#deinfr Folge 35 – Näher zusammen, weiter kommen: Ein Gespräch Stephan Schleith
Shownotes
In dieser Folge von #deinfr entwirft Stephan Schleith eine Vision von Freiburg, in der Menschen mehr miteinander ins Gespräch kommen – verbunden durch das, was sie eint, und gestärkt durch den Mut, Rassismus und Ausgrenzung offen anzugehen. Die Stadtteile würden voneinander wissen: welche Bedarfe, welche Ideen, welche Lösungen es wo gibt. Wie in Weingarten, wo ein basisdemokratisches Messenger-Netz Handlungsfähigkeit erzeugt hat, könnte die ganze Stadt funktionieren – mit mehr Beteiligungsformaten und durchmischteren Bürgervereinen, die langfristige Stadtentwicklung aktiv mitgestalten. In Stephans Vision gäbe es keine Debatten über eine Ramadan-Beleuchtung am Seepark – weil der Konsens längst da wäre: Freiburg ist vielfältig, und alle Menschen sind gleich wertgeschätzte Teile dieser Gemeinschaft. Populismus und menschenfeindliche Politik würden auf keinen fruchtbaren Boden fallen. Und 2034 sähe Freiburg auch mobil anders aus: ausgebautes Straßenbahnnetz, Elektrobus-Offensive fürs Umland, flächendeckende Fahrradinfrastruktur – eine Stadt in Bewegung, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.
Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Deine FR.
00:00:10: Heute bin ich im Gespräch mit Stefan.
00:00:12: Stefan, wer bist du?
00:00:15: Vielen Dank für die Einladung lieber Dejan!
00:00:18: Ich habe mir überlegt was man auf so eine Frage antwortet.
00:00:25: Also ich hab ja viele Personen.
00:00:26: Ich bin Vater, ich bin Ehemann oder zumindest am Rand politischer Akteur.
00:00:33: Ich sind Arbeitnehmer und Betriebsrat.
00:00:37: Ich bin dreieinfünfzig, habe drei Kinder.
00:00:40: Bin verheiratet und wohne in Betzenhausen.
00:00:43: Und bin
00:00:45: Radfahrer.
00:00:46: Oh ja, Rennradfahrer bin ich auch noch!
00:00:49: Und ich wohne seit elf Jahren wieder in Freiburg mit meiner Frau.
00:00:57: zusammengekommen, als wir unsere Buchhandelslehre beim Herder auf Dakarjo gemacht haben und dann war sie zu studieren gegangen.
00:01:05: Ich habe dann gearbeitet.
00:01:07: Wir waren zwanzig Jahre weg und sind mit drei Kindern wieder zurück gekommen.
00:01:12: und jetzt wohnen wir wie gesagt seit elf Jahren wieder in Betzenhausen.
00:01:14: und ja also ich bin Stefan.
00:01:18: Wo habt ihr gewohnt vorhin?
00:01:20: Davor haben In der Viere, in der Adi-Stifterstraße am kommunalen Kino gewohnt und dann hatten wir tatsächlich ganz schön viele Stationen.
00:01:29: Also er war Frankfurt dabei.
00:01:31: ich habe noch in Nürnberg gewohnd.
00:01:34: Dann haben wir mal ganz kurz zusammen in Berlin gewohned.
00:01:37: Dann sind man nach Köln gezogen und haben in Düsseldorf gewohnet.
00:01:41: In Hamburg ist unser erstes Kind zur Welt gekommen.
00:01:44: In Düsseldochen köln die anderen beiden und Kurz bevor wir dann in Freiburg wieder angekommen sind haben wir morgen im Gwund.
00:01:53: Also ich hab da schon mal so eine Rundreise gemacht, dort Deutschland ist ja Wahnsinn.
00:01:56: Das war super, zwanzig Jahre und ein Monat!
00:01:59: Aber ganz ehrlich also als jemand der zum ersten Dezember umziehen musste... Und ich hasse Umzüge wie war das in meinem Leben bitte?
00:02:07: Also ich bitte dich, wie viel haben wir Kohle rausgeworfen für Scheiße-Umzügel?
00:02:12: Es ist einfach der Wahnsinn man hat es ja früher selber gemacht.
00:02:18: Der Umzug von Mannheim nach Freiburg ist uns tatsächlich gezahlt worden, weil die Arbeitsstätte von meiner Frau ... Oder sie hat innerhalb ihrer Arbeitsstädte den Arbeitsplatz gewechselt und ist dann nach Freiberg gewogen worden.
00:02:33: Das war natürlich toll!
00:02:35: Aber ansonsten hatten wir halt irgendwie so ein ... Was dürfen wir für einen Sieben-Halbtonner dürfen?
00:02:39: Wir ja noch warten.
00:02:41: Unsere Kinder nicht mehr.
00:02:44: Es hat man voll gebogen und hatte gehofft, dass ... Drei, zwei, drei, vier Freunde noch Zeit haben und Bock hatten.
00:02:52: Äh ja also ... Umziehen ist jetzt erst mal keine Option mehr.
00:02:58: Das
00:02:58: sind ja jetzt Freiburg.
00:03:00: Ich hab immer ... Also egal wo ich gewohnt habe, bin ich nie endgültig sesshaft geworden.
00:03:05: Ich war erstaunlich sesshaft dann mit meinen Kindern an den jeweiligen Stationen.
00:03:11: Hab's dann immer hinterher gemerkt wie ich doch in Hamburg Gölln und Düsseldorf gehangen bin, aber der Traum war einfach
00:03:25: immer
00:03:26: wieder zurück nach Freiburg zu kommen.
00:03:27: Und erst hier bin ich sozusagen wieder daheim.
00:03:32: Ja es ist interessant das du mir sagst mit dem Daheim.
00:03:35: Ich habe jetzt noch nicht so ein Buch gelesen um den Begriff Heimat auch relativ viel ging und ich weiß dass der Begriff Haimat auch unterschiedlich diskutiert wird und zeig gleich macht er auch was mit einem.
00:03:45: Also auch dieses eben das daheim gesagt.
00:03:46: und jetzt finde ich auch so Heimat zu Hause, wie ich zuhause fühle.
00:03:50: Und wo fühlt man sich so?
00:03:51: Und weshalb üben Sie sich so?
00:03:52: also ist schon die Freiheit immer der Stelle und vor allem in Verbindung mit Freiburg auch.
00:03:58: Und vielleicht in dem Kontext soll ihm gesagt hast dann fühlst du dich dahein wieso fühlt es sich in Freiburger Zuheim.
00:04:03: Das heißt was sind denn so Dinge die Du an Freiburg besonders schätzt oder wo Du sagen willst das gefällt mir besonders gut in Freimburg.
00:04:11: Also, da würde ich noch mal den Blick sozusagen von außen dann öffnen.
00:04:14: Jedes Mal wenn ich mit einem Zug Richtung Freiburg fahren bin und in Karlsruhe die ersten Leute badisch gesprochen haben ... Dann bin ich wieder so langsam nach Hause gekommen.
00:04:28: Auf den einzelnen Stationen oder sowas war meine Heimat meinte heim meine kleine Familie.
00:04:34: also wir hatten ja erst mit meiner Frau in Köln zusammen gewohnt noch alleine und dann sind eben halt drei Kinder zusammengekommen.
00:04:43: Dann hast du ja so eine kleine Einheit, für die du da bist, die du organisierst ... Die war ja sogar sieben Jahre in Elternzeit.
00:04:52: Und hab da den Alltag auch mit meinen Kindern geprägt und vielleicht meine Kinder auch anders gepräkt als wenn meine Frau zu Hause gewesen wäre.
00:05:00: Aber sozusagen erst, als ich jetzt wieder nach Freiburg zurückgekommen bin ist einfach ... Also, ich merk's beim Rennradfahren.
00:05:09: Ich weiß einfach, wo ich lang fahren muss um zu wissen ... Okay, wenn ihr jetzt da langfahrt, dann brauchst du jetzt sozusagen dreißig Minuten länger.
00:05:18: Wenn ich aber hier langfahre und nach links weg fahr, bin ich schon in zwanzig Minuten zu Hause.
00:05:24: Diese sich auskennen, dieses ... den Menschen Schlag zumindest mal verstanden haben sprachlich irgendwie mit dem Dialekt auch mitzukommen Die Berge, die reinebene.
00:05:40: Also ... also ich wohne hier in Freiburg an den Bergen am Rand Schwarzwalds.
00:05:45: Sie kommen ursprünglich aus Herbalzheimen.
00:05:47: auch genau dort war das gleiche und irgendwie das passt dann alles zusammen.
00:05:54: Jetzt hast du vorhin auch diese tausend verschiedenen Rollen von dir aufgezählt oder zumindest mal ein Teil davon, Bruchteil?
00:05:59: Ich weiß noch mehr dahinter ist.
00:06:03: Was würdest du sagen?
00:06:05: gibt es so Werte, die überall sich wiederholen?
00:06:08: Wo?
00:06:08: du merkst dann was ich tue.
00:06:10: Ob sie in welcher Rolle auch immer ... Da ist ein gewisser Wert dahinter, der das begünstigt oder mit dazu bringt, dass ich das im Prinzip mache, was ich mache?
00:06:20: Also, ich hab'n ganz großes Gerechtigkeitsempfinden.
00:06:25: Ein fernes Gefühl und ähm... Ich bin sozusagen immer offen für die Begegnung mit anderen Menschen Einfach so drei Sachen, die mir jetzt als Allererstes dann eingefallen sind.
00:06:43: Die alles prägen und jetzt hab ich zwar viele ... also viele Stationen oder Ichs aufgezählt aber im Endeffekt gibt's ja nur einen Stefan.
00:06:54: Also ich kann mich auf der Arbeit nicht lang genug verstellen sondern man ist auch dort.
00:06:59: an Stefan und meiner Ehe muss man sowieso ... mit meiner Frau zusammen.
00:07:06: Das ist dann schon eine Entwicklungsphase, die man gemeinsam gemeistert hat.
00:07:10: und meinen Kindern muss ich Führung geben, den muss ich sozusagen ... Ich hab's immer so gesagt, ich bin sozusagen die oder meine Frau und ich sind so die Grenzen rechts und links von dem Waldweg, wo man dann irgendwie sagt ja okay jetzt ist es ungünstig wenn du hier noch weiter gehst.
00:07:29: So Erziehungsthemen aber dieser Fairnessgedanke dieses Gefühl Gerechtigkeit muss vorherrschen.
00:07:43: Das trägt mich, da bin ich auch schon an ganz schön viele Grenzen gestoßen weil ich gerade Gerechtigkeiten vielleicht eingefordert habe.
00:07:53: aber ja das sind so die drei die mir gleich einfallen.
00:07:59: Ich frag immer die Fragen Natürlich wer du bist was mal um den mit lautenden möglichen bekommen dich kennen zu lernen zur erste eindrücke zu bekommen.
00:08:06: Bei anderen fragen auch aber dann so ein bisschen zu gucken auch jetzt dieses was gefällt einfach besonders gut oder die werte.
00:08:12: um dann eigentlich zur zentralen frage zu kommen weil man davon ausgehend vielleicht die zentrale frage entwickeln kann muss aber nicht.
00:08:19: und eine zentale frage dem podcast ist ja darum dass wir sagen in Einigen Wochen wird es eine Wahl geben.
00:08:26: Also wir haben jetzt tatsächlich in wenigen Wochen erstmal die Landtagswahl, die einiges bestimmen wird hier im Baden-Württemberg.
00:08:32: Das können nochmal Landtagswahlen in anderen Bundesländern, die auch sicher auch dieses Bundesland und diese Stadt mit beeinflussen werden weil sie nicht irgendwie losgelöst funktionieren, die ganzen Ergebnisse.
00:08:42: Und zeigt euch, da haben wir ne OB-Wahl, prägen wird, welche Kultur, welche Visionen, welche Entwicklung dieser Stadtprinzip nehmen wird.
00:08:51: Und deswegen, weil ich mir wünsche, dass wir noch mehr über diese Entwicklung sprechen, erlade ich immer Leute an das die am besten schildern was denn ihr Best Case-Szenario wäre.
00:09:01: Das heißt wenn du also wirklich irgendwie sagen hättest und Dinge verändern könntest und gehen wir wirklich davon aus, dass Wir keine Grenzen hätten Was würdest Du tun beziehungsweise?
00:09:12: Was für eine Stadt würde ich?
00:09:17: Also, es ist ja so eine Visionsfrage.
00:09:23: Was stelle ich mir vor?
00:09:27: Da müsste ich erst mal zurückgehen.
00:09:29: was haben wir denn jetzt gerade schon und Freiburg?
00:09:33: wenn man ans Wasserschlüssel geht, wenn man auf einen Seepark-Tour umgeht auf ein Schlossberg geht, dann ist sozusagen der Blick runter auf Freiburg ja unfassbar schön.
00:09:51: Also auch im Seepark den Park vor sich zu liegen und unfassba viel grün zu sehen, es vom Wasserschlüssel runter sensationell, das ist wirklich wunderschön!
00:10:04: Man kann aber auch zum Tuniberg gehen um über die ganze Reinebene nach Freibürg zu schauen was unfassbar ist.
00:10:11: und was bedeutet es, dass wir eine wahnsinns schöne Gegend haben die wir ja auch stückweit bewahren müssen.
00:10:18: Weil deswegen kommen die Leute her.
00:10:20: ich glaube ja das wir in den nächsten Jahren weiterhin einen Zuzug in die Zentren haben werden weil Hier gibt's die Nahversorgung, hier sind die kurzen Wege.
00:10:32: Hier hast du öffentliche Verkehrsmittel, die funktionieren weil ... Du musst nur nach Umkirch gehen oder?
00:10:37: meine Mutter hat lange in der Ettenheim-Münster gewohnt das ist hinter Ettenheim noch.
00:10:43: Da fährt er Schulbus morgens und mittags Und wenn Ferien sind, ferde aber nicht.
00:10:50: Das sind ja Sachen in denen Menschen gar nicht sozusagen eine ... andere Mobilität als mit dem Auto zum Beispiel verwirklichen können.
00:10:59: Und wir brauchen hier sozusagen das eine zu bewahren und dann müssen aber irgendwie Platz schaffen für Menschen, die kommen damit wir hier mit den fassbaren Mieten eben halt auch eine Entspannung schaffen.
00:11:13: also die Vision wäre bei mir und es würde ich mir eigentlich im OB Wahlkampf auch viel stärker noch präventiert sehen wollen oder auch vom Oberbürgermeister jetzt in dem letzten Jahr, der alles eigentlich abgebügelt hat bei dem Thema.
00:11:30: Dass wir darüber diskutieren was nach Dietenbach eigentlich kommt.
00:11:34: Ditenbach zwei Punkt Null.
00:11:35: welche Straßenbahn werden endlich mal gebaut und nicht nur diskutiert?
00:11:39: also warum hakt es immer noch in Littenweiler dass dieses Stück von eineinhalb Kilometern nicht endlich gebaut wird.
00:11:47: Also Straßenbahnkilometerverkehrs, Konzepte die weg vom Auto gehen und ... also ja, das ist erst mal als allererstes Thema.
00:11:58: Und die Vision ist dann auch noch so ein zwischenmenschliches Thema dass einfach Menschen untereinander mehr ins Gespräch kommen Dass wir mehr uns aus unseren Bubbeln heraus auf andere zu bewegen.
00:12:16: Vielleicht schweife ich jetzt gerade ab, aber die Rede vom Wansong Company.
00:12:21: Den Bayern-Trainer diese sensationellen zwölf Minuten, die er weit über den Fußball hinausgehen
00:12:26: kann.
00:12:26: Kannst du ganz kurz sagen für Leute, die es nicht mitbekommen haben?
00:12:28: Worum ging's noch und was hat er gesagt?
00:12:30: Ja,
00:12:30: Wansorg Company ist der Trainer von FC Bayern München, ist selber Belgier kommt aus Molen-Pekaz, glaube ich.
00:12:38: Dieser Brennpunkt Stadtteil von Brüssel und es gab beim Spiel Real Madrid gegen Benfica Lisbonne einen rassistischen Vorfall gegenüber dem Matritspieler Vinicius
00:12:50: Jr.,
00:12:52: von einem Argentinier der für Benficas spielt und der Windenvorsong-Kampagne hat das eingeordnet!
00:13:01: Man muss wirklich sagen dass sozusagen eher in der zwölf Minuten, das kriegen ja Journalistinnen nicht hin.
00:13:10: Das sozusagen in so einem Text sozusagen so fertig zu schreiben wie er das einfach in den Bogen vorgetragen hat.
00:13:17: und da geht es darum dass wir uns sozusagen besser vernetzen müssen, besser auf das positive voneinander schauen müssen und eben nicht des was uns trennt aber eben halt auch diesen rassistischen Vorfall eingeordnet als.
00:13:34: Das geht so nicht.
00:13:35: Er erlebt es ganz viel, er ist ein schwarzer Trainer und ... er ist damit groß geworden.
00:13:42: Und das hat alles so ... ja, also unfassbar zwölf Minuten gepackt.
00:13:49: Und davon ausgehend meinst du mit Bubbles?
00:13:51: Was gehen auch konkret?
00:13:52: Was müsste jetzt passieren?
00:13:53: Genau!
00:13:54: Also ich will, dass die Menschen aus Weingarden mit Bettenhausen ins Gespräch kommen, dass wir wissen was bei uns sozusagen ... Ich komme aus Bettenhause und was bei US- ... sozusagen das Gespräch ist oder die Bedürfnisse und aber, dass wir verstehen was in den großen Blöcken sozusagen im Weinergarten des Problems.
00:14:13: Das Müllproblem haben alle überall Rattenprobleme ist aber dort ein Wahnsinns-Thema!
00:14:19: Was haben die dann endlich mal mit einer wahnsinnst guten Vernetzung WhatsAppgruppen unter den Bürgerinnen irgendwie erreicht?
00:14:27: Dass die Stadt jetzt tatsächlich auch in Bewegung kommt.
00:14:31: Es dauert immer wahnsinnig lange, aber kann man das übersetzen in die anderen Stadtteile.
00:14:35: Die ja immer wenn es einen großen Wohnblock gibt dann gibts eine Müllkaren also gerade die gelben Säcke in so einem Leiterwagen.
00:14:44: Ja wie kriegen wir das alles hin?
00:14:45: und was hat in Weingarten funktioniert?
00:14:47: Was sozusagen woanders angewandt werden kann.
00:14:51: Was hat da gut funktioniert habe ich nicht verstanden.
00:14:53: Ähm, dort sind noch einfach nochmal ähm ... Warte mal.
00:14:56: Wie war das jetzt noch einmal?
00:14:57: Nee, das kann ich gar nicht genau sagen.
00:14:59: Das müsste man rausschneiden!
00:15:00: Aber
00:15:00: mit dem uns einem Gruppenjahr so gemeint... Wir schneiden ja gar nix!
00:15:05: Schneid'n die Glaubtut!
00:15:06: Ich hack's, Alter!
00:15:07: Wir sind nicht bei Lanz mein Freund.
00:15:09: hier wird nix geschnitten!
00:15:12: Die tatsächliche Lösung der Probleme weiß ich hundert Prozent nicht genau, aber man hat zurückgeschnitten.
00:15:21: Man hat Böden sozusagen Rattenköter ausgelegt und die Müllsituation in den großen Blöcken nochmal anders strukturiert.
00:15:33: Aber diese Vernetzung hat welche Rolle dabei gespielt?
00:15:36: Die hatten WhatsApp-Gruppen, wo sich aus den ganzen großen ... also, wo hundert Leute sozusagen dann sozusagen ein Müllproblem gemeldet haben.
00:15:44: Wo es sehr viel Zivilcourage gab.
00:15:46: Wo's die einzelnen Menschen auch gesagt haben, hey du kannst dein Müll jetzt nicht hierhin werfen.
00:15:50: Weil das würde dann wieder das Problem vervielfachen und da würden wir zurückgeworfen werden.
