#deinfr Folge 36 – Azubis gegen Rechts – und für ein Stadt, die alle hört: Ein Gespräch mit Mikel Jahn Diez de Arizaleta

Shownotes

In dieser Folge von #deinfr entwirft Mikel Jahn Diez de Arizaleta eine Vision von Freiburg, in der breite Fahrradstraßen selbstverständlich sind, die Innenstadt frei von Verkehrslärm und -gestank ist und überall Tempo 30 gilt. In seiner Vision zählen alle Stimmen gleichwertig – weder Hierarchie noch Lautstärke entscheiden darüber, wer gehört wird. Azubis sollen dabei genauso sichtbar und wertgeschätzt sein wie Studierende: in der Sprache, bei Ermäßigungen, im Stadtbild. Dass sich im November 2025 „Azubis gegen Rechts" gegründet hat – mit Menschen aus Handwerk, Pflege, IT und vielen weiteren Berufsfeldern –, zeigt, wie groß der Bedarf ist: In Betrieben und Berufsschulen begegnen Azubis alltäglich rechtsextremen, menschenfeindlichem Gedankengut, was endlich angegangen werden müssen. Mikel wünscht sich mehr direkte Beteiligung statt Machtkonzentration – und Räume, in denen junge Menschen Partys nicht nur besuchen, sondern selbst gestalten und mitbestimmen können: Musik, Werte, Atmosphäre. Jenseits von Clubs, die vor allem auf Profit ausgelegt sind.

Mikel engagiert sich in Freiburg bei Foodsharing e.V. https://foodsharing-freiburg.de/ und bei Azubis gegen Rechts https://www.instagram.com/azubisgegenrechts.freiburg/

Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.

Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Deine FR.

00:00:10: Heute bin ich im Gespräch mit Mikkel.

00:00:12: Mikkel, wer bist Du?

00:00:14: Moin erstmal!

00:00:15: Ich bin wie gesagt Mikkel und ich bin sechsundzwanzig Jahre alt.

00:00:19: Ich mache meine Ausbildung zum Schreiner hier bei P-III und bin schon mein Leben lang eigentlich in Freiburg.

00:00:26: bis auf eine kleine Ausnahme war ich zweieinhalb Jahren Konstanz aber jetzt bin wieder hier und dachte schönste Stadt und

00:00:33: will ich eigentlich

00:00:34: immer leben.

00:00:37: Du warst auf der Schule?

00:00:39: Ich war hier, ja zwölf Jahre lang auf der Schule.

00:00:41: Ich war erst auf der E-Mail-Tumor-Schule, keine Kundschule und dann weiter für eine Schule Götte-Gymnasium, hab da mein Hobby gemacht.

00:00:49: Hab dann eigentlich gedacht dass ich studieren will und so wie alle auf die Uni gehen will und cooles Studierenden leben aber habe dann schnell gemerkt das irgendwie so dieses... Ja, dieses alleinige Lernen irgendwie so schwierig für mich ist, dass ich dann gedacht habe Ein Jahr Pause, hab FSJ gemacht.

00:01:09: Wo?

00:01:09: War hier in Riegel-Malterdingen bei M-Ding in einer Werkstatt mit behinderten Menschen.

00:01:16: Für ein Jahr habt ihr einfach aufgepasst dass das da alles funktioniert und die Leute was zu arbeiten haben.

00:01:22: Hab dann auch gemerkt dass es so eine Art Backup für mich sein kann also dass ich auf jeden Fall wenn alles schiefläuft immer noch in so eine Einrichtung gehen kann und da quasi mein Geld verdienen kann.

00:01:33: Aber hab dann nach einem Jahr gemerkt, dass es vielleicht nicht doch

00:01:37: das wahre ist.

00:01:37: Ich will schon was machen und auch selber nicht nur aufpassen.

00:01:40: Dass alles läuft und dann auch selber so was verändern.

00:01:43: Und hab dann gedacht, dass ich vielleicht zur richtigen Design gehe oder vielleicht doch studiere.

00:01:48: Ich habe dann ein halbes Jahr lang eine ... wie heißt es?

00:01:52: So eine Art Mappenkurs an der Makromedia Hochschule gemacht.

00:01:56: Ah!

00:01:57: Weil leider privat,

00:01:58: d.h.,

00:01:58: man muss dafür zahlen, dass hat sich da nicht richtig angefühlt habe ich nach dem halben Jahr oder nach einem Semester gemerkt, okay nee.

00:02:04: Ich will nicht studieren aber ich will da bleiben im Design.

00:02:07: Hab dann eben die Mappe fertig gemacht auch privat und dann angefangen Bewerbung zu schreiben für Ausbildungsstätten in ganz Deutschland.

00:02:16: Und hab dann glücklicherweise oder weiß ich nicht wie ich es beschreiben soll nur eine Zusage bekommen für den Probearbeiten.

00:02:24: das war dann in Konstanz oder in der Nähe von Konstanz und hab dann meine Praktikung gemacht Und die haben gesagt, ja hey bist du dabei.

00:02:33: Und dann war irgendwie noch am letzten Tag das Praktikum und es waren auch so das Ding Ja was hältst du für ein Viertagewoche?

00:02:39: Dann bin ich in Ausbildung gestartet mit vier Tage Woche und das war irgendwie Checkport weil Konstanz richtig richtig coole Stadt ist.

00:02:46: direkt am See ist ja klar Ist mir ein bisschen zu klein irgendwann geworden Aber der Vibe war eigentlich zu Freibürger.

00:02:53: So ein Studierenden statt, du hast sehr viel Natur.

00:02:57: Du hast alle Möglichkeiten für meine Hobbys.

00:03:00: zumindest bis schnell in der Schweiz, bis schnell den Alpen kann es jeglichen Wassersport machen.

00:03:05: und das war dann leider zur Corona-Zeit nicht reingezogen hat er erst am Anfang eine ziemlich lärmliche WG.

00:03:10: Das war dann irgendwie nicht so der Glücksgriff.

00:03:13: aber nach einem halben Jahr habe ich mich wieder umgezogen innerhalb von Konstanz eine Zehnergewege gefunden und dann hatte ich auf einen Schlag neue Freunde.

00:03:21: Das ist das Beste, was mir passieren konnte in

00:03:23: Corona.".

00:03:24: Und wie kam es zurück?

00:03:25: nach Freiburg?

00:03:26: Dann hab ich irgendwie nach der Ausbildung gemerkt bzw.

00:03:29: während der Ausbildung schon gemerkt.

00:03:31: So, ja, das ist nicht so, wie ich's mir vorgestellt habe, weil man ist am Ende in einer Ausbildung an diese Ausbildungsstätte gebunden.

00:03:39: Man kann nichts... Nicht frei irgendwas designen sondern hat immer irgendwie Kunden für die du was machen musst.

00:03:44: In einem Studium oder sowas anderes hast du halt Weiß ich irgendeine Richtung an Design, zum Beispiel Fotografie oder Filme oder Audio.

00:03:53: Und kannst dein eigenes Projekt da entwickeln.

00:03:55: aber bei einer Ausbildung hast du ja immer so die Kunden, die schon da sind und die wollen dann vorgegebene Logos oder vorgegebenen Texte, die du dann irgendwo einpflegen musst... ...und hab das dann irgendwann gemerkt dass mir das nicht so viel Spaß noch nicht dachte.. ..und habe dann verkürzt auf zweieinhalb Jahre Ausbildung und hat im Winter zwanzig-zweiundzwanzig meinen Abschluss gemacht.

00:04:15: Hab auch bestanden!

00:04:16: Ich bin dann aber auch direkt wieder nach Freiburg zurückgezogen mit der Idee, dass ich eine andere Ausbildung machen will und zwar irgendwas mit Holz, irgendwas mit der Hand schaffen.

00:04:26: Auch wirklich was in der Hand haben.

00:04:28: Weil so nur eine Website zu verhaben ist halt irgendwie nicht so wertvoll wie ich zum Beispiel mit Holz arbeiten

00:04:34: kann.

00:04:35: Und hab dann eben verschiedene Schreinereien angeschrieben und mir dann auch hier... Ich hatte auch nur eine Zusage, auch nur P-Dreh Und ich habe dann hier Praktikungen gemacht drei Tage und die meinten dann halbes Jahr später, ja wenn du Bock hast bist du dabei.

00:04:54: Ich merke schon in deinem Weg geht es so ein bisschen?

00:04:57: Ja also ich hab auch immer gesagt ich war mein Leben in Freiburg.

00:04:59: das stimmt nicht ganz aber es führt immer wieder zurück nach Freiburger weil das irgendwie... eigentlich sage ich immer von Freiberg ist die schönste Stadt der Welt.

00:05:07: Ich finde dass Freiburg hat alles was ich zumindest für meinen Leben brauche.

00:05:13: Das wäre meine Hobbys aus

00:05:15: üben.

00:05:15: Das wären?

00:05:16: Das wären Rennradfahren, ich bin mit den zwanzig Jungs Rennrads fahren.

00:05:23: Das wäre jegliche Art von Sport.

00:05:25: also sei es in den Bergen, seien es Laufen gehen, sei es ja Fußball oder Atten-Sport, Bitch Volleyball, Volley ball an sich... Ich habe einfach hier die Möglichkeit dazu alles zu machen weil ich erstmal den Schwarzwald hab nicht so weit den Weg ab nach in die Alpen.

00:05:44: Ich bin da ziemlich schnell und einfach hier super gut alles machen können, weil das Angebot einfach groß ist.

00:05:51: Man hat überall Beachplätze mit großen grünen Flächen für jeden Sport.

00:05:55: Man kann hier Akkubatik machen mit Freunden.

00:05:58: Also wirklich man kann hier ... Hier ist der Sport mit dem Spikeball.

00:06:03: Kannste alles machen!

00:06:04: Also es ist wirklich der

00:06:05: Hammer.

00:06:06: Wo wohntest du?

00:06:06: in den Freiburg?

00:06:08: Aufgewachsen in der Oberau also nicht deiner Stadtteil sondern auch die Straße.

00:06:13: Und jetzt mittlerweile wohne ich immer noch im Stadtteil Oberau, allerdings ein bisschen weiter Richtung Osten am ZO.

00:06:20: Dann unten an der Auto-Wels oder eher weiter oben so beim Recht beim ZO in diesen Zwischenstraßen da?

00:06:26: In den Zwischenstrasen,

00:06:27: ne?

00:06:27: Eigentlich so eine

00:06:28: Minute vom ZO!

00:06:29: Cool cool cool super schöne Ecke, da wohne die tatsächlich mittlerweile auch.

00:06:32: Das heißt vielleicht treffen wir uns ja dann.

00:06:36: Pass auf... Du hast jetzt ja ein paar Sachen beschrieben wo man gemerkt hat dass du natürlich eben noch irgendwie dich gesucht hast und vielleicht auch gefunden hast.

00:06:45: Und in der Regel ist immer so das Menschen, wenn sie Dinge entscheiden, ob wo sie hinziehen welchen Berufsheer greifen wollen dass dahinter schon eigentlich eine Regelso Motor ist, die auch mit so Werten ausgestattet ist.

00:06:57: Das heißt was würdest du sagen?

00:06:58: Was sind die Werte, die dich auszeichnen?

00:07:00: also wenn ich jetzt Freunde fragen würde... ...was sind so die Wärte, die du...die dich prägen bei dem was du tust und wie du auftrittest?

00:07:09: Ich würd' sagen Ehrlichkeit, Familie und Freundeverbundenheit oder Heimatverbundenheid.

