Das heißt, ich hätte es jetzt einfach auch wieder an manchen Stellen anders eingeordnet, weil ich habe die Situation gehabt, wo sie jetzt Sachen gesagt haben.
01:07:37: Als ich bin da hingegangen, ich war auch ein Teil davon, weil ich nicht verstanden habe, als jemand, der Familie vertreten soll.
01:07:42: Das heißt, ich bin da hingegangen, eben als Vater von vier Kindern oder eben als Teil von der Familie.
01:07:48: Die Perspektive angebracht, wie das was diskutieren für das ist, was für Familien bedeutet.
01:07:52: Und ich habe eigentlich eigentlich immer, zumindest die Möglichkeit, an dem ich war, Owe Walze, zu der Zeit immer als sehr, sehr offen und sehr konstruktiv wahrgenommen.
01:08:00: Und darum wäre eben so für mich der Punkt, wenn du sagst, du hast eine Stelle gesagt, die bräuchten so eine Bekenntnis zur... Ja, zu Wissenschaft oder zu Fakten, da war für mich die Frage im Kopf, aber wer müsste sich dazu bekennen?
01:08:13: Und wie kommen wir dahin, dass sich möglichst viele dazu bekennen?
01:08:16: Das heißt, es ist ja nicht so, was man sagt, nur Politikerin, nur Entscheidende müssen dazu bekennen.
01:08:20: Also das auf jeden Fall, wenn natürlich die Macht haben, dann Dinge durchzusetzen.
01:08:23: Aber zeigt gleich, wenn du net was durchsetzen möchtest, was du hast gesagt, nachhaltig und wirksam ist, dann brauchst du auch die Menschen mit an Bord.
01:08:30: Also musst du ja auch irgendwie gucken, dass du auch wiederum Punkte schaffst, wo Menschen diese Bekenntnis zu Wissenschaft auch wiederum eben vielleicht für sich übernehmen oder er übernehmen.
01:08:39: Und dann hängt es zusammen.
01:08:39: vielleicht die Informationen, die du im Prinzip hast, wie viele Leute sie in die Information kommen, welche Informationen sie bekommen.
01:08:45: Da kommen wir wieder zu den sozialen Netzwerken.
01:08:47: Das heißt, es hängt halt alles ganz arg miteinander zusammen.
01:08:51: Und drum ist für mich so nicht der Punkt.
01:08:53: Was ja so schwierig macht, du kannst nicht runterbrechen auf einen Satz, auf eine Maßnahme, die ihr machen müsst.
01:08:58: Sondern alles ist einfach verbunden mit der Idee, wie du es am Anfang beschrieben hast.
01:09:01: Das heißt, du hast deine verschiedenen Engagements so aufgezeichnet.
01:09:05: Und die habe ich ja gesagt, trotzdem war überall so ein Muster mit dabei.
01:09:09: Bürgerinnen spielen aktive Rolle, Bürgerinnen nehmen sich halt selbstwirksam wahr.
01:09:12: Bürgerinnen verstehen, wie Dinge komplex sind und versuchen aber eine gemeinsame Lösung zu entwickeln und finden auch gemeinsame Lösungen.
01:09:19: Und das ist die Geschichte, das ist der Ansatz.
01:09:21: Das heißt, mit Bürgerinnen zu aktivieren, sich zu befähigen und Dinge zu tun und zeigt gleich eine Politik zu haben.
01:09:27: Das ist wiederum der Punkt, wo ich sage, wo ich dir voll zustimme auch zu sagen, eine Politik zu haben, die sich anders versteht.
01:09:35: Das heißt eben auch da transparent vielleicht zu sein, und auch auch Expertise von Bürgerinnen eben zu Wertzuschätzen einzubinden.
01:09:43: Das heißt, ich habe jetzt tatsächlich bei letzten Folgen jetzt nicht verstanden, im Sinne von Bürgervereine oder Vereine müssten mehr gefragt werden, dass mit ihnen gehört werden, sondern also er hat jetzt diesen Verein, ich glaube, der heißt Weisenmedizin, EV oder so.
01:09:55: Und die haben ja schon in dem Themenfeld eine unfassbare Expertise und ich kenne viele Menschen mit unfassbarer Expertise.
01:10:00: Du hast ja auch eine unfassbare Expertise mit deinem Verein.
01:10:03: ... und diese Expertise einzubinden.
01:10:05: Das ist, glaube ich, das, was er so gemeint hat ... ... und dann über welche Form, ... ... ob es dann konsultiert ist, ... ... ob es im Endeffekt ... ... Mitarbeitern, Plänen, ... ... was auch immer.
01:10:14: Ich weiß es nicht.
01:10:15: Das ist eine Sache, ... ... die man, glaube ich, aushandeln muss ... ... und die auch immer unterschiedlich sein kann.
01:10:18: Es wird, glaube ich, ... ... nicht diese eine Form
01:10:20: sein.
01:10:20: Ja, und es gibt ja auch Beteiligungsformate.
01:10:21: Also ich habe es ja im Anfang auch gesagt, ... ... ich bin ja als Sachkundiger ... ... Bürger im Mobilitätsausschuss, ... ... also ich sitze da ja auch ... ... und sitze mit einem Plan drin, ... ... werde in manche Sachen eingebunden.
01:10:29: Aber da ist für mich halt auch ... Also auch wieder eine Kritik an dem Status quo.
01:10:34: Das hatte ich vor der letzten Gemeinderatswahl auch schon gesagt in mehreren Fraktionen, in mehreren Wahlkampfgesprächen.
01:10:41: Ich kann es nicht verstehen, dass ein Großteil der Punkte der Tagesordnung zum Beispiel Mobilitätsausschuss im nicht öffentlichen Teil diskutiert wird.
01:10:50: Man sieht ja in den Gemeinderatsvorlagen eigentlich immer, das ist ja dann am Ende öffentlich, also wenn der Gemeinderat was entschieden hat, dann ist ja immer der Gremienlauf abgebildet.
01:10:59: Und dann sieht man eigentlich immer, es kommt sagen wir mal, im November im Gemeinderat.
01:11:04: Und es war dann im Ende Oktober im Haupt- und Finanzausschuss und davor im Bau- und Mobilitätsausschuss.
01:11:11: Und die ersten Ausschüsse sind eigentlich immer nicht öffentlich.
01:11:14: Und so, wie ich es verstanden habe in den Gesprächen mit den Gemeinderäten, ist es so ein Stück weit, sowohl die Gemeinderäte als auch die Verwaltung wollen erst mal ihre Vorlagen sozusagen selber debattieren.
01:11:25: Und die Idee ist auch im öffentlichen Teil sagen die Politiker ihnen ungern, was sie wirklich denken oder stellen blöde Nachfragen oder... Spitzens mal zu oder zeigen auch einen Dissens, wo sie dann vielleicht als Fraktion dann irgendwie doch eher dahinter stehen.
01:11:41: Deswegen debattieren die erstmal Sachen gerne intern, bilden sich eine Meinung, wissen dann im Endeffekt, die Verwaltung weiß dann schon, was der Gemeinderat denkt, dann gibt es irgendwie ein interfraktionelles Gespräch, was sowieso immer völlig intransparent ist, dann gibt es dieses tolle Gremiengremium des ältesten Rats, die im Endeffekt vor der Gemeinderatssitzung schon mal entscheidet, das wird alles abgestimmt, darüber reden wir erst gar nicht, der wird dann von der Hände gehoben und fertig.
01:12:03: völlig transparent, aber dass diese Ausschusssitzungen zu einem Großteil nicht öffentlich sind, halte ich für eine Katastrophe.
01:12:10: Und ich finde, es ist auch nicht von der Gemeindeordnung in Baden-Württemberg gedeckt.
01:12:13: Da steht drin, dass Tagesordnung des Gemeinderats in der Regel öffentlich sind, außer es sind Personalsachen betroffen, die der Geheimhaltung oder einer Nichtöffentlichkeit bedarfen.
01:12:24: Das ist auch überhaupt kein Thema.
01:12:25: Das kann auch weiter so gelaufen werden.
01:12:26: Aber meine Kritik wird immer damit abgeblockt, dass sie sagen, ja, diese Gemeindeordnung gilt nur für den Gemeinderat, aber nicht für die Ausschüsse direkt.
01:12:34: Die Ausschüsse sind Teil des Gemeinderats.
01:12:35: Es ist ein Gremium des Gemeinderats.
01:12:37: Wie kann das nicht gelten?