00:15:56: Solche Sachen waren so
00:15:57: sehr viel ein ... Das ist ja sehr unternahsgotiert auch dann.
00:15:59: Ja genau!
00:15:59: Genau.
00:16:00: Ich bin ja auch Bürgervereinsvorsitzender von Betzenhausen-Bischofslinde.
00:16:03: Wir haben dann viel mit den Kollegen aus dem Bürgerverein im Weingarten gesprochen, Flammo Halle Mai und auch Passapar Merni, der im Gemeinderat auch sitzt.
00:16:13: Die haben mir das alles mal irgendwie erklärt.
00:16:15: Und es ist eine ganz große Zivilcourage, die Leute da ... Sie haben sie in die Hand genommen.
00:16:21: Dann haben sie auch in der Stadt was entwickelt.
00:16:24: Voll
00:16:24: gut!
00:16:25: Sehr gut, basisdemokratisch?
00:16:26: Ja sehr, ja sehr.
00:16:29: Was hast du noch für eine Vision für diese Stadt?
00:16:34: Wir hatten jetzt grad in Betzenhausen zum Beginn des Ramadans ein Beleuchtungsfest.
00:16:43: Also, der Start des Ramadan war letzte Woche Mittwoch oder fast Donnerstag und wir hatten auf dem Betzenhauser Torplatz so'n kleines Fest, in dem ganz viele muslimischen Glaubens da waren.
00:17:00: Da wurde ... Essen ausgegeben, da wurde Tee ausgegeben.
00:17:04: Da war ein muslimischer Geistlicher da, der noch einen Gebet gesprochen hat und dann wurde sozusagen es fürs Jahr um siebzehn Uhr dreißig gewesen als es dann so langsam dunkel wurde.
00:17:15: Hat man bis zehn runtergezählt und dann ist diese Beleuchtung dessen Weg von hundert Metern von einer Haltestelle Betzenhauser Torplatz in den Seepark rein also im Grunde vom Torplatz bis zum Bürgerhaus.
00:17:26: Da sind ... So leucht ... also Skulpturen, die beleuchtet sind.
00:17:32: Und da hat's ganz unschöne Thematiken gegeben, dass man das sozusagen nicht akzeptiert.
00:17:44: Das wäre ungerecht, dass es für die Muslime gemacht werden würde.
00:17:48: was ist sozusagen?
00:17:50: Was kostet es und was ist eigentlich mit unseren christlichen Brauchtymern
00:17:56: z.B.?
00:17:56: Du
00:17:56: meinst Weihnachtsmarkt oder?
00:17:59: Oder die Beleuchtung.
00:18:00: Genau, ich bin dem sehr positiv gegenüber gestanden und bin das auch sehr positiv mit jedem der mir da drüber ins Gespräch kommt.
00:18:11: Ich habe das ein tolles Fest gefunden.
00:18:13: Ich fand es einen wahnsinnig guten Anlass einfach mal mit anderen ins Gespräche zu kommen nicht immer nur übereinander zu reden sondern miteinander.
00:18:21: Und ich hab mit Grittergerinnen auf dem Platz selber gesprochen.
00:18:25: Weißt du,
00:18:26: was da liegt hinterher vor
00:18:27: Ort?
00:18:27: Ja tatsächlich ... Wir hatten vorher schon eine Veranstaltung als Betzenhausen im Bürgerverein zu Beginn der Fasnet und da haben die Leute sozusagen mich schon darauf angesprochen, was denn sein sollen, waren dann sehr kritisch dem gegenübergestellt.
00:18:46: Ich hab halt damals gesagt ja, jetzt haben wir hier also ... also neunzigtausend Phasenitz, Leute sind dann in der Stadt unterwegs gewesen.
00:18:55: Wir hatten gerade Weihnachten, wo seit kurz nach den Sommerferien
00:19:01: die
00:19:01: Beleuchtung an war und ...
00:19:04: Das liebkuchen die Sachen im Sommerferium.
00:19:06: Die Beleuchten ein bisschen später aber ähnlich
00:19:08: geschult.
00:19:09: Aber gefühlt
00:19:10: sehr
00:19:10: lange und vor allen Dingen ganz schön viel Beleutung.
00:19:17: das dann ins Verhältnis setzen, so ein kleines Fest.
00:19:19: So eine schöne Geste, so eine interreligiose Begegnung, so ne Akzeptanzveranstaltung, also wo ist es Problem?
00:19:32: Und das würde ich mir als Vision auch wünschen dass solche Diskussionen wir gar nicht mehr führen Weil wir ganz andere Diskussionen führen sollten.
00:19:41: Also, wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass der eine was kriegt und der andere was nicht.
00:19:45: Und was kostet es denn
00:19:47: etc.,
00:19:47: weil meine Erfahrung ist ... Ja, wird jetzt nur da drüber diskutiert aber eben ist nicht eine Anfrage an die Stadt gestellt worden.
00:19:57: Was kostet eigentlich die Weihnachtsbeleuchtung in viertjähriger Jahr lang?
00:20:01: Okay das sind LED-Leuchten, sonst wird gar nicht so teuer sein.
00:20:05: Aber natürlich müssen es die Leute aufhängen, dann müssen sie wieder abhängen.
00:20:11: Bei Karneval hat die ASF wahrscheinlich Extraschichten fahren müssen, dass die Stadt im Grunde hinterm Umzug schon wieder pico bello sauber ist.
00:20:21: also Hochachtung vor den Leuten.
00:20:23: aber auf welcher Basis wir da diskutieren?
00:20:25: und eigentlich ist es so ein rassistisches Geraune.
00:20:29: das sollten wir uns zukünftig schenken.
00:20:33: ja
00:20:34: Das heißt in der Vision wäre es so dass solche Debatten nicht geführt werden müssten.
00:20:40: Sagen wir es mal so, oder?
00:20:41: Weil die Debatten müssen schon geführt sein, um dahin zu kommen... Also wobei das ist eine Maßnahme-Distutivität im Anschluss!
00:20:47: Wir kommen... Maßnahmen aber danach.
00:20:48: Lass uns da erstmal eine Vision entpacken und dann gucken wir nach die Maßnahmen.
00:20:51: Das heißt wie kommen wir dahinter der Vision?
00:20:53: Die Vision wäre auf jeden Fall wert in der Welt, wo das gar nicht diskutiert werden müsste und nicht würde weil's eine gewisse Akzeptanzhebung gebe und klar wäre, dass eben Freiburg vielfältige Gesellschaft ist und dementsprechend auch solch sich versteht.
00:21:08: Und darum eben auch jeder gleichwertigen Stand hat vielleicht in der Gesellschaft eine Wertschätzung erfährt?
00:21:13: Absolut, absolut!
00:21:15: Jeder hatten einen Wert für unsere Gesellschaft.
00:21:17: Jeder Mensch ist in seinem Umfeld ne ganz wichtige Person und er trägt aber auch bei zu dem ganzen Erfolg von Freiburg.
00:21:25: also freiburg is ja über seine Grenzen hinaus.
00:21:29: na absolut positiv besetzte Stadt, die ganze Gegend ist positiv besetzt.
00:21:35: Da gehören diese Menschen, die jetzt nicht weiß und in der sechzehnten Generation weiß ... Die gehören alle auch dazu?
00:21:43: Und ich will gar nicht mehr darüber sprechen, woher der kommt oder wie er aussieht, sondern mit dem nur noch als Freiburger sprechen.
00:21:50: Das ist aber eine Vision an die wir alle anpacken müssen!
00:21:54: Weil das gehört sozusagen als Aufgabe für alle dazu.
00:21:59: Mhm.
00:22:00: Ich hab mal so ein ... Klip gesehen.
00:22:02: Ach, ganz alter Klipp war es für einen Wagon glaube ich sogar noch und bin mir nicht sicher.
00:22:06: Vielleicht brieße ich durcheinander wo es irgendwie darum ging der wird auch Deutschland genannt und dass man in Deutschland irgendwie so lange leben könne und weil er nie Deutscher sein wird.
00:22:15: aber im Amerika wenn man da irgendwie da ankommt in dem Tag um an kommt ist man Amerikaner irgendwie so in die Richtung.
00:22:23: Und am Anfang hab ich das immer sehr unterschiedlich eingehaut mit diesem Video.
00:22:27: Irgendwann später bin ich nur nachgedacht und so, jetzt mal unabhängig davon die Lage aktuell ist in USA.
00:22:32: Aber der Kerngedanke ... ist eigentlich schon der zu sagen, deren die Richtung geht, würde ich sagen.
00:22:39: Jede Person ist Teil dieses Landes und ist eben dann hier was Freiburgerin.
00:22:46: Unabhängiger davon woher die Person kommt, wie lang sie schon da ist.
00:22:50: aber es ist einfach eine Teilegesellschaft.
00:22:51: Und wenn man diese Idee, also das was jetzt vielleicht aus des Verständnis von Amerikanern mal früher war auch übertragen könnte auf seiner kommunalen Ebene dann wär's ja so das wo wir hin müssten oder?
00:23:05: Also ich glaube unter dem inwiefern Trump jetzt grad Amerika in so ein schlechtes Licht rückt gibt es eine Gesellschaft die dem allem nicht folgt.
00:23:19: Es ist auch so dass sozusagen nicht ganz Amerika jetzt komplett nach rechts rutscht und diesen ganzen Magerscheiß mitmacht.
00:23:28: Aber es ist schon bezeichnet, dass wir bei Reagan das Positives sehen
00:23:32: ... Ja ja, schon schräg.
00:23:33: Bei den beiden Bushes des Positiva-Sehens
00:23:38: waren auch harte ... Und Merkel heute linksradikal wäre.
00:23:41: Das heißt...
00:23:42: Die will man als Präsidentin!
00:23:46: Also es ist bezeichnend, weil natürlich ist da was komplett verrutscht.
00:23:52: Und ein Staat jetzt gerade offenbart sich als wahnsinnig langsam und als wahnsinnig anfällig sozusagen, also die Demokratie ist sehr anfälligt in den Strukturen wie sie in Amerika wohl sind.
00:24:08: Und da können wir jetzt auch Amerika abhaken und nach uns schauen.
00:24:12: Also zu uns schauen, weil genau das gleichsteht uns ja bevor.
00:24:15: du hast es vorhin gesagt gehabt Wir werden in Baden-Württemberg wählen.
00:24:20: Wir werden im Osten Wahlen haben und irgendwo im Westen auch noch Aber wir werden überall wachsender AfD zahlen haben werden.
00:24:30: also auch in baden-württmberg wird sich was verändern nach der Wahl im April.
00:24:38: Ich hatte das Wochenende, da hatte ich Menschen aus Belgaard in Freiburg und die haben darüber berichtet wie sie also zwar einmal ein Aktivist seitens der NGO, die da ziemlich krasse Arbeit leisten im Bezug auf Demokratieförderung.
00:24:52: Dann gab er einen Professor da und eine Studentin da drei sehr verschiedene Perspektiven.
00:24:57: Und bei der Diskussion habe ich am Anfang, wir mussten so ein bisschen auch die Brücken zuschlagen zwischen den meisten passiert was man davon lernen könnte.
00:25:06: Es gibt eine Aktion von den Studentinnen, die heißt Studentin in jedem Dorf.
00:25:11: Und da gehen jetzt seit März letzten Jahres immer Studentinnen aus ... weil sie sich auf verschiedenen Ortschaften außerhalb vom Bergrat und Co.
00:25:18: kommen.
00:25:19: Gehen immer StudentInnen im Prinzip immerhin, seit Märzer letzten Jahres, in die ländliche Region und machen so ein bisschen Tür zu Tür nicht Wahlkampf sondern Gesprächsführung.
00:25:29: Das heißt, die klären die Aufsagen, wenn Sie sind, wofür Sie einstehen was Sie wollen.
00:25:32: Manche wollen sein Rechtsstaat und Demokratie haben Und das war so ein Punkt, wo wir gesagt haben.
00:25:39: Das wäre etwas was mir vielleicht übertragen könnte lernen könnte im Sinne von und habe ich einen Slide aufgemacht vom letzten Bundestagswahl in Deutschland und hab Freiburg den Wahlkreis herausgepickt um die Wahlkreise um Freiburk herum.
00:25:53: Und hast du eben gesehen wie in Freiburt ca.
00:25:56: zehn Prozent die AfD lag und drumherum in allen Wahlkreisen herum lag die AfD bei doppeltem Bereich, d.h.
00:26:02: um die circa zwanzig Prozent.
00:26:04: Und es zeigt wiederum das Problem, wo man sagen würde, dass so ein Muster dieses Stadt-Land-Gefälle ist.
00:26:09: Einmal zum Beispiel da und das wird jetzt bei der sehr wahrscheinlich bei der Landtagswahl haben.
00:26:16: Das wirst du in dem Fall nächsten Bundestagswahlen haben.
00:26:18: Woß du jetzt im krummenden Kontext gibts auch dabei herum, Stadtteile die unterschiedliche... Interessen haben, Bevölkerung haben, Ideen haben.
00:26:28: Wo man auch weiß welcher Partei wo wie gut da steht.
00:26:31: Das heißt jetzt sind schon Probleme die jetzt einfach nicht irgendwie weggehen und das ist ja schon die Frage eben in dieser Vision die du gleich gerade strikst Wie würdest du aussehen?
00:26:40: Also auch Betzenhausen hatte, war das bei der letzten Wahl, dreizehn Prozent AfD-Anteil als Betzenhausen und es is Wie man so schön sagt, gut bürgerlich.
00:26:52: Viel Eigentum sozusagen da am Thomas-Kirchel hinter der Sundgauer-Leh wo die Blöcke stehen.
00:26:59: und auch die Blökke sind in den Sechzigern und Siebzigern gebaut worden und sie waren absolute erste Wohnlage.
00:27:07: also die Leute die da immer noch drin wohnen mit denen ich mich öfters mal ins Gespräch komme, die sagen das ist eine absolute erste Wohnlage gewesen.
00:27:17: Heutzutage verändert sich aber das Publikum was in diesen Häusern wohnt und die Idee, die die Menschen haben.
00:27:30: von jetzt habe ich den Fahren verloren
00:27:33: mit der Vision hinkommen dass mir vielleicht Die mit Gegenwürgen auf kronerlebenden
00:27:37: Visionen.
00:27:37: Genau, und mit der AfD.
00:27:40: Das sozusagen trotzdem ist den Menschen in der zweiten Reihe hinter den Häusern an der Sundgao.
00:27:46: Allee geht so gut.
00:27:49: aber was haben die für ein Problem das sie dann AfD wählen müssen?
00:27:52: Also weil ... die Menschen vorne haben, also die Lebenswahrheit von jemandem der einen Dönerladen führt oder sowas.
00:28:02: Der ist bei uns total erfolgreich.
00:28:04: Aber was ist dessen Lebenswahl gegenüber der Lebenswachheit?
00:28:07: Von einem, der irgendwo hinten dran in einem Einfamilienhaus wohnt?
00:28:14: und warum führt's denen ... Welche Ängste auch immer, welche Themen auch immer.
00:28:20: Warum führt es denen zur AfD?
00:28:22: Und das ist ... für mich unverständlich sozusagen und müsste man ergründen.
00:28:28: Und da bin ich sozusagen gewillt, die Gespräche zu führen.
00:28:32: aber werden sie mit mir geführt?
00:28:35: Ich glaube man kennt mich als Bürgervereinsvorsitzender auch im Einklang damit dass ich grüner bin und erreiche dann Menschen sozusagen um mit mir auch mal kritisch über solche Themen zu sprechen Die zwei Frauen wegen der Beleuchtung zum Ramadan das stark kritisiert haben, auch eben halt rassistisch konnotiert.
00:28:57: Die sind aber trotzdem mit mir im Gespräch gewesen.
00:28:59: Fand ich super!
00:29:00: Weil da allein erst mal miteinander reden kannst.
00:29:03: Dematisch keine Chance.
00:29:05: Hört, dass die mich überzeugen würden.
00:29:06: Aber ... Dass sie da waren und sich jetzt angeschaut haben nicht einfach nur irgendwo rumgestänkert haben also das war schon stark.
00:29:14: Aber wie überzeuge ich die?
00:29:16: Dass es ein Mehrwert ist, dass es die Veränderung der Gesellschaft ist, die schon immer fortgeschritten ist... Also wie geht's?
00:29:23: Mhm.
00:29:24: Bevor wir zu der Klärung der Freie kommen, hast du vielleicht noch Visionen?
00:29:28: Wo sagen wir das?
00:29:29: Das wäre etwas, was im Jahr zwanzigvierunddreißig Freiburg auszeichnen würde.
00:29:33: Wo du sagst, das wär wirklich so ein Bild.
00:29:36: Es kann ja was Physisches sein, es kann wieder was Gesellschaftliches sein, vielleicht auch als Kultur, was nicht direkt greifbar ist, aber irgendwie dann doch spürbar erkennbar wäre...
00:29:44: Ja, das gesellschaftliche muss sich sozusagen bilden.
00:29:47: Da müssen alle irgendwie mehr machen.
00:29:49: aber wir brauchen auch so zu sagen.
00:29:52: also mein Meine Idee wäre dass wir zwei tausend vierhunddreißig Eine komplett also wirklich als vision eine komplett andere verkehrs situation haben als wir sie heute haben Dass wir wie den fokus auf.
00:30:06: ich möchte nicht das Auto verteufeln oder sonst irgendwas.
00:30:10: Ich kenne es einfach aus meiner Jugend und aus dem Umfeld von Freunden, die nicht in Freiburg wohnen.
00:30:15: Man kann wenn man hier zwanzig Kilometer rausfährt, wenn man hinterher in Schwarzwald fährt was willst du den mit Bussen erkommen?
00:30:23: Also der Pferdenfahrtenbus, aber die haben alle ein Auto weil sie sonst never ever irgendwo weg kommen würden.
00:30:30: Aber hier in Freiberg müssen wir ... investieren, hier brauchen wir Straßenbahnkilometer.
00:30:36: Eine Busoffensive und eine Elektrobusoffensive ist toll!
00:30:41: Ist super!
00:30:43: Es müsste auch noch viel mehr sozusagen abseitige Teile von Freiburg sozusagen mit einem Bus erreicht werden ja aber der steht im Endeffekt auch im Stau oder?
00:30:54: auf einer Straße, die noch mit ... Mit fünfzig sozusagen eine Achse für Autoverkehr ist.
00:31:01: Das ist ja geben muss.
00:31:03: Aber wir brauchen Straßenbahnenkilometer, die Vorfahrt hat und wir brauchen ein Netz an Fahrradstraßen und an Infrastruktur für Fahrräder, dass einfach die Menschen, die nur Fahrrad fahren, gefahrlos Fahrradfahren können.
00:31:22: Mhm.
00:31:22: Und es ist ... Das ist ja auch wieder ein Switch von sozusagen einer bestehenden Theorie, wie Stadt gebaut wird.
00:31:32: Jetzt haben wir mit Dietenbach die Chance genauso wie Swabant damals zu sagen das es auch anders gebaut wurde.
00:31:40: Mit der großen Garage an der Merzhauser Straße so dass es im Stadtteil so wenig Autos rumstehen wie möglich.
00:31:48: Das will man in Ditenbach auch versuchen.
00:31:51: Das ist eine super Idee und Das müssen wir im Grunde auf die ganze Stadt übertragen.
00:31:57: Bin ich total der Mann?
00:31:58: Die rutscht ein bisschen raus, ihr sagt live ihr zieht es mal komplett raus und kommt dann rutsch nicht mehr so.
00:32:03: Dann kann man sich so schön reinflitzen.
00:32:06: Das ist ein bisschen die Kino-Variante genau.
00:32:10: Okay, dann lasst uns mal vielleicht ... Vielleicht popt ja nachher noch eine Vision auf aber lass uns jetzt ins Machen kommen und überlegen was sind so Maßnahmen also?
00:32:18: wie kommen wir da hin?
00:32:20: Wie kommen wir zu dieser Bubble-Geschichte, dass das sich auflöst?