00:07:18: Also ich würde sagen dass mein Verhältnis zu Familie vor allem ziemlich gut ist.

00:07:21: Ich höre von sehr vielen Freunden und Leuten das Problem in der Familie gibt es natürlich auch aber die sind nicht so ausgeprägt habe ich's Gefühl wie bei anderen Und dass wir immer wieder auf einen Nenner kommen und ansonsten Freiheit Spontanität Herzlichkeit vielleicht noch.

00:07:44: Ich muss jetzt gut darstellen.

00:07:45: Natürlich, natürlich nur das Beste!

00:07:48: Nein aber es ist ja schon so dass man merkt was.

00:07:50: also ich zum Beispiel ich habe irgendwann schon relativ klar gemerkt dass bei mir als der Wertgerechtigkeit massiv raussticht.

00:07:57: Also ich ertrage es nicht wenn du etwas ungerechtestes nackt an mir und ich muss auch was sagen hat mich immer dazu geführt dass sich gut ausleben kann.

00:08:04: deswegen es ist jetzt nicht immer ein wert an sich ist nicht erst mal was Grund Positives oder kann zwar mal so, es kann folgen haben nicht positiv sind.

00:08:13: Aber ein Wert ist halt dann da und wenn du spürst in der Regel merkst du schon das ein Kompass ist.

00:08:16: Und deswegen ist dieser Punkt wo ich denke was ist denn etwas wo du sagst?

00:08:20: Das ist dir wichtiger, merkst Du da legst du echt einen Wert drauf oder hast du ein Problem mit?

00:08:23: Auf

00:08:23: jeden Fall einfach Spaß an der Sache.

00:08:25: Das ist glaube ich mein Hauptwert.

00:08:28: also wenn ich merke dass ich keinen Spaß an irgendwas habe dann will ich da auch nicht weitermachen.

00:08:33: Also das war in der Erstausbildung ja so.

00:08:34: Ich hatte irgendwann gemerkt ich hab da kein Spaß mehr dran und will was anderes machen Und hab halt zu Hause beim Heimwerkelen gemerkt, ich will irgendwas mit der Hand machen.

00:08:42: Ich will irgendwas bauen und das leidet mich einfach.

00:08:49: Man sieht man mir auch an wenn ich keinen Spaß auf der Arbeit habe dann ziehe ich wirklich eine Schnute und die Leute denken, oh Gott ist den Weg nicht ansprechen.

00:08:55: Das ist halt so hin und her drauf.

00:08:58: Aber wenn man merkt dass es mir gut geht... ...dann lasse ich das auch stehen und hat Leute spüren.

00:09:03: also dann sage ich auch so hey!

00:09:04: Cool, dass ihr alle da seid.

00:09:05: Ich tanze hier durch die Schrei-Drahe und singen.

00:09:07: Ich mach Musikern.

00:09:08: Ich mache Scherzen mit den Leuten.

00:09:09: Das ist das Wichtigste für mich einfach Spaß

00:09:14: haben.".

00:09:15: Dann ist der Wert-Ehrlichkeit aber schon auch mit dabei?

00:09:18: Wenn du mir sagst, dass man es sehen kann an dir wie's dir geht ... Ist Ehrlichkeit glaube ich noch ein starker Wert oder?

00:09:23: Ja, safe!

00:09:24: Also manchmal bin ich auch zu ehrlich gerade wenn so Kritik bei anderen Leuten ist.

00:09:30: Sprich das halt einfach an weil... Ich denk das und will, dass der Person sagen.

00:09:34: Und dann merke ich manchmal erst danach, dass es vielleicht nicht so angebrocht war.

00:09:38: Vor allem wenn man den Leuten nicht so nah steht.

00:09:40: aber gehört dazu, ich bin halt ehrlich im positiven und negativen.

00:09:44: Und manchmal merk ich halt danach, okay, das würde die Person nicht hören.

00:09:47: oder ist jetzt komisch, dass ich das gesagt habe?

00:09:49: Oder weiß ich nicht was?

00:09:52: Dann

00:09:52: bezahl bitte jetzt möglichst oder maximal ehrlich bei der nächsten Frage weil da ist eigentlich so die wesentliche Frage vom ganzen Podcast und zwar möchte ich eigentlich ein paar Visionen einfangen und Perspektiven einfangen von diversen Menschen in Freiburg.

00:10:08: Das heißt, je nach Team alt, jung reich, arm groß klein was auch immer... Und die Frage wäre oder die Frage, die ich laut nicht mehr stelle ist folgende weil wir jetzt einfach OB-Wahlen haben die anstehen es zum.

00:10:23: meinem Idee nach geht's auch darum zu überlegen In welche Richtung soll sich den freiburg entwickeln?

00:10:28: Und bestenfalls hören sich alle Kandidatinnen das an und können vielleicht damit aus anfangen, was Leute hier erzählen.

00:10:34: Das heißt die Frage wäre also an dich wenn du jetzt alle Möglichkeiten hättest und keine Grenzen normal gesetzt wären?

00:10:41: Was würdest du denn mit Freiburg anstellen?

00:10:44: Das heißt wie könnt ihr die Stadt neu vielleicht eben Ja, zusegen?

00:10:51: oder ich weiß nicht was man noch irgendwie als Schreiner so alles macht.

00:10:54: Hämmern keine Ahnung, also was wird es in dem Fall daraus basteln?

00:10:59: Also welche Gesellschaft, welche Stadt hätten wir jetzt?

00:11:01: versuchen mal ein paar Bilder zu zeichnen vielleicht und das kann tatsächlich etwas Physisches sein.

00:11:05: Es kann aber auch was gesellschaftliches im Kontext von wie wir als Gesellschaft funktionieren.

00:11:10: Was mir jetzt erst einfällt ist Verkehr.

00:11:12: Ich finde... also ich war bei diesem Projekt Stadthunnel dabei.

00:11:17: Da geht's ja darum am besten für die Freiburgin umsetzt, dass dieser Tunnel da gebohrt wird und der Verkehr halt umgeleitet wird.

00:11:28: Und da gab es halt in dem Plenum so viel Diskussion, ja dann wären ja die ganzen Lkw's durch die Vier geführt oder durch die Oberau.

00:11:36: Das quetscht sich alles dadurch.

00:11:40: Deswegen ist Verkehr für mich schon ein großer Punkt weil ich jeden Tag am Verkehr teilnehme.

00:11:44: Mein Fahrrad hat einfach die ganze Zeit überall rumfahren.

00:11:50: eben dass es große Autos gibt, die durch enge Straßen müssen.

00:11:55: Dass es sehr enge Strassen gibt.

00:11:56: Das ist aber auch viele Strassen, die zu laut sind, zu dreckig.

00:12:01: Es stinkt dann das für Fahrradfahrer manchmal echt unangenehm, daneben dranzufahren und weil man nicht einen großen Straßenwind an Fahrradweg ist.

00:12:10: Super!

00:12:11: Gibt's ja auch überall.

00:12:12: Allerdings fühle ich mich manchmal nicht so sicher wenn da so eine große Straße ist die Straße vielleicht nur einboreges oder ein dreißiger Zone überall wäre, würde mich wesentlich sicherer fühlen auf dem Fahrrad als wie es jetzt ist.

00:12:25: Also wenn da jemand mit fünf Dicht lang ballert und ich dann bei meinem Fahrrad bin, dann hab' ich schon das Gefühl so okay was also?

00:12:30: wenn der jetzt irgendwie nur kurz ausschwingt, kann er mich mitnehmen und dann... Ja.

00:12:36: Das

00:12:36: heißt die Vision wäre einfach, wir hätten breite Fahrradstraßen und

00:12:40: d.h.,

00:12:41: der Lärm wär aus der Innenstadt oder aus der Stadt irgendwie woanders hinverlegt.

00:12:46: Und wir hätten, wenn Straßen gibt ... die von Autos befahren werden oder LKB sich auch immer, wären sie so, dass in dem Fall ausreichend Platz bieten würden, dass man nicht durchzwängen muss?

00:12:59: Voll!

00:13:00: Also ... Lärm und Gestank vor allem.

00:13:04: Ich hab dann halt die sensiblen Mase, würd ich sagen.

00:13:08: Mir fällt Gerüche und Gestanks sehr toll auf.

00:13:11: Manche Autos haben einfach ... Die stinken.

00:13:14: Was soll ich sagen?

00:13:16: Also auf Gase ist einfach kein toller Geruch.

00:13:20: Und gerade als Fahrradfahrer, wenn du an der frischen Luft unterwegs bist und dann halt zum Gestangen in der Nase hast, finde ich eklig.

00:13:27: Hast du noch

00:13:34: eine Vision?

00:13:35: Du

00:13:37: kannst ja verschiedene Brillen aufsetzen meistens.

00:13:39: Du kannst den beruflichen aufsetzten oder kannst dann private aufsetze, ehrenamtliche Perspektive von einem jungen Menschen.

00:13:46: Das heißt da gibt es X-Perspektiven aus etwas.

00:13:51: Setz mal, fahr einen auf und überlegt mal was wäre so ein Ideal-Szenario, welche Rechnung sich Freiburg entwickeln müsste?

00:13:59: Also mal angenommen, eine Brille die ich aufsetzen muss.

00:14:09: Gib mir mal ein Beispiel.

00:14:12: Ich habe jetzt in der letzten Folge ging es tatsächlich relativ viel um Gesellschaft das heißt wie miteinander reden.

00:14:17: Du hast jetzt zum Beispiel vorhin so angedeutet dass durch diesen dieser Gruppe drin warst weiß ja ob's gelost wurde oder weil einfach so eingeladen oder engagiert hast ... wo es um den Tunnel ging.

00:14:27: Und jetzt hast du, habe ich so einen Eindruck gehabt, dass du beschrieben hast wie Leute dann miteinander gesprochen haben über diese Entwicklung von dem Plan und dann kann man sagen okay... Wie wird sowas zum Beispiel idealerweise aussehen?

00:14:39: Vielleicht gab's ja da etwas was du sagst, könnte man verbessern oder das vielleicht keine Ahnung der Prozess Transparenter wäre, dass man... Wenn ein Mensch mitnehmen würde.

00:14:48: also irgendwie in die Richtung können wir es zum Beispiel gehen.

00:14:51: Also ich hab manchmal das Gefühl, dass Leute die ähm sagen wir höher gestellten Positionen arbeiten, dass sie das Gefühl haben, dass die wichtiger sind und deswegen ausgeredet, wie sagt man?

00:15:05: Dass sie ausreden dürfen oder dass sie Leuten dazwischen plappern dürfen.

00:15:12: Gerade bei so einem Plenum eben gab es verschiedene Gruppen in dieser Diskussion.

00:15:17: Die einen waren für den Tunnel, die anderen gegen den Tunel, dann war noch mal andere für den tunnel aber mit einer anderen Lösungsansatz.

00:15:25: Und dann gab es halt die Leute, die dieses ganze Gespräch moderiert haben und die, die diese ... ja diesen Funnel bauen wollen.

00:15:33: Also die Bauherren,

00:15:35: weil sie

00:15:36: das quasi organisieren.

00:15:39: Da hab ich immer das Gefühl wenn jemand mit einer anderen Meinung kommt, die zum Beispiel den Leuten, die das organisieren nicht passt, dann versuchen die schnell dagegen zu sprechen werden lauter, lassen die Leute nicht ausreden, lassen sich deren Meinung zu.

00:15:55: Das wäre oft nicht schwierig.