01:12:38: Aber ich stoße auf Beton.
01:12:40: Sowohl die Stadtverwaltung oder die Bürgermeisterie, die ja im Endeffekt die Tagesordnung erstellt und selber darauf fest oder vorschlägt, was öffentlich ist und was nicht öffentlich ist, sehe keine Veränderung.
01:12:53: Und auch bei den Gemeinderatsfraktionen, die haben es teilweise dann auch.
01:12:58: intern darüber reden können und so und ich finde es unterirdisch auch die Vorbereitung von den Agesordnungspunkten.
01:13:03: Da werden, wir hatten jetzt dieses Riesenthema im Schlossbergring.
01:13:06: Wir haben uns da, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben.
01:13:25: Also im Mobilitätsausschuss, es ging nicht mehr an den Gemeinderats.
01:13:27: Im Mobilitätsausschuss wurde es unter Verschiedenes vorgestellt.
01:13:29: Es gab keine Vorlage.
01:13:30: Die Folien waren nicht im Vorfeld, im Ratsinformationssystem eingestellt.
01:13:34: Obwohl sie den Gemeinderatsmitgliedern im Vorfeld schon gezeigt wurden in verschiedenen Ausschüssen.
01:13:40: Ja, dann ist die Folie vielleicht nicht zu einhundert Prozent abgestimmt, auch noch mal im Rechtsamt oder keine Ahnung, aber sie stellt nicht den aktuellsten Dings dar, aber Stand der Planung dar.
01:13:49: Aber es ist mal was.
01:13:50: Dann kann ich zu meinen Kolleginnen gehen, die mich in den Mobilitätsausschuss als achtkundigen Bürger entschieden haben, kann ich zu meiner VCD-Ortsgruppe gehen und sagen, hier im Ratsinformationssystem stehen die Informationen drin, da könnt ihr euch die Folien angucken.
01:14:03: Das ist der Vorschlag, der jetzt im Gemeinderat und im Mobilitätsausschuss diskutiert wird, kommt vorbei, im öffentlichen Teil wird debattiert.
01:14:10: Wenn das einfach nur unter Verschiedenes auftaucht, dann weiß ich erst mal gar nicht, ob das jetzt dort besprochen wird oder nicht.
01:14:16: Das ist für mich eine Intransparenz, die geht auf keine Coout.
01:14:21: Zu deinen Anführungen vorhin, hast du gesagt, natürlich, ich sehe diese Wechselwirkung.
01:14:26: Es kann nicht nur sein, dass die Politik jetzt irgendwie sagt, das ist das Objektiv Richtige, deswegen machen wir das und uns interessiert nicht, was die Leute sagen.
01:14:35: Aber bei dieser unsäglichen Sitzung, die ich da jetzt in Meingarten vorhin schon angesprochen habe, da wurde eben vorher auf Facebook mit polemischen Kommentaren aufgehetzt, die wollen uns Brücke zumachen und die wollen uns die Autos mitnehmen oder wegnehmen und da, da, da.
01:14:46: Und der VCD würde XY, das ist dann auch in der Sitzung gesagt worden.
01:14:49: Ich habe gesagt, hier, ich melde mich jetzt für den Sympathie-Preis.
01:14:52: Ich bin der Versprecher dieses gemeinen VCDs, der jetzt für mehr Schwach angesprochen wurde.
01:14:56: Aber da sind so viele Leute hingegangen, weil die sozialen Medien mit irgendwelchen Behauptungen da Leute hingeschickt haben und gesagt, da wird abgestimmt, da könnt ihr euch verteidigen, wenn ihr weiter Auto fahren wollt.
01:15:04: Und dementsprechend polarisierend war halt die Stimmung.
01:15:07: Jetzt ist für mich die Frage, können wir uns als Gesellschaft erlauben zu sagen, wir müssen jetzt erst mal schauen, dass die Leute besser informiert sind, um dann Entscheidungen zu treffen, die wir für richtig halten?
01:15:20: Weil ich glaube, wir haben die Zeit dafür nicht mehr.
01:15:24: Und das ist auch der Punkt, den ich vorhin erzähl ich mir nicht mehr.
01:15:28: Aus Transparenzgründen, wir haben das Thema Transparenz vorhin schon mehrfach gehabt.
01:15:33: Hier ist das Gerät ausgegangen, das heißt die Batterien mussten gewechselt werden, deswegen gab es einen kleinen Cut, eine kleine Durchbrechung für uns, für euch jetzt nicht und wir machen weiter mit dem Gespräch.
01:15:43: Genau, ich versuche es wieder aufzunehmen, wo wir stehen geblieben waren.
01:15:47: Ich wollte nochmal zurückkommen.
01:15:49: jetzt nach meiner Kritik an den Öffentlichkeit der Tagesordnungspunkte in den Ausschüssen auf diese Frage warten, können wir es uns leisten zu warten, dass die Menschen, die Bürgerinnen und Bürger, richtig informiert sind, damit sie dann mitgehen können, um richtige Entscheidungen von der Politik zu treffen.
01:16:07: Also jetzt sind in dieser Frage, haben wir sozialen Netzwerken eine große Rolle gespielt, dass bei dieser Versammlung in Weingarten so viele Leute sehr emotional auch da waren und irgendwie Angst hatten, ihnen wird was weggenommen.
01:16:20: und keine andere Perspektive gesehen haben.
01:16:22: Wir haben es auf dieser Versammlung, das war eine professionelle Moderation, die im Endeffekt die Abend aufgegeben hat, weil sie gesagt hat, ich kann hier nichts mehr irgendwie beitragen dazu, dass wir hier irgendwie gut miteinander reden, weil es irgendwie, es ist nicht eskaliert im Sinne von, dass sich ständig Leute angesprochen haben.
01:16:36: Aber Vorschläge, wie man zu einer Entscheidung kommen könnte, wie man Stimungsbild generiert wurden, einfach abgelehnt, das hat nicht funktioniert, das ist wirklich auch so Kontrolle gegangen.
01:16:47: Aber ... Das hat jetzt in diesem Fall dazu geführt, dass aus meiner Sicht im Prinzip keine Entscheidung getroffen wurde.
01:16:53: Also jetzt werden ein paar Parkplätze, werden für Außengastronomie oder Fahrradschänder irgendwie freigegeben und man baut einen Kreisverkehr, irgendwo ein Hasslacher in der Markrafenstraße, ein Hasslacher Straße.
01:17:05: Aber da wird nicht, also passiert nicht wirklich was.
01:17:08: Das heißt, dieser Protest hat dazu geführt, dass die Politik im Prinzip keine Veränderung beschlossen hat, so gut wie keine.
01:17:14: Und ich bin absolut der Meinung, das können wir uns nicht leisten.
01:17:17: Die Klimakatastrophe ist in vollem Gange.
01:17:19: Der Rechtsruck, die radikalen Kräfte bedrohen, die Demokratie essenziell.
01:17:24: Also, was Trump in den USA gerade vormacht, ist die Vorlage dafür, was die AfD abziehen würde, wenn sie hier an die Regierung kommen würde.
01:17:32: Arne Semsroth hat dann zum Buch veröffentlicht, was machen wir, wenn die verschiedensten die Macht ergreifen.
01:17:38: Wir können, der Status quo, wir geben den... schreiern den ... ja ... Querdenkern, den Reichsbürgern, die sich aus der gemeinsamen Realität verabschiedet haben, zu viel Raum, und gehen nicht konsequent gegen die vor, den halte ich für absolut falsch.
01:17:56: Also, wir müssen dort klare Positionen vertreten, die wir selber haben, und wir dürfen diesen Fokus nicht verlieren, meiner Meinung nach.
01:18:05: Wir können es uns nicht leisten, zu warten, bis wir alle abholen.
01:18:07: Weil auch das ... Das Gegenüber sozusagen.
01:18:11: Also die Interessen, die die Menschen in diesen asozialen Netzwerken halten wollen, weil sie sie als Werbeopfer verkaufen können, die sind so stark und die haben so viel Geld, so viel Expertise im Psychologie, in Abhängigkeit, dass wir da nicht rauskommen, indem wir die Faschisten inhaltlich stellen.
01:18:31: Das
01:18:32: haben wir jetzt lang genug versucht.
01:18:34: vielleicht einen Hinweis, weil es jetzt ein paar Mal gesagt hast, mit dem Assozialkomiteich aus der NS-Zeit.
01:18:40: Das heißt eigentlich im Begriff, den man tatsächlich versucht eigentlich zu vermeiden mittlerweile.