00:32:23: Wie komme ich dazu, dass ich eben gewisse Diskussionen gar nicht mehr führen muss.
00:32:27: Dass die Fragen sich erst gar nicht stellen?
00:32:29: oder nehmt eine andere Vision, die man vielleicht ausgepackt hat.
00:32:32: Das heißt was werden so Maßnahmen um den Kopf hast du sagst, das bräuchte seitens der Stadt, das ist der Stadtgesellschaft oder das wäre konkret ein Idee.
00:32:41: wenn man die umsetzen würde dann würden wir uns als Stadt und Stadt gesellschaft in diese Richtung entwickeln.
00:32:49: Also das gesellschaftliche thema könnte man über begegnungsformate führen.
00:32:54: wir hatten ja ein bisschen vorgespräch oder zumindest wo wir hier aufgebaut haben auch gleich anfangen mit reden.
00:32:59: da hast du ja von bürgeräten gesprochen und diese möglichkeit Du hast es jetzt sozusagen gelost.
00:33:08: Ja, das kann alles funktionieren.
00:33:10: Wir haben auch ganz viele kleinere Bereiche.
00:33:14: Zumindest kann ich mich in den letzten Jahren erinnern, dass es immer mal wieder Räte von zufällig ausgewählten Bürgerinnen gab die ein Einzelthema bearbeitet, Ideen entwickelt, Strategien dazu entwickelt haben.
00:33:29: In der Umsetzung habe ich dann öfters Gefühl gehabt Dass es nicht wirklich dann voran ging, dass die Leute sehr viel investiert haben aber das dann vielleicht nicht in gleichem Maße ist auch versucht wurde umzusetzen.
00:33:42: Wir haben Bürgervereine über die ganze Stadt, achtzehn verschiedene Bürgerverein.
00:33:46: Das ist das längste Bürgerbeteiligungsformat sozusagen was die Stadt ja selber initiiert hat vor Hundertfünfzig Jahren.
00:33:57: Wir könnten sie schon mit einbinden, da müsste man jetzt nicht irgendwie Angst davor haben aber auch dort vielleicht jüngeres Publikum rein und dann eben halt ganz vermischt aus Weingarten, Auslittenweiler, aus Zeringen, aus St-Georgen... Was gehört alles noch dazu?
00:34:16: Aus einem Umland also auch am Tuniberg, die auch wieder andere Ideen haben und anderen Blick auf Themen.
00:34:26: Also diese Art von Bürgerbetreiligung, das könnte man gesellschaftlicher auffangen.
00:34:31: Das andere sind die beiden großen Themen, die ich als Vision nennen würde ist eben halt diese Verkehrssituation, entspannen muss.
00:34:43: Und es muss einfach der Platz, der in der Stadt nicht groß ist und der bisher eben halt klar verteilt ist ... Der muss halt anders verteilt werden.
00:34:52: Was heißt das?
00:34:55: Am Schlossberg vom sozusagen von da wo die Straßenbahn unter dem Schwabentor abbiegt bis vor zum ... zum ...
00:35:07: Stadtgarten?
00:35:08: Zum Stadtgaten!
00:35:09: Es gab ja einen Riesenaufschrei dass die nur noch einspurig ist und das ein ganz großer teil ja sozusagen dem fahrradverkehr zugesprochen wurde die also alle menschen würden sterben weil der weil der sanitäter dann immer durchfahren kann.
00:35:29: nichts davon ist natürlich in eingetreten sondern es hat die einen wahnsinnig gut sozusagen befreit weil jetzt dort dass man tatsächlich ein Verkehr stattfinden kann.
00:35:41: Es hat sich ja niemand getraut, auf diesem schmalen Gehwegteil mit dem Fahrrad zu fahren.
00:35:48: Jetzt hast du eine richtig große Fahrraddresse, die tatsächlich benutzt werden kann.
00:35:54: und der Verkehr, der Autoverkehr in der Innenstadt, in der tatsächlichen City ... Ja, der funktioniert trotzdem.
00:36:00: Müssen alle immer mit dem Auto in die City fahren?
00:36:03: Das müssen auch einige aber ganz viele wollen.
00:36:07: anstatt das sie müssen kein Problem, wenn wir sozusagen Wege dem Auto wegnehmen und den anderen Verkehrsmöglichkeiten oder Mobilitätsmöglichkeiten geben.
00:36:22: Bei dem Gedanken, dass wir aber natürlich trotzdem Trassen brauchen damit der Verkehr irgendwo auch abfließen
00:36:27: kann.
00:36:29: Ich glaube nicht streng.
00:36:34: Hast du noch Ideen?
00:36:35: Maßnahmen die man greifen könnte um eine dieser Visionen, die du vorhin geschüttelt hast irgendwie zu begünstigen?
00:36:41: Also gibt es noch so Dinge, wo man sagt, Formate... also zum Beispiel ist da vorhin schon ein bisschen genannt, dass ja Formatthalbe schon gibt.
00:36:47: Ich habe z.B.
00:36:48: auch, ich wächst jetzt mit umgezogen bin und bevor wir weggezogen sind wir auch einen Brief bekommen.
00:36:52: Da gab's eben wohl auch mal so eine Treffen, wo ich dann irgendwie... ...ich weiß nicht ob ich dort gelost wurde oder wie es durch angeschrieben wurde.
00:36:57: Da gabs aus einer Treffen zur Planung.
00:36:59: Es ging auch um diese Straßenbahngeschichte.
00:37:01: Ich bin da nicht hin weil ich dann weggezogen bin.
00:37:03: Ich dachte, das steht mir nicht mehr zu!
00:37:05: damit zu denken an dem Tisch, weil ich hier wohne und anderer Stadt teile.
00:37:10: Und nicht mehr dazugehöre.
00:37:11: Deswegen bin ich auch nicht hin.
00:37:13: Aber der Punkt dieses bestehende Formate ist ja mein Job.
00:37:18: Zu gucken ... Also, mein Job ist tatsächlich etwas, weil Ich in ihrer Ferien-Demokratiebildung bin.
00:37:24: Ich gucke immer so was steht als Überschrift da?
00:37:27: Es deckt sich das mit dem, was passiert.
00:37:30: Wenn dann heißt Betalgungsformat Dann gucke ich immer durch leuchtiges Beteiligungsformat, wie viel Beteiligung stattfindet.
00:37:36: Und dann gibt es sich verschiedene Vorstellungen, die populär sind und die sich so etabliert haben was Beteilligungs-Format heißt... ...und meist ist das was Leute unter Verstehen.
00:37:44: man fragt Menschen!
00:37:46: Und das ist ja schon mal richtig.
00:37:47: also Menschen zu fragen ist schon mal ein gut Ansatz.
00:37:49: Der Punkt ist aber zum Beispiel der Es gibt da genauso Punkte die völlig entgegen wirken können oder in Gegen der Idee hat.
00:37:57: Das heißt in dem Fall dich Frage Was denkst du?
00:38:00: Und danach mit dieser Antwort von dir nichts passiert.
00:38:03: Ohne die sogar, ähm ich bin auch gegen keinen Mache ohne ich zum Formieren mitzunehmen wieso es uns schon entschieden wurde... Dann kann die Frage, die ihr gestellt habe in eine andere Wirkung entfalten und zwar das Gefühl jetzt hab' ich mir Zeit genommen, bin reingegangen, habt da was gesagt?
00:38:18: Und nichts ist passiert!
00:38:19: Das heißt es gab keine Transparenz in der Kommunikation vom Prozess her Es gab keine Wertschätzung deinerseits des was du eingebracht hast usw.. Und dann merkt man so dieses gute Absicht Und eine gute Idee kann völlig grundgerei werken.
00:38:32: Und das erzeugt Frust bei den Leuten.
00:38:34: und wenn du es einmal gemacht hast, ist so, dass die Leute zum Beispiel nicht mehr hingehen werden?
00:38:38: Und teilweise auch dann nochmal erst Gefühl haben, dass statt sie gehört zu werden, das Gefühl haben eher noch unmächtige sich fühlen, weil sie denken jetzt hatte ich schon eine Möglichkeit was zu sagen und trotzdem nichts passiert.
00:38:48: Wobei ich aber trotzdem sagen würde, das positive einer solchen Veranstaltung bleibt ja hängen.
00:38:56: Jemand der Also wirklich, jetzt können wir mal ein bisschen überspitzen.
00:39:00: Der immer davon dreht... Und der wird dann ausgelost.
00:39:06: Der kann in dieses Gremium sitzen.
00:39:08: Dessen Stimme ist in diesem Gremiam wichtig.
00:39:12: Er is einer von denen, der etwas entwickeln und vielleicht zu was Besserem fügen kann.
00:39:18: Ich würde auch wohlwollend der Verwaltung sagen, okay, Verwaltungen sind immer ganz schön langsam Ideen, die über so ein Prozess entwickelt wurden.
00:39:32: Vielleicht werden sie auch mal vergessen aber nicht tatsächlich gehen Sie komplett verschützt sondern zu einem vielleicht späteren Zeitpunkt wären sie gefunden und dann kann es plötzlich ganz schnell gehen weil eben halt dann im Gemeinderat die Leute dahinter sind weil dann aus der Bürgerschaft wieder jemand sagt ja ihr habt das doch vor drei Jahre gemacht.
00:39:52: Warum diskutieren wir jetzt darüber?
00:39:53: Holt doch einfach den Vorschlag wieder an, auf raus!
00:39:56: Also von daher würde ich sagen also verloren ist es never ever und positiv zu sehen ja es konnte mitgestaltet werden.
00:40:05: die Pflicht von der Stadt ist sich aber vielleicht darauf dann zu berufen dass wir das und das und was gemacht haben.
00:40:11: und im Idealfall war eine der Positionen aus dieser Bürgerbeteiligung heraus geboren ...
00:40:21: was ich gemeint habe, ist tatsächlich jetzt gar kein Stadt- spezifisches Problem.
00:40:26: Also als ich geschildert habe das... Ich hab auch schon Unternehmen beraten,... ... ich hab Vereine beraten, ich hab Parteien beraten.
00:40:34: Das heißt alles was ich erzähle ist in allen verschiedenen Konstellationen wo Menschen zusammenarbeiten, in welcher Form auch immer ob ehrenamtliche oder büroflich,... ... ihr trifft das immer wieder ein.
00:40:45: Das heisst diese Idee von Beteiligung ist eben... Tatsächlich so, wie ich es geschildert habe etwas sehr verbreitet ist.
00:40:53: Und da ist wiederum jetzt nicht so was in den Palsettipersogen, die das durchführen.
00:40:57: Irgendwie jetzt dass man denen irgendwas was bös unterstellen möchte sondern eher so der Punkt Auch das ist wiederum eine Gruppe von Menschen, die beschlossen also den Prozess dahinter liegt.
00:41:06: Wer hat beschlossen als Beteiligungsformat gewählt wird?
00:41:08: Welche Ressourcen bekommt zur Verfügung?
00:41:10: Das heißt wie viele Personen sollen es umsetzen?
00:41:13: Wie viel Zeit haben sie?
00:41:15: Welches Budget haben die dementsprechend?
00:41:17: Kannst du zum Beispiel nicht vielleicht soviel eins zu eins kommunizieren wie du müsstest als Beispiel?
00:41:21: Also es gibt so tausend Faktoren dahinter.
00:41:23: Deswegen meine ich ja wenn du gute Beteilungsprozesse haben möchtest und tatsächlich ein Erkenntnis gewinnt bei der Person haben wir zugeschildert hast ... dann musst du eigentlich das liefern.
00:41:31: Das heißt, da würde ich tatsächlich sagen... ... bevor du es in dem Fall ein bisschen machst,... ... mach's nicht!
00:41:36: Das heißt meiner Erfahrung nach von der Begräubischen Prozesse ist,... ... dass du mehr Frust erzeugst wenn du so Teilansätze vom Bedankensprozess... ...en machst als im Fall gute.
00:41:45: Das heisst und weil es ist wirklich das Problem... ...das heisst wenn die Person hinkommt... ...und danach nicht versteht was damit passiert ist.... ...dann gehts wieder weiter,... ...das heißt du hast einfach dir die Erkenntnis muss eintreten.
00:41:57: Das Wichtigste, dass die Personen verstehen.
00:41:59: Ah okay das ist so komplex und so viel Perspektiven muss ich mitdenken und meine war halt eine von drei von vierzig von fünfzig Und die müssen jetzt Entscheidungen treffen und zwar in dem Zeitrahmen um mit der Ressource um mit dessen muss noch berücksichtigt werden.
00:42:13: es heißt wenn diese Einblicke bekommen dann kann sowas wie ah jetzt verstehe ich erst komplexes Ganze ist.
00:42:20: Und es eben nicht nur gut und böse, schlecht und blöd ... Das ist etwas, was ihm Zeit erfordert und eine Übersetzung erfordern.
00:42:28: Dafür braucht da auch Ressource.
00:42:30: Ist das, wo ich sagen würde?
00:42:32: Das müsstest du tatsächlich als Stadt- und Stadtgesellschaft angehen.
00:42:38: Was sich im Ball schilder ist natürlich etwas, das ich sagen würd, als Stadt müsste man das sehr konkret angehen.
00:42:44: aber Gesamtgesellschaftlich, also wo es ja vorhin schon geschildert ist wie wir miteinander in Dialog gehen.
00:42:49: Ist auch eine Aufgabe von anderen.
00:42:51: das heißt es ist ein Aufgabe von Schulen.
00:42:52: Es ist ein Aufgaben vom Verein.
00:42:54: Ist eine Aufgabe für einen Unternehmen.
00:42:56: Also es gibt dieses Unternehmen zum Beispiel jetzt eben diese Spündnis geschaffen haben ich stasse für die im infekten Kontext dieser Landtagswahl um sich auszusprechen für Demokratie und Menschen zum Wählen zu bewegen.
00:43:08: Diese Unternehmen könnten sich genauso die Frage stellen Welche Funktion haben wir eigentlich auch als Unternehmen mit dem, was wir tun im Unternehmen?
00:43:15: Weil da arbeiten ja Menschen.
00:43:17: Die wohnen in der Stadt, die treffen an der Straßenbahn, die treffen auf der Straße, sie treffen aber beim Supermarkt im Verein.
00:43:22: das heißt dass wie die sich erleben bei der Arbeit brägt ihr auch diese Stadt mit und dementsprechend habe ich genauso eine Möglichkeit ohne Verantwortung zu sagen welche Kultur bräge ich euch da?
00:43:33: Gehe ich die Themen zum Beispiel an habe ich einen Raum, wo ich solche Sachen diskutieren kann was du besprochen hast.
00:43:38: Die vielleicht sich da nicht nur auf den Platz entladen wenn dann sowas wie diese Beleuchtung aufgefahren wird sondern vielleicht vorab auch da Räume geschaffen werden, wo Menschen sich fortbilden können Austauschen können informieren können diskutieren können auch kontrovers.
00:43:52: Diese Ramadan-Beleuchtungen ist aus dem Achterrad entstanden.
00:43:56: also es ist ja so ein Schulprojekt bei dem acht Glässler innen dann mit Gemeinderätin, etc.
00:44:03: ins Gespräch gekommen und da ist es sozusagen rausgekommen.
00:44:06: in dem Zuge wo ich dann alles mögliche gelesen hat findet auch in anderen Städten statt also Frankfurt habe ich dann auch noch gesehen die das auch machen als fest diese Beleuchtung.
00:44:18: Ich würde es aber vielleicht unterscheiden dass Kommunen Verwaltung irgendwie anders agieren können als Unternehmen.
00:44:29: Bei Unternehmen ist ja oft ... Ja, das.
00:44:33: Eine Verpflichtung da im ... eine
00:44:34: Verpflichtungen den Partnern gegenüber
00:44:36: und abhängen von ... Wirtschaftssystem usw.
00:44:39: Genau!
00:44:40: Da trauen sich ja einige nicht zum Beispiel sozusagen für etwas einzusetzen was die Käufer ent- oder sowas abschrecken würde.
00:44:52: also gerade wenn der dich natürlich für Demokratie einsetzt für einen Miteinander dann steht ja auf der anderen Seite eben halt den Rechtsruck und Rassismus
00:45:01: etc.,
00:45:02: sind aber auch Kunden natürlich.
00:45:05: Ich arbeite bei Jobrad, ich bin da in einer Firma die da ganz gehörig Wert drauflegt ... Und auch Werbekampagnen schon gefahren hat, die ganz klar für Demokratie erhaltend zusammenstehen und gegen den Rechtsdruck sich positioniert haben.
00:45:26: auch deine große Demo gegen...
00:45:32: Faschismus?
00:45:32: Gegenfaschismus,
00:45:33: genau.
00:45:34: Ist ja auch unterstützt worden von einem ganz großen und breiten sozusagen Bündnis von ArbeitgeberInnen die in Freiburg sich da ganz klar positioniert haben und die auch alle da waren.
00:45:45: also meine Chefs waren dann auch alle Da-Chefs und Chefinnen Und also von daher kann ich da nur sehr positiv zu übersprechen aber eine Verwaltung könnte das eigentlich nochmal viel stärker sozusagen unterstützen.
00:46:01: und ja, man muss sie vielleicht über die einzelnen Themen anschieben oder sowas.
00:46:09: Aber sie hat ja die Ressource es auch durchzuziehen.
00:46:12: also wir haben ja einfach im Referat von Herrn von Kirchbach also jetzt Herr Meda ist das ja angesiedelt.
00:46:21: Das müssten sie ja eigentlich auch machen.
00:46:23: Und warum genau nicht dort dann eben solche Bürgerinnenräte, die dann ... zusammenleben?
00:46:31: Ganz normales Zusammenleben irgendwie immer.
00:46:34: Was braucht denn jemand, um nicht Angst vor jemandem zu haben, der einfach nur mal ein bisschen anders aussieht?
00:46:43: Ich glaub tatsächlich, dass du eben das sehr konkret und ... ... priorisiert angehen muss.
00:46:51: Das heißt, ich glaube das sind Dinge zum Beispiel nicht irgendwie random passieren werden und so by the way... Und diese Aktionen die es dann so gibt sind irgendwie dann gut?
00:47:02: Also ein guter Anlass um vielleicht auch einen Diskussionsanlass.
00:47:05: aber... ...das wirklich konkret anzugehen ist für mich eine andere Ebene.
00:47:08: also als Beispiel ich sag's mal so... Ich habe jetzt heute irgendwie zickfach meiner Timeline gesehen.
00:47:13: ich wusste dass es heute kommen wird.
00:47:14: ich hab gestern bei... Irgendwo ist aufgepoppt in Social Media, da wusste ich heute durch die Presse gehen.
00:47:18: Und genau so war es jetzt auch.
00:47:20: Da ist ein Video aufgepopped von dem ...
00:47:23: Hagrisch?
00:47:23: Genau, richtig!
00:47:24: Der Spitzenkandidaten der CDU.
00:47:25: Dieses
00:47:26: Sexismus,
00:47:26: ja.
00:47:26: Genau.
00:47:27: und dann hab' ich gedacht, okay, zwar klar natürlich als Erd darauf springen werden und erklären werden wie das nicht geht
00:47:32: usw.,
00:47:33: alle haben recht, natürlich gibt's... Magrashka
00:47:35: hat das gestern gepostet.
00:47:37: Ja, ich hätte bei Eman an das gesehen.
00:47:39: Und dann habe ich eben auch so gedacht Okay, also ich verstehe die Dynamik jetzt dahinter wieder.
00:47:45: Also ich wusste, dass die Dynamika so passieren wird.
00:47:48: und jetzt stelle ich aber folgende Frage, die ich mir stelle.
00:47:52: Es ist das Problem Sexismus
00:47:54: okay?
00:47:55: Es ist ein Problem im Fall wie Männer über Frauen sprechen und welche Rolle sie einnehmen und wie wir überhaupt auch gesellschaftlich mit dem Thema umgehen.