00:15:57: Ich habe mich selber nicht so viel gemeldet, weil ich mich nicht richtig da gesehen hab, dass ich das planen oder organisieren.

00:16:04: Aber ich habe viel beobachtet und gemerkt, dass gerade so kleinere Gruppen, die vielleicht nicht so viele Zuspruch haben, lauter reden müssen um ihre Meinung nur sagen zu dürfen.

00:16:18: Und da habe ich manchmal das Gefühl in Freiburg, dass es öfter so ist.

00:16:23: Zum Beispiel als Azubi habe ich das Gefühl Azubis haben nicht so viel Meinungsfreiheit wie Studierende, weil Freiburg ja sozusagen deutschlandweit gesehen ein Studierender statt ist.

00:16:37: Aber wir Azubi's ja auch eine Daseinsmöglichung

00:16:39: haben.

00:16:40: offensichtlich und irgendwie habe ich das Gefühl dass Azubich nicht so viele Zuspruch kriegen von der Stadt oder vom Staat.

00:16:47: oder angenommen man geht irgendwie ins Kino oder so, dass immer so diesen Studierenden Rabatt gibt diesen Anspruch oder diesen Zuspruch für Studierende, aber für Auszubildende irgendwie... Ja das sind die Auszubillenden.

00:17:01: Aber gibt's da nicht?

00:17:02: Ich war jetzt echt fest überzeugen dass diese Rabatte auch für Azubis gelten überall, oder?

00:17:06: Das stimmt.

00:17:07: also es gibt schon natürlich diesen Schülerrabatt und diesen Studenterrabatt dabei.

00:17:11: ich hab das Gefühl wenn man halt über Schüler redet denkt man immer okay das sind irgendwie Leute die noch auf weiterführende Schulen gehen

00:17:16: oder auf

00:17:17: Grundschule oder was auch.

00:17:18: eben aber so dieser dieses Wort dazu fehlt mir so ein bisschen ... im Gebrauch einfach.

00:17:24: Das ist nicht so drin.

00:17:25: In der Wertschätzung vielleicht auch?

00:17:27: Ja,

00:17:28: das kommt wahrscheinlich mit wenn man es mehr verwendet in der Wertschätzung.

00:17:32: Wir werden später vielleicht uns gelangt machen wie wir da hinkommen aber ich habe dich zumindest so verstanden dass man vielleicht jetzt noch eine Gesellschaft hätten indem man unabhängig eben von der Größe... ...der Gruppierung die einem zustimmt zu einer Thematik oder unabhängt vom Berufsstand oder Ausbildungsstand, oder was auch immer.

00:17:54: Dass das keine Rolle spielen würde in dem wie wir miteinander umgehen und dass wir eine Gesellschaft ob es jetzt irgendwie in der Konflikation bei Angeboten, bei so Austauschformaten wo auch immer, dass man da im Endeffekt auch spüren würde und wahrnehmen würde, dass wirklich auch so eine Gleichfertigkeit besteht, oder?

00:18:14: Finde ich gut.

00:18:14: also dass wir gleich gesehen werden alle dass da keiner irgendwie besser oder schlechter gesehen wird, nur weil er ... keine Ahnung, in irgendeinem Stadtteil wohnt.

00:18:25: Oder wo andere Leute nicht wohnen.

00:18:27: Dass wir einfach alle gleich viel Wert haben und gleich viel Meinung haben.

00:18:34: Weil wir ja alle hier leben und das genießen wollen und verbessern

00:18:37: wollen.

00:18:38: Hast du dann noch eine Vision?

00:18:39: Wenn euch die um so in die Richtung geht.

00:18:41: Und man sagt niemals, was wir als Gesellschaft vielleicht in acht Jahren erreicht haben könnten Wie wir anders sein könnten, besser sein könnten bestimmten Dingen.

00:18:58: Gehen wir davon aus was dich jetzt zum Beispiel umtreibt und sagen das ist etwas was mich jetzt vielleicht stört.

00:19:03: Und da können wir davon rausgehen und sagen mit wie das stört?

00:19:05: Was wäre denn das bessere Szenario?

00:19:08: Was ist die Lösung?

00:19:09: Also wie muss man am Prinzip hingehen?

00:19:10: also wenn wir z.B.

00:19:11: sagen würde ich habe zu den vielen Folgen haben dir auch gesagt so ein bisschen ging es in die Richtung bei dir warst aber ja dass sich dieses Werst moderiert und werst lenkt Aber teilweise auch wie Menschen miteinander sprechen Und wer mit wem spricht.

00:19:23: Das heißt, dass teilweise würde man gesagt, dass Menschen in so Bubbles unterwegs sind oder sich nicht zuhört und vielleicht gibt es auch bei dir auch so eine Erfahrung gesagt In dem Bereich glaube ich das mal als Gesellschaft uns weiterentwickeln müssten um irgendwie demokratisch stärker aufgestellt zu sein oder als Gesellschaft besser zu funktionieren.

00:19:45: Ich meine du kannst du das was du zur Familie gesagt hast zum Beispiel fand ja auch spannend.

00:19:48: Es kann mir genauso über die Gesellschaft übertragen.

00:19:51: Ich hab dich so verstanden, dass du im Endeffekt deine Familie als Funktional beschreiben würdest.

00:19:54: Das heißt man hört sich zu.

00:19:56: Man ist sympathisch und hat Verständnis voneinander.

00:19:59: Man streitet auch mal miteinander aber ist dann offen und ehrlich und hat eine gute Beziehung.

00:20:03: Das kann man ja genau auf ne Gesellschaft auch übertragen und sagen... Ne Gesellschaft wäre vielleicht eben stark als Gesellschaft wenn sie funktional wäre.

00:20:11: Das heisst wir haben noch irgendwie eben gute Beziehenheiten untereinander.

00:20:14: das kann jetzt dann auf einer Ebene sein von der Straße im Stadtteil also über dem ganzen Stadt hinweg.

00:20:20: Das heißt, wenn wir uns auf Stadtteilen denken

00:20:21: würden usw.

00:20:23: Ja vielleicht so eine... Also klar, wir wählen alle irgendeinen Menschen der dann das Sagen ein bisschen hat.

00:20:30: So einen OBE oder einen Minister irgendwo und wir wählenden weil der unsere Meinung entspricht.

00:20:39: aber irgendwie habe ich das Gefühl dass dieser individuelle Wille von verschiedenen Stadthallen auch noch mal wichtiger ist.

00:20:50: Beispiel in der Schweiz gibt es diese diese Volksentscheide.

00:20:54: Da werden irgendwelche Themen halt, die das Volk wird befragt und dann kann jeder seine Meinung dazu abgeben.

00:21:00: So was finde ich richtig cool weil dann wirklich direkt der Mensch gefragt wird und nicht erst so eine Brücke gebaut wird zwischen okay Freiburg hat irgendein Minister gewählt und den fragen wir jetzt, weil er hat ja auch nie seine Einflüsse.

00:21:13: So etwas finde ich cool dass einfach oder sei es muss ja nicht jeder Mensch gefragt werden aber so verschiedene Stadtteile das die wirklich gefragt dass dann irgendwie wie eine so eine Art Bürgermeister für die Stadtteile oder ein Sprecher und Sprecherin, das die quasi nochmal den Stadtteil vertritt.

00:21:33: Weil sonst wird alles über einen Kamm geschehrt.

00:21:37: Eine Person entscheidet, wir brauchen weiss nicht ne neue Brücke irgendwo.

00:21:43: Und dann sagt aber der irgendeinen Stadtteil sagt zu mir, nee brauchen wir nicht.

00:21:48: da vorne ist doch die nächste Brücke.

00:21:50: Und dann nur weil diese eine Person jetzt sagt, nee, brauchen wir das gemacht.

00:21:57: Da wird nicht so ... wie soll ich das sagen?

00:22:01: Nicht verstehlich ist sehr gut.

00:22:03: Ich zumindest korrier mich.

00:22:04: Ich hab dich verstanden, dass einfach mehr Möglichkeiten geben müsste, wo Menschen sich beteiligen können und ich seh's genau so.

00:22:12: Ich will es nicht zu viel vorwegnehmen aber es ist mein Angebot.

00:22:15: Das heißt genau das zu schaffen.

00:22:17: Weil was du beschreibst sehe ich als Problem Und zwar ein demokratisches Problem, dass mir im Endeffekt eigentlich ... Ich nehm's für mich jetzt wieder als Bürger war.

00:22:26: Dass ich sage du hast dann so Wahl alle vier Jahre, alle fünf Jahre oder acht Jahre.

00:22:31: und da ist die Frage was passiert dazwischen?

00:22:34: Und wo hab' ich die Möglichkeit dazwwischen irgendwo um mich zu beteiligen einzubringen und zwar bestenfalls so das Gefühl habe ich kann mich auch einbringen und das war so vorhin beschrieben hast zum Beispiel Wer jetzt ein Fall muss sagen oder gibt es Luft nach oben?

00:22:46: Dass die, die da waren zumindest.

00:22:48: Wir haben vielleicht eine Option gehabt sich einzubringen aber selbst das können wir auch noch mal optimieren.

00:22:51: und jetzt ist die Frage wie oft findet so was statt?

00:22:54: an welchen Stellen könnte man's noch mehr machen?

00:22:56: An welchen stellen könnten wir auch Dinge anstoßen wo ich es vielleicht gar nicht von der Stadt da sein muss, wo du sagst also sowas wie du hast in dem Fall einen offenen Raum wo ihr als Bürger noch organisieren könnt und dann für euch selber Probleme löst.

00:23:09: Da hat sie uns in der letzten Folge Die ich gerade verpflicht habe, mit Stefan hat er erzählt dass die in Weingarten haben sie eine Messengergruppe relativ groß aufgebaut.

00:23:17: In diesem weiß ich es glaube nicht stands auch Stadtteil aber relativ großer Blockwoll irgendwie wo sie dann einfach das Problem mit dem Müll und den Ratten irgendwie versucht haben zu lösen.

00:23:27: Das heißt war jetzt niemand von der Stadt mittrennt.

00:23:28: Aber die haben als Bürgerin gesagt Wir wollen uns organisieren und sowas kann man auch physisch anbieten, zu sagen hey du hast Räume wo du reingehen kannst.

00:23:35: Und dann dich organisieren kannst und sagst Hey ich hab da jetzt ein Anliegen oder ich habe einen Angebot Kannst ja sagen hey Ich bin Schreiner ich können prinzip also jemand wird sagen wir bräuchten für den Raum das und dass.

00:23:45: Dann kannst du sagen ich kann da Expertise reinbringen die eine Person kann leicht Geld reingeben der eine holt Material was auch immer nur kannst du gemeinsam irgendwas schaffen.

00:23:53: Ja also so in die Richtung.

00:23:54: genau wegen sowas wegen diesem Gedanken habe ich letzter zeit auch mehr selber so ein bisschen Vorwürfe gemacht, dass ich mich zu wenig einbringe.

00:24:02: Ich bin zwar... Ich mache bei Food Sharing mit also engagiere mich irgendwo auch.

00:24:09: Magst du vielleicht für die Leute erklären, die es nicht wissen was das bedeutet?

00:24:12: Food sharing bedeutet, dass wir... Also es ist eine EV eigentlich nur ein... Wir kriegen kein Geld dafür oder so.

00:24:19: Es wird alles über Spenden finanziert.

00:24:23: Wir fragen Betriebe an ob sie Nach Feierabend Lust haben, ihre potenziellen Reste nicht wegzuschmeißen sondern an uns zu geben.