01:18:43: Beim Assozialkomiteich?
01:18:44: Okay, ich habe mich da immer ein Markoviklinge gehalten, der einfach... Okay, also danke für den Hinweis, aber das soll halt einfach diese... Das soll den Kontrapunkt setzen zu dem... Es wird ja immer auch der Film hieß ja, The Social Network.
01:18:58: Das soll einfach den Kontrapunkt setzen, dass es bei dieser Art von... Algorithmus gestarten Netzwerken eigentlich nicht darum geht den sozialen Aspekt zu fördern, sondern es ist ein Lenken und ein Missbrauchen von Aufmerksamkeit.
01:19:09: Deswegen ja nicht zum Beispiel sein kommerzieller Netzwerk oder kommerzielle Plattform, weil man effekt dann auf den Fokus auf das denkt, worum es geht.
01:19:14: Das heißt, man effekt Kommerz beziehungsweise neoliberale Idee dahinter.
01:19:18: Also eigentlich geht es jetzt nicht, wenn es um Werte gehen sollte, sind die Werte in der Regel einfach nur Etiketten, die sich dran klebt.
01:19:25: Das heißt, die Kernidee ist einfach Geld zu verdienen und dann mit all den Werten, die du vorhin so genannt hast, die Richtung Autokratie gehen, Autokratie begünstigen oder sogar vielleicht umarmen.
01:19:35: Am
01:19:35: Endeffekt sind Werbe-Netzwerke.
01:19:37: Vielleicht trifft es das auch eher.
01:19:38: Dann haben wir noch den Kern der Kritik schon ziemlich gut benannt.
01:19:43: Weil das geht darum, um Aufmerksamkeit zu verkaufen.
01:19:45: Zu der Geschichte mit diesem Man muss sofort Entscheidungen treffen, darf nicht eben so schwierig, weil jetzt den Fall in Weingarten war ich nicht dabei, ich weiß nicht, wie es gelaufen ist, aber Da, ich würde tatsächlich sagen, du musst eigentlich, es gibt nicht diese anikronologische Entwicklung zu sagen, das ist jetzt der Weg, sondern, und auch dieser Mono, also, wie soll ich sagen, so Mono-Kausal gedacht, also das muss jetzt passieren, sondern ich glaube, es zeigt gleich viele Dinge passieren müssen.
01:20:13: Das heißt, als Beispiel, man sagen würde, du willst die Köpfe in den Weg dieser Menschen, die entscheiden, dann würdest du, und du sagst ja gesagt Klimakrise und zeigt gleich so einen Rechtsruck, ja, oder wie auch immer.
01:20:23: wenn man es mehr nennen möchte, autokratische Kräftung wieder hinten dran wirken.
01:20:27: Die Erzählung, die verbieten etwas und du wirst nicht gehört und fühlt sich unmächtig und so weiter, die greift ja wunderbar an der Stelle.
01:20:35: Das heißt, dann willst du denn die Leute, die also vielleicht dann für das Klima, vielleicht Anführungszeichen, vielleicht dann etwas gemacht, was dem dienen würde, zeigt euch jetzt aber doch mal etwas.
01:20:45: auch gemacht, was eben autokratische Kräfte bedienen würde, die Erzählung von denen.
01:20:49: Das heißt zu sagen, guck, die hören ja gar nicht auf dich, du wirst gar nicht wahrgenommen, du wirst überfahren an der Stelle und so weiter.
01:20:55: Deswegen ist schon so die Frage, wie kommst du da hin, dass du Entscheidungen triffst, die hingetroffen werden müssen und zeig gleich aber an manchen Stellen eben dann tatsächlich Prozesse aushandeln lassen musst, damit eben das, was folgt, eine gute Basis darstellt.
01:21:11: Also ich stelle es mal, ich möchte mal konkret machen.
01:21:15: Ich habe zu viele Debatten gehabt mit Leuten im Hintergrund, die gesagt haben, Dianne, du müsstest das so und so machen, Dianne, du müsstest das so und so machen.
01:21:21: Und der Kernpunkt von allem, was ich immer sage, ist mal folgender.
01:21:26: Das, was ich jetzt tue, verfolgt jetzt nicht nur irgendwie ein Ziel oder ein Zweck, etwas zu tun, um irgendwie eine Wahl zu gewinnen, sondern es verfolgt den Zweck.
01:21:37: dass das, was du beschrieben hast am Anfang mit deinem Engagement eigentlich das Gleiche verfolgen soll.
01:21:41: Das heißt, Menschen aktivieren, Menschen irgendwie auch kleine Stimme zu geben, Perspektiven aufzuzeigen und wie du es vorhin auch am Anfang gestellt hast mit, ich habe mir selbst dich freigestellt, was würde ich darauf antworten, also auch mit so einer Selbstwirksamkeit noch zu arbeiten, weil das, was du machst und wie du zum Beispiel zum Erfolg kommen solltest, ob es jetzt eine Entscheidung ist, sondern eine Wahl, das ist die Grundlage von der Kultur und der Gesellschaft, die darauf folgt.
01:22:06: Das heißt, wenn ich natürlich hingehe und sage, ich mache da jetzt doch vorum Top-Down-Geschichten, weil ich dann wie vorankommen muss, dann wird das die Kulturen, die das Zement sein oder wie gesagt der Boden sein, auf dem die Kultur dann eben entspringt, aus der die Kultur entspringt.
01:22:20: Und deswegen finde ich es so schwierig, weil du glaube ich eben diese Komplexität der Herausforderung, die muss man irgendwie ehrlich kommunizieren.
01:22:28: Das heißt, aus meiner Sicht muss es eine Mischung sein aus an manchen Stellen, da kann ich jetzt nicht irgendwie große demokratische, basedemokratische Prozesse aufsetzen.
01:22:39: An manchen Stellen muss ich jetzt die Entscheidung treffen, an manchen Stellen oder an vielen Stellen muss ich die genau dann so aufsetzen.
01:22:45: Und das ist so für mich der Punkt, wo ich sagen würde, wenn ich jetzt wiederum betrachte, was ich weiß bisher und es ist auch wiederum beschränkt, was ich weiß, hätte ich jetzt gesagt, in vielen Fällen, wo es jetzt das Klima betrifft, wo es im Endeffekt Demokratie betrifft, sind tatsächlich häufig Entscheidungen, die eigentlich ich gar nicht jetzt auf dieser kommunalen Ebene fallen kann.
01:23:02: Das heißt, die krassesten Einschnitte, die eigentlich zu beitragen, dass die Klimakrise vorantritt, sind eher Sachen, die auf einer Bundesebene, europäische Ebene usw.
01:23:11: stattfinden müssen, das vorhin auch ein Genannt an verschiedenen Stellen.
01:23:15: Und zeitgleich muss ich mir aber kommunal dann eben wiederum die Kultur erschaffen, die begünstigt, dass das an der Stelle auch passiert.
01:23:22: Das heißt, als Beispiel sagen würden, die Idee von sozialen Netzwerken, die wir haben.
01:23:27: Wie digitale Infrastruktur aufgesetzt ist, wie Transparenz funktioniert, wie Politik gedacht wird.
01:23:31: Wenn ich die hier zum Beispiel jetzt pflege, demokratisch pflege und etwas aufsetzen würde in Freiburg, das noch völlig anders funktioniert.
01:23:38: dann wird es definitiv nicht nur für hier eine Ehring-Auswirkung haben, sondern natürlich auch andere Städte kocken.
01:23:44: Hey, was passiert denn da in Freiburg?
01:23:45: Lass uns mal auch den gleichen Weg im Prinzip einschlagen.
01:23:48: Was wiederum dann eine Ebene höher dann wirken wird auf der Lande, auf der Bundesebene, auf der Europäischen Ebene.
01:23:52: Das heißt, ich glaube schon, dass du einfach auf einer kommunalen Ebene den Ansatz leisten kannst, der wiederum dann langfristig da im Prinzip sie abzeichnet.
01:24:00: Und zeig gleich mit diesen manchen Stellen Entscheidungen zu Treffen, das du gesagt hast, auch aufgrund der Ebene, glaube ich, dass manche Entscheidungen getroffen werden müssen, die dann so sind, wie du sie gesagt hast.