00:48:04: Und dann habe ich zum Beispiel festgestellt die Kommentare und in welcher Richtung sich bewegt hat.
00:48:07: diese ganze Diskussion war z.B.
00:48:09: sehr stark eben Im Kontext der Landtagswahl.
00:48:12: Das heißt, ich hatte sie nicht so richtig als ehrlich empfunden.
00:48:15: Weil zum Beispiel ich dann auch die Frage gestellt hätte ... Wieso gibt der Journalist?
00:48:21: Dann wieso geht er nicht darauf ein und im Gegenteil hat er mitgespielt.
00:48:24: Da wird sicher rot oder so, also haben wir ja auch mitgelacht.
00:48:30: Das war jetzt nicht so, dass irgendjemand das Gefühl hatte, da ist jemand, der merkt irgendwie es geht nicht, sondern es war ein Konsens in dem Raum, dass man so sprechen kann.
00:48:39: Und ist etwas, wo ich denke, wenn ich eine Ehrlich-Aus-Nahnsetzung haben möchte, müssten wir auch fragen.
00:48:43: Wieso der SWR?
00:48:44: Das war nicht die SWR, das war Quatsch.
00:48:45: Ich weiß nicht, welche Rundfunkansche es war ... Aber wieso hat er öffentlich-rechtliche Wahls?
00:48:49: Wieso haben die's ausgestrahlt oder gibt's keine Einordnung?
00:48:52: Es gab viele Jahre her, das ist, glaub ich, zwei achtzehn, zwei neunzehntausend Jahre.
00:48:57: Das heißt ... und jetzt irgendwie rauszupicken!
00:49:01: Ist das was mich so stört?
00:49:03: Weil dem Mechanik ist eigentlich so ähnlich, was ich mal den Leuten so versuche zu erklären.
00:49:10: Es gibt kein gutes im schlechten, also es gibt keinen guten Populismus.
00:49:15: Das heißt, Populismus hat die Funktion, was komplexes runterzurezieren und umlosiplifizieren auf etwas ganz Schwarz-Weißes und dann eben gut Böse?
00:49:25: Und dann erzählst du in der ganzen Geschichte jeder verstehen kann und deswegen nickt auch jeder und sagt ja genau das ist so eine Sachsmann endlich.
00:49:31: Im Prinzip stellt sich aber die Sache nicht dar wie sie wirklich ist.
00:49:34: komplex Ein Aspekt von dem Problem, es hat viele andere Aspekte auch.
00:49:39: Und jetzt ist so wie die Leute gesagt haben wir aber so musst du's ... weil so funktioniert Social Media.
00:49:45: ja deswegen ist Social Media ein Problem?
00:49:47: Weil eben Problem ist da nicht begünstigt wird und die komplexen Sachen nicht begünzelt werden um Probleme hast den Leuten zu verstehen das zu erklären wieso es im Fall komplexer ist als dass was über zwei drei Sekunden Snapchat irgendwie kommuniziert werden kann.
00:49:59: und jetzt ist genau in gleichem Kontext hier.
00:50:02: Wenn ich mir also anschaue zum Beispiel so Debatten von, wenn es darum geht das irgendwelche Männer die migrantisch gelesen werden als die irgendwie deutsche Frauen bedrohen und dann sagt dann einfach die Person, die sich ausgehend in der Thematik sagen.
00:50:19: Das geht nicht um darum dass sie jetzt irgendwie eine andere Nationalität haben, eine andere Religion haben, Hautfarbe was auch immer sondern es geht darum dass es Männer sind.
00:50:30: Das ist so die Big Picture.
00:50:31: Und dementsprechend gilt es auch eben dann für die Männer, die sich das gerade wunderbar hervorheben und sagen ... Die sind das?
00:50:38: Man sagt, du auch!
00:50:40: Das heißt, dann sieht man eben das in der Statistik an, guck die Faktenlageansicht und seht man okay, die meisten Übergriffe passieren im Haushalt,
00:50:46: d.h.,
00:50:47: zu Hause.
00:50:48: Also sind sie eigenen Ehemännern.
00:50:49: Und dann Sachen wie z.B.
00:50:51: jetzt keine Ahnung, Oktoberfest, was völlig ausgeblendet wird.
00:50:53: D.h.
00:50:53: es gibt so vieles, wo du merkst, dass man gesellschaftlich ist, völlig Anerkannter, sodass man so irgendwie auftritt.
00:50:59: Und das ist der Punkt wo ich dann sage in der Stelle, dann fühlt sie mich aber nicht ehrlich an.
00:51:03: Das heißt wenn du scheinbar wirklich ein Problem damit hast und sagst Sexismus ist ein Problem Dann fände ich es eigentlich für mich wäre es dann ehrlicher zu sagen Ich schlage vor dass wir jetzt im Nutz gerne im Waldrampf dafür.
00:51:17: Ich schlage als Partei X vor, dass wir Ressourcen Y einsetzen werden um das Problem ernsthaft anzugehen.
00:51:23: Das heißt, wir werden dem Fall Untersuchungen, also wir werden den Fall Forschungsteam aufstellen was erstmal Sachlage identifiziert und sagt Welche Probleme haben wir strukturell?
00:51:33: Das heißt in den Institutionen In unsere Verwaltung in denen was ich weiß Wenn wir wissen, wie die Sache lag ist.
00:51:38: Dann werden Programme ausfahren, die das angehen und dann ganz konkret kurzfristig, mittelfristig, langfristig ... Wir versuchen als Gesellschaft dieses Problem ernsthaft anzugehen.
00:51:48: Und dann glaub ich dir!
00:51:49: Wenn es aber so ist zu sagen, ich generiere wiederum das Gleiche, was sie im Endeffekt auch machen?
00:51:54: Also ich picket etwas heraus jetzt dienst aber halt mir weil jetzt ist der mein Gegner und deswegen passt da, dann ist es nicht in Ordnung.
00:52:04: Das ist genauso gleich mit Fake News als, weil die Leute haben natürlich auch so diese Fake-News geteilt von Trump und Co.
00:52:09: Und dann sag ich, hör auf dem Scheiß!
00:52:11: Hör auf, Fake News zu teilen ... Ja, aber es ist ja Trump.
00:52:13: Ich sag ja, und jetzt?
00:52:15: Das heißt, Fake news... Verbreitest
00:52:17: du ja eine News an sich.
00:52:20: Genau, das heißt, die Basis unserer Kommunikation wird durch dich im Fall schwerer.
00:52:24: D.h.,
00:52:25: das Problem von Fake News ist unter anderem, dass sicher bei den öffentlichen Raumüberschwemme mit Informationen, gezielt, falsch sind und die Orientierung darin erschwert wird.
00:52:36: Und ob jetzt nie Information jetzt eine Person schaltet, die du nicht gut findest ändert nichts an der Tatsache dass Menschen schwerer haben sich zu orientieren in dem ganzen Kosmos.
00:52:45: Deswegen meine ich es gibt nichts Gutes im schlechten und deswegen wäre für mich so der Punkt jetzt bei dieser Debatte.
00:52:50: Ich würde gerne hören das der Partei sagt wir gehen die Themen mal Rassismus Sexismus und so weiter mal ernsthaft an und ballern richtig Energie und Ressource rein.
00:52:59: Im Grunde wäre das jetzt die richtige Antwort vom Hagel selber, ne?
00:53:02: Also ich würd jetzt mal sagen vor acht Jahren war es auch schon ein Scheiß-Sexismus.
00:53:06: Den hat er irgendwie ganz schön schleimig und schlüpfrig ... Und jetzt sind wir grad auch noch in den Appstein-Files-Diskussionen, wo du's nochmal einen ganz anderen Touch bekommst.
00:53:18: Was ich ihm bei Leibe nicht unterstelle.
00:53:20: Aber eben ... ja, es wird jetzt so benutzt!
00:53:27: Und da find' ich das auch unehrlich in welchem Rahmen es benutzt wird.
00:53:31: Ich bin gar nicht unfroh, dass ich das jetzt über den weiß ... Dass er sich mal früher so ausgedrückt hat.
00:53:38: Aber jetzt würde ich ihm schon auch noch mal sozusagen eine Entwicklung, ne, eine Entwicklung auch zugestehen, dass acht Jahre später man immer noch den Hagel von früher sozusagen erkennt aber natürlich ... Entschuldigung, aber natürlich schon sich zum Beispiel bei so was verändert hat.
00:53:58: Und das würde ich dann im Grunde jetzt als Hagel halt irgendwie sagen, hey Leute vor acht Jahren ... ist nicht besser heute zu Tage.
00:54:07: Aber ich hab mich weiterentwickelt, und das ist ein wichtiges Thema.
00:54:11: Ich würd heutzutage im Leben nicht mehr so reden oder wie auch immer ... Ich hab vielleicht nicht nur reden, sondern ich hab auch im Kopf eine Entwicklung gemacht, dass es mir überhaupt nicht mehr passiert, so zu reden.
00:54:22: Und als Familienvater alles was du halt jetzt über ihn weißt
00:54:26: etc.,
00:54:27: da wär's eigentlich die richtige Sache einmal zu sagen ja war scheiße Aber heute würde mir das nicht mehr passieren.
00:54:35: Ich glaube, das wäre ein guter Move ... Das aufzufangen?
00:54:39: Dann hättest du ja auch das in der Tat Unfaire Verhalten von denen, die es benutzen, um es genau in diesem Tenor zu benutzen eben halt auch im Wahlkampf dann wieder ausgespielt.
00:54:49: Also ich will ihn nicht ins Schutze nehmen oder so was.
00:54:51: aber ich finde schon Menschen müssen wir einfach mal eine Entwicklung sozusagen zugestehen.
00:54:59: Aber das ist genau der springende Punkt und ...
00:55:02: Das sagt, das sagt übrigens sozusagen was von Kompanien sein zwölf Minuten.
00:55:11: Also der gegnerische Trainer hat sich dann auch noch ganz negativ darüber über den Spieler Opfer des Rassismus wurde ausgedrückt.
00:55:22: Und von so einem Kompanie hat dann aber eben gesagt, hey Leute wir müssen jetzt mal Fehler verzeihen.
00:55:26: man muss auch mal sagen okay das war scheiße.
00:55:29: Aber dann musste den Fehler auch verzeilen können und musst auf dass schauen was uns verbindet und nicht das was uns trennt.
00:55:36: weil wenn wir immer nur darüber uns unterhalten was uns trennt das bringt uns ja als Gesellschaft dann wiederum überhaupt nicht weiter.
00:55:47: Vor allem gibt es uns neben nicht den Raum oder die Möglichkeit, uns als Gesellschaft weiterzuentwickeln.
00:55:53: Das ist deshalb rausgehört und das finde ich ein wirklich zentralen Punkt weil da muss man sich einfach ehrlich machen.
00:55:58: also wenn ich gucke was ich vor neun Jahren gesagt habe alter Verwalter Also, da gibt's vieles auf das ich nicht stolz bin.
00:56:03: Natürlich!
00:56:04: Und man kann doch ein Fernseher anschalten und sich die Serien angucken.
00:56:08: vor zehn Jahren ... Vor zwanzig Jahren auch im Bundestag.
00:56:10: Die Debatten haben sich weiterentwickelt.
00:56:12: D.h.,
00:56:12: Dinge, die du vor zehn jahren gesagt hast, würdest du heute nicht mehr sagen?
00:56:15: Darum finde ich es ist ein gewicht wichtiger Hinweis von dir eben zu sagen, lass uns da ehrlich machen.
00:56:20: Auch jetzt, ich bin jetzt auch kein Fan der CDU aber ich bin Fan auch so wie du in einer gerechten und vor allem nicht nur gerechtem Gesellschaft sondern auch eine Gesellschaft in der eben überhaupt wohlwollend besteht.
00:56:36: Wohlwollendes auch interpretieren von Dingen und man eben sagt, lass uns doch irgendwie Raum schaffen um wir uns gemeinsam als Gesellschaft entwickeln können.
00:56:44: Und das muss man zumindest einen Menschen einzugestehen.
00:56:46: Das heißt zu sagen du bekommst die Option noch mal zu sagen wie sie es eigentlich.
00:56:49: jetzt wird's eigentlich anders machen.
00:56:51: Und da haben Leute ja messen.
00:56:52: also ich meine mir nicht immer noch sagen würde ich gehe nicht davon aus sagen wird Ich fand es voll super und ist genau so.
00:56:58: Davon geh ich raus.
00:56:58: Ich hoffs mit zumindest dass er es nicht macht.
00:57:01: Man weiß es nicht.
00:57:03: Man wird's ja auch sehen und zeigt gleich, was mit drin steckt.
00:57:08: ist so dieses vielleicht in einer Vision... Also ich weiss um seine Vision ist zumindest mal etwas.
00:57:12: meine, dass auch diese welche Rolle Parteien haben wie Parteien gesehen werden das das vielleicht auch nochmal anders ist.
00:57:20: Das heißt so bis aktuelles ist für mich super ermüdend.
00:57:24: Das heisst also ich habe mich zumirbt komplett, ich hab keine Lust dran irgendwie zu diskutieren gegeneinander ist, ich sehe da gar keine Basis mehr.
00:57:35: Die ich jetzt als gesellschaftlich oder gesund beschreiben würde was auch gesund bedeutet aber zumindest das Gefühl habe es geht dann nur noch ebenso dieses Freund.
00:57:44: also feind denken nicht freundlich feindenken und um.
00:57:48: auch wenn's dann so ist dass die leute sagen die gehen gemeinsam Bier trinken mag sein, dass das machen.
00:57:53: Dass sie sagen für sie ist irgendwie ein Spiel aber die Debatte beregt einen öffentlichen Diskurs und prägt eine Gesellschaft.
00:57:58: Das heißt ich hab dann schon es ist nicht umsonst so was Leute in den letzten Jahren immer wieder gesagt haben deren ich will mich gerne irgendwie engagieren.
00:58:05: Und Kontext von Demokratie kannst du mir ein Tipp geben was ich tun kann?
00:58:09: Ich möchte aber nicht dem Partei eintreten.
00:58:12: Es habe ich wirklich sehr oft gehört.
00:58:14: Und das natürlich etwas wo ich dann nachvollziehen kann.
00:58:17: Aber jetzt wird darum als jemand der weiß Parteien eigentlich auch eine wichtige Funktion der Rollendemokratie haben.
00:58:24: Das beruhigt mich dann schon, weil ich weiß wie die Verhaltung kommt und teils an vielen Stellen auch.
00:58:30: Und trotzdem ist aber eben ein Problem da im Raum was nicht gelöst wird und was man dann im Prinzip lösen müsste.
00:58:37: Keine Ahnung, ob es kommunal gelöst werden kann.
00:58:41: Eben kommunalen vielleicht noch am ehesten?
00:58:43: Weil du ja ... Also das sieht ... Man kann jetzt gut ... Wir sind gar nicht, also kommunal heißt immer irgendwie so die niedrigste Ebene.
00:58:53: Also jetzt nicht negativ niedrig gemeint, aber wir haben ja dann da drüber noch Land und
00:58:59: Kreis.
00:58:59: Also in Stadt Freiburg?
00:59:01: Genau!
00:59:01: Und dann sind wir natürlich auch schon ganz schön groß.
00:59:04: Irgendwie eine Gemeinde wie Herbalzheim mit drei, glaub ich, Stadtteilen.
00:59:11: Also Dörfern noch drumrum selber, glaube ich, achttausend Einwohnern.
00:59:15: Die haben natürlich ein anderes Parlament noch mal, anderen Gemeinderat.
00:59:21: Aber trotzdem ist auf dieser Ebene immer es überall zu sehen dass alle miteinander auskommen müssen und das alle auch unterschiedliche Beschlüsse mit unterschiedlichen Zustimmungen machen.
00:59:36: also wir haben ja in Freiburg GemeinderätInnen.
00:59:44: Und die arbeiten ja in verschiedenen Koalitionen immer wieder zusammen, also man muss sozusagen... Also
00:59:53: das ist wechselnvierzig?
00:59:54: Ja wir haben sechsundvierzig demokratische.
00:59:56: Ach so jetzt okay ist klar!
00:59:58: Okay ist klar mein Hirn war nicht gerade auf Vollmodus
01:00:02: und jetzt weiß ich zum Beispiel dass Karo Jankner und Julia Söhne sehr gut befreundet sind im Gemeinderat aber nicht immer Sondern da haben sie unterschiedliche Positionen, die Sie auch deutlich vertreten.
01:00:16: Aber genau das ist ja sozusagen das Ziel!
01:00:19: Also ich muss mich mit jemandem anderen beschäftigen der einen anderen Zugang zu einer Thematik habe wie ich sie habe weil ich eventuell mit dem auf einer Ebene dann wieder zum Beispiel die Straßenbahn entscheide oder was auch immer.
01:00:34: also von daher isst die Nähe zudem anderen noch nicht so parteilage geprägt wie sie vielleicht später gar nicht mehr zu umgehen ist.
01:00:44: Und ich glaube, dass sozusagen Bundespolitik wird so sehr auf Kommunalpolitik übertragen.
01:00:52: Dass es der Kommunalpolitik total schadet was aber im Leben nicht so ist.
01:00:57: also eben Gemeinderat.
01:00:58: in Freiburg redet niemand wie März über Habeck.
01:01:03: Also die werden niemals jemand andern so in Grund und Boden mit harten Lügen ansprechen, wie das Friedrich Merz macht.
01:01:15: Aber die gemeinsame Arbeit ist hier sozusagen noch viel mehr an den Menschen.
01:01:23: Jetzt ist mir klar geworden was ich mein Bogen glaube ein Schwierigkeit drin legt.
01:01:28: Ich stimme dir völlig zu.
01:01:30: Ich glaube, dieses im Kontext von kommunale Belange und kommunale Entscheidungen zu treffen und diese Prozesse... ist aber eine andere Kiste, weil du an anders irgendwie mit einer Arbeit hast und anders zueinander bist.
01:01:42: Und ich glaub tatsächlich, das spielt auch mit in der Rolle einfach ... Weil man sich einfach kennt!
01:01:46: Das heißt, du triffst dich dann wie beim Supermarkt im Freibad oder siehst du mit Familie, mit Kindern keine Ahnung?
01:01:52: Oder mit Freunden und dann oder merkst du als gemeinsame Freunde.
01:01:55: Das heisst, dann redest du anders miteinander, als wenn so ne Kiste ist von... Man kennt sie vielleicht nur rein beruflich und sieht's vielleicht nicht so oft.
01:02:02: Und zwar, ich glaub deswegen diesen Kontext stimmte für dich zu.
01:02:06: Und dann kommt aber das Problem, was ich für mich klargeworden bin, die du erzählt hast ist diese Verknüpfung zwischen Land und Bundesebene mit der Kommunalen.
01:02:16: Wo es dann für mich schwierig wird ... Das heißt natürlich jemand eben sagt keine Ahnung, rassistische Aussagen raushaut und er nennt sich Bundeskanzler.
01:02:25: Dann hab' ich eine Schwierigkeit damit als jemand, den's betrifft wenn da die Person nach Freiburg kommt, als Außengeschild und die dann mit dem armen Arm dastehen, wo ich denke Da hab ich meine Schwierigkeiten damit.
01:02:36: und das heißt, ich verstehe dass die Person in der Parteisystemlogik gefangen ist.
01:02:41: Und nicht sagen kann scheinbar Ich finde es kacke und ich möchte mich davon distinzieren Sondern irgendwie dann sogar die Person einlädt als Aushängeschild für die Partei und dann findest eben schwierig sagt ja gut wenn du die Person hier einlässt Als aushänge schild Dann musst doch mit leben dass im effekt dieses bild auch auf dich übertragen wird.
01:03:01: Das ist richtig.
01:03:02: Und das ist, wo ich dann finde ... Dann wird es schwierig.
01:03:05: Das heißt, wenn ich eine Partei hätte, die sagen würde, ja wir sind Teil von der Partei und da gibt's ein Landes- und Bundes-Ebene aber wir sind ganz klar gegen das.