00:24:30: Wir holt die dann ab auf freiwilligen Basen natürlich also immer jemand anders und dann wird dieses Essen eben entweder privat weiterverwendet oder an Verteiler gegeben oder an Einrichtung gesperrt hat die zum Beispiel Leute verpflegend die Essen brauchen Also die Tafel zB Oder Asylhalme.

00:24:55: Und dann kann man sich da anmelden, das kostet nix.

00:24:58: Man muss einen kleinen Fragebogen ausfüllen... ...man muss Hygiene-Tests machen und die kosten alle nix!

00:25:04: Dann kann man es sich eben bei Betrieben bewerben.

00:25:07: Pro Betrieb gibt's dann verschiedene Gruppen.

00:25:10: Die Gruppen nehmen dich dann an oder nicht.

00:25:13: Wenn du in der Gruppe beigetreten bist eintragen für nächsten Mittwoch hol ich in irgendeiner Bäckerei halt abends das Zeug haben.

00:25:21: Und es ist dann unterschiedlich, was halt da ist.

00:25:22: Manchmal ist nix da und das ist dann quasi der beste Fall weil dann nichts verschwendet wird.

00:25:27: Manchmal kriegst du aber auch wirklich kartonweise Brezeln, weil die nicht verkauft wurden... ...und dann musst du gucken, was du damit machst im schlimmsten Fall.

00:25:34: Du musst selber wegschmeißen, das wollen wir halt nicht!

00:25:36: Und im besten Fall kannst du's halt alles an Verteiler geben oder in der Familie, Freunde, Nachbarn verteilen oder selber verwenden.

00:25:44: Ja und ganz wichtig dabei ist dass man eben niemals sagt von welchem Betrieb Das Essen kommt, weil viele Betriebe das nicht in der Öffentlichkeit haben wollen.

00:25:55: Genau und dann so funktioniert es.

00:25:58: Wer dich verlinken?

00:25:59: Das heißt für die Leute, die Interesse haben normal da beleidigt anzumellen und mehr zu erfahren können im Falle einfach in der Caption

00:26:06: verlinkt.

00:26:06: Gibt's auch nicht nur ein Freibuch sondern deutschlandweit mit den fast allen Stücken.

00:26:11: Ich hatte dich unterbrochen um das zu erklären, weil du warst dabei zu sagen irgendwie

00:26:15: ich Er wollte mich

00:26:16: nicht mehr einbringen.

00:26:17: Irgendwie sind die Richtung bis zu ihr.

00:26:18: Genau

00:26:21: und dann habe ich mir gedacht, wieso bringst du dich nicht mehr rein?

00:26:24: Und dann gibt es in der Initiative Omas gegen rechts, Studis gegen rechts und mittlerweile eben auch seit letzten November Zuges gegen rechts.

00:26:33: Das sind wir in Freiburg glaube ich die ersten... In Baden-Württemberg mit Freibuck die ersten.

00:26:38: und ja bin letzten Montag da mal zu einer Sitzung gegangen und hab mir das angehört was diese machen.

00:26:44: Ich finde es eine richtig coole Sache, sich einfach selber einzubringen.

00:26:49: Also auf Social Media wie du dir die ganze Zeit gesagt hast bringt nichts wenn du nur irgendwas repostest oder Likes oder einen Kommentar schreibst sondern musst dich ja wirklich einbringen.

00:26:57: Du musst ja wirklich mal irgendwo hingehen und dich äußern.

00:27:02: Und das habe ich so lange vor mir her geschoben bis ich jetzt endlich mal so dachte okay jetzt mache ich mich dahin und offene Ohren also tolle Leute von Azubis organisiert.

00:27:13: Teilweise sind dann natürlich auch nicht Azubis dabei, sondern Leute die das so ein bisschen planerisch machen und dann irgendwie Kontakte verbinden.

00:27:23: Aber an sich sind wir alle Azubi's und organisieren uns gegen rechts wie gesagt und treffen uns jede Woche zweimal also Montags- und Freitags Und dann werden da eben auch Dinge angekündigt wo man sich noch weiter einbringen kann wie zum Beispiel jetzt der Podcast Oder es werden Demos angekündigt oder Soli-Konzerte, was auch immer.

00:27:46: Eine coole Sache und kann ich wirklich empfehlen sich selber wenn man Bock drauf hat das so irgendwo sich einzubringen.

00:27:53: So in der Gruppe zu gehen weil es gibt immer offenes Ohr für jede Meinung.

00:28:00: Und jetzt hast du aber gesagt wir sind die ersten im beiden Württemberg.

00:28:03: Ich glaube ich habe einen Beitrag von euch gesehen im Fernsehen und ich hab hier getroffen mit Litzendemo.

00:28:11: Weißt du dann auch, was von Gruppen aus anderen Bundesländern?

00:28:14: oder wie kam TFTD mit den Azubis gegenrecht?

00:28:16: So weißt du hier, wie die Gründer-Innen auf die Idee kamen.

00:28:20: Ich glaube... also ich weiß es leider nicht genau aber ich kann mir vorstellen dass ist einfach die Idee von Omas gegen rechts und Studiens gegen rechts kam und das wir halt uns ja da nirgendwo wirklich zugehörig fühlen habe ich ja schon gesagt Und unsere eigene Gruppe gegründet haben.

00:28:40: Ich wurde aufmerksam darauf, als ich vor zwei oder drei Wochen bei diesem... was war das denn?

00:28:50: Heidi Reichenig mein Freiburg um Wahlkampf zu machen.

00:28:54: Und die Sarah Schnitzler war auch da und es ging halt darum, was die Linke will.

00:29:02: Als ich dann gehen wollte dachte ich so hey vielleicht kann ich aber diese Klingelaktion mal mitmachen.

00:29:07: also irgendwie da wollte ich einen Flyer haben und einen Kontakt kriegen, aber hab dann blöderweise in Anführungsstrichen ein anderen Zettel bekommen.

00:29:18: Und es war für Azubis gegen rechts... ...und wurde dann vom lieben Jan in einem Gespräch verwickelt und der meinte hey komm du vorbei wenn du Bock hast.

00:29:26: und ich habe gesagt ja super gern!

00:29:28: Ich komme nächstes mal dazu, dann ist leider was familiäres dazwischen gekommen und dann kam ich erst diesen Montag dazu.

00:29:37: Die waren trotzdem froh, dass ich da war und hab ja voll gefreut, dass sich das jetzt endlich mal

00:29:41: noch macht.

00:29:41: Und die Azubis bin rechts?

00:29:42: Also magst du mir vielleicht sagen sind es dann Leute, würde ich aus allen verschiedenen Ausbildungen stetten also auch beruflich so?

00:29:49: oder ist es gesagt, sie sind irgendwie all Schreiner oder keine Ahnung?

00:29:51: also man sagt irgendwie ist eine homogene Gruppe sozusagen ist tatsächlich doch relativ heterogen.

00:29:55: also aus verschiedenen Bereichen

00:29:57: kommen die.

00:29:58: Wir haben uns alle vorgestellt in den ersten paar Minuten und ich habe gemerkt Fast der einzige Schreiner war glaube ich.

00:30:06: Es gibt einige Zimmerleute da, aber auch viele von der Uni-Klinik zum Beispiel.

00:30:13: Pfleger in Leute die irgendwelche... Ja, ich weiß nicht wie man das nennt so.

00:30:20: Beruf am PC?

00:30:21: So Bürojobs genau.

00:30:24: Ausüben lernen.

00:30:26: Da gibts alles und auch jedes Lehrjahr also vom ersten bis zum dritten.

00:30:29: Das gibt ja mancher Ausbildung auch bis zum vierten Lehrjahre.

00:30:31: Da wird's keiner dabei.

00:30:33: Aber von eins bis drei alle Alarmstart.

00:30:35: Und was mich interessieren würde, ist noch wenn man es beim also bei den Studis gegen rechts, das ist mir auch interessant wenn ich ja nicht bin.

00:30:43: Also ich kann mal vorstellen dass man natürlich sagt Ich mache dann sowas ähnliches wie jetzt umwas gegen rechts oder andere in dem ich jetzt einfach Veranstaltungen organisiere und dann einfach vielleicht auf die thematik hinweise und vielleicht dass wir gemeinsam zusammenkommen darüber sprechen Lösungen entwickeln Einsatz entwickeln werden mit Gegenwerken können.

00:31:01: Aber ist zum Beispiel auch so ein Thema, dass man darüber diskutiert was Ausbildungsstätten machen können bei der ganzen Thematik?

00:31:08: Ja.

00:31:08: Also... ...gegründet haben wir uns unter anderem auch weil in Betrieben gerade in so klassischen Handwerksbetrieben die alte Schuhe so bisschen zäh oder herrscht das dann irgendwelche sexistische Sprüche kommen, dass rechte Parolen irgendwie einfach so in der Runde gesagt werden und keiner was dagegen sagt aber auch nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule vor allem.

00:31:33: Dass sich vor allem halt junge Leute eher nach... oder dass junge Leute errechts wären und das sich dann auch in dieser Schule auswirkt.

00:31:42: Das heißt wir haben Beispiele wo AfD-Sticker aufgeklippt werden, wo Hakenkreuz aufgeschmiert wird, wo antifaschistische Parolen aufgeschrieben oder aufgemalt werden irgendwie Solidarität mit irgendwelchen Soldaten.

00:32:05: Wir wollen einfach quasi eine Bubble schaffen, dass wir in der Berufsschule auch gegen den Rechtsruck agieren.

00:32:17: Habt ihr auch Unterstützung von Hausbildnerinnen und Lehrkräften?

00:32:22: Ich glaube so weit noch nicht!

00:32:23: Also wir müssen, glaube ich, das erste Mal das ganze...

00:32:25: Für euch selber sortieren

00:32:26: und?

00:32:27: Ja genau.

00:32:27: Erstmal das auch etablieren, dass es uns gibt.

00:32:29: Das ist ja noch relativ neu seit November.

00:32:32: Das sind jetzt drei Monate, vier Monate.

00:32:36: Und haben dementsprechend unsere Treffen eigentlich immer in der Schule direkt am Geschehen...

00:32:45: Aber ihr seid dann schon zu Portemante oder?

00:32:48: Ich meine da heißt Zeitseite bedeutet, dass er schon mal Räume zur Verfügung gestellt bekommt, oder?

00:32:52: Ja, also die Schule weiß Bescheid, dass es das sonst gibt.

00:32:55: Und manche Lehrer wissen's glaub ich auch.

00:32:57: aber so richtig gesagt, wo ist mir noch nicht hab' ichs Gefühl?

00:33:01: Es hängen halt die Flyer überall und Plakate.

00:33:05: Das heißt also wer euch supporten möchte auf jeden Fall?

00:33:08: Der kann dazukommen.

00:33:09: oder auch irgendwie auf welchen Kanälen seid unterwegs?

00:33:14: Auf Instagram gibts uns!

00:33:16: Und WhatsApp Channel und Signal Channel... Weiß nicht, ob wir auf X sind?

00:33:25: Ich glaube nicht.

00:33:26: Natürlich nicht!

00:33:29: Und weiß ja direkt nach der Folge Lösche,

00:33:31: die liegt... Aber ich meine Instagram ist auch nicht so viel besser,

00:33:33: ne?!

00:33:34: Das stimmt.