01:24:09: Und ich glaube aber nicht, dass man so den Widerstand eigentlich hätte, dass dieser Widerstand, der sich manchmal an manchen Stellen zeigt, das widerspiegelt, was eigentlich so... ein Großteil der Bevölkerung wahrnimmt, weil auch da gibt es von Marien unantolres Buch, die darüber geschrieben hat, dass eigentlich es nachweislich so ist, dass Menschen eigentlich die große Masse eigentlich progressiver ist, eigentlich schon deutlich weiter, als die Politikern dann Entscheidungen treffen.
01:24:31: Und in der Regel immer zehn Jahre braucht bis das, was die Bevölkerung eigentlich so sieht, in der Politik tatsächlich auch ankommt.
01:24:36: Und deswegen glaube ich tatsächlich auch, wenn Politikern an der Stelle einfach dann eben diese Schritte machen würden, gehen würden, glaube ich gar nicht, dass in diesem Backlash oder diese diese Wirkung hätten, die manche vielleicht auch befürchten.
01:24:46: Das glaube
01:24:46: ich eben auch nicht, weil man sieht es ja in ganz vielen Bereichen, wenn die Fußgängerzone da ist, wenn der Verkehr beruhigt ist, dann fühlen sich die Leute danach besser und auch die Umsätze der Einzelhänder steigen, weil Surprise nicht Autos kaufen waren, sondern Menschen.
01:24:59: Wenn mehr Menschen da sind, weil mehr Menschen Platz haben, weil nicht mehr so viele Autos da sind, gibt es mehr Umsatz.
01:25:04: Es hat sich fast überall gezeigt.
01:25:06: Die Verkehrsberührung ist auch positiv für die Menschen, die dort leben und die die Menschen, die jetzt nicht mehr da durchfahren, finden andere Wege und Lösungen.
01:25:12: Verkehr verlagert sich auch.
01:25:14: Ich bin ja auch, mein Plädoyer ist ja nicht dafür, wir reden nicht mehr mit den Leuten und entscheiden einfach alles top-down und ich hab sehen, was ich dafür ... Sondern ich bin, oder ich rege an, dass wir Bullshit benennen, wenn er geäußert wird.
01:25:31: Mir ist von Politikern viel zu viel, vielen Dank für die Inputs, das nehmen wir mal mit.
01:25:37: Wohin nehmen Sie es mit?
01:25:38: Wann kommt da wieder was zurück?
01:25:39: Warum sagen Sie jetzt nicht, das ist Unsinn.
01:25:42: Das hat keine Grundlage.
01:25:45: Man hat irgendwie immer so diesen Zwang.
01:25:49: Man muss so ... Man vermeidet den Konflikt in dem Moment.
01:25:53: Man sagt, das ist berechtigt, Sie sind ein Bürger, Sie haben einen Anliegen.
01:25:57: Man muss den Leuten noch sagen, das ist inhaltlich Quatsch, was ich erzählt habe.
01:26:00: Und man darf dann auch ... Man nimmt das dann immer mit und wenn es zu viel Widerstand gibt, dann kümmert man sich halt was anderes, weil es in der Stadtverordnung gibt es ja immer viel zu tun.
01:26:08: Man wird halt alles anderes priorisiert.
01:26:10: Auch wenn das vielleicht das Wichtigste wäre.
01:26:12: Aber weil man halt ... Wir haben jetzt in der Viere, gibt es verschiedene Maßnahmen, wo Gehwege, die ... von parkenden Autos zu arg eingeschränkt werden.
01:26:23: Da werden einfach die Parkplätze, die dort markiert werden, weggemacht.
01:26:26: Weil die Gehwege sind nicht mal mehr an Meter fünfzig breit.
01:26:28: Wenn dort zwei Rollatoren aneinander vorbei wollen, geht's nicht.
01:26:32: Die Straßenwire sind ja eigentlich relativ breit.
01:26:34: Es stehen nur einfach viele Autos drin.
01:26:36: Wenn du das einschränkst, dann hast du dort, weil jetzt mal was anderes zu nennen als Weingarten im anderen sozialen Milieekontext, dann hast du dort halt eine Riege an vielleicht pensionierten Anwälten, die dann ... Widerspruch gegen die straßenverkehrsliche Anordnung einlegen.
01:26:52: Beim Regierungspräsidium Beschwerde einlegen, die Straßenverkehrsbehörde.
01:26:55: Das ist im Endeffekt noch vor Gericht durchsetzen wollen, dass
01:26:59: ihr
01:26:59: Parkplatz vor der Haustür weiterhin bestehen bleibt.
01:27:03: Also, du hast dann einfach Einzelakteure, die verdammt laut sind, im besten Fall noch gut vernetzt, die ihre Interessen durchsetzen.
01:27:09: Aber das Gemeininteresse ist eigentlich da.
01:27:11: Ein anderes Beispiel, Baugebiete Höhe in Zeringen.
01:27:15: Da war jetzt, ich glaub, war grad O.B.
01:27:17: Horn vor Ort, irgendwie.
01:27:19: Und da war auch wieder Thema, und ich glaub, wenn ich's richtig gelesen hab, von der Anwesenden waren gegen dieses Baugebiet.
01:27:25: Das wird aber weiter eisern verfolgt seit Jahrzehnten.
01:27:29: Es wird der Gemeinderatsbeschluss, das fünfzig Prozent Sozialwohnungsbau im Baugebieten, aus der Kraft gesetzt, weil der Beschluss des Zubauern ist ja schon viel älter.
01:27:38: Der Baungsplan ist nicht mehr verabschiedet, also der Beschluss des Zubauern ist nicht da.
01:27:41: Ich seh nicht, warum diese Kursatzung nicht greifen sollte.
01:27:44: Aber da haben sich ... Also, das jetzt vielleicht auch, da habe ich jetzt nicht die harten Fakten dafür, aber was ich so höre, ist, da haben sich vor einigen Jahrzehnten einige Leute günstiges, landwirtschaftliches Land gesichert, in der Erwartung, dass dort Baugebiet wird und dort wollen, da sind Immobilieninteressen sehr, sehr stark vertreten und dann soll das weiter vorgesetzt werden.
01:28:04: Gegen den Willen der Naturschutzverbände, die gute Gründe haben, warum das aus den Flussschutzgründen nicht gebaut werden sollte, da wird ein Gebiet erschlossen für mehrere hundert Bewohner, deren einzige Erschließungsmöglichkeit über die Strecke des Ratschnellwegs stattfinden wird.
01:28:17: Und sie schreiben in ihrer Vorlage selber, dass seit mehr als achthundert Fahrzeugbewegungen nochmal auf dem Ratschnellweg, also Kraftfahrzeugbewegungen, stattfinden werden.
01:28:24: Es gibt so viele objektive Gründe, die Bevölkerung ist dagegen, aber die Stadtverwaltung hält Eis an Kurs.
01:28:30: Unter dem Lämmer, wir brauchen Wohnraum.
01:28:33: Ja, brauchen wir.
01:28:34: Es gibt aber auch einen Haufen Wohnraum, der nicht genutzt ist.
01:28:37: Und wir bauen dort ein paar Hunden Wohnraum für paar Hundeleute.
01:28:40: Was meinst du?
01:28:40: Den Leerstand, der jetzt im letzten angesprochen wurde.
01:28:43: Und den Leerstand gibt's auch nicht nur in der Vier, den gibt's auch in Weihnagarten.
01:28:45: In mehreren Wohnungen, die ich dort schon sehen konnte, dort lebt im Endeffekt auch niemand mehr.
01:28:51: Also, wie man da im Detail rangeht, bin ich auch kein Jurist.
01:28:54: Ich glaub schon, dass es mit ihrem Leerstandsmeldedings, dass sie da versuchen, irgendwie ein bisschen zu erfassen.
01:29:00: Aber da sind vielleicht auch die Rechtsmittel nicht scharf genug, um dann gegen so was vorzugehen.
01:29:04: Und diese Immobilienspekulation ist ein riesen Thema.
01:29:07: Der Leerstand ist ein riesen Thema, aber natürlich auch die schlechte Verteilung des Wohnraums.
01:29:13: Also ... Die durchschnittliche Anzahl von Wohnraum pro Person ist ja in den letzten Jahrzehnten noch massiv angestiegen.
01:29:20: Also wir haben halt die Situation, dass Menschen, die in einem alten Mietvertrag wohnen, also ich hab auch in Wohnungen, also in Häusern gewohnt, da waren irgendwie sechs Studierendezimmer unter dem Dach, darunter war die Wohnung der Eigentümerin, die auf der Fläche, wo die sechs Leute unter dem Dach mit Dachschrägen gelebt haben und sie alleine gewohnt.