01:03:13: Diese Aussage, da verstehe man gar nicht dafür usw.
01:03:15: Das war zum Beispiel mit einem Problem für mich als Beispiel.
01:03:18: Als diese ganze Geschichte war damals bei den Demos, da gab's auch Demos zuvor von Parteien, von den jungen Organisationen.
01:03:26: Da hab' ich die Reden angehört!
01:03:28: Und da war die Selbstkritik sehr Überschaubar bis ich hab's nicht gehört.
01:03:33: Und ist das was mich dann stört?
01:03:34: Wo ich denk, da könntest du mich holen!
01:03:37: Das heißt ... Also, das ist jetzt dieser Konflikt, den ich sehe, wo ich mich ... Ich glaub es ist noch komplexer und viele andere Schichten in die Bede reinkommen aber zumindest im Gespräch mit ihr klargeworden nochmal.
01:03:48: Wo ich so ein wesentliches Problem sehe was ich dann vielleicht mit Parteien habe in diesem Kontext und vielleicht nicht einzige bin, das wird ähnlich wahrnehmend oder empfindet.
01:03:59: Was auch ein Problem darstellt?
01:04:00: Ja also genauso wie Parteien verändert sich ja eine Gesellschaft auch durch Menschen die sich verändern, die sich weiterentwickeln.
01:04:08: Also man hofft dass natürlich etwas besser wird und man nicht irgendwie in die fünftiger und sechstiger zurückfällt wo man eigentlich von heute sagen würde nee das haben wir schon anderen Standards heutzutage einen besseren Standard.
01:04:20: Ähm, und da bin ich ... Da bin ich komplett ratlos.
01:04:25: Warum in Parteien Kritik an Mandatsträgerinnen oder auch an Regierungen, die man stellt entweder im Land oder im Bund?
01:04:37: Warum die nicht deutlicher äh ... genannt wird.
01:04:43: Aber das wisst man doch, oder?
01:04:44: Weil sie ... weil's Unruhe bringt, weil die Menschen selber weiterkommen wollen.
01:04:50: Es ist mir zu ... Billig sozusagen keine Kritik zu äußern, also oder der Schluss ist mir zu billig.
01:04:56: Keine Kritik zur Äußern weil ich selber weiterkommen will das wäre ja der Wahnsinn.
01:05:02: Ich würde es genau so beschreiben, ich glaube auf einem großen großen großen Teil wie ich jetzt sagen kann aber im großen Teil trifft genau dazu dass sich Menschen erlebe die einfach sehr stark dieser Logik denken Und jetzt vielleicht nicht ganz konkret diesen Wunsch äußern, aber zumindest die Tür offen lassen wollen.
01:05:19: Dass vielleicht dann doch morgen übermorgen so ein Anspruch da wäre irgendwie aufzusteigen irgendwas was auch immer irgendwie zu erreichen.
01:05:25: Ich hab das tatsächlich damals von einem grünen Abgeordneten gehört der irgendwie ausgestiegen war und gemeint hat Ich fühl mich so frei, wo ich dann verstanden hab irgendwann später wie er es gemeint hat.
01:05:36: Weil er einfach gesagt hätte jetzt muss ich ... Ich bin an mich von dieser Logik befreit weil diese im System da drin zu sein, da muss man drin sein ums zu verstehen wieso's so ist.
01:05:44: das heißt ... Man denkt einfach dann anders und ich glaube tatsächlich ... Darum würde ich auch wiederum ... Mancher ist das komplex.
01:05:52: Es ist nicht so eine Geschichte von Das sind schlechtere Menschen sondern Diese Systeme haben eine Logik die menschenwürder wo Menschen dazu neigen, auf eine gewisse Art zu denken und zu handeln.
01:06:03: Und da wieder wohl ich wie wohlwollend sagen ... Ich könnte mir das vorstellen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass Christo reflektieren, dass vielleicht da eine Entwicklung möglich sein könnte?
01:06:13: Ich hab keine Ahnung, ob in der Vision eine Option, also ich muss tatsächlich zugeben, ich habe so ein bisschen die Hoffnung, dass, wenn nicht gewählt werden würde, zum Beispiel sowas angehen wollen.
01:06:23: Das heißt als jemand, der eben nicht in der Partei ist, der keine Liste im Rücken hat Du hast ja vorhin gesagt, dass ich dadurch einen sehr großen Nachteil habe.
01:06:32: Der Vorteil wäre, dass sich eben keine Parteien rücken haben und keine Liste hinter mir haben.
01:06:36: Das heißt, ich bin wirklich völlig unabhängig!
01:06:38: Und für mich wär's tatsächlich das Ziel... ...für diese Stadt, für die Gesellschaft vielleicht auf kommunale Ebene... ...das irgendwie so ein Tisch öffnen zu können auch hier,... ...dass man den Logo tritt und mit Parteien gemeinsam drüber nachdenkt.
01:06:53: Weil ja ich dann zum Beispiel als OB wenn es dann wäre.... ihm ja ganz klar organisieren könnte, ich hab nicht die Absicht irgendwie wieder aufzusteigen in der Hierarchie.
01:07:02: Sondern... Ich habe es anliegen, dass wir als Stadt-Gesellschaft besser irgendwie miteinander können und funktionieren.
01:07:08: Und dafür brauche ich mal vielleicht einfach Parteien, die einfach eine andere Funktion haben in einer Stadtgesellschaft?
01:07:15: Ich weiß es nicht!
01:07:16: Ja, also die Parteien müssen damit spielen weil sie natürlich offen sein müssen um in den Dialog einzutreten.
01:07:24: Sie müssen natürlich selbstkritisch genug sein auch mal recht zu geben dass diese Strukturen der einzelnen Parteien nicht so einfach aufzubrechen sind als Außenstehender vielleicht noch schwieriger als von innen.
01:07:42: aber das würde ich jetzt mal sozusagen den Leuten überlassen.
01:07:47: Es ist ein Abwägen von dem, was ist jetzt wirklich wichtig?
01:07:51: Was ist weniger wichtig?
01:07:52: Wo kommen wir hin und was wollen wir eigentlich machen.
01:07:55: Wie verstehe ich mich also über den Rand ... Also wenn man bei Parteien sind ... Über den Rand der Partei wie man sie jetzt sozusagen einschätzt die CDU, die SPD, die Grünen.
01:08:07: da hast du drei Bilder davor.
01:08:10: Du kannst aber sozusagen Ein Problem, die rauspicken und dann hast du drei Zugangsmöglichkeiten.
01:08:17: Also dieses Abwägen mit welchem Gedankengang gehe ich dieses Problem an?
01:08:23: Und dann vielleicht mal zu eruieren wer ist sich eigentlich denn total nahe in seiner Denke oder dem Zugang zu einem Problem?
01:08:33: und wer steht aber sozusagen komplett weit draußen?
01:08:39: Warum ist er das?
01:08:40: Und dann aber halt sagen, nee du CDU-ler und genauso du Grüner.
01:08:45: Nee ihr seid jetzt mal nicht einfach nur grün und schwarz, sondern schaut doch mal was ist denn wirkliches Problem?
01:08:52: also warum wird eine Straßenbahn von der Lasbergstrasse bis an den Kabeler Knoten nicht gebaut.
01:09:01: Was is eigentlich des problem?
01:09:03: Also auf was müssen wir den noch warten, dass das Ding wirklich gebaut wird.
01:09:07: Also jedes Stadtgebiet hat seinen Baugebiet was in den Fünfzigern schon irgendwie begründet wurde und war es dann irgendwie seltsamerweise irgendwann trotzdem mal durchgezogen wird.
01:09:19: Zerringer Höhe im Lehen des Zinklern oder sonst was.
01:09:25: In den Fünftig und Siebzig Jahre im Bebauungsplan Ja, wenn es so lange nicht bebaut wurde.
01:09:30: Warum muss man's dann verbauen?
01:09:32: Oder warum muss man so bebauen wie jetzt der Ringer Höhe gebaut wird?
01:09:37: Also das ist unfassbar.
01:09:38: da muss man einfach sagen hey Leute nee
01:09:40: ich
01:09:41: Ich kann das nicht mehr hören, Bauchschmerzen zu haben.
01:09:44: Aber trotzdem zuzustimmen?
01:09:46: Ganz einfach nicht mehr!
01:09:48: Sondern da muss man doch von vorne anfangen.
01:09:50: So jetzt setzen wir den Prozess mal komplett neu auf.
01:09:53: Wir haben keinen Druck ... Also nach fünfzig Jahren hast du keinen Druck mehr, so einem Ergebnis zu kommen.
01:09:58: Das ist total seltsam.
01:09:59: Auf der anderen Seite was mit Dingzinklern passiert ist wahnsinnig, was da reingepresst wird.
01:10:06: Aber du siehst Es ist eine riesen Baustelle und ich glaube tatsächlich, dass also ein roter Fahrtmilch dieses wie Politik funktioniert mit ihrer Logik.
01:10:16: Und da ist ja die Verwebung von System miteinander.
01:10:19: Das heißt zumal mal die Verwaltung dann eben vielleicht so einen Gemeinderat dann eben OB-Amt dann vielleicht irgendwie keiner in die Bürgervereine oder das verschiedene Akteure, die eigene Systeme präzit darstellen.
01:10:32: Dann hast du nur wieder um ihn gemeint, dass es noch Leute, die auch irgendwie auch in Parteien drin sind ... Das heißt, du hast um die wieder ein eigenes System darstellen, dass sie im Medien noch mal dazukommen?
01:10:41: Das ist super miteinander verwoben und je nachdem, welchen Knopf du wie drückst verschiebt sich das ganze Gefühl irgendwie.
01:10:47: Und manchmal ist es irgendwie so undurchschaubar und nicht klar, wenn wir da hinkommen.
01:10:51: Deswegen glaub ich ja, umso mehr Dass du eben Räume brauchst, wo möglichst viele Systeme miteinander sprechen und möglichst viel Transparenz vorliegt damit Menschen verstehen.
01:11:02: Wieso die das so wollen?
01:11:04: Und wieso die da so entscheiden.
01:11:06: oder ich glaube dass es zum Beispiel schon ein sehr guter Schritt wäre als Maßnahme um zumindest eine Möglichkeit von Verständnis aufzubauen weil Du musst nicht denken mit der anderen Person.
01:11:18: Man muss wissen, wieso die Person so denkt und entscheidet.
01:11:20: Ich glaub das würde mir leichter machen damit umzugehen oder?
01:11:23: Mhm.
01:11:25: Zu der Aufzählung, die du von den einzelnen Blähren hast, würd auch noch der ADFC reinpassen ne?
01:11:30: Der Fahrradklub und dann auch noch Fridays for Future aber auch Extinction Rebellion also ganz viele Player, die sich selber organisiert haben weil sie etwas erreichen wollen und die müssten alle vernetzen parteiunabhängig diskutiert werden.
01:11:47: Dann müsste wirklich mal der Fraktionsvorsitzende der CDU sagen, okay ich lasse jetzt alle CDU-Leitlinien oder et cetera, lass sich einfach mal beiseite ... Was liegt mir denn selber am Herzen?
01:12:01: Also was liegt mir dann selber im Herzen?
01:12:03: wie will ich Fahrrad fahren in Freiburg?
01:12:06: Also weiß nicht ob dieser Mensch Fahrrad fährt aber was will ich sozusagen für den Bereich erreichen?
01:12:15: Der muss nicht CDU konform agieren, weil er hier sozusagen in Freiburg von allen so mehr oder weniger gekannt wird.
01:12:24: Also es gibt ja auch wiederum diese politische Bubble zu der wir dann auch beide gehören.
01:12:30: Das sind bestimmt auch ein paar tausend Leute und bestimmt werden jeder Gemeinderat auf der Straße sofort als Gemeinderate oder Redin erkannt aber trotzdem Ähm, nahbar sind.
01:12:45: Da ist niemand irgendwie so ... Bührungsangst und fängt nicht mit den Leuten an mitreden.
01:12:53: Aber sie müssen alle über ihren Partei sozusagen schatten, springen um gemeinsam mal in Richtung gehen.
01:13:00: Ich muss ein bisschen lachen, weil der in einer Folge der Sergio Pax eben gesagt hat, Freiburg würde ja auszeichnen, dass da wieder CDU-Gemeinerat Fahrrad fährt.
01:13:11: Das musst ich gar lachen.
01:13:13: hat es gerade gut rangepasst vom Bild.
01:13:15: Vielleicht zeichnet's tatsächlich auch Herr Freiburg aus, also vielleicht ist ja auch diese Ausgangslage da günstig dass man vielleicht auch dahin kommt.
01:13:21: deswegen glaube ich tatsächlich auch und ich bin wirklich überzeugt um das freiburg in eigentlich einen gündigen Ausgangspunkt hat und aus verschiedenen Gründen um solche Räume zu eröffnen so ein Dialog zu führen.
01:13:31: also glaub ich tatsächlich und ich glaube aber tatsächlich dass dieser Dialog Raum das Momentum sich verschieben wird.
01:13:38: Das heißt, aus dem Anfang gesagt die Wahlen, die anstehen und es gibt noch weitere Globalentwicklungen, die in Nepal auch mitten Einfluss haben, wo ich eben glaube dass diese günstige, noch günstigen Ausgangslage sich in nächsten Jahren durchaus verändern kann.
01:13:51: Und ich glaube dann wird's eben schwierig,
01:13:53: d.h.,
01:13:53: das Ziel müsste schon sein zu sagen, dass wir eigentlich jetzt im Rahmen eines Gefühls haben können auch noch gestalten und handeln und vielleicht den Druck nicht bis beschrieben hast dass wir sagen, lass uns doch Strukturen und Prozesse aufsetzen.
01:14:04: Und eine Gesellschaft, irgendwie eine Kultur entwickeln die eigentlich uns zukunfts- und handlungsfähig macht.
01:14:10: Das heißt das wäre ihm nicht irgendwie auseinanderfallen oder übereinanderfallen sondern sagen unabhängig was von außen herangetragen wird haben können wir die gute antwort entwickeln und bestenfalls relativ schnell weil wie einfach irgendwie alle befähigt sind informiert sind gute systeme haben.
01:14:26: ob sich diese vom kleiner dezentraler basis irgendwie in weingarten mit whatsapp gruppen und da war es anderes kann ich auch doch sieht.
01:14:32: aber wie auch immer aber du sagst du hast dann so verschiedene systeme die eben angreifen können und die leute klar wissen okay Es ist von aus, was das kommt, ist komplex.
01:14:41: Schwieres nicht schwarz-weiß, da gibt's kein Ja oder Nein und wir lassen uns mal gemeinsam Tischsetzen überlegen wie man damit im besten Fall so umgehen.
01:14:47: Und kurzfristig machen wir jetzt das, um was zu tun, ein bisschen Zeit zu gewinnen.
01:14:51: mittelfristig, langfristig müssen wir eigentlich das tun, was in welchem Aufwand bedeuten wird?
01:14:55: Das Abwägen der einzelnen Themen ist ja schon eine große Herausforderung und du hast es jetzt eigentlich ziemlich gut gesagt.
01:15:03: Kurzfristig!
01:15:03: Was ist kurzfristiger überhaupt möglich?
01:15:06: Gemeinsam Und nicht irgendwie über die Badische zu transportieren.
01:15:11: Ja, jetzt sind wir aber dafür und die anderen dafür.
01:15:14: Und sonst was ... Das kostet ja wieder!
01:15:16: Und keine Ahnung, dann wird dem Haushalt nicht zugestimmt oder was weiß ich?
01:15:21: Der sowieso irgendwie durch die Decke geht.
01:15:24: Aber ja also ...
01:15:26: Das fand ich witzig, dass du mir in der Bar schon gesagt hast, Musiker lachen weil ich innerlich mich so durchgespielt habe, was ich so schräg bin an der Komikation.
01:15:36: was von außen, vom Bund oder global passiert, beeinflusst eben auch kommunal alles oder vieles.
01:15:43: als Beispiel die Kommunikation.
01:15:44: Das heißt hier wird es festgestellt wie zum Beispiel Politiker-Kind aus einem kommunalen Kontext über Social Media miteinander kommunizieren.
01:15:50: das heißt jeder postet und poste eine Position oder so ein Video erklärt oder sie erklärt wieso das richtig ist und andere falsches?
01:16:00: Und wo ich immer denke verstehe ich jetzt nicht.
01:16:04: Also, wieso kann man jetzt nicht mit den anderen am Tisch sitzen und diskutieren?
01:16:08: Wieso muss ich jetzt... weil das wiederum erzeugt ja eine Öffentlichkeit, erzeugte Positionen die vielleicht ungünstig sein können wenn ich mit anderen verhandeln möchte oder was besprechen möchte und wo ich dann wiederum nicht verstehe wie so man diese Debatten macht.
01:16:22: Ich versteh schon, weil sie im Prinzip dass wiederum reproduzieren was sie von bundesebene können und die landesebene nachmacht um wiederum dann der kommunale Nachmacht das heißt man macht dass was dann des manchmal dieses du müsstest nicht zu agieren wie dir auf Bundesebene Landesebene machst doch anders.
01:16:40: Und da könnten noch andere andere Diologie führt werden an den Räume eröffnet werden, um vielleicht auch sich auch nur an der Räime geschaffen werden die das ermöglichen, was sich eben nicht ermöglichken kann auf Landes- und Bundesleben.
01:16:53: Da kann ich eben keinen Dialograum öffnen für so viele Millionen Menschen.
01:16:57: aber ich kann durchaus einen Dialograhmen öffnenden für ein Stadtteil, für eine Straße oder für die ganze Stadt.
01:17:02: Das kann ich schon machen.
01:17:03: Und dass es geht haben wir auch schon gesehen.
01:17:05: also ich finde zum Beispiel ist Digit als Beispiel und da kenne ich einige Verwaltungen Die haben in den letzten Jahren eine richtig gute Arbeit geleistet.
01:17:12: Das heißt wenn du da jetzt schaust was da wirklich ein guter Dadigungsprozess finde ich, der immer wieder reflektiert wurde.
01:17:20: Wo echt ein gutes Interdisziplinärstich zusammen saß und überlegt hat wie man es weitermachen kann.
01:17:25: Unterfügungen werden runter damals sehr relativ lange.
01:17:28: Das sind schon echt gute Dinge gemacht worden.
01:17:30: Und jetzt das Ergebnis des Handguckers von gleich zu anderen Kommunen würde ich sagen, dass ist doch etwas wovon man lernen kann.
01:17:37: Also gute Ansätze wie's geht gibt's ja schon.
01:17:40: Ähm, jetzt wollte ich grad zu einem Punkt vorher ... Nein, das ist ja in Ordnung.
01:17:46: Zu einem Punkt vorher noch sagen?
01:17:48: Aber es weiß nicht mehr.
01:17:48: Social-Media-Kommunikation?
01:17:50: Ja genau!
01:17:51: Die Social Media Kommunikation.
01:17:53: Du kannst ja nicht darauf verzichten.
01:17:55: Also heutzutage kannst du ja nicht über die Kanäle oder die Kanähle vernachlässigen.
01:18:01: Ist halt so.
01:18:02: Würde ich erst mal sagen, wie man kommuniziert, ist natürlich wieder ein komplett anderer Schnack und ... da gibt's große Diskussion.
01:18:12: Aber auf den sozialen Medien, dich kund zu tun erreicht mehr Menschen in Freiburg wahrscheinlich als die badische Zeitung auch wenn man immer wieder erstaunt ist wie viel die badischen Zeitungen immer noch lesen.
01:18:27: was ist regional an der badischen zeitung?
01:18:29: noch nur das regionale buch und glaube ich Der sportteil.
01:18:34: ansonsten ist es vergleichbar mit eben halt diesen R&D oder wo sie das alles einkaufen.
01:18:41: also es ist ja irgendwie nicht mehr eine regionale Zeitung wie man sich früher gedacht hat.
01:18:47: Also von daher musst du sozusagen darüber hinaus deine Leute erreichen, deiner eigene Bubble.