00:33:36: Genau,

00:33:37: deswegen muss man ja eigentlich aus meiner Sicht eben wiederum auf kommunale Ebenei so Plattformen wie jetzt Mastodon oder nicht, das ist keine Plattform, es ist ein dezentrales Netzwerk.

00:33:46: Oder eben BlueSky also einfach Lösungen wählen die in dem Fall nicht irgendwie jemandem gehören der entweder Nazi ist und mit Nazis zusammenarbeitet.

00:33:53: Ja, das wäre gut.

00:33:56: Also mit den Nasen wäre da glaube ich ganz gut.

00:33:59: aber ich meine Die meisten sind einfach auf dem Social Media Plattform und da können wir die meisten Leute auch abholen.

00:34:05: Und ja, nicht nur quasi Leute, die gegenrechts arbeiten wollen sondern auch Posts gegen rechts machen und wenn die meisten halt auf diesem Platz unterwegs sind müssen sie halt da auch agieren.

00:34:16: Das stimmt aber da würde ich wiederum sagen kurzfristig, mittelfristig langfristig muss man glaube ich parallel schienen fahren weil das Problem ist dann diese Bude Siehst du an X?

00:34:24: Ist das beste Beispiel.

00:34:26: Irgendwann wird die Bude einfach aufgekauft von einer Person, die nochmal eine richtig krasse Schiene fährt und dann kann sie noch so laut sein.

00:34:31: Weil die Regeln werden dann so bestimmt, dass du immer nicht mehr gesehen wirst gehört wärst und da hast du ein Problem.

00:34:36: Das heißt du brauchst auf jeden Fall einen Plan B bevor es soweit kommt und deswegen würde ich sagen, du brauchest auf jeden fall noch Kanäle nebenan, die demokratischer sind, demokratisch organisiert sind.

00:34:46: Hast du noch ne Vision für dir statt?

00:34:52: Wenn's jetzt flutscht!

00:34:52: Was?

00:34:55: Sie freuen schon schwer gefallen wir ja nach ner Vision.

00:34:59: Du bist nicht der Einzige, sag ich dir gleich.

00:35:01: Das fällt Leuten an sich schwer, weil wir einfach ... Wir haben nie Zeit für Visionen!

00:35:06: Wir sind immer an diesem irgendwie Überleben und irgendwie Task-Task-Tasck Und du bist immer so im Arbeitsmodus drin und es ist keine Zeit für visionen.

00:35:15: Und Vision habe aber tatsächlich verschiedene wichtige Funktionen.

00:35:20: Deswegen braucht's am Anfang ein bisschen Zeit um erst mal reinzukommen.

00:35:23: Darum hake ich immer so nach und nervt, aber manchmal Kommt doch noch mal was raus.

00:35:28: Und jetzt hast du ja schon voll viele Sachen gesagt, die richtig gut sind.

00:35:31: Deswegen dachte ich vielleicht erst dann nochmal eine Vision und sagt ... In dem Punkt wär's cool, wenn man das ... Ich hab das in der Stadt gesehen.

00:35:38: Ja guck, siehst

00:35:40: du?

00:35:42: Thema Parties!

00:35:46: Es wurde jetzt in letzter Zeit viel im Kulturraum Partys gefeiert weil es so ein neuer Klub ist.

00:35:56: Und ich find' sowas fände ich richtig cool, also ich habe einen Kollegen hier auch aus der Schreienderei.

00:36:02: Der organisiert Partys ist für Lichttechnik verantwortlich in der Fragment Crew.

00:36:09: Das sind unter anderem DJs und DJen und eben auch eher als Lichttechniker und die suchen immer wieder einfach Orte wo sie eine Party feiern können.

00:36:20: Sei es eine Soliparty oder einfach eine eigene Party wo sie selber finanzieren.

00:36:24: Und mit dem Kulturraum haben wir glaube ich einen richtig coolen Ort gefunden, allerdings auch nur weil die anderen Orte einfach sich nicht dafür anbieten.

00:36:35: So was finde ich cool wenn man irgendwie es schafft irgendwo noch ein Ort zu schaffen oder zu finden und dass irgendjemand eine große Halle hat die vielleicht nachts oder abends nicht gebraucht wird?

00:36:46: das man da für Jugendliche muss ja gar nicht junglich sein jeder geht auf Partys mehr Raum geschwaffen wird.

00:36:57: Also es gibt Clubs natürlich, es gibt auch gute Clubs und große Clubs.

00:37:02: aber was ich jetzt eben von meinem Kollegen gehört habe das manche einfach zu sehr darauf aus sind dass sie einfach Geld verdienen wollen und das gar nicht so Raum geschaffen wird einfach für die Leute die sich auf

00:37:15: Musik

00:37:15: treffen wollen.

00:37:17: Es gibt die KTS klar richtig cool hat aber auch seine oder ihre eigenen Regeln.

00:37:25: Es gibt es Artic, Super hat auch seine eigene Ringe.

00:37:28: Ich finde gerade jetzt ist der Kulturraum so wie sagt man am Zeit der Zahn?

00:37:33: Am Zeit der

00:37:34: Zeit ja irgendwie sowas.

00:37:35: Genau.

00:37:36: Irgendwie sowas...

00:37:38: Am

00:37:40: Puls der Zeit.

00:37:41: Aber ich ist egal.

00:37:42: Zähne sind auch gut und das weiß du meins!

00:37:45: Und du hast völlig recht.

00:37:47: Wir haben tatsächlich in einer der ersten Folgen, habe ich bei Naomi mit dir drüber gesprochen über die Kulturraum und Kultureräume und hat sie auch gesagt das ist etwas was in Freiburg eigentlich ziemlich wenig gibt.

00:37:58: und ich fand jetzt super spannend wie es beschrieben hast weil ich habe tatsächlich eine Story die mich immer beschäftigt und mein Ziel ist ja mal so ein bisschen auf kommunale Ebene des demokratisches zu fördern.

00:38:10: Und jetzt ist man tatsächlich das erste Mal klar geworden, wie du es beschrieben hast.

00:38:13: Dass wiederum dieses selbst eine Party zu veranstalten... ...das demokratischere ist als Konsument wohin wo sowieso schon ein Konzept da ist und du in einem Fall nur konsumierst ja?

00:38:24: Deswegen hat er die Perspektive nicht auf den Schirm.

00:38:26: Das finde ich total spannend eigentlich!

00:38:28: Ja also ich glaube es ist halt ultra schwierig einen Ort zu finden wo du dich als Organisator wohlfühlst.

00:38:35: Wo du denkst okay hier können viele Leute hinkommen Hier könnt ihr vielleicht einen guten Sound irgendwie aufbauen.

00:38:45: Wo du weißt, dass der Steller oder die Stellerin der Halle oder das Ort irgendwie cool damit ist was du halt machst.

00:38:53: und also ich kann es auch nur aus der Perspektive von meinem Kollegen reden.

00:38:57: aber so was er sagt ist halt gerade eigentlich nur der Kulturraum cool oder halt.

00:39:02: ja Raves im Wald da war's ja auch nicht so legal

00:39:07: Die armen Rehe hier und sonstiges genau.

00:39:12: Hast du noch eine Vision?

00:39:16: Habe ich noch eine Version.

00:39:21: Also, ich bin Freiburger Fahrradfahrer... Ich habe schon was im Verkehr gesagt.

00:39:25: Ich bin Azubi, was du zu Azubis gesagt hast.

00:39:29: Ich gehe super gerne auf Feiern und habe das dazu gesagt.

00:39:36: Was mache ich noch?

00:39:40: Muss aber auch nicht sein!

00:39:41: Also tatsächlich wenn du sagst es passt dann wäre so der nächste Schritt zu überlegen wie wir da hinkommen.

00:39:45: also Gerade diese Geschichte finde ich am spannendsten die Überlegung.

00:39:54: Das war nicht das erste, aber was danach so ein bisschen erklärt?

00:40:01: Diese Wertschätzung oder einfach diese Hierarchie, die es in einer Gesellschaft gibt und welche Rolle Azubis in der Gesellschaft haben und dass das irgendwie abgebaut werden würde.

00:40:11: Und das hast du in Verbindung auch gebracht Da ging es nicht explizit um Azubis, aber einfach eine Gruppe, die andere Meinung hatte.

00:40:17: Und da war auch eine Moderation angemaßen gelenkt und zu sagen wie kommen wir nach dahin?

00:40:22: Dass vielleicht jetzt als Stadt-Gesellschaft anders miteinander oben gehen, dass wir vielleicht uns daran klaren sind das ist wichtig ist, dass ich mir auf Augenhöhen begegnen

00:40:33: würde.

00:40:33: Also der fällt mir direkt mein erstes Gespräch mit einer Person ein Die Werbung für eine Weiterführung nach der Schule gemacht hat.

00:40:45: Ich war auf dem Goethe, wir hatten so einen Tag da, da kamen verschiedene Vertreterinnen von verschiedenen Anbietern für was man nach der Schule machen kann.

00:40:54: Da waren Leute von der Uni da, von der PH, vom Militär und von verschiedenen Versicherungen aber da war nix mit Ausbildung.

00:41:02: Da war keiner von der IHK oder von der Handwerkskammer oder von irgendeiner Kammer was mit Ausbildung zu tun hat sondern da waren nur die ... akademischen Berufe quasi gezeigt, weil wir ja alle Abi machen und das ist ja klar.

00:41:15: Wenn du Abi machst musst du studieren.

00:41:17: Habe ich ja dann auch im Kopf ne?

00:41:21: Wenn man von Anfang an den Jugendlichen so zeigt... Hey!

00:41:25: Du musst nicht studieren um irgendwas zu schaffen sondern du kannst auch eine Ausbildung machen.

00:41:29: Du kannst auch erst mal einen Ja-Pause... Wir hatten auch niemanden vom FSJ oder vom BLE.

00:41:34: Wie heißt der?

00:41:35: Vom Internationalen Bund, vom IW.

00:41:38: Wir hatten niemanden von Caritas da.

00:41:39: also dass wir alle so direkt nach der Schule getrieben werden, hey du musst jetzt hier direkt was machen.

00:41:48: Was dem Staat etwas bringt?

00:41:50: Fand ich irgendwie schade weil du brauchst auch erstmal Zeit dich selber zu... Ja die selber zu finden, alle fahren aus Australien.

00:41:59: Aber einfach mal Zeit zu wissen was du eigentlich willst.

00:42:03: wenn du gute Noten in der Schule hast dann ist klar ich muss Medizin studieren oder ich muss Psychologie studieren.

00:42:07: Aber wenn du Schwächen da Noten im Abi hast, so was mach ich dann.

00:42:10: Okay Mathe war schon immer schlecht fällt weg.

00:42:12: alles was mit Naturwissenschaften zu tun hat fällt weg.

00:42:15: Medizin komme ich eh nicht rein.

00:42:16: Psychologie komm' ich eh nich rein.

00:42:18: Da mache ich irgendwas mit Maschinenbau oder so hatte auch wieder etwas mit Physik zu tun.

00:42:24: Ich finde dann da fehlt irgendwie so dieses diese Gleichstellung dass es so viele Berufe gibt wo du eine Ausbildung machen kannst Diese ganze theoretische Lern auch praktisch direkt lernst, wo du quasi den Zusammenhang findest zwischen Berufsschule und Betrieb.

00:42:43: Im Betrieb lerne ich die praktische Anwendung und in der Schule die theoretische Verbindung.

00:42:51: Ich

00:42:55: habe mich aber gefragt, wie kommen wir da hin?

00:43:00: In den Schulen kommen nur die akademischen Berufe vorgestellt.