01:29:41: Weil, hat dort ihre Familie großgezogen, ihr meines Jüngern verstorben.
01:29:46: Die hat keinen Grund, irgendwo anders hinzuziehen.
01:29:48: Solange sie dort die Treppe hochkommt und versorgt wird und kann, ist ja kein Thema.
01:29:52: Und es geht nicht darum
01:29:53: ... Hinzu kommt, dass wenn die im Endeffekt eine Wohnung sich mieten würde, die vielleicht ein Bruchteil von dem wäre, was sie jetzt hat, wahrscheinlich mehr zahlen würde, als sie es jetzt in der großen Wohnung macht, das kommt ja noch hinzu.
01:30:03: Ja, also die hat ... Ich glaube, ich habe auch genug Eigentum.
01:30:07: Um sich da zu verändern, aber generell stimmt es natürlich.
01:30:09: Ich kenne das.
01:30:09: Ich kenne
01:30:09: das.
01:30:09: Ich kenne das.
01:30:10: Ich kenne das.
01:30:10: Ich kenne das.
01:30:11: Ich kenne das.
01:30:11: Ich kenne das.
01:30:12: Ich kenne das.
01:30:13: Ich kenne das.
01:30:14: Ich kenne das.
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01:30:16: Ich kenne das.
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01:30:17: Ich kenne das.
01:30:17: Ich kenne das.
01:30:19: Ich kenne das.
01:30:20: auch sie auch denn nicht raus möchte einfach auch vielleicht, wenn sie jetzt nicht mehr diese Fläche bräuchte, weil sie einfach die zum Beispiel nicht des Kapital hat, aber jetzt wenn sie umziehen würde, auch in anderen Stadtteil, wo auch immer hinziehen würde, dass er nicht mehr diese Kondition hätte.
01:30:33: Das heißt, man wird zu einer deutlich kleineren Wohnung deutlich mehr Geld zahlen.
01:30:36: und das ist durch den Grund zu sagen, ich bleibe da drin.
01:30:38: Ja, und das ist halt, wenn du da Also, Wien wird immer so vorangestellt für sozialen Wohnungsbau und auch kommunal organisierten Wohnungspolitik.
01:30:47: Wenn du da eben eine Verfügungsmasse hast an Wohnungen, wo du auch bedarfsgerechter dann die Menschen darauf verteilen kannst und ihnen auch Unterstützung, einen Anreiz irgendwie sich zu verkleinern, Unterstützung im Umzug oder so.
01:31:01: Da könnte man viel mehr machen, aber ... Ja, wie viel jetzt wirklich in der kommunalpolitischen Hand liegt, oder wenn du jetzt OB werden würdest, ist dann schwierig da wirklich daraus zu sagen, der aktuelle OB macht sich, weil er es nicht will.
01:31:15: Also was da an Schwertern, an Werkzeugen wirklich da ist, ist irgendwie schwierig.
01:31:18: Aber ich finde es einfach... Jetzt, um auf die Höhe zurückzukommen, da zu sagen, wir brauchen Wohnraum, deswegen müssen wir bauen.
01:31:25: Das ist ein Bruchteil von den Wohnungen, die in Kleinen Eschholz oder Dietenbach erstellt werden.
01:31:29: Und dort in einer ganz anderen Kontext, also mit gescheiter ÖPNV-Anbindung in einer geschüßten Geschosshöhe in einem urbanen Raum, das ist am Rand des Schwarzwaldes, am Rand der Gemarkung Freiburg.
01:31:42: Das, das finde ich sehr schwierig, das mit dem Bedarf an Wohnungen zu argumentieren.
01:31:47: Ja, ich glaube tatsächlich, da kommt ein bisschen noch zur Thematik, die du vorhin so angerissen hast, ist dieses, wie die Politik funktioniert, auch dieses, was ist transparent, was ist nicht transparent.
01:31:56: Und ich habe tatsächlich so einen Auftritt gehabt von Mr.
01:31:59: Mirail Vosil.
01:32:00: Ich weiß nicht, welche Folge in Sendung es im Fernsehen war, der mich einfach echt super lange noch verfolgt hat und so weit und verfolgt, wo sie einfach aufgedrüsselt hat, dass Politik einfach nach Machtlogik funktioniert.
01:32:12: Das heißt, da geht es darum, Macht erhalt und Macht zu gewinnen.
01:32:15: Und da muss Sprit-Wahrheit und Ehrlichkeit keine funktionale, große, bedeutende Rolle, bzw.
01:32:22: sie muss sie nicht spielen.
01:32:23: Das heißt, wenn du zu Macht im Bekommen kannst überlügen und Desinformation, dann tust du das.
01:32:28: Und das ist was du vorhin beschrieben hast, auch mit dem Spanen um sich was, dass man einfach dann eben auch Dinge hatte, wo man sagen würde, eigentlich wird man da zurücktreten, aber mittlerweile ist eine Entwicklung hin, dass eben dieses, worum es eigentlich geht, um Macht einfach immer klarer und offener und deutlicher erkennbar und offensichtlich auch einsehbar ist.
01:32:45: und zeig gleich hast du wiederum aber die Probleme, die real geklärt werden müssen und natürlich erzeugst du ein Problem, in dem ein Ehrlichkeit und Transparenz eben schwinden, weil wiederum Vertrauen ein wichtiger politischer Wert ist, wenn es um Demokratie geht.
01:32:57: Das heißt, Demokratie lebt ja davon, dass ich Vertraue in Menschen die Dinge machen, dass ich Vertraue auch in Wissenschaft, weil ich ja gewisse Sachen ja gar nicht nachvollziehen kann, verstehen kann.
01:33:07: Ich bin ja kein Experte, was das angeht.
01:33:09: Und deswegen glaube ich, dass da einfach ein wichtiges Element ist, dass einfach Vertrauen zerstört wird und im Endeffekt nicht aufgebaut wird.
01:33:15: Und ich glaube, das wird sich so ein wichtiger Ansatz, den Politik auf jeden Fall aufgrund aller Ebene genauso mehr verfolgen könnte und müsste.
01:33:22: Jetzt ohne zu unterstellen oder stellen zu wollen, dass Menschen das bewusst abbauen wollen oder zerstören wollen, aber das, was stattfindet an vielen Stellen, hat genau diese Wirkung.
01:33:32: Und ich glaube auch, dass das eine der großen Gefahren von KI ist.
01:33:35: Also, wenn Leute jetzt ganz viele Fragen, weil es so bequem ist, in die KI rein kippen, dann sind wir sehr davon abhängig, wer diese KI trainiert und mit welchem Ziel.
01:33:45: Also, es ist ein Riesenunterschied, glaube ich, ob du jetzt diesen GROC-AI-KI-Bot verwendest, der irgendwie versucht halt, Wikipedia-Inhalte auf Fascho umzuschreiben.
01:33:55: Und das, die Grundlage, ist deine Informationspolitik.
01:33:58: Aber auch jetzt mal ganz abgesehen von so einem ... Von so einem CEO, der das politisch von vornherein beeinflusst, allein diese Art und Weise, wie diese Chatbots die antworten, so völlig überzeugt von sich selber.
01:34:10: Und das ist richtig.
01:34:11: Und du weißt aber, wenn du Ahnung von dem Thema hast, das ist Bullshit.
01:34:16: Da werden ganz viele Leute, die sich an KI wenden, weil sie was nicht wissen.
01:34:20: Von so einer überzeugt vorgebrachten Antwort, werden die sich total überzeugen lassen und die vertreten das dann in ihrem Alltag.
01:34:27: Oder das ist ja oftmals so, du suchst nach Rat in einer Konfliktsituation, wo du ihm sagst, okay, ich brauche den oder den Standpunkt.
01:34:34: Und dann gibt es dir die Argumente, die du brauchst, ob die bestellen können, ob die wissenschaftliche Grundlage haben oder nicht.
01:34:41: So überzeugen, wie die vorgebracht werden, nimmst du die an und vertritt sie dann nach außen.
01:34:46: Und das ist verdammt schwer.
01:34:47: Also ich meine, als ich in der Schule war, ist es Wikipedia ganz schwierig.
01:34:50: Das ist keine vertrauliche Quelle.
01:34:53: Holy shit, where are we now?
01:34:56: Ja, beim Bikrok ist ja normal, dass du es genannt hast.
01:34:59: Hier vom Mask.
01:34:59: sein Produkt ist ja normal, völlig andere Nummer, ne?