01:18:52: Du musst natürlich der eigenen Bubble auch mal sagen was du sozusagen richtig findest und dann als Kollateral nicht schaden, sondern als Kollaterale sozusagen Menge.
01:19:05: Dann die, die aus Informationsgründen auch deinen Kanal gebucht haben.
01:19:09: Also ich bin ja ... Hör mir alles von der CDU an, weil alle bei mir auf die Timeline reingespielt werden.
01:19:17: Aber es ist ... Der Regel ... Schau's mir dann doch nicht so an aber ... Aber zumindest hätte ich die Möglichkeit und wäre direkt angesprochen.
01:19:26: Und das ist natürlich ein direktes Medium, was sonst eben halt
01:19:31: mit Ständen
01:19:32: oder in der Stadt irgendwie auf der Kaihu zu stehen.
01:19:35: Dann hab' ich schon ein paar mal gemacht es ist sehr spannend nur leider die Leute, die die meiste Kritik über ihn bleiben ja nie stehen.
01:19:46: Also ... Ja.
01:19:48: Da würde ich tatsächlich eben zustimmen und widersprechen zugleich.
01:19:55: Das heißt, zustimmen im Sinne von das ist richtig nicht etwas was man von heute auf morgen wie so ein Switch umdrehen kann sagen kann dass es Problems gelöst.
01:20:02: aber auch hier gibt's eine kurzfristig mittwürstige langfristige Lösung die man angehen muss.
01:20:07: Das heisst der Punkt is also diese sozialen Netzwerke existieren jetzt auch nicht irgendwie seit hundert Jahren.
01:20:14: die gibts auch in gewissen Zeitraum.
01:20:15: die haben Entwicklung durchlaufen.
01:20:16: Eine Entwicklung die sich laufen haben ist keine gute d.h.
01:20:20: In Facebook vor zehn jahren ist ein anderes als jetzt.
01:20:23: Also ich nutze zum Beispiel die Bewusstzeit über ein halben Jahr nicht mehr und ich werde auch noch nicht mehr einsteigen.
01:20:28: Und für mich ist klar, wie soll ich da nicht raufgehen?
01:20:30: Weil dieser Punkt von Aufmerksamkeit und Menschen erreichen der stimmt.
01:20:36: aber der Punkt ist einfach der Wie erreiche ich Menschen was passiert da und welche Wirkung hat das?
01:20:41: und was ist mein Ziel?
01:20:43: Das heißt wenn das Ziel es von mir in Information rauszugeben Dann würde ich sagen, okay.
01:20:47: Dann poste es so ohne Kommentarfunktion und dann kannst du vielleicht Leute informieren.
01:20:53: Wenn's darum geht zu sagen, ich möchte einen Dialog haben... ...dann würd' ich sagen ist diese Plattform nicht die richtige Plattform?
01:21:00: Dann musst du in dem Fall eine Plattform haben und da gibt´s durchaus andere wo du einen Dialogue führen kannst und auch tatsächlich ein Dialog trainieren kannst das Menschen auch kontroverses rotieren.
01:21:09: Ich weiß es deshalb weil wir nach der Demo eine Demokratie-Barcamp gemacht.
01:21:17: Und jetzt in die Gruppe daraus entwickelt, die gesagt hat, sie hätten gerne soziales Netzwerk was anders funktioniert und es gibt ein Netz, das runterladen kannst.
01:21:25: Eine Software, die lassen wir hosten mit Freiburg gestalten und haben es den Leuten zur Führung gestellt und da sind es um die Zweiundfünfzig Menschen drauf seitdem, um die kondizieren.
01:21:34: Es sind nicht alle zweiundfünftig aktiv, sind überschaubare Teile von Leuten aktiv, manche scheiden sich wieder zu, manchen nicht.
01:21:39: Man kann so ein bisschen gucken auch so wer wann aufpoppt.
01:21:43: aber der Punkt ist Ich hab da zum Beispiel Debatten gesehen, die kontrovers geführt wurden.
01:21:48: Sehr kontroverse!
01:21:49: Aber es war immer sachlich.
01:21:51: Das waren nie persönlich angreifend und zwar immer sehr differenziert und sehr vertieft wo ich dachte wow!
01:21:58: Und dann siehst du... Es geht aber diese Plattform hat keine Algorithmen.
01:22:01: Diese Plattform ist im Fall eben Non-Profit.
01:22:03: das heißt es ist also auch kein ökonomischer Interesse dahinter und ist eben für uns Wegeseitschaften bereitgestellt worden.
01:22:10: Und dann Siehst Du.. Es gibt also scheinbar etwas Und jetzt stellen wir mal das auf Stadt-Ebene vor.
01:22:15: Das heißt, du würdest also zusätzlich so was anbieten?
01:22:18: Das muss ja gar nicht ... Lass es weiter so bespielen und hau die Information raus und die Kommentare von mir aus.
01:22:24: Dann machst du eine Plattform aus, wo Leute wiederum diskutieren können auch und dann vielleicht auch Leute, die sonst nicht im Alltag aufeinander treffen
01:22:31: bekommen.
01:22:31: Genau!
01:22:32: Und dann kann so schon die Kultur pflegen, wo dann Dinge vielleicht ausgehandelt werden die woanders nicht ausgehandelt werden.
01:22:38: Weil eben der Algorithmus nicht das Böse pusht, weil du Moderation leicht auch hast und Leute vielleicht auch dann sagen Alter es geht nicht an der Stelle ist kann man so nichts sagen.
01:22:46: oder ich doch eben so wie du es gesagt hast auch in diesem Chat wo Leute sagen da musst du auch mal mutig sein und verantwortlich übernehmen und sowas kannst dich dann auch entwickeln.
01:22:53: aber und dann hast du auch keine Bots und noch keine Leute irgendwie aus Drehs nicht zuschalten müssen kommentieren sondern das ist deine Plattform für Freiburg ein zum Beispiel für eine Region freiburg dann hättest du eine völlig andere Kultur, weil klar wäre die hier diskutieren sind in Freiburg.
01:23:07: Und da wird auch vielleicht sichtbar welches Problem wir haben.
01:23:09: Das heißt manche werden sich auch trauen und Dinge auszusprechen, weil sie ihm vielleicht wissen das ist ein gewisses Vertrauen vorliegt um das Gefühl hat okay hier kann man Dinge aussprechen.
01:23:18: also das sind so Punkte wo ich sage da muss zwei Jahre statt glaube ich tatsächlich eben kurzfristig mittelfrisch langfristig auf jeden Fall was aufsetzen Weil diese Plattformen das hat die letzten haben die letzten jahre sehr klar gezeigt.
01:23:29: Also X ist das beste Beispiel Die werden definitiv in eine Richtung gehen.
01:23:34: Die gehen jetzt schon sehr stark in die Richtung, die alles andere als demokratiefördlich ist.
01:23:39: Das heißt sie wird sagen Demokratie ersetzend und da gibt es unzählige Belege egal wie ihr Plattformen.
01:23:44: du nennst also die kommerziellen großen Plattform alle erstens gehören die Leuten die jetzt beim Trump am Tisch sitzen und im Endeffekt dann das tun, was er sich wünscht.
01:23:54: Und das heißt, ob sie jetzt Beispiel sind?
01:23:55: Das nimmt für Gruppierungen ausgenommen werden.
01:23:58: als Beispiel bei Instagram hat man so rausgefunden dass wohl eben wenn du ein Hashtags oder in Content mit Demokratie hast wird zum Beispiel eben dann eher gedämpft.
01:24:07: ich habe z.B.
01:24:08: immer den Hashtag demokratie vereint.
01:24:09: also falls jemand sich fragen sollte wieso mein Content nicht sieht unter anderem deshalb weil eben Instagram verschlossen hat alles was Demokratie mitstuchen hat eben nicht irgendwie ziemlich vielen Leuten einen Timeline anzuzeigen.
01:24:22: Also ich geb dir vollkommen recht, wenn du es ein wahnsinns spannendes Projekt von dem ihr erzählt hast.
01:24:27: Diese zweihundfünfzig Leute also schick mir das mal lasst uns da mich oder laden nicht
01:24:33: dazu
01:24:34: ein.
01:24:35: D B Dejan, also D stimmt Demokratie natürlich.
01:24:39: Demokratie minus jetzt... Du weißt
01:24:41: es wird bleibt hängen in der Magel.
01:24:45: Wenn's noch so wäre, weißt du wie ich auf dich schon gesagt habe?
01:24:47: Ich heiße Dejan und trotzdem sagen Leute Dejan.
01:24:49: Also wenn's zu Wehrers Heng bleiben würde, ich würd's mir wünschen.
01:24:52: Also ich heiße dean.
01:24:53: Trotz wenn die Leute wieder Dejan sagen oder Dechan oder Dehan lassen.
01:24:57: Das heißt also Demokratie ist eigentlich Demokratie jetzt.
01:25:00: Es heißt D Minus Jetzt Punkt EU.
01:25:04: Wenn auf die Webseite kommst, dann wird doch erklärt welche Gruppe das ist.
01:25:07: Das heißt dieses Gruppe von Menschen hat sich um diese Plattformen kümmert, hat Idee entwickelt und diese Website aufgesetzt.
01:25:14: Und das ist in deren Hand.
01:25:15: Das Einzige was wir im Entwicklung machen ist mit Freiburg gestalten dass man diese technisch um den Rahmen zu fügeln stellen aber alles von der... Werbung für die Plattform damals, als auch eben die Leute, da musst du auch Leute aktivieren.
01:25:27: Dass sie wissen das die Platform gibt hat sich diese Gruppe gemacht.
01:25:29: also wirklich viele Menschen im Hintergrund und kann jeder beitreten in jeder Zeit wenn er aus Freiburg kommt und mir hat noch eine Anfragen von Spukingen glaube ich aktuell.
01:25:39: Die suchen auch noch sowas wo sie dem Fall unterkommen können Und ich finde es natürlich großartig.
01:25:44: Also meine Idee war mal zeitlang wir haben es nicht geschafft Ressourcen gründen.
01:25:48: Wollten alle Bürgervereine mal anquatschen und sagen, hey, die wollte ja eigentlich Space haben, wo ihr euch selber irgendwie organisieren könnt?
01:25:55: Weil es ist tatsächlich ein bisschen mehr als Social Media.
01:25:57: Das heißt du hast auch so Kalenderfunktionen oder kannst du dich Daten ablegen, kannst deinen Space selber gründen, kannst sie noch zumachen, das nimmt privat aus wie diese Facebook-Gruppen damals zu früheren Zeiten noch.
01:26:11: Aber trotzdem hast du eine Timeline, hast dann das Profil ... Also die Software heißt Ham Hub Also H-U-M, H-O-B.
01:26:19: Kann man auch mal googeln und wenn du es irgendwie nach Hosten lässt, irgendwo dann kannst du selber hosten.
01:26:23: wie auch immer, kannst du ihm Leuten zur Verfügung stellen?
01:26:27: Ich bin ja Bürgerfreundens Vertreter.
01:26:29: Wir können uns da mal connecten auch
01:26:31: drüber hinaus... Vor allem noch nicht zuhören!
01:26:33: Wenn ihr einen Verein habt, Initiative, sind alle herzlich willkommen, die können auf die Plattform gehen.
01:26:39: Das hört sich wirklich sehr super an weil genau der Umgang untereinander ... das ist ja das was Momentan die größte Herausforderung ist.
01:26:48: Also es kippt ja vieles, weil man den Eindruck hat in den sozialen Medien wird das so eskalativ diskutiert.
01:26:59: Es ist ein unfassbar mieser Umgangston fast immer und wenn du mal mit jemandem ins Gespräch kommst Bei dem man bei dieser Kurzzeiligkeit von den sozialen Medien überhaupt mal in eine Art Diskussion kommt, das einfach mal völlig in Ordnung stattfindet.
01:27:18: Dann hängst du ja da irgendwann Wochen noch dran?
01:27:20: Ja aber der ... XLF aus LA oder was weiß ich, hat das letzte Mal wirklich ... Wir sind nicht zusammengekommen.
01:27:28: Aber wir haben gut diskutiert.
01:27:30: So ist es ja eigentlich das Ziel mal gewesen von sozialen Medien.
01:27:34: Vielleicht sich auch mal über Freiburg hinaus zu connecten mit jemandem, Klassenkameraden
01:27:38: etc.,
01:27:39: man würde in der Kneipe nie sitzen bleiben bei den Leuten, die dich total ankacken.
01:27:44: Also ich bin aus allen Gruppen raus und hatte irgendwie in diesem Freiburger ... Keine Ahnung, irgendeine Gruppe mit thirty-fünftausend zu.
01:27:53: Oder
01:27:54: ... Netzwerk Freiburg und so?
01:27:55: Netzwerkfreiburg, keine Ahnung.
01:27:56: Das war nicht mehr händelbar!
01:27:58: Eine so große Facebook-Gruppe ist nicht mehr mit Admin's.
01:28:02: Keine ahnung, da bräuchte es jetzt fünfzig Admin´s, die überhaupt irgendwie das mal händeln.
01:28:07: Weil einfach es zu viele Menschen, zu viel Content, zu viele Reaktionen auf Antworten,
01:28:13: etc.,
01:28:13: Auf der anderen Seite bin ich in einer SC-Ggruppe irgendwie... Da läuft es mit Keine Ahnung, neuntausend, neuneinhalb tausend Leuten.
01:28:22: Fantastisch!
01:28:23: Da wird regelmäßig von den Admins auf die Nettikette, da wird jemand auch wirklich mal verwahnt... Junge, wir diskutieren so nicht.
01:28:33: Und bitte haltet dich daran ... Die Leute lernt es!
01:28:38: Wenn es aber irgendwo auch dann Verstärker gibt?
01:28:40: Du hast Atmens und dann braucht's aber Verstärke.
01:28:43: Jetzt würde ich mal sagen, dass ich schon sehr meinungsstark bin und bestimmt auch mal mich deutlich ausdrücken kann.
01:28:50: halt wirklich das Interesse trotzdem im Gespräch zu bleiben.
01:28:54: Das
01:28:54: verstehen andere nicht immer, sozusagen dass sie dann darauf antworten finde ich immer sehr schade weil eine andere Meinung ist erst mal noch nicht falsch.
01:29:03: wir haben sozusagen naja also jetzt auf Bleiben wir bei der Straßenbahn, da gibt es jetzt irgendwie ein gefahrloses Thema.
01:29:15: Natürlich sind rassistische Themen dann, da gibts natürlich nichts zu diskutieren aber trotzdem im Gespräch zu bleiben warum ich diese Meinung und etc.
01:29:25: einfach mal darüber diskutieren Das finde ich schon immer sehr spannend.
01:29:29: Ich muss sagen, ich finde immer noch dass auch Facebook für mich sozusagen eine Möglichkeit ist, mich zu connecten, stellenweise auch tatsächlich zu lernen und aber auch ganz viel zu wissen.
01:29:46: also weil weiß nicht meine Bubble da taucht... Also Ich bin mittlerweile seit Jahren, seit sechszehn Jahren da drauf und ich hab mir eine Bubble erschaffen in der alles drin ist aber rechtsradikale nicht.
01:30:02: Mir geht's darum auch ganz viel zu erfahren also wie ich es gerade vorhin gesagt habe zu wissen was die CDU macht was ein einzelner Abgeordneter im Ending macht oder sowas.
01:30:12: das will ich wissen auch wenn ich es nicht gut finde, aber ich brauche diese Brücke sozusagen.
01:30:18: Also von daher, ja ... Ich hätte Schwierigkeiten da wegzugehen!
01:30:21: Kann ich absolut nachvollziehen?
01:30:22: Die große Schwierigkeit ist
01:30:23: ... Und ich hab' dir gesagt gehabt ne... Wenn man geht dann hinterlässt man ja sozusagen auch und jetzt habe ich dir das vorhin auch so deutlich gesagt du bist ja ein Guter mit den guten Ansätzen guter Reflexionen und auch mit den guten Themen, die überlässt man jetzt natürlich wenn man sich zurückzieht.
01:30:43: Und ich kann das komplett nachvollziehen weil es ja auch wahnsinnig viel Zeit und Angriffsfläche bietet sozusagen also Zeit kostet an Griffsflächen bietet.
01:30:56: Man lässt aber dieses Netz noch mal schlechter werden wenn sozusagen
01:31:01: bewusst ist auch gut so Bewusstnessen gut so.
01:31:04: Das heißt also die Person, die dahinterstehen?
01:31:06: Also deswegen ist der Punkt so für mich eben wo ich sage da brauchst du eben.
01:31:09: wir haben einen vielen stein immer mal gehabt im podcast.
01:31:13: Meine Idee meine vision von gesellschaft ist eine lernte gesellschaft.
01:31:17: diese plattform verhindert das lernen und der punkt ist einfach der Diese plattform.
01:31:22: du hast gesagt am anfang war es anders Das war anders, aber von Beginn an klar das ist eine kommerzielle Plattform.
01:31:29: Das heißt die Idee war damit Geld zu verdienen und nicht dass Menschen miteinander connecten.
01:31:33: Das heisst dieses ähm ... dieses dass Menschen es so genutzt haben.
01:31:37: Das war im Endeffekt dann eben äh ... Ähm... Nicht bei Design.
01:31:42: Sonst haben die Leute für sich eben dann so genützt.
01:31:44: Und jetzt hast du beides sein!
01:31:46: Das heißt jetzt siehst du wofür's eigentlich da ist?
01:31:48: Deswegen ist auch so unbrauchbar für mich mittlerweile weil eben Algorithmen Dinge pushen die ihm nicht gepusht werden sollten.
01:31:55: Das heißt, das ist ein Ample Fire in allem was eigentlich Demokratie zu setzen ist.
01:31:59: und dann ist so der Punkt wir haben mal als Menschen auf eine gewisse Ressource, ob es jetzt Kraftzeit oder was auch immer ist Und die Freude erstellen muss man als Mensch, wo investiere ich die?
01:32:08: In meine Familie, meine Freunde, in mich, in die Gesellschaft wenn ich ehrenamtlich mir engagiere und da muss man gucken, wenn es sowieso begrenzt ist, wo die Freudigmehrstelle ist, in welcher Redaktion steht zudem?
01:32:21: Also welchen Wirkung, welchen Impact hat das Ganze?
01:32:23: Und jetzt würde ich sagen was du investieren musst auf dieser Plattform um Impact zu haben den ich als wirksam beschreiben würde ist von Jahr zu Jahr in dem Fall gestiegen im Vergleich zum was von Wirkung rauskommt.
01:32:37: Das heißt du musst immer mehr investieren um Impact bekommen und plus Du hast eine Plattform, wo du die Regeln eben nicht bestimmst.
01:32:46: Das heißt sie bestimmt jemand anders und das ist das, wo ich dann sage damit es demokratisch nochmal schwierig.
01:32:51: Das heisst diese Plattform prägt wie wir miteinander sprechen.
01:32:54: Diese Plattform sprägt für rüber miteinander sprechen!
01:32:56: Diese Platform präght ganz viel und das is wirklich ein Problem.
01:33:01: Deswegen sag' ich eben, dass sind Dinge, die aus meiner Sicht eben nicht diskutiert werden weder im Medial also wieder von badischen Zeitungen SWR ARD ZDF auch nicht vom Politiker einen, sondern die machen es für sich nicht zu Nutze.
01:33:14: Das heißt sie setzen Geld ein für Mikrotargeting um auf der Plattform erfolgreich zu sein statt zu sagen eigentlich brauchen wir andere Lösungen.
01:33:21: diese Plattform sind demokratisch betrachtet für uns echt ein Problem und das sind so Dinge wo ich sage da muss man sich davon lösen.
01:33:29: das heißt ich verstehe schon dass für dich wenn du dann bekannt oder netzwerk hast vielleicht irgendwie gut funktioniert hat.
01:33:34: Aber ab einem gewissen Punkt, also zum Beispiel Twitter habe ich super viel Jahre investiert.