00:43:02: Wieso nicht an der Stelle um die Gleichwertigkeit dazu zeigen und klar erfahrbar zu machen auch Ausbildungsstellen oder also Berufsberufe im Prinzip fortzustellen wo ich eine Ausbildung für brauche.

00:43:13: Wobei ich dazu sagen muss ich kenne ja auch noch meine Perspektive aus Gymnasium.

00:43:17: Genau, es kann sein dass in Werke allen Schulen oder in Gemeinschaftsschulen oder Gesamtschulen das gemacht wird?

00:43:25: Dass da Ausbildungsberufe...

00:43:29: Du hast die Jobbehörse noch mal im Konzertehaus wo Leute natürlich alle von sich aus hingehen können.

00:43:34: Das heißt das klingt schon aber ich fand den trotzdem den Punkt schon gut weil ich kenne's ja auch viel mit Schulen zusammen Und das, was du beschreibst über dich sagen.

00:43:44: Das dürfte auf einige Gymnasien zu, dass es genauso abgeht.

00:43:47: und da wär's wahrscheinlich jetzt schon der erste Punkt wo ich sagen würde, allein durch den Podcast hoffe ich, dass vielleicht Lehrkräfte Schulleitungen auf die Idee kommen beim nächsten Mal wenn sie dann mit den Leuten in der Klasse zehn oder Kurststufe eins wie auch immer, dass bei solchen Veranstaltungen eben Leute dazu holen aus verschiedenen Büros, gleich sogar Azubis, also vielleicht laudendlich für mich.

00:44:05: eigentlich ist er am besten?

00:44:07: Ja ich mein...das wäre echt cool weil wir sind ja die ... potenziell gebraucht werden, die hier dann auch in der Schule noch sitzen und dann vielleicht sich denken... Ach boah mein Papa will das ich studiere.

00:44:19: Eigentlich will ich was anderes machen.

00:44:21: Und dass sie einfach mal so gezeigt werden.

00:44:24: oder also wir haben hier bei IP drei ganz oft Schulen da,

00:44:28: d.h.,

00:44:29: die kriegen eine kleine Führung.

00:44:32: Den wird gesagt, was wir machen?

00:44:34: Was ein Schreiner macht?

00:44:38: dass wir nicht nur hier sind, sondern natürlich auch Montage sind und so.

00:44:41: Allerdings sind es immer bisher wie ich in der Erinnerung habe, immer Schulen oder Schulklassen gewesen die halt so in der siebten achten Klasse sind.

00:44:51: Ich weiß nicht, wie weit man dann schon an seine Zukunft denkt.

00:44:55: also als ich eine Achtenklasse war hab' ich ein Minecraft gezockt und überhaupt nicht arbeiten gedacht.

00:45:01: Ich glaube sowas wäre förderlicher für Schülerinnen die kurz vorm Abschluss stehen.

00:45:08: Also sei es in der, wie gesagt eine zehnten Klasse schon oder erst in der twölften dreizehn Klasse.

00:45:14: Dass sie da einfach mal gezeigt wird was möglich ist?

00:45:17: Ich glaube

00:45:18: das trotzdem der Gedanke ich glaube ich spannend wäre wenn du zum Beispiel ins Götige gehst ist glaube ich noch andere Kiste weil dann einfach du die Schule kennst und wenn du Leute sagen also warst du alumniemäßig sozusagen hey ich war an der Schule du kennst das System du kennste leere Gebäude das heißt du weißt wo die gerade sich befinden, weil du selber in deren Haut mal gesteckt hast.

00:45:38: und ich glaube das ist ja bezug ein anderer Weg.

00:45:39: Ich glaube dass die Leute anders zuhören würden als wenn es einfach nur jetzt die kommen hierher war.

00:45:43: Deswegen glaube ich dieses... Alumni-Präzip sozusagen, also ehemalige kommen an die Schule und das gibt es ja teilweise auch.

00:45:49: Also im Gürtel weiß ich das jetzt zumindest wieder.

00:45:50: Vielleicht kommt davor auch, also zu sagen ist da Aluminie treffen oder Leute kommen und dann ihre Berufe vorstellen und so auch zu sagen, hey, da kommen wir vielleicht doch, ah, Zubi ist dazu aus verschiedenen Bereichen und stellen diese Berufer vor, wo ich in dem Fall eine Ausbildung zu brauche?

00:46:04: Ja, ich glaube auch wenn da ne junge Person kommt dass sie noch mal nahbarer ist als wenn da ein Ü-Fürzigperson kommt.

00:46:11: Genau, so ein Rentner weh ich jetzt zum Beispiel.

00:46:13: Meine Kinder nennen mich so, die sagen hier Rentner.

00:46:16: Ich bin neunvierzig wird das noch mal aber gut für die bin ich tausend.

00:46:20: Also ich werde von meinen Zubit-Kollegen diesen teilweise unter achtzehn, ich bin sechsundzwanzig, werd auch schon Ank genannt oder Rentner

00:46:29: und da kommt der Opa.

00:46:31: Und fühl mich nicht alt.

00:46:32: einfach wenn ich mich in deren Lage versetze Dann denke ich auch schon, okay, hier ist ein XXVI-Jähriger.

00:46:39: Ne, alles über zwanzig, fünfundzwanzig schon fertig.

00:46:41: Das Leben ist schon vorbei.

00:46:43: Cooler!

00:46:45: Hast du noch vielleicht eine Idee?

00:46:47: Ein Ansatz wie man es schaffen könnte... dass H.Tubis in der Gesellschaft vielleicht nochmal einen Nass gesehen werden.

00:46:53: Du hast ja vorhin irgendwie zum Kino oder so gesprochen aber da gibt's immer andere Elemente wo du sagst, da ist das aufgefallen und dass wir sagen, vielleicht können wir einen Dienst stellen, auch nochmal so ne... ...so eine Idee im Prinzip rausballern, dass jemand sagt hey stimmt, könnten wir vielleicht anders aufziehen.

00:47:07: hat diese Wertschätzung von der Gesellschaft auch RZB's.

00:47:10: Ich verstehe.

00:47:13: Boah... Weiß ich nicht, also Freiburg ist bekannt als Studiestadt habe ich schon mehrmals gesagt weil die Uni halt gut ist vielleicht wenn man irgendwie in den Köpfe bringt das-.

00:47:30: Also wir haben hier in Freiburg eine sehr gute Meisterschule für Schreiner, Schreinere.

00:47:37: dass man das halt irgendwie in die Gesellschaft bringt Genau das man deutschlandweit weiß, okay in Freiburg gibt es eine gute Schule für Schreinerin.

00:47:50: Für den Meisterkurs.

00:47:54: Weißt du

00:47:54: wie ich mal das machen könnte?

00:47:58: Das Detakt von Neckis Löffel sich Freiburch hat schon seit Ewigkeiten in der Uni.

00:48:01: Ja aber es ist ja auch so dieses Video... Also so wie du es gesagt hast.

00:48:06: also wenn wir jetzt mich die Schule nehmen und sagen dann gibt's einen Slot ... wo Leute vorstellen können, was du tun kannst.

00:48:11: Und im Slot wird einfach gesagt, du hast die Studiengänge und das ist also ein Punkt, wo du sagst okay... Also wenn ich jetzt andere hochziehe dann habe ich da eine, glaube ich, Breitfertigkeit geschaffen weil einfach beides gleich viel Zeit und Raum bekommt an der Stelle.

00:48:24: Also muss man sich auch die Gedanken machen an der stelle, wo kondiziert wird dass Freiburg ne Studentin in Stadt ist,... ...dass halt auch kondiziert wird nicht nur sondern eben auch ne Azubi-Stadt ist oder vielleicht andere bespielen auch noch mal dazu packt also einfach dieses,... ...das Freiburger Meer ist als nur ne Studentinnenstadt.

00:48:38: Vielleicht kann man auch sagen, Freiburg ist einfach eine Stadt von jungen Menschen.

00:48:42: Wir werden vielleicht noch nie zutreffen als zu sagen ich reduzier es jetzt auf diese Geschichte welche kann ja eine Ausbildung oder welche Studie im Prinzip absolvieren?

00:48:50: Vielleicht über Messen oder sowas so Job-Messen oder Fortbildungsmessen für Schülerinnen oder allgemein für eigentlich alle damit das halt verstatten wird dass es bei jungen Leuten nicht nur studierende gibt sondern auch auszubildende.

00:49:09: Du hast ja gesagt, dass ich mit Azubis gegen rechts auch in ein paar Gegenrechtsorgungen wie einsetzen wollte.

00:49:13: Hättest du da vielleicht so eine Idee, wo du sagen würdest?

00:49:16: Vielleicht ist das ja eine Idee die ihr beim Treffen hattet oder was du irgendwo anders schon gesehen hast.

00:49:20: Was vielleicht noch nichts hat, alles irgendwie einzubringen also was man als Gesellschaft tun könnte und würde ich dem Rechtsruck etwas entgegenzuwirken?

00:49:28: Auf jeden Fall!

00:49:30: Es gibt immer zwei Methoden, wie man gegen rechts vorgeht habe ich es gefühlt.

00:49:34: Ich war zum Beispiel jetzt am Dienstag ... bei einer Veranstaltung, da ging es darum... ... über Betriebsratswahlen.

00:49:43: Die stehen jetzt an von März bis Mai ganz Deutschland.

00:49:47: und da ging's darum dass es mittlerweile eine Gewerkschaft gibt oder sie ist keine Gewerkschaft.

00:49:55: die tun so als wäre in der Gewerksamkeit die von der AfD unterstützt wird das heißt zentrum.

00:50:05: Und da ging´s darum wie man den Arbeit nehmenden klarmacht, dass Zentrum keine Gewerkschaft ist die für die arbeitenden kämpft sondern eigentlich nur... ...für Rechtspolitik steht und für den Arbeitgeber meistens arbeitet.

00:50:23: Und da gibt's halt die Methodik das man entweder in den Kopf hinsteckt und hofft okay wenn wir sich ignorieren dann haben sie keinen Zuspruch ist in meinen Augen die falsche Methode Sondern dass man aktiv Dagegen was macht, dass man... Ich hab gestern in den Wille gesehen.

00:50:40: Dass man durch die Stadt geht und dieses Sticker sucht zum Beispiel, die das irgendwie bewerben oder diese Plakate sucht, die es bewerbt, ...dass man die abmacht nicht überklebt sondern wirklich abmachtet und stattdessen das andere hinklebt.

00:50:53: Das man im Betrieb aufklärt, dass er z.B.

00:50:58: diese Gewerkschaft, die keine ist, dass sie gibt, dass wir darüber aufklaird wo wir stehen, damit sich damit auseinandersetzt und andere ins Gespräch verwickelt.

00:51:09: Und nicht sagt, wenn ich darüber nicht rede reden ja auch nicht darüber weil das stimmt nicht.

00:51:14: Oder in der Schule im Unterricht

00:51:16: einbringen?

00:51:17: Ja also wir haben zum Glück Ethikunterricht es gibt auch Gemeinschaftskundeunterricht den besuche ich nicht.

00:51:25: aber dass man da mehr über Politik redet vor allem jetzt in der Zeit natürlich alle zu Wort kommen lässt.

00:51:33: Das müssen jetzt nicht nur links gegen rechts oder rechts gegen links sein, sondern alle dazwischen dürfen genauso sagen was sie denken.

00:51:39: So ein bisschen auch was du machen kannst, weil man meint das doch mit dieser Geschichte und diese Planung vom Tunnel gehen?