01:35:01: Ich meine, da ist ja so, ich habe gesterns nicht bei so einer Tagung.
01:35:05: haben wir eingeben das masken faschist ist was hältst du davon?
01:35:08: und dann eben halt dann unten erklärt wieso es nicht so ist.
01:35:11: also die meinung von grock als ich die aufführung war aufgerüsselt wieso menschen ist behaupten das heißt jetzt kannst du schön nachvollziehen was sind so die gründe wieso menschen sagen dass ein faschist ist oder wie faschist denkt oder handelt.
01:35:21: und unten war die meinung du hast immer im enden wenn du so ein weiterer eingibst hast du mal so eine einordnung von grock nochmal und dann erklärt ihr eigentlich.
01:35:28: Nee, nee, der ist eigentlich nur ... Ja, ich weiß nicht, wie genau die Beschreibung war, aber er war ein guter Mensch.
01:35:35: Wir nähern uns dem Ende.
01:35:38: Du siehst, ich hab tatsächlich's bei Visionen ... Ich hab beim Mainz nachgejagt, wie ich die Visionen entwickeln lassen wollte.
01:35:43: Du hast so viel zu sagen.
01:35:45: Mein Ziel ist auch, dass Menschen auch das sagen, was ihnen wichtig ist.
01:35:48: Das wird die letzte Frage dann später noch mal sein, zu belegen, hast du noch etwas, was vielleicht noch wichtig wäre?
01:35:54: Aber die Frage zuvor wäre eine Frage ... Hättest du denn jetzt eine Frage an mich im Kontext von dieser OB-Wahl oder vielleicht auch dann möglichen Amtszeit, wo du sagst, das wäre für dich etwas, was entscheidend wäre und vielleicht irgendwo auch eine Entscheidung treffen zu können?
01:36:09: Also ich habe diese Transparenz innerhalb der Verwaltung mit den Tagesordnungspunkten, das habe ich schon angesprochen, das ist halt auch was.
01:36:17: Also OB, gestaltest du die Tagesordnung des Gemeinderats selber, die Ausschüsse sind dann wieder unter der Verwaltung der Bürgermeister, die ja von Gemeinderat gewählt werden?
01:36:27: weiß ich auch gar nicht so wie Beisungsgebunden, die dann im einzelnen de facto sind zum Oberbürgermeister.
01:36:33: Aber sagen wir mal so, also das wäre was, wo mir ein großes Anliegen wäre.
01:36:38: Ansonsten ein Riesenthema, das jetzt irgendwie bei dem Oberbürgermeister auch liegt, aufgrund der Rechtsprechung sind die Anwohnerparkausweise und die Gebührenhöhe und so weiter.
01:36:49: Also dort hatte der Gemeinderat ja eigentlich mal eine Satzung verabschiedet, wo es eine Abstufung gab, nach Größe des Autos, zwischen zwei Hundert und vierhundert und achtzig Euro, die wurde als vom Verwaltungsgericht kassiert.
01:37:01: Unter anderem, weil die Abstufungen zu grob waren, aber auch, weil aufgrund der Gesetzeslage nicht der Gemeinderat dafür zuständig ist, sondern der OB.
01:37:08: Und das halte ich auch für demokratie theoretisch oder für theoretisch.
01:37:11: Demokratie ist praktisch total schwierig.
01:37:13: Der Gemeinderat bestimmt mit einer Mehrheit eine Gebührenhöhe und ein Schirm, auf das er hinaus will.
01:37:17: Dann stellt das Gericht fest, eigentlich muss es der OB festlegen und der OB macht dann einfach was völlig anderes.
01:37:23: Also, die Gebührenhöhe war zwischen zweihundert, vierhundert, achtzig.
01:37:27: Das war das Rotum des gewählten Gemeinderats, wo achtundvierzig Gemeinderats mit Lieder abgestimmt haben.
01:37:32: Und der OBE hat daraus dann gemacht, wir machen zweihundert Flett.
01:37:37: Jetzt, was ist der Anspruch, wenn du OBE würdest, dich mehr, auch wenn dir gesetzgeberisch die Kompetenz dafür zur Verfügung gestellt wird, dass ... Du da auch mehr Gefühl für hättest, was sind die Mehrheiten im Gemeinderat, die dann doch etwas breiter des Abbilden als jetzt nur die einzelne Entscheidung des Oberbürgermeisters.
01:38:01: Eine andere Sache, wo der Oberbürgermeister oder die Verwaltung einfach viel Freiraum auch jetzt hat, ist der Gemeindefullzugsdienst.
01:38:12: Da haben wir auch lange Auseinandersetzungen.
01:38:14: Als wir angefangen haben, in den Jahren von den Jahren, war einfach die Policy Gehwegparken, wird toleriert.
01:38:20: Weil, wo sollen denn die Autofahrer in den Auto hinstellen?
01:38:23: Sie können es nicht einpacken mit in die Wohnung nehmen.
01:38:25: Ja, schon, aber die Fußgänger, die können halt auch die Gehwege nicht hochklappen.
01:38:29: Die können ja auch nicht über die Autos laufen.
01:38:31: Also, dass dort ... Also, da hatten wir Fachaufsichtsbeschwerden vom Regierungsbesidium und langen Austauschen.
01:38:38: Wir sind, glaube ich, in einer besseren Position als vor fünf Jahren.
01:38:41: Aber ich finde, da wird immer noch sehr viel Rücksicht genommen auf ... Wo soll er denn sonst parken?
01:38:48: Jetzt machen wir das mal nach und nach und da ahnten wir es jetzt mal noch nicht.
01:38:52: Da wird erst mal noch das Gehwegparken geordnet und dann können wir gucken.
01:38:56: Ich finde, man müsste da viel mehr die Rechte der verwundbaren Verkehrsteil nehmen, Fahrradfahrer und Fußgänger auch in den Blick nehmen.
01:39:07: Und als Oberbürgermeister ist man sozusagen Chef der Polizeibehörde, Obersterchef der Polizeibehörde und kann eben auch solche internen Handlungsanweisungen an seinen Personal durchaus mit beeinflussen.
01:39:19: Digitalisierung hatten wir vorhin drüber gesprochen.
01:39:22: Transparenz der Gemeinderatssitzungen, also nicht nur welche Tage, sondern auch die öffentlichen, welche nicht öffentlich sind, auch dort alles ausreißen, was es gibt an, wir streamen die Sitzungen öffentlich und stellen auch die Recordings auf einem Peertube-Kanal, der von der Stadt Freiburg betrieben wird, öffentlich zur Verfügung, ohne Tracking, abonnierbar über ISS.
01:39:42: Ja, solche Sachen würde ich mir wünschen, so will aber.
01:39:45: Jetzt eine Frage.
01:39:48: Die Frage, ähm ... ja, du bist schon öfters gefragt worden, was deine ... ähm ... was deine Vision wäre oder was du anders machen würdest.
01:39:59: Das waren jetzt alles eher Wünsche, ne?
01:40:03: Aber ich kann jetzt zumindest mal, was du es gesagt hättest, ein Team, die angesprochen hast, kann dir schon ein paar Sachen dazu sagen, wo ich eine Vision dazu habe und was ich mir als Vorstelle.
01:40:11: Also die Geschichte zum Beispiel mit ... ähm ... ... der Transparenz um Digitalen und so weiter, ... ... da ist das miteinander verbunden.
01:40:20: Da ist ja schon so, ... ... an einer Stelle hast du es ja davon gehabt, ... ... mit, ich glaube da ging es um ... ... die Geschichte, ... ... das öffentlich-artige Rundfunk eben Dinge erzeugt ... ... und dann wiederum runternimmt, ... ... aufgrund von eben ... ... ja, dass es in Konkurrenz steht ... ... zu anderen Anbietern, ... ... die einfach vom freien Markt sind.
01:40:38: Und da gibt es ja die Debatte dazu, ... ... einen klaren Wert dahinter, ... ... und zwar öffentliches Geld, ... ... öffentliches Gut.
01:40:44: Und das ist eine Sache, die z.B.
01:40:45: ich für mich auch damit auch sehen würde an der Stelle, zu sagen, eben das sind so Grundverständnisse und Grundideen, die ich tatsächlich durchkonjugieren wollen würde.
01:40:54: Das heißt, so schauen, wo ist öffentliches Geld da und das muss da öffentliches Gut sein.
01:40:57: Und das gilt dann alles für alle Erzeugnisse und für Transparenz genau das Gleiche.