01:33:39: Ich hatte da auch ein mega krasses Netzwerk und zwar mir tat es richtig weh zu sagen... ...ich war abschienen von der Plattform.
01:33:45: aber der Punkt ist einfach der wenn du mal sagst da ist die halt die Party unter den ganzen Leuten dann gehe ich bis zum bisschen grad mit weil jeder muss sich von uns die Frage stellen gibt es eine Grenze auf einer Partie wo ich sagen würde da geh ich nicht mehr
01:33:59: hin?
01:34:00: Und diese Grenze muss sich jeder selber stellen.
01:34:02: und für mich war der Punkt an dem Punkt, wo jemand die Party der Hausherr der Partie Nazi ist und Nazis einlädt.
01:34:11: Weiß nicht was auf der Party soll?
01:34:13: Und das ist bei Twitter passiert.
01:34:15: Das heißt, wir haben jeden Fall jemanden, der ganz bewusst Leute auf die Plattform geholt hat, ganz bewusst die AfD pusht und sagt, die sollen gewählt werden
01:34:24: usw.,
01:34:24: dass du hast jemanden der ganz klar an diesem mittelschen Kontext postet und so weiter teilt also... Das ist eine absolute Horrorvorstellung von Plattform Und das so ähnlich nicht in so krasser Variante geht's auf anderen Plattformen auch zu.
01:34:38: Das ist für mich der Punkt, wo ich sage du siehst die Entwicklung und deswegen brauchst du definitiv kurz mittelangfristig als Stadt- und Stadtgesellschaft.
01:34:45: Und das geht jetzt zentral eben besser als auf einer Bundesebene eine Lösung.
01:34:49: D.h.,
01:34:49: du musst auf jeden Fall irgendwie alternativ was aufbauen vom Menschen wiederum mehr miteinander ins Gespräch kommen, wo gute Debatten stattfinden.
01:34:57: Was ihnen dann schwerfällt war auf dieser Plattform haben immer am Anfang ein paar Leute gesagt Ich hab kaum Content und es ist ja nicht, stimmt.
01:35:06: Wir sind jetzt mittlerweile konditioniert auf dieses Runterscrollen und zack, zack neues Video, neue Content.
01:35:12: Auf der einen Plattform gibt's das nicht, weil kein Algorithmus, kein Feed, keine Werbung.
01:35:17: Das heißt du bekommst dann vielleicht drei Beiträge in der Woche oder manchmal vier, manchmal fünf am Tag Und dann die Beiträge, die kommen sind ein Buchverweis oder einen Verweis auf einen Beitrag der eine halbe Stunde geht und eine dreiviertel Stunde geht.
01:35:31: Dann gucken sich die Leute an und kommentieren darunter und sagen das heißt es ist ne völlig andere Debatte.
01:35:37: Das ist für mich entschleudigend.
01:35:39: aber natürlich dann fehlt ja was weil du nicht gewohnt bist dass dieses schnell schnell schnell viel viel viel.
01:35:45: Aber ich glaube auch das ist eigentlich nicht gut.
01:35:47: Ich glaub auch das etwas was mir kritisch miteinander diskutieren müssen und sagen müssten.
01:35:52: Wir brauchen Eichen Schleudigung auch in dem Bereich.
01:35:59: Social Media Verbot für Erwachsene!
01:36:05: Ja, also du siehst es anders?
01:36:09: Ich sehe schon, ich sehe schon hat kein Wert, das hat keinen Wert.
01:36:11: Nein, nein, nein.
01:36:11: Also ich war auf X gar nie weil mir das immer ... Das ist ja noch schneller.
01:36:17: Früher waren's hundertzwanzig Zeichen dann wurden ... Ja, ja.
01:36:21: Und dann wurde es mehr?
01:36:22: Ja, verdoppelt.
01:36:23: Zwei-achtzig Euro.
01:36:24: Oder so rum genau und das war ... Es gibt eine Leiche von mir, die sozusagen einmal angelegt ist und nie weitergeführt wurde.
01:36:34: Das hab ich nie nachvollziehen können.
01:36:37: Die Wichtigkeit insgesamt habe ich schon deutlich wahrgenommen weil immer irgendwie auf X und Twitter verwiesen wurde.
01:36:46: Die Diskussion jetzt natürlich auch klar.
01:36:50: Also, wie kann so was einer Person gehören?
01:36:56: Das ist die Zeit, dass es möglich ist.
01:37:00: Aber ... Die Macht, die diese Person ausübt, das ist natürlich komplett schädlich!
01:37:07: Das ist richtig.
01:37:08: Schnell hervor.
01:37:09: Es ist in der Hand der Stadt oder der Zivilgesellschaft.
01:37:13: Mhm.
01:37:14: Das wäre auch eine andere Kiste.
01:37:18: Ja... Ja, das ist ... Nee.
01:37:21: Weil du wirst es ... Wir werden das nicht mehr zurückdrehen und da werden wir so viele ... Ich will
01:37:25: keinen zurückdreh.
01:37:26: Ich will weiterentwickeln!
01:37:28: Ja, genau.
01:37:28: Eigentlich muss man eine Parallele dagegen entwickeln sozusagen weil diese Milliarden und diese Gewinne und auch diese Wichtigkeit auf der es steht das muss ja eigentlich bröckeln indem man ein anderes Angebot bietet was Menschen da drüber so rüber lockt.
01:37:48: Und dann muss es natürlich Entscheidungen geben dass man das eine verlässt um in dem anderen tatsächlich aktiv zu werden.
01:37:55: Weil so null Content also jetzt nix gegen diese Plattform oder sowas aber ganz vieles was halt schon versucht hat irgendwie Facebook abzulösen.
01:38:03: Oder Twitter X ab zu lösen, das ist halt irgendwie da findet halt nicht die entsprechende Reichweite des Contents statt
01:38:13: richtig?
01:38:13: aber deswegen sage ich ja es ist ja nie nur die Reichweiten.
01:38:16: also das heißt Ich kann ja fünf Millionen Menschen erreichen mit dem beschissenen Prozess.
01:38:20: Ich muss sagen, es war den Beschissen der Prozesse aber Reichweite!
01:38:23: Aber Follower ist ja super, aber es waren im Scheißprozess und Fake News.
01:38:27: Das heißt dann habe ich ja lieber fünfhundert Leute, aber halt einen guten Prozess und dann kann man das ja organisch wachsen lassen.
01:38:33: Und da wäre für mich so der Punkt.
01:38:34: genau das glaube ich der Fehler.
01:38:36: die Leute haben gesagt es muss nicht abgelöst werden.
01:38:39: Das was folgt muss einer anderen Idee folgen und einer anderen Logik folgen, weil es ihm vom Beginn an eben nicht der Idee folgt Geld zur Wirtschaften sondern der Bevölkerung.
01:38:49: Der Stadtgesellschaft zu dienen demokratischem Prozess Kultur zu fördern.
01:38:53: Und dann ist tatsächlich die Grundausgangslage eine völlig andere, deswegen habe ich nie als Konkurrenz verstanden auch wenn die Leute immer für sich dann interpretieren, zu Facebook und Co oder Twitter und Co.
01:39:03: sondern zu sagen es ist was Neues eigentlich eine Weiterentwicklung also eigentlich beziehungsweise ist das was Menschen schon vorher als das Web so entstanden ist wo sie gesagt haben das Potenziales Webs darin sehe ich's Darin sehe ich, schaut aber immer aus Potenzial.
01:39:16: Weil im Endeffekt des potenzielles Webs wurde eigentlich erstickt relativ schnell durch diese Plattform weil die eben die ganzen kommerziellen Logik da eingeführt haben und unser Verhalten verändert haben.
01:39:27: das heißt Du nicht, ja am Anfang noch anders gepostet.
01:39:30: Und andere Dinge miteinander geteilt und zwar auch anders.
01:39:32: Das heißt, es war chronologisch bei Facebook so alt sind wir zwei.
01:39:35: Dass sie wissen ob ich's war als hieß Stefan Espitzar da unter ... Ah okay interessant!
01:39:39: Aber du konntest informiert bleiben?
01:39:42: Wenn ich jetzt das aufmache ist es so wie ein NKD-Blättchen.
01:39:45: Das heisst irgendwie tausend Werbedingengeschichten
01:39:47: usw.,
01:39:47: irgendwie KI-Müllvideos und was ich weiß... Ich bekomme gar nichts mit, was du machst.
01:39:53: Also ich muss explizit auf deine Seite gehen um zu sehen, was man macht.
01:39:57: X-tausend Leuten kann ich nicht einen Tag da sitzen und draufklicken, was sie so machen.
01:40:01: Also das heißt die eigentlich Funktionen, die ich gerne hätte, die habe ich ja gar nicht mehr.
01:40:05: Ja, stimmt.
01:40:06: Da gebe ich dir komplett recht.
01:40:07: aber um den Bogen wieder nach Freiburg zu spannen hätten wir sozusagen eine Beteiligungsform in diesem Netzwerk, was du jetzt gerade vorhin erzählt hast mit den Zweihundertfünfzig Leuten Das ist ja wie in Weingarten Die WhatsApp Gruppe um sich um Müll oder eben halt da sozusagen zu connecten und zusammenzuarbeiten, wäre dieses Netzwerk ein Beteiligungsprozess für Menschen die Interesse haben.
01:40:34: Die in Freiburger Thema einbringen.
01:40:37: und jetzt wohne ich in Betzenhausen.
01:40:41: Wir haben jetzt gerade also was ich super finde von der Padoale bis zum Betzenhauser Torplatz statt Einwärts wird die Sundgaole Drei-Säger-Zone.
01:40:51: Ich habe vorrang, bin ja natürlich ein Riesenfreund von.
01:40:54: Das ist auch der Bereich ... Den Faktor
01:40:56: bett.
01:40:56: das schneide ich raus.
01:40:57: übrigens zum Post bei Facebook nach eineinhalb Jahren.
01:41:00: Mal gucken was passiert!
01:41:01: Ja genau.
01:41:02: und jetzt geht es aber um die Weiterführung dieser Dreißiger Zone die dann irgendwie aus welchen Gründen auch immer wieder Nichtreisigerzone wird.
01:41:13: Also könnte man Menschen über diese Plattform mal anringen, Leute wie können wir uns vernetzen dass die ganze Saison Gowale sozusagen zur Dreisiger Zone wird?
01:41:23: Werden alle Anwohner rechts und links total sich drüber freuen weil der Lärm ist ja sozusagen das was am meisten nervt.
01:41:32: bei bei fünftiger und siebziger Zonen
01:41:35: Zumindest hat's die Möglichkeit über Asienkronen Prozess, das heißt dass Leute zu unterschiedlichen Zeitpunkten was posten könnten oder wird.
01:41:40: vielleicht sehen deine Argumente pro.
01:41:42: Vielleicht würden andere mit Kontraugumenten kommen aber zumindest jetzt in den transparenten Prozesse würde es auch sehen.
01:41:46: dann über Zustimmung und wie auch immer... Wie leicht ihr Sachlage ist.
01:41:49: Vielleicht würdest du auch Ideen kommen, die man so leicht allein nicht kommen würde.
01:41:52: Ja korrekt?
01:41:53: Absolut absolut.
01:41:54: und deswegen sage ich ja.
01:41:55: also wenn ich glaube von städtischer Ebene aus sowas angehen würde es konkret und sagen wir zu stellts den Leuten zur Verfügung plus.
01:42:02: Ich glaube das ist eine Lösung, die ich jetzt gesagt habe.
01:42:04: Es gibt noch andere Lösungen.
01:42:06: Zum Beispiel gibt es die Mastodon oder die Muskei, wo ich sie auch da sagen würde... Also all diese Lösungen die ich vorstelle sind dezentral.
01:42:13: Das heißt die dezentrale bedeutet dass du nicht eine Plattform hast, wo dann eine Person dahinter stehen kann und es aufkaufen kannst.
01:42:20: So dass man mit so einer Software-Lösung, die dann im Fall jeder sich mit dieser Software und seinen Servern irgendwie dann dazuschalten kann.
01:42:27: Das heisst es ist dann nicht so leicht kontrollierbar selbst steuern und selbst Räume schaffen.
01:42:34: Und ich aber einen großen Raum beteiligen, also deutlich demokratiesicherer zum Beispiel.
01:42:39: Wenn du solche Lösungen hast, dass man lernt in der Gesellschaft, schafft das Menschen verstehen ... Ah!
01:42:44: Ich kann so was machen.
01:42:45: Da könntest du im Falle eben jetzt auch eine Stadtteil spezifisch diese Leute sagen, wir unterstützen euch, bekommst du ein Server oder ist drauf es?
01:42:52: Dann können da reingehen.
01:42:54: oder es gibt einen städtischen Server.
01:42:55: Der könnte ja drauf gehen.
01:42:57: Das heißt, ich glaub' das natürlich proaktiv als Staat da reingehen musst, um solche Lösungen aufzuzeigen.
01:43:03: Investieren muss das die Menschen ... rankommen können in Orte, die du dann aufzeichnest oder aufmachst wo du sie schulen kannst informieren kannst.
01:43:12: Das heißt dass wenn Sie mich nicht allein zu Hause lässt damit und sagt hey komm dazu.
01:43:15: wir haben ja wieder so Öffnungszeiten also Räume, die wir auch mal einladen und beim Menschen gemeinsam bringen dann die Handy mit oder den Rechner mit und wir rechnen es der Gemeinsam ein und zeigen wie's funktioniert.
01:43:26: und
01:43:26: bestenfalls machst du Räime auf wo dann die Zwiegelsellschaft das auch macht.
01:43:31: Das heißt, als Bürgerverein, als Sportverein und Musikverein oder als Narrenverein letze Leute ein.
01:43:36: Und dann machst du mir gemeinsam diese Sachen zum Beispiel.
01:43:40: Aha!
01:43:41: Dein Ergebnis unseres
01:43:43: Gesprächs?
01:43:43: Zum Beispiel.
01:43:45: Ich hab noch zwei offene Fragen.
01:43:47: Wir haben relativ viel diskutiert, habe ich gemerkt.
01:43:49: Und teilweise ... ... auch andere übenen.
01:43:52: Verschwimmen
01:43:53: die Themen?
01:43:54: Genau, das ist aber nicht so dramatisch, weil tatsächlich glaube ich, dass alle Sachen... Das haben wir ja auch noch festgestellt mit der Kommunalebene viel zu tun haben, weil der rote Faden ist, dass auf kommunaler Ebene immer Handlungsoptionen bestehen, die vielleicht auf anderen Ebenen nicht hast.
01:44:07: Das war für mich ein roter Faden.
01:44:09: Jetzt aber zu den letzten beiden Fragen!
01:44:11: Ja es ist ja enorm was auf kommunaler Ebene tatsächlich umgesetzt werden kann.
01:44:17: Also auf Bundesebene oder auf Landesebene, die sind ja sozusagen... also der Tunnel ist ein Bundesthema.
01:44:25: da können wir Freiburger jetzt irgendwie dafür oder dagegen sein.
01:44:28: aber das ist ein Bundesthema.
01:44:29: es wird nicht in Freiburg entschieden werden ob der Tunel kommt.
01:44:32: natürlich wird die Autobahngesellschaft und des Verkehrsministeriums irgendwie Wenn in Freiburg komplett sozusagen dagegen das sein wird, dann würde ich jetzt auch mal sagen.
01:44:44: Dann werden die des
01:44:46: D-Pro,
01:44:47: wie sagt man, depriorisieren und dann keine Ahnung, wird vielleicht mal Lörachta dieser Autobahnschluss da vielleicht mal kommen oder was weiß ich?
01:44:57: Aber das ist ein Thema, was wir nicht beeinflussen können.
01:45:00: im Endeffekt Aber wir können zum Beispiel die Verkehrssituationen hier in Freiburg deutlich verbessern für Fußgängerinnen, Fahrradfahrerinnen und den restlichen Verkehr auch sozusagen so eine leitende Funktion haben.
01:45:15: Also von daher müssten wir uns darüber klar werden was wir wirklich verändern könnten.
01:45:23: Schnell!
01:45:24: Ja.
01:45:27: Die zwei Fragen, die noch offen sind ist A. Hast du eine Frage an mich konkret im Kontext der OB-Wahl?
01:45:32: Und die letzte Frage ist ... Da kannst du schon mitdenken hinter Kopf.
01:45:36: Gibt's doch ein Thema, wo du gedacht hast in Vorbereitung von Podcasts.
01:45:40: Das würd ich gerne anschneiden und keine Möglichkeit es ansprechen, dann könntest du das Thema setzen.
01:45:46: Die zwei Sachen hast du noch
01:45:46: offen.
01:45:47: Nee, da hab ich jetzt nur noch die Frage an dich sozusagen.
01:45:52: Ähm... Was sind deine Themen abseits deiner Hauptthemen?
01:46:00: Das ist meine Haupttheme.
01:46:02: Demokratie, Demokratiegesellschaft sozusagen gemeinsames Entwickeln aber Oberbürgermeister sein heißt ja noch viel mehr.
01:46:15: und wo sind Deine Schwerpunkte über deine Tätigkeit, wie du sie jetzt schon in den letzten Jahren machst.
01:46:22: Der Antrieb ist ja Demokratiedenken und Demokratieentwicklung und ... Du siehst Schwächen in der Stadtverwaltung?
01:46:29: Du sieest Schwächen bei den Menschen die sozusagen dort arbeiten, wie es sich umsetzen
01:46:34: etc.?
01:46:35: Das ist sozusagen der Antrieb weil man dann irgendwann mal feststellt also ich bringe jetzt mindestens mal meinen Hut in das Rennen rein, weil ich's mir auch zutraue diese Themen, diese Themen zu setzen und nachzuverfolgen.
01:46:50: Und vor allen Dingen unabhängig von den Strukturen die in den letzten acht Jahren vielleicht geschaffen wurden dass man das auch aufbricht.
01:47:03: und wir hatten es schon.
01:47:05: also Salomon ist nach sechzehn Jahren sozusagen abgewählt worden.
01:47:10: davor war Böhme, der aber vierundzwanzig hatte.
01:47:15: Und jetzt würde Martin Horn ... sechzehn Jahre dann, wenn er das gewinnen würde?
01:47:20: Also wo sind deine Themen über deine erste Mal die Themen, die dich bewegt haben den Schritt zu machen?
01:47:28: Mhm.
01:47:30: Also, das Thema Demokratie ist ja jetzt kein Add-on.
01:47:33: Das heißt ja Punkt ist ich mach' es ja nicht, weil ich sage Ich finde es gut und ist jetzt mein Beruf, dass ich in dem Kontext mich auskenne.
01:47:43: Und da irgendwie Dinge mache ... Sondern ich kann nicht das Folgen da.
01:47:47: Wenn wir zum Beispiel ein Problem hatte, die Klimakrise.
01:47:53: Und dann haben wir eine Ausgangslage, in der die Wissenschaft sagt unsere Existenz ist massiv bedroht.
01:48:01: Dann würde ich sagen was gibt's halt zu diskutieren?
01:48:04: Also für mich wäre als ... gesund oder wie immer, also denkender Mensch wäre klar.
01:48:12: Ah okay ich finde Existenz eigentlich ganz gut.
01:48:16: vielleicht tun wir jetzt alles in unserer Macht stehende um weiter existieren zu können weil es meinen so erster Gedanke und deswegen wäre das für mich gar nicht zur Debatte.
01:48:26: und jetzt ist aber der Punkt der wenn du keine Kultur hast oder keinen Rahmen hast und den ich um das möglich macht, dass sich Lösungen entwickeln kann.
01:48:37: Und vorankomme dann wird es schwierig dieses Problem zu lösen.
01:48:41: Und der demokratische Rahmen ist halt der Rahmen, der sich Bewertung gezeigt hat... wo ich genau das tun kann.
01:48:48: Das heißt, wenn ihr eine Gesellschaft habt, die versteht, wo das Problem liegt, in der Lage ist, sich einzubringen und an der Lösung mitzuarbeiten, die bereitesten Konsens mitzutragen und dann Fanfunk zu benehmen oder eben bei der Umsetzung auch beiträgt ... Dann kann ich solche Probleme lösen!