00:51:45: Ja.

00:51:45: Zu sagen ist es im Fall die verschiedenen nur aus den Schottierungen Meinungen einfach irgendwie einen Platz haben müsste

00:51:52: am

00:51:53: Tisch.

00:51:53: Und nicht denen vertrauen die irgendwie am lautesten oder am meisten sind, sondern denen vertrauen die ihre Meinungen belegen können, die zum Beispiel mit Studien oder mit Aussagen einfach ... Belegen können dass sie hier keinen Stuss labern sondern... Dass Sie wirklich wissen wovon Sie reden.

00:52:15: Also Fakten basiert einfach, diskutieren wir dann?

00:52:17: Ja Quellen basieren.

00:52:20: Ich hab noch zwei offene Fragen.

00:52:23: Die eine Frage ist Hast du ne Frage an mich?

00:52:26: Das heißt im Rahmen der OB-Kandidatur Und das kann es echt ne Frage sein, die will ich an mich persönlich sich richten.

00:52:32: aber manchmal haben Leute Fragen zur OBI-Wettbewerb an sich oder zur Wahl an sich.

00:52:40: Und die letzte Frage, die nachkommen wird, beziehungsweise der Raum, den wir kommen, es wird sein ob's ein Thema gibt und wo du sagst im Vorfeld bevor wir uns getroffen haben habe ich darüber nachgedacht und ich hatte noch keine Zeit das ansprechen dann könntest du es da genau platzieren.

00:52:56: Das ist halt die zwei Sachen sind auch offen.

00:52:58: Also heißt die erste Frage hast du eine Frage in mich?

00:53:05: Der freut mich die Klingheit!

00:53:14: Wie denkst du, holst zu Jugend nicht doch... wie denkst Du?

00:53:20: Also ich mein man kann ja schon ab sechzehn wählen.

00:53:24: Wie denkest Du?

00:53:24: Holst zu jugendliche Absechzehnten Im Sinne

00:53:29: von jetzt vor der Wahl oder allgemein

00:53:32: im Sinne von Allgemein?

00:53:35: Ich habe zum Beispiel einen Bruder Der ist jetzt gerade achtzehn geworden darf erst mal überhaupt irgendwas wählen Und er weiß nicht wo ihn da oder was erfehlen soll.

00:53:47: Er hat keine so richtig politische Richtung und fragt mich manchmal so, ja ... wofür stehst du?

00:53:53: Was denkst

00:53:53: du?".

00:53:57: Also ich muss dazu sagen mein Hintergrund ist das seit Jahrzehnten eigentlich mit vielen jungen Menschen Einsätze.

00:54:06: Und genau deswegen auch die Probleme kann er... Die junge Menschen haben im gesellschaftlichen Kontext, was wir so vorhin beschrieben haben, dass mit A zu B es gilt für junge Menschen an sich.

00:54:14: Das heißt, dass sie eigentlich keine Lobby haben.

00:54:16: Das ist auch ein Mittengrund.

00:54:17: wie soll ich auch Lehrer geworden bin um Lobby zu sein an den Stellen wo sie keine Lobbie haben und zeitgleich mich für Demokratiebildung einzusetzen, um eben auch in der Schule nochmal einen Raum zu öffnen, der eigentlich anders bespielt werden müsste.

00:54:29: Und es würde für mich einfach jetzt auf städtischer Ebene halt genauso zutreffen.

00:54:33: Das heißt zu sagen ich fände es wichtig dass junge Menschen erstmal tatsächlich mehr beteiligt werden an den Prozessen vom Beginn an also nicht irgendwie nicht sage ich habe jetzt irgendwie Phase eins abgeschlossen das darf sich mal wieder drauf gucken sondern von Beginn mit drauf gucken, ihre Deen einbringen.

00:54:52: Weil dann, glaub ich von vornherein ganz anders planen würde es vielleicht?

00:54:56: Das aber junge Menschen einbezogen werden die nicht wahlberechtigt sind.

00:54:59: Weil eben das ist jetzt so ein gesellschaftliches Problem.

00:55:02: du hast vorhin so ein paar Ismen aufgezählt.

00:55:04: Adultismus ist ein zentrales Problem was gesellschaftlich noch nicht so verbreitet ist und klar ist.

00:55:09: Das heißt da geht's darum dass einfach auch da krasses Macht ungleichgewicht hasst zwischen Erwachsenen und jungen Menschen Abhängigkeiten da sind und jungen Menschen einfach völlig vorfahren werden, an vielen Stellen und gar nicht gefragt werden.

00:55:21: Das heißt unsere Gesellschaft um uns herum ist nicht für junge Menschen geschaffen sondern von Erwachsene für Erwachsenen.

00:55:26: Und deswegen haben wir Straßen, deswegen haben die Konzepte überhaben und das heißt ich würde tatsächlich mich wahnsinnig freuen acht Jahre lang mit jungen Leuten daran zu arbeiten so gucken welche Stadt, welche Stadtgesellschaft bekommen wir eigentlich hin wenn alle mit am Tisch sitzen?

00:55:43: und wenn an deren Perspektive genau so einen Wert hat.

00:55:45: Und eben tatsächlich auch schon, bevor es irgendwie waralberechtigt sind, weil eben das Interessante ist... Auch das gibt die Studien im Herd, dass jüngere Menschen einfach sind umso kreativer sind sie.

00:55:55: Das heißt, die haben also wirklich was zu bieten.

00:55:56: Es sich nicht sozusagen ich hole jetzt ein Tisch, weil ich irgendwie dann netz sein will, sondern ich hole dir ein Tisch auf Ideen kommen, auf die ich nicht kommen würde.

00:56:02: Weil die einfach noch völlig anders und völlig frei in manchen Bereichen denken.

00:56:07: Und plus einfach Perspektiven haben, die andere So nicht auf dem Schirm haben, das heißt du siehst einfach die Welt mit völlig anderen Augen.

00:56:14: Und das war so ein Punkt wo ich sagen würde da würde ich einfach gerne rein gehen, wo ich mich am meisten freuen würde und wo ich mega gespannt wäre was rauskommen würde ist Beteiligungsformate.

00:56:27: Das heißt ich diskutiere schon echt lange Mittelneutleuten drüber.

00:56:31: Beteiligungsformate sind auf und rum in der Regel von Erwachsenen für Erwachsene.

00:56:34: Und dann werden einfach nur junge Menschen ausgetauscht gegen Erwachsene, das heißt, ob es jetzt eine Produktdiskussion ist oder was auch immer ... Oder diese Beteilungsprozesse sind eigentlich von Erwachsen für Erwaxende geschaffen.

00:56:43: Die jungen Menschen ticken da anders, arbeiten anders.

00:56:46: Ich würde wirklich gerne mit denen gemeinsam mal ausarbeiten, was wären so Formate die für junge Menschen passen?

00:56:53: Dass sie sich, wie ihr auch das Gefühl habt, die Hürde ist niedrig, dass ich mich einbringen kann oder die nicht sich abgefühlt, sondern ich erlebe mich selbstwirksam.

00:57:00: Ich kann hier etwas verändern und ich sehe Leute nicht nur so durch Daseze und es ist eine Simulation von

00:57:06: Beteiligung.".

00:57:07: Also ich sehe da ein bisschen die Schwierigkeit, wie junge Leute das spannend finden?

00:57:14: Weil ich habe das Gefühl als ich jung war fand ich Mitbestimmung, Politik nicht so spannend.

00:57:21: also es kann sein dass es jetzt anders ist, dass viele junge Leute sich jetzt denken oh krass Meine Eltern sind für was, was ich gar nicht cool finde.

00:57:30: Ich frag mich wie man als junger Person dann wirklich mitmacht?

00:57:35: Also ob ich jetzt einen Realsee Freiburg bezogen oder von dir oder von wem auch immer... Oder ob ich ein Brief kriege oder ob ich einen Magazin sehe oder die Politik für mich makhaft gemacht wird wenn ich jetzt sagen wir mal fünfzehn Jahre alt bin

00:57:55: So im Endeffekt wie immer, also Politik und das ist tatsächlich ohne alles unabhängig.

00:58:00: Wird für die Leute erst dann interessant wenn es etwas ist was sie betrifft oder was sie verstehen?

00:58:04: Und was für Sie einfach einen Sinn ergibt.

00:58:08: Das heißt dass muss in ihrem Leben irgendeinen Sinn haben.

00:58:11: Das heisst als man muss mal gucken was betrifgt jetzt nicht mal der zum Beispiel fünfzehn ist.

00:58:15: Ich kann es ja sagen, wenn du mit fünfzehnten Freiburg unterwegs bist dann wirst du feststellen dass du eigentlich nirgends hingehen kannst.

00:58:21: Du hast für dich keine Räume, du hast letztes Haus der Jugend das ein paar so an manchen Stellen so ein paar Jugendräume die zu wissen Zeiten offen sind und da reingehen kannst du aber ansonsten gerade Winter wenn's regnets kalt ist die Leute hängen ab in einem Einkaufszentren.

00:58:33: Das heißt was kaum Raum für junge Menschen zum Beispiel.

00:58:37: Ja stimmt

00:58:38: Und genauso geht es tatsächlich auch weiter.

00:58:40: das heißt du kannst ja wiederum auch sagen wenn ich jetzt junge Menschen fragen würde.

00:58:44: Es ist wirklich egal wo!

00:58:45: Es geht nicht darum, dass wir jetzt über Klimakrise reden.

00:58:47: Es geht darum zu sagen wie ist dein Umfeld?

00:58:49: Wie ist deine Umgebung?

00:58:50: und dann gibt es schon Dinge wie habe ich deinen Spielplatz?

00:58:52: hab' ich keinen.

00:58:53: Habe ich da einen Bolzplatz wo ich drauf gehen kann und muss ihm vorhanden sein.

00:58:56: Ist eine Absperrung.

00:58:57: das heißt sind ganz konkrete Dinge die einfach dein Alltag betreffen.

00:59:01: Und da gibts aber vieles was junge Menschen mit trifft.

00:59:03: was aber halt nicht studiert wird war's halt eben weil sie keine Lobby haben.

00:59:07: Weil sie nicht in der Zeitung vorkommen, nicht im Fernsehen vorkommen, weil keiner ein Mikro hinhält und die auch nicht gefragt werden.

00:59:12: Das ist das Interessante.

00:59:13: wenn du irgendwelche Menschen erstmal freigst kommt erst mal nicht viel, weil es nicht gewohnt sind gefragt zu werden.

00:59:18: Das heißt in meiner Arbeit ist die Erfahrung, sie brauchen genau das Mal Zeit sowie du mit deinem Visionen brauchst du genau das mal Zeit um reinzukommen dann so zu verstehen ah, ah so könnte sein, ah das könnt's sein.

00:59:29: und wenn ein paar Leute Ideen geäußert haben dann wären sie warm und fangen sie an zu verstehen was eigentlich mit ihnen macht was für sich bedeutet und vor allem gehen die ganz völlig anders raus.

00:59:38: ich kann ja sagen in der arbeitenden jungen Menschen.

00:59:40: du glaubst gar nich wie klar manchmal junge menschen dinge sehen gar nicht überblicken, weil sie eben manchmal super gut Dinge aufs Wesen nicht reduzieren können.

00:59:51: Ja

00:59:52: also was mir da direkt einfällt es gibt ja so ein paar Medien zum Beispiel Logokindernachrichten von CDF finde ich in super Format, weil komplexe Themen einfach runter oder das ist untergebrochen aber in verständlicher Sprache übersetzt wird genauso wie man auf manchen Webseiten anstellen kann.