01:41:00: Das heißt, Transparenz für mich nicht zu sagen, du hast dann irgendwie Videomaterial und Sachen, die dann gestreamt werden oder so.
01:41:08: Und wo ist veröffentlicht, sonst hätte ich auch vielleicht noch mal in der nächsten Schrittwärts proaktive.
01:41:13: Das heißt, durch proaktiv auch noch mal etwas zu erzeugen, wo Menschen dann eben erreicht werden.
01:41:17: Also nicht nur zu sagen, ich stelle es bereit, sondern wie kann ich die Schritte gehen, dass Menschen eher noch mal den Zugang noch gesenkt wird, weil in dem Fall auch etwas ausgerollt wird, so zu dir hin, dass du verstehst, okay, das ist ein Angebot für mich, was ich vielleicht als Angebot gar nicht mal so verstanden habe.
01:41:34: Und dann sind auch so Sachen wie z.B.
01:41:35: vor allem, ob ist das PeerTube oder ich glaube, das wird den meisten ja nicht sagen, wie sich das anhören oder zuschauen.
01:41:41: Oder Masternung genauso wenig.
01:41:43: Das heißt auch eben auch zu sagen, man baut eine Infrastruktur auf, die eben entkoppelt ist von diesen großen kommerziellen oder das Werbeplattform-Bezib genannt.
01:41:55: Und wo Menschen wiederum das ist, dass ja auch etwas, was gemeinsam ist in verschiedenen Podcasts rausgekommen ist, dass Menschen schon auch ein Anliegen haben, eigentlich eben Plattformen zu haben, wo sie eigentlich sich begegnen, wo sie eine evidenzbasierte Information finden können, wo sie informieren können, vielleicht auch Chatbots damit an der Daten arbeiten, um vielleicht andere Funktionen haben, vielleicht auch selber Chatbots entwickeln und dann verstehen, das heißt eigentlich etwas aufzubauen.
01:42:19: eine Struktur aufzubauen oder eine Kultur zu pflegen, in der wir als Gesellschaft gemeinsam klüger werden.
01:42:24: Weil ich glaube, dass ein Lösungsansatz darin liegt, weil man sich bekennt ist zur Wissenschaft.
01:42:29: liegt darin, dass Menschen einfach auch nicht so das Lernen verstehen als, das hab ich in der Schule gehabt, und jetzt ist es dann nach zu Ende, sondern zu sagen, wir als Gesellschaft müssten gemeinsam weiter lernen, weil einfach die Dinge um sich herum verändern.
01:42:40: Das heißt, was ich in der Schule gelernt habe, war okay als Basis, vielleicht an gewissen Stellen, aber es gibt diese neue Dinge entstanden.
01:42:46: Und ich muss ja irgendwie auch mich ja da fortbilden und weiterbilden und irgendwie, als geben wir selbst auch doch weiter lernen.
01:42:51: Und ich hab aber die Räume dafür nicht.
01:42:53: Das heißt, du hast ja dann vielleicht ein berufliches Weiterlernen, wo ich fortbilden, weiterbilden kannst, aber die ganzen gesellschaftlichen Themen, die da sind.
01:42:59: Wo findet das gemeinsame Lernen statt?
01:43:01: Das heißt für mich, wir auch in dem Fall so ein Ziel zu sagen, wir schaffen in dem Fall eine Strukturen und Prozesse und eine Kultur, die wir als Stadtgesellschaft auch gemeinsam lernen und klüger werden und vielleicht eben dann auch zu besseren Entscheidungen kommen und vielleicht auch dann eine höhere Akzeptanz haben von Wissenschaft, weil ich eben dann Dinge besser verstehen, einordnen kann.
01:43:19: Und da gibt es mich natürlich auch dann die Frage auch von diesem Verständnis und wohin investiere ich hinein.
01:43:23: Also du hast vorhin gemeint, dass diese Open Source Geschichten in den meisten, also dass das eben ein Software ist, die den Pvalider nutzen und weiterentwickeln kann, in den Vergleich zu proprietärer Software, die ihm verschlossen ist und verkauft wird.
01:43:37: wo ich sagen würde, ich kenne es ja auch aus verschiedenen Bereichen mit Verwaltung und im Bildungsbereich ja genauso, was man sagt, du hast dann so offene Angebote, also Open Source Angebote, die meist nicht niederständig sind.
01:43:50: Das heißt, du musst einen Wissen haben und das nutzen zu können, dass viele hören und deswegen nutzen Menschen nicht und finden es viel leicht, dann bei Facebook sich einzulogern und Co.
01:43:58: Da würde ich wiederum sagen, ja, wenn du als Stadt jetzt hingehst und zum Beispiel sagst in Verwaltung, hast du Open Source und investierst in die Richtung rein.
01:44:04: dann ist ja nicht nur etwas, was du für dich entwickelt hast, sondern es verdient der anderen Kommunen ja genauso.
01:44:09: Und da gibt es tatsächlich ein Netzwerk, das weiß ich von früher noch.
01:44:12: Ich habe jetzt in den letzten paar Jahren nicht mehr so mit ihnen zu tun gehabt.
01:44:16: Da gibt es ein Netzwerk von Kommunen, wo Menschen genau das tun und versuchen eigentlich so ein Open Source Bereich einig, sich zu vernetzen und zu sagen, hey, wenn jetzt du was investierst und wickelst, dann kann ich auch wiederum mein kleines Budget investieren und dann bin ich zusammenlegen und gemeinsam etwas entwickeln.
01:44:31: Du hast am Schluss ein super gutes Produkt und natürlich auf höchste Ebene.
01:44:34: Da würde ich jetzt auch sagen, also ich habe jetzt erst vorhin irgendwie das gelesen, ich weiß, war es in Wien, da war nicht Wien, nicht Quatsch.
01:44:39: Aber da hat eine österreichische Stadt oder sowas, die jetzt zum Microsoft umgeschwenkt ist, oder einer Verwaltung.
01:44:44: Und genau das Gleiche gilt ja für die, für den, auf der Bundesebene.
01:44:48: Das heißt, wie viel Milliarden da in das Soft investiert wird.
01:44:51: Wo die Menschen am Tisch bei Trump sitzen, wie gesagt, und zeigen, ich würde die ganze Milliarde in Open Source-Lösungen investieren, hätte ich andere Lösungen.
01:44:57: Das heißt, die Produkte würden völlig anders aussehen und die wären deutlich niederschwelliger und deutlich attraktiver, aber halt eben auf eine demokratisch stabilere Basis im Vergleich zu den anderen Geschichten.
01:45:06: Wir sind jetzt auch gerade hier eingetreten in die Hostsharing-EG, also in der Genossenschaft, die zur Aufgabe hat, IT-Dienstleistungen in ihre Mitglieder zu bereitzustellen.
01:45:15: Und dort arbeiten sie eben auch mit Open Source Software.
01:45:17: Also ich hab mich aufregen, der Pandemie war ja auch die ganze Frage, wie machen wir jetzt diese ganze Videokonferenzgeschichte?
01:45:23: Also ich meine, die wirtschaftspolitisch total spannende Geschichte, dass der einzige Anbieter, der eigentlich vorher für Videotelefonie bekannt war, Skype überhaupt nicht davon profitiert hat.
01:45:31: Also ich prinzipiell Zoom ist abgehoben.
01:45:34: Aber es wurden eben hier auch Big Blue Button-Server betrieben von der Stadt Freiburg.
01:45:38: Wenn du als Stadt so eine Infrastruktur betreibst, die wir eigentlich in der Tag-Server genutzt wird, kannst du dir doch den Verein mal abends zur Verfügung stellen.
01:45:45: Der Server läuft dir eh.
01:45:47: Also dann sagst du einfach hier, jeder Verein kriegt seinen Zugangstoken und dann hast du da ein Big Blue Button Cluster und die Leute haben ein Videokonferenzsystem am Abend.
01:45:54: Das ist vielleicht jetzt nicht mehr so arg relevant wie vorher, als man gar nicht raus konnte.
01:45:59: Aber eben, wann findet sie weiter?
01:46:01: Aber
01:46:01: bei den relevanten Zeiten, also nehmen wir zum Beispiel Vereine, wo Menschen zum Beispiel älter sind.
01:46:05: Also auch diese hybriden Varianten.
01:46:07: Das heißt, als wenn man zuschalten kannst, ich habe auch auf Distanzen.
01:46:09: Das heißt, dass Experten zum Beispiel zu Wort kommen.