01:49:06: D.h.,
01:49:06: demokratischer ist nicht irgendwie so ein Add-on, sondern es ist die Grundvoraussetzung um alle Probleme, die du vorhin auch genannt hast.
01:49:13: Und es gibt noch weitere Rubinausprobleme überhaupt lösen zu können.
01:49:18: Und das ist der Grund, wieso ich antrete, weil ich das weiß und weil ich weiß was man tun kann um eine Gesellschaft oder Erräume zu schaffen oder Möglichkeiten so schaffen dass die Gesellschaft sich in diese Richtung entwickelt.
01:49:34: Das heißt, das ist der Punkt.
01:49:35: Ich hab über letzten Jahrzehnte viel in dem Bereich gelesen, geschrieben, diskutiert, probiert und experimentiert.
01:49:42: Und ich weiß ganz genau was funktioniert oder nicht.
01:49:46: Vieles weiß ich nicht!
01:49:48: Weiß aber zeitgleich, dass wir gemeinsam herausfinden können und werden.
01:49:54: Mein Ziel ist also einen Rahmen zu schaffen indem wir für alles was kommt wo ich keine Ahnung wie uns lösen sollen... dass die Voraussetzungen dafür ist, was wir zu lösen können nur sein kann.
01:50:04: Dass wir gemeinsam im Tisch sitzen und ... Formate haben, wo in jedem Fall informiert ist.
01:50:09: Versteht wie so es so ist und es mitträgt?
01:50:11: Das ist der Aspekt!
01:50:12: Und jetzt kann ich das befüllen mit welchem Thema ich auch immer möchte.
01:50:15: Das heißt nicht nur die Wissenschaft im Kontext von Klimakrise, dass man Dinge gibt.
01:50:20: Es gibt doch Sachen, die auch klar auf dem Tisch stehen.
01:50:23: Also sowas wie das von Martina Linatas, diese Geschichte mit der Ungleichheit, wo einfach klar ist wer wie viel also Milliarden und Billionen besitzt Kämpfe zwischen den magnetisierten Gruppen und dem Verausträg bewusst, um davon abzulenken wie eigentlich im Fall Menschen maximal profitieren oder auf den Rücken vieler, vieler menschen.
01:50:46: Und auch das kann man gesellschaftlich auf einer statischen Ebene genauso angehen.
01:50:50: Oder dieses was du vor einem Sexismus gesagt hast.
01:50:51: also wenn wir sagen würden wir uns mal nicht dabei belassen wollen irgendwie jetzt was einen Content zu produzieren der ganz viele Likes gibt sondern jetzt werden wir verantwortlich übernehmen sagen wir gehen es halt statt an.
01:51:00: dann müssten wir Programm also aufsetzen, was das strukturell angeht.
01:51:04: Und es ist keine leichte Aufgabe!
01:51:07: Das heißt da musst du dir bewusst Zeit nehmen und dann musst du vielleicht Soziologen, Psychologen... Also verschiedenste Aspekte berücksichtigen Menschen an den Tisch dran holen aus verschiedenen Startteilen, verschiedenen Schichten, was auch immer ...und dann überlegen wie setzt sich so ein Prozess in
01:51:21: Gang?
01:51:22: Dass wir uns tatsächlich als Gesellschaft in die Richtung entwickeln, dass solche Debatten tatsächlich in acht Jahren acht Jahre ist ein ziemlich kurzer Zeitraum, aber im nächsten Jahrzehnten ganz woanders befinden und ich glaube das es möglich ist.
01:51:34: Also das ist die Idee dahinter.
01:51:36: Das heißt nicht irgendwie weil ich sage ich finde die Bürgerinräte geil und ich find Barcams geil.
01:51:42: Das ist nicht der Punkt.
01:51:43: Der Punkt ist, ich würde gerne Existenz auf dem Planeten retten.
01:51:46: Ich würde gerne eine Staltgesellschaft haben, dass da draußen um uns herum können noch so Trumps und Aufpoppen
01:51:50: usw.,
01:51:51: wenn es nicht zwingt mit Atombomber auf uns werfen, dass wir zumindest auf gewisse Sachen nicht von ihnen abhängig sind.
01:51:56: D.h.
01:51:57: da kann er noch die Plattformen kaufen kaputt machen?
01:51:58: Dann haben wir unsere eigene Lösung!
01:52:00: Da kann er im Fall noch gewisse wirtschaftliche... Ketten auslösen und sagen, vielleicht haben wir da auch dezentrale Lösungen entwickelt.
01:52:07: Wir können irgendwie, ob es Energieversorgung ist, die dann eben so ist, dass sich dezentral unabhängig agieren kann?
01:52:14: Also du kannst in all diese Bereiche kannst du ja genauso Probleme und Lösungen entwickeln, die diesen Problem gingen können, die dich einfach handlungsfähig machen, die zukunftsfähig tun.
01:52:24: Aber das sind Dinge, die einfach in der Regel lange brauchen.
01:52:27: Und deswegen glaubt ihr dieses Amt mit den acht Jahren eben eine gute Ausgangsposition bietet, um so was aufzusetzen.
01:52:34: Um es zu beantworten?
01:52:35: Sechzehn Jahre würde ich zum Beispiel nicht machen.
01:52:38: Das heißt in meiner, wiederum mit dem, was ich weiß, glaube ich nichts als günstiger ist.
01:52:42: Dass ich sechzehnt Jahre dieses Amt ausüben würde, sondern dass das sehr wohl günstig wäre nach acht Jahren wiederum Wechsel zu haben und die Person zu haben, die eine andere Perspektive hat, die ein anderes Wissen hat ... Und dann hoffentlich, das habe ich so in der Folge mit Anja im letzten gesagt nochmal.
01:52:59: Diese Geschichte vom SC ist für mich ein gutes Beispiel.
01:53:02: Das heißt beim SC ist der Christian gegangen und siehst du da bricht es jetzt nicht die Welt zusammen sondern die Kultur geht weiter.
01:53:09: wieso?
01:53:11: Weil einfach... diese Kultur nicht von einer Person abhängt, sondern wie die Kultur über viele Jahrzehnte von vielen Menschen geschaffen wurde.
01:53:18: Und trotzdem hat der Christian mit dem was er gemacht hat sehr stark dazu beigetragen dass diese Kultur eben gepflegt wurde und eben entstehen konnte.
01:53:26: Und jetzt wo er weggeht also hat er glaube ich mal gesagt das irgendwie betroffen war, dass es irgendwie ohne ihn weiter geht in die Richtung und zeigt euch müsst ihr sich aber auf die Schulter klopfen sagen was für eine gute Arbeit haben wir hier gemacht?
01:53:40: Weil bei Lehrkräften ist das nämlich der Hauptziel, sich überflüssig zu machen.
01:53:44: Bei Aktivisten ist Hauptziel überflüßig zu sein weil du es geschafft hast.
01:53:47: Das heißt wenn im Fall ein System also selbst und nicht funktioniert dann warst du in dem Fall Dann warst Du wirksam, dann hast was Langfristiges aufgesetzt Und dass jetzt ein Julian da hinkommt und das übernehmen kann und weiter fortflegen kann der unter ihm auch diese Kultur erlernt
01:54:01: hat
01:54:02: Da hat eine Geschichte und die auch der Forscher angefangen hat.
01:54:05: Und so stelle ich meine Stadt auf städtische Ebenes vor, das heißt zu sagen du hast ne Kultur, die vielleicht über acht Jahre vielleicht so entstehen kann oder gepflegt wird in die Richtung geht... ...und dann bestenfalls vielleicht etwas geschaffen werden konnte dass die nächste Person übernehmen kann und dann weiter in den nächsten!
01:54:22: Phase bringen kann, entwickeln kann.
01:54:24: Aber was Stabiles als Kultur irgendwie hängen bleibt und das, was mir eigentlich tatsächlich eben auch über den SC und über andere viele andere Menschen eben auch diese Stadt vielleicht auch prägt.
01:54:32: Also deswegen meinungspotenzial ist da.
01:54:34: also ich glaube auch dass das diesem SC nicht nur deswegen funktioniert weil die Leute das beim SC so leben sondern auch die Stadt Diese Kultur, da ist eine Resonanz da.
01:54:45: Das heißt das fällt auf dem fruchtbaren Boden.
01:54:48: die Leute, die können sich damit indifizieren.
01:54:50: und ich glaube eben auch dass diese Kultur, die ich im Kopf habe, die es beschreiht, diese Demokratiekultur, ich glaube auch was da eine hohe Resonanz da wäre und dass er auf den fruchtbaren Boden fallen würde.
01:54:58: und das ist so die Visionen die ich in der Stelle hätte.
01:55:04: Ja also Das Verdienst von Christian Streich ist natürlich sensationell.
01:55:11: Ich würde bei Julian nur sagen, dass er halt auch ein Typ ist der Discan also du kannst da keinen Technokraten dann hinsetzen Der wird sozusagen diesen Weg sozusagen den der ganze vereint trägt Sozusagen bis Oliver Lecky der eigentlich nur für die Zahlen also eigentlich nur Für die zahlen zuständig ist trägt es aber alles mit.
01:55:32: Also Kiel hat jetzt gerade heute den Trainer rausgeschmissen abgestiegen sind, wo ich dann echt auch gedacht hatte er geil die gehen jetzt mit dem in die zweite Liga weil ich muss jetzt auch mal schauen wer ist Kiel und wo kommen die her?
01:55:44: Jetzt haben sie halt mal Bundesliga gespielt und der Trainer hat sozusagen nicht geschafft aber jetzt werfen Sie ihn halt trotzdem raus.
01:55:52: nach irgendwie der halben Saison.
01:55:54: Also und in Freiburg wird's halt anders gemacht, also mit dem Christian-Simmer abgestiegen direkt wieder aufgestiegen aber weil es eben halt diese Haltung im Verein gibt dass wir was langfristiges planen und da sehe ich auf jeden Fall das wie du gesagt hast diese Prozesse anzuschieben wäre super Beteiligung.
01:56:17: Wir haben es ganz am Anfang oder irgendwann in der Mitte.
01:56:20: die Beteiligung müssen dann auch umgesetzt werden.
01:56:23: Also so wie du's jetzt gerade beschrieben hast, bräuchtest du acht hier?
01:56:29: Sechzehn Jahre!
01:56:31: Um sozusagen... von den Prozessen über das Tun zu kommen.
01:56:35: Theoretisch?
01:56:36: Weil du musst ja erst mal Christian ... Also, du wärst Christian, der das implementiert und dann würdest umgesetzt werden.
01:56:44: Von daher hätte ich damit kein Problem.
01:56:47: Das ist für ein Szenario.
01:56:49: Was wäre denn im Prinzip nach mir eine Person folgt, die ähnlich in Richtung denkt wie ich?
01:56:55: Und dann aber zum Beispiel ... Jetzt gehen wir davon aus, dass die Sachen nicht mehr vorgestellt sind.
01:56:59: Wir haben überall, in jedem Stadtteil, in der Stadtmitte große dritte Orte, wo Menschen zusammenkommen können und nicht konsumieren müssen.
01:57:07: Ob sie sich organisieren können, Dinge planen können, also Mensch- und Zivilgesellschaft über acht Jahre.
01:57:12: Also Menschen die können vereinen oder auch unabhängig von vereinen Sie einfach Dinge anstoßen in der Stadt.
01:57:19: Und wir hatten also eine Kultur geschafft, einen Rahmen voraus zu schaffen, wo einfach jede Person egal, wo er wohnt so was machen kann.
01:57:25: Dann wäre ich auch ohne das Amt die Person, die weiterhin das tun könnte.
01:57:30: Das heißt, ich hätte also im Endeffekt einen Rahmen geschaffen, den mich als eigentlich nur als ganz normaler anfingungszeichen Bürger empowert wäre, Dinge umzusetzen.
01:57:38: D.h.,
01:57:39: ich müsste nicht OB sein und könnte Dinge weiterhin verändern.
01:57:42: Und das meine ich.
01:57:43: Deswegen ums zu Ende denkt ... Das ist ja, was ich meint habe.
01:57:47: Bestenfalls wenn du deinen Job gut machst, machst dich eigentlich an der Stelle überflüssig und dann könnt aber die neue Person vielleicht diese Räume noch anders gestalten, weil da wirklich nicht kreativer ist, die bessere Perspektiven hat usw.
01:58:00: Und deswegen glaube ich tatsächlich eben dass auch nach acht Jahren durchaus viel erreicht werden könnte.
01:58:05: Was dazu führen würde das eben viele mehr Menschen hier in der Stadt etwas anstoßen könnten?
01:58:10: Dass man eben nicht auf diese Hierarchie so hat sondern dass sie durchaus flacher ist.
01:58:14: Das heißt halt auch diese Geschichte von Ob jetzt OB, egal welche Position du in dieser Stadt hast.
01:58:21: Egal ob du zu Hause hast oder kein Zuhause hast.
01:58:24: Dass da einfach der Unterschied möglichst gering wäre, wenn überhaupt nicht spürbar ist wie ich es habe in seinen nervischen Ländern auch besteht.
01:58:32: Das heißt das einfach... Also das sind so Sachen die für mich im Kopf mitschwegen würden dass wir ein anderes Miteinander haben.
01:58:39: D.h.,
01:58:39: dass du nicht so einen Personkult hast und eher sagst Wir sind alle Freiburgeln Und dann ihm auch zum Beispiel die Option zu haben, dass jede Person hier vielleicht die Option hat in acht Jahren als OBE zu kandidieren und die Hürde nicht so hoch wäre wie es jetzt gerade für mich ist.
01:58:52: Das heißt das würde ich jeder sagen könnte... Ich hab eigentlich Bock!
01:58:55: Ich habe eine Idee, ich möchte mich investieren oder ich möchte mal meine Energie, meine Kraft investieren in diese Stadt weil ich mich verbunden fühle was auch immer und ich habe eine Vision.
01:59:05: Dass man einfach also so konzipiert als statt, dass einfach all diesen Menschen sich so einbringen können war das Potenzial ist das, was ich mir meine, was diese Stadt hat.
01:59:14: Das Potenzial sind zweihundertvierzigtausend Menschen ungefähr und nicht nur die Wahlberechtigten.
01:59:21: Und dieses Potenziale ist das ,was ich sage, das liegt an vielen Stellen noch brach und was so enorm ist.
01:59:27: D.h.,
01:59:27: wenn du eine Gesellschaft schaffst, wo zwanzivzigtausende Menschen sich bestenfalls einbringen können ... Alter Verwalter!
01:59:33: Weißt du, was hier gehen würde?
01:59:37: Das ist dann die zweite Folge unseres Sportcars.
01:59:42: Genau, genau.
01:59:44: Aber ich hoffe das wird dich jetzt ein bisschen greifbarer ist wie ich mich mir vorstelle weil ich merke schon dass natürlich auch Leute vielleicht so ein bisschen hardern mit dem wie ich es kommuniziere was ja anders mir vorstellen und anders kommunizieren und jetzt nicht so üblich ist vielleicht wieder an anderen Stellen und dann braucht man erst mal einen Zugang.
02:00:00: Ich
02:00:01: würde aber nicht sagen, oder ich würd dich einladen sozusagen ist nicht als Hardern zu interpretieren sondern das hat Fragen.
02:00:10: Also es gibt einfach Raum zu fragen und das ist ja erstmal positiv dass Leute dich sozusagen fragen was machst du denn dazu?
02:00:17: Was machst du dann da zu bei?
02:00:18: grundsätzlich brichst Du ja dieses klassische Dieses klassische OB-Wahl Konzept ein bisschen auf, ne?
02:00:28: Also so wie du es interpretierst und so, wie du's gerne hättest.
02:00:31: Das ist ja was total Spannendes und das mag vielleicht auch in der Zukunft vielleicht auch Früchte tragen oder sonst.
02:00:38: was aber für dich ist jetzt das Richtige und dann aber eben halt den Menschen auch noch Fragen zu beantworten, die sie einfach haben sozusagen.
02:00:47: Das wäre dann eher nicht hadern sondern Neugierde.
02:00:51: Die ausgelöst ist weit wofür dieses eine große Thema wirklich unfassbar brennst.
02:00:57: Und das ja auch, und ich meine du bist ja kein Unbekannter allein nur wegen der riesengroßen größten Demonstrationen in Freiburg die sie je gab.
02:01:05: Also die Leute kennen Deren Mihailovic Du bist mir sowieso schon länger bekannt aber du bist irgendwie auflinkt innen, du bist eben halt auf Insta und so und so bist ja dann gar nicht.
02:01:18: Doch
02:01:18: ist da bin ich tatsächlich los.
02:01:20: Also man begegnet dir auf sehr vielen Ebenen und dann gibt es einfach hier mal Fragen Die sind positiv zu sehen und das ist eine Neugier, die du mit den Leuten halt auch noch mal teilen kannst.
02:01:32: Genau!
02:01:32: Und ich bin doch in der Stadt ... Ich laufe viel durch diese Stadt,
02:01:34: d.h.,
02:01:35: wenn man kann mich jederzeit ansprechen... War es doch
02:01:37: das letzte Mal, wo wir uns gesehen haben, da war's im Gespräch?
02:01:40: Genau,
02:01:40: richtig!
02:01:41: Also genau, es ist nicht so, dass ich eben ... ja, ich laufer viel als ich bin großer Läufer also Spazier.
02:01:45: Ja.
02:01:46: Ich erschliess die Spat sehr gerne übers Laufen.
02:01:48: Das hab' ich früher auch.
02:01:49: Super interessant eigentlich.
02:01:52: Stefan, ich danke dir vielmals für deine Zeit.
02:01:56: Ich hab tatsächlich ... ist auch mit dem Ziel des Podcasts ein guter Portion Egoismus im Sinne von, ich hoffe immer drauf beziehungsweise ich erwarte es weil ich nicht immer so der Fall war und es wird mich einfach wundermitt nie so der fall wäre.
02:02:11: Es ist immer so dass ich klüger aus einem podcast rausgehe weil eben Menschen noch mal eine Perspektive teilen, ein Wissenteil, Erfahrungteile, Fragen stellen.
02:02:20: Die einfach einen Anregen nochmal in eine gewisse Richtung zu denken oder was neu zu denken und weiterzudenken.
02:02:25: Und bei dir war es ganz viel der Fall auf verschiedenen eben zu vielen Themen.
02:02:29: Und dafür bin ich sehr dankbar.
02:02:30: Das heißt, das ist mit anderen noch mal umso mehr.
02:02:33: Deswegen Stefan, vielen lieben Dank!
02:02:37: Auf allen Dingen die du machst wünsche dir nur das Beste.
02:02:40: Vielen Dank, ich kann das nur zurückgeben.
02:02:43: Dass ich eingeladen wurde und dass ich hier mit reden konnte natürlich, dass du mich ernst nimmst, dass Du sozusagen den Austausch willst.
02:02:53: Das finde ich überragend!
02:02:55: Ich kann mich nur bedanken.
02:02:57: Und das was Du eben halt hier transportierst ist dieses unfassbare Brennen für dieses Demokratie-Gesellschaftsthema.
02:03:07: und dann aber, dass du es auch mit Menschen teilen willst.
02:03:10: Also das ist einfach wahnsinnig spannend als ich habe ja wie gesagt Wollen wir sie noch mal erwähnen, Sarah Kahn.
02:03:18: Die letzte Folge, die jetzt gerade online gegangen war ...
02:03:22: Ich hab die Anja nur nicht veröffentlicht.
02:03:23: Ja ja aber das ist die, die veröffentlich
02:03:25: ist genau.
02:03:27: Ich finde es ist ein so hoch interessantes Format wie du's führst und du wirst belohnt auch mit den Gästenen, die du da hast.
02:03:36: und also grüße an Sarah.
02:03:38: und ansonsten vielen Dank!
02:03:42: Auf einen guten Austausch.
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