01:00:07: eine einfache Sprache.

01:00:08: richtig dass Leute die nicht damit bewandt sind mit diesen ganzen schwierigen Worten mit irgendwelchen Fachbegriffen dass sie es trotzdem verstehen, was da los ist.

01:00:17: Ein anderes Beispiel ist vom Spiegel.

01:00:20: Gibt's dein Spiegel gegen die Kinder-Version?

01:00:23: Da werden natürlich auch kindergerechte Themen reingeschrieben aber genauso auch ja Themen thematisiert global, die gerade einfach aktuell sind.

01:00:37: Wenn man da irgendwie eine Medium schafft für Freiburgthemen, Ich sage aktuell, dass man das irgendwie unter die Jugend bringt.

01:00:51: Ich weiß nicht wie man es macht...

01:00:53: Ja, ich mein das ist ja was ich meine also bestenfalls wiederum jetzt bin ich die bildungsbrille aufsetzer ist du lässt die selbstproduzenten sein sowie deiner party vorhin.

01:01:02: Du entscheidest im entfekt welche atmosphäre du haben willst dass für leute.

01:01:05: und genauso können sie

01:01:06: auch sagen

01:01:07: lasst die doch gestalten und sagen die werden ihr sagen welches format aus dem podcast sein soll.

01:01:11: aus einem vlog war es auch immer kein plan was die interessiert oder wie sehen wollen.

01:01:14: aber dies werden wir selber entscheiden können.

01:01:17: Und das wäre aber der Punkt, den dann die Macht zu geben.

01:01:19: Die zu befähigen, die den Zugang zu geben.

01:01:21: oder kannst du Räume schaffen?

01:01:22: Das heißt, kannst du räume schaffen und zum Beispiel Technik vorhanden, dass du reingehen kannst, direkt loslesen kannst oder sie ihn zeigen kannst?

01:01:28: ja ich mein wobei es ehrlich sein muss heutzutage wahrscheinlich die die Technik erklären in vielen Häusern nicht überall aber ist häufig so der Fall.

01:01:36: und ja ich glaube tatsächlich wenn man zu überlegt mit dem wie man als junge Menschen vielleicht noch irgendwie besser erreichen könnte würde ich auch sagen,

01:01:47: ähm...

01:01:48: Ich glaube wirklich Räume zu schaffen überhaupt.

01:01:51: Wo die dann stattfinden können sich Gedanken machen können so wie du wenn wir da auch vorhin gesagt hast das ist etwas was glaub ich schon erste Ansatzschmal wäre wo einfach dann äh ... wo sie sich vor allem auch ernst genommen fühlen.

01:02:02: also wenn man es so wie Du's vorhin beschrieben bist mit dem Azubis geht sehr vielen jungen Menschen auch und das ist ja mein Problem wieso ich durchs Adultismus immer wieder so forciere und anspreche weil da gibt´s auch das von gesagt Fakten basiert.

01:02:14: Es gibt einen Punkt, wieso das so ein Problem darstellt.

01:02:17: Wenn junge Menschen und das ist das... Also, Fismus ist etwas wo alle haben es durch alle durchlaufen weil wir alle mal jungen waren, alle mal Kinder waren.

01:02:25: Wenn du es gewohnt bist dass du eine Macht ungleich hast und Macht missbraucht.

01:02:29: Das heißt jemand sagt ja tu das was ich das sage!

01:02:31: Tu das weil is das auf?

01:02:33: Und Du hast Abhängigkeitsverhältnisse und musst das einfach tun weil die Person größer ist stärker ist Gewalt anwenden kann, du finanziell abhängig bist usw.

01:02:43: dann wird das, dieser Machtmissbrauch für diese Person zu norm.

01:02:47: Und genau an das dieser Erfahrung knüpfen die ganzen anderen Sachen an.

01:02:51: Das heißt wenn du mal guckst was machen die von der Erfahrung?

01:02:53: Die machen Erfahrungen im Sinne von Erziehung, die bedeutet Du musst funktionieren und zwar so wie ich sage.

01:03:01: Jetzt kannst du einen Impffall sagen bei Eltern oder bei Geschwistern Ich habe gleich eine gute Intention, das heißt ich möchte irgendwas Gutes für meine Geschwisters und Kinder.

01:03:08: Wenn aber jetzt die gewohnt sind, zu funktionieren und zu hören was die eine Person sagt nicht selbst nachzudenken kritisch zu sein selber in Sachen zu lösen.

01:03:16: Dann ersetzt mal die Person oben doch ne Person die es nicht gut meint.

01:03:19: Mhm.

01:03:20: Dann hast du ein System was weiter gut funktioniert wird weil sie sagt dann da tu das, du das und die sind's gewohnte dass du tun was die Person sagt.

01:03:27: Und dann merkst du das Problem ist.

01:03:28: heißt also mit dieser Art mit jungen Menschen zu arbeiten hast Du mir infekt etwas aufgebaut wo oben durch einen switch Mit der anderen Personen an der Spitze Etwas in eine völlig andere Richtung gehen kann.

01:03:38: Ja, was mir gerade spontan einfällt.

01:03:40: Man könnte also jetzt mal wirklich sagen ja man will junge Leute irgendwie mobilisieren dass sie sich für Politik in Freiburg interessieren Sie vor die Kamera holen und ich meine wir hängen alle auf Social Media rum Und Jugendliche auch und junge Leute sowieso.

01:03:58: Dass man vielleicht irgendwie es schafft natürlich mit, sagt man Mit Einwilligung der Eltern Jugendliche oder das Kinder, anderen Kindern erklären was Sache ist.

01:04:13: Warum sie jetzt hier über Politik reden?

01:04:16: Warum es sie betrifft so irgendwie an der Schule dass irgendwas verändert wird weil die politik sagt das muss ja zu sein.

01:04:22: Dass man irgendwie so vielleicht wird es ein Medium das auf Augenhöhe das quasi erklärt hat.

01:04:27: Weil wenn Erwachsene dir erklärt, dass man das so macht dann versteht das ist nicht so richtig weil du irgendwie diesen direkten Bezug hast so eben auf Augen Höhe nicht diesen.

01:04:38: Ja

01:04:40: Ich weiß nicht, ob das Medien dafür braucht.

01:04:51: Aber ich finde den Ansatz in der Schule ganz gut.

01:04:54: Es gibt gündelfingen so einen Ansatz wo die Schule auch im kommunalpolitischen... ... Projekte macht und sich engagiert.

01:05:00: Das heißt, das ist nicht nur dann sagt du hast ein SMV innerhalb von... Also wir machen jetzt schulinterne Geschichten, sondern auch eben im kommunalen Kontext.

01:05:07: Engagieren die sich auch?

01:05:08: Und sowas noch verstärkter als heißt zu sagen, du hast ja in Freiburg echt keine siebzig über siebzig Schulen oder so.

01:05:14: Du sagst dann da, die Schulen, die auch in den Stadtteil hinein.

01:05:18: sich um Dinge kümmern.

01:05:19: Also, das sind die Dinge, wo junge Menschen mit treffen.

01:05:21: Ob es der Schulweg ist oder der Bus ist, ob's die Angebote sind, die es in der Dome rumgibt, also Angebote, was das Konsum angeht, aber Angebot, dass Räume angeht und Angebotes, was eine Freifläche angeht ... Sportfläche angeht?

01:05:33: Ich glaub, wenn ich damit einbeziehen würde, als etwas, was ihr direkter Impact ist im Alltag hinein, da muss man gar nichts erzählen, die wären sofort dabei!

01:05:42: Und wir müssen ja da ehrlich beteiligt werden.

01:05:44: Das heißt, wenn's mal so ist Ich hab dich jetzt mal gehört und mach ich doch was ganz anderes.

01:05:48: Und erklär dich aber auch nicht auf, was damit passiert, dass du gesagt hast, dann wird's schwierig.

01:05:52: Das heißt, du musst auf jeden Fall gute transparente Prozesse haben und musst auch bereit sein, auch Dinge mal in die Richtung gehen zu lassen, die vielleicht für dich nicht optimal sind.

01:06:02: Aber die, die Habak gesagt haben ist für uns wichtig.

01:06:04: Ja!

01:06:05: Und das wäre wiederum an dieses Macht abzugeben.

01:06:07: also wenn du zurück über den Gospiel anfangen gesagt hast... Dass man vielleicht so eine diese Spanne zwischen Menschen, die ganz viel und wenig Macht haben.

01:06:16: Dass man die vielleicht ein bisschen reduzieren.

01:06:17: Ja

01:06:18: voll!

01:06:19: Also gerade auch so Sachen in die... Also sagen wir mal die E-Mail to my Schule Die haben ihre Schülerzeitung zum Beispiel, dass man sie nicht nur irgendwie In der Schule verkauft sondern dass man die auch so ein bisschen spreadet in den Stadtteil Könnte man verbinden mit der badischen Zeitung, die haben ja auch ein Kinderprogramm.

01:06:39: Mit BZT und ZBET oder das war zumindest früher mal so.

01:06:42: Ja

01:06:42: es gibt's

01:06:43: immer noch.

01:06:44: Das man das irgendwie mit denen kooperiert, dass es irgendwie einen besseren Druck gibt oder sowas, dass er einfach mehr Auflage oder ein niedrigerer Preis, dass das irgendwie weiter an die Familie mit Kindern einfach weitergebracht wird.

01:06:58: Sowas finde ich könnte Weiß ich nicht, könnte helfen.

01:07:01: Na guter

01:07:02: Punkt!

01:07:03: Merkst du wie du von mir jetzt kreativ was in Visionen flutschen hier alte Verwalter?

01:07:09: Hast du noch ein Thema oder einen Gedanken eine Frage die du dir vorher überlegt hattest und jetzt gedacht hast?

01:07:16: Jetzt will ich dich gerne unterbringen.

01:07:22: Ich war tatsächlich mit den Fragen die ich hatte schon ziemlich gefordert Überfordern nicht ganz aber auf jeden Fall geforderd.

01:07:32: Ich habe keine Frage.

01:07:34: Dann möchte ich mich bei dir bedanken.

01:07:37: Ich weiß, dass es nicht allen leicht fällt sich hinzusetzen vor die Kamera vor allem und dann mit jemandem zu sprechen, den man gar nicht kennt.

01:07:44: Das heißt umso mehr wertschätze ich das und bin sehr dankbar dafür, dass du es getan hast Und ich habe auf jeden Fall einiges von dir gelernt.

01:07:53: Ich glaube, dass einige, die sich anschauen oder anhören werden, Ideen für sie mitnehmen werden.

01:07:57: Sehr konkrete, ob es jetzt konkret diese Schulgeschichte ist wie ich damit auch zu bist sagen, wie mir reinkommt kann über andere Ansätze und dann hoffe ich das alles was du dir vorgestellt hast und gewünscht hast, dass es umgesetzt wird und wünsche jetzt ein hohlsames wunderschönes Wochenende!

01:08:13: Dankeschön!

01:08:14: Ich bin sehr gefreut, dass ich diese Möglichkeit hatte und bin gar nicht so nervös gewesen wie ich dachte.

01:08:22: Also ich spiele ein bisschen mit Kabel rum, aber

01:08:25: sonst

01:08:25: finde ich es eigentlich ganz angenehm.

01:08:28: Kann ich nur empfehlen hier mitzumachen?

01:08:30: Vielen

01:08:31: Dank!

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