01:46:12: Das heißt, ich muss ja nicht jemand aus Berlin anreisen lassen.
01:46:14: Ich kann ja über Big Lobatten, kann ich im Prinzip einladen, digital zuschalten und habe ich dann in meinen Vereinen, der in Freiburg stattfindet, jemand aus Berlin da, der mitsprechen kann.
01:46:22: Also es heißt, da gibt es durchaus Szenarien, in denen wir noch weiterhin Sinn ergeben.
01:46:25: Absolut,
01:46:25: absolut.
01:46:25: Und eben, wo findet diese Weiterbildung statt die demokratische?
01:46:29: Wie viele Veranstaltungen habe ich organisiert?
01:46:31: Podiumsdiskussion, Debattenarenen, Vorträge.
01:46:37: Wir haben jetzt wieder im neunten Dezember, haben wir auch wieder ein Video zur Bafaratkultur in Holland und so diskutieren darüber.
01:46:46: Das sind natürlich alles Fortbildungsangebote.
01:46:49: Größtenteils sind die Vereine da auf sich allein gestellt.
01:46:52: Wo kriegst du den Venue her?
01:46:53: Kriegst du das technische Equipment her, dass du so eine Veranstaltung organisieren kannst?
01:46:58: Da kann man von der Stadt natürlich auch sagen, es gibt... Also jetzt die Frage, ob man, wie man es dann macht, ob man den Geld gibt, dass sie sich selber organisieren, ob man tritt auf das Engagement.
01:47:07: Es
01:47:07: ist immer das gleiche Punkt, du brauchst dritte Orte, das heißt stell dir dritte Orte vor, stell dir in dem Fall Orte vor die Stadtbibliothek und da hast du andere Orte, die genau solche Räume zu Verfügung stellen, wo du dann als Bürgerin und Bürger eben reingehen kannst, weil es immer ist gleich, wenn ich im Veranstaltung im Prinzip machen möchte, muss ich mal gucken, wo bekomme ich an Räume.
01:47:24: Aber das Räume kosten was, das heißt du hast immer ganz viel auffahnt, was wiederum eben für jemanden, der nicht publiziert ist und nicht die Zeit und das Geld und das Wissen hat oder die Vernetzung hat, das zu lösen.
01:47:33: Das heißt, deswegen brauchst du niederschwellige Angebote, also Räume auch, die einfach jeder einfach nutzen kann.
01:47:38: Und welche Räume kommunal verwaltet stehen nach sechs Uhr im Prinzip leer?
01:47:44: Gibt's in jedem Stadtviertelung, sind öffentlich gebaut, öffentlich verwaltet.
01:47:48: Dann kann man als Verein sich in der Schulturnhalle einmieten.
01:47:51: Oder man hat als Verein das Recht, einmal im Jahr irgendwelche Bürgerhäuser für günstig zu mieten.
01:47:57: Aber da geht auf jeden Fall mehr.
01:47:58: Aber das ist dann oftmals auch wirklich nicht nur ... Also dann ... Zugangssysteme, wie kriegen die Leute zu?
01:48:04: Kriegen sie technische Unterstützung bei den Einrichten von der Konferenz?
01:48:08: Da könnte man deutlich mehr machen auf jeden Fall.
01:48:11: Das ist eine coole Idee.
01:48:12: nochmal, diese Vision der dritten Orte vielleicht nochmal dezentraler zu denken und so sagen stelle jetzt mal vor.
01:48:18: Ich denke nur laut nach, du würdest in dem Fall Schulen, Anschulen, dritte Orte bauen.
01:48:22: Das heißt als ergänzenden Raum an der Schule, in der Schule, das heißt du könntest die Orte der Schule nutzen, aber zeitgleich braucht man für dritte Orte nochmal separate Dinge, die in der Schule nicht hast.
01:48:32: ... wovon die Schule profitieren können.
01:48:33: Also stelle mal vor, jetzt sowas wie ... ... eben so ein Podcast-Raum, ... ... als Beispiel, wo Leute, so wie du und ich, ... ... ihre Themen sprechen können.
01:48:40: Also jemand, der jetzt technisch nicht die Ahnung hat, ... ... aber einfach dann Setting hat, wo sie hinsetzen kann, ... ... das Ding aufsetzt auf Play or Record drückt ... ... und so heißt es aufgezeichnet und ... ... kannst dann auch jemanden fragen, der zeigt, ... ... wie es dann irgendwie veröffentlichen kannst.
01:48:51: Das heißt, stell dir sowas niederschölliges vor, ... ... wo dann eben auch dann andere Themen ... ... bespielt werden könnten.
01:48:56: Und es hätte zum Beispiel also in diesem ... ... schulischen Raum drin, ... ... dann könnten auch Schulen davon profitieren.
01:49:00: Das heißt auch, ... ... Schülern können davon profitieren.
01:49:02: Und du hättest als Stadt Freiburg ein PeerTube-Server, also für alle, die es nicht kennen, es ist im Prinzip ein YouTube, das auch die Server, das reduziert, indem die Videostreams peer-to-peer auch ausgetauscht werden, aber eine trackingfreie Videoplattform, wo diese Schulen oder auch die Bürgervereine oder wer immer da Veranstaltungen macht, dann auch ... gleich in der Account hätte, der sich das da hochladen kann.
01:49:22: Wenn du einen Verein in Freiburg anmeldest, solltest du über eine zentrale Nutzerverwaltung Zugang zu Ressourcen einfach kriegen.
01:49:30: Du bist am Regisgericht in Freiburg angemeldet, sitzt Freiburg Kontaktadresse, kriegst du den Account eingerichtet und kannst ihn nutzen.
01:49:36: Das ist ... Das Kloster zu betreiben, ist nicht teurer, wenn du es für die Stadtbereich auch eh schon betreibst, für deinen Verwaltungsmitarbeiter, ist es nicht teurer, nur weil es für einen am Abend auch noch nützen oder kaum unmerklich teurer.
01:49:46: Aber es wäre eine Infrastruktur, die du den Leuten an die Hand gibst und die sie aus der Abhängigkeit von diesen US-Konzernen befreien könnt oder die ihnen die Hand reichen könnte, daraus zu
01:49:56: kommen.
01:49:56: Und da müssen wir auf jeden Fall hin.
01:49:59: Hast du vielleicht noch eine Frage, falls nicht, dann würde ich zur letzten Frage überleiten.
01:50:03: Und zwar gibt es noch ein Thema, weil du hast ein paar Notizen gemacht, ein Gedank gemacht im Vorfeld, wo du sagst, dass etwas, was untergegangen ist, das würde ich gar nicht ansprechen.
01:50:12: Ich glaub, ich hab tatsächlich das alles noch mal gut vorher durchgelesen und hab mich an die Punkte erinnert, die sind jetzt alle abgefrühstückt.
01:50:20: Es waren ja dann doch auch einige, ich glaub, wir sind eines der längeren Interviews.
01:50:26: Nee, also, es ist vielleicht eher eine Hoffnung.
01:50:28: Also, ich hoffe, dass wir ... nicht in die Spaltung weiter reinrutschen, sondern eher als Gesellschaft zusammenkommen, den Dialog aufrechterhalten, ein gemeinsames Verständnis von Wirklichkeit aufrechterhalten können und uns einer Gesellschaft annähern, die vor allem für meine Kinder und für deine Kinder und dann auch in fünfzig, sechzig Jahren noch schön ist und lebenswert.
01:50:54: Und wenn ich in irgendwelche dunklen Vergangenheiten wieder zurückrutschen, wie es ja oft in der Menschheitsgeschichte leider passiert ist.
01:51:02: Ich hoffe, wir sind mittlerweile so weit aufgeklärt, dass wir uns und unsere Kinder vor diesem Schicksal
01:51:07: bewahren können.
01:51:08: Mit diesen abschließenden Worten möchte ich bei dir bedanken für deine Zeit und vor allem für deine echte Erbreitexpertise und wünsche dir bei all dem Engagement weiterhin viel Erfolg.
01:51:18: Ich danke dir für das Format, also wirklich, was das mit den Leuten macht und ist super.
01:51:23: Und ich hoffe, dass auch andere sich diese Fragen einfach stellen.
01:51:26: Was würde ich eigentlich darauf antworten?
01:51:27: Was ist meine Vision?
01:51:27: Weil diese Vision brauchen wir, um nach vorne zu kommen.
01:51:31: Danke.
01:51:32: Danke dir.
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