#deinfr Folge 34 – Ankerhäuser: Heimat im Stadtteil. Ein Gespräch mit Anja Schulte-Roller
Shownotes
In dieser Folge von #deinfr entwirft Anja Schulte-Roller eine Vision von Freiburg, in der Heimat in jedem Stadtteil spürbar wird – geprägt von ihrer Kindheit auf dem Dorf, wo Gemeinschaft selbstverständlich war.
In jedem Stadtteil würde es Ankerhäuser mit einem Dorfplatz geben – offen für Bürger*innen, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft. Orte, die Zugehörigkeit ausstrahlen, Begegnung ermöglichen und den Alltag entlasten: mit Tauschbörsen, Reparatur-Cafés und Raum zum Durchatmen. Beteiligung wäre niedrigschwellig und projektbezogen statt bürokratisch verbindlich. Dezentralisierte Dashboards – analog und digital – würden zeigen, welche städtischen Prozesse laufen und wie weit sie sind: klar, grafisch, auf das Wesentliche reduziert. Wo der Markt versagt, würde die Stadt handeln und Geschäftsräume an Apotheken, Drogerien oder Läden des täglichen Bedarfs vergeben – gegen Leerstand, für lebendige Stadtteile.
Die Menschenrechte wären der Kompass, die Demokratie der Rahmen – und die Debattenkultur offen, empathisch und sachorientiert. Jeder Stadtteil ist Freiburg – und sollte so ernst genommen werden.
Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.
Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Dein Fr.
00:00:09: Heute bin ich bespräch mit Anja.
00:00:12: Anja, wer bist du?
00:00:13: Hallo, Jan!
00:00:14: Danke für den Abend heute.
00:00:17: Ich bin Anja Schulte-Roller und bin ... ja, Ehlfrau, Familienmutter von zwei erwachsenen Kindern.
00:00:28: Ja, so das Alte.
00:00:31: Was müssen wir noch über die wissen?
00:00:32: Ja, was müsste man von mir noch wissen?
00:00:36: Ich arbeite in der Werbung Akkentur und bin ehrenamtlich auch tätig hier im Bürgerverein.
00:00:44: Welche Bürgervereine ist das?
00:00:45: Betzenhausenbischofs Linde.
00:00:47: Das heißt, wo sind wir also jetzt gerade heute?
00:00:49: Wir sind jetzt hier in Betzenhausen und da wohne ich jetzt schon seit dreißig Jahren.
00:00:58: Ist eine Weile!
00:00:59: Ja
00:01:00: absolut.
00:01:02: Hast
00:01:02: du schon mal einen anderen Stadtteil gewohnt?
00:01:04: Ja in der Unterviere Und meine Jugend oder meine Kindheit und meiner Jugend habe ich in Horben erlebt.
00:01:16: Wenn du jetzt schaust, so die Jahrzehnte du in Freiburg verbracht hast auch gerne die verschiedenen Phasen was gibt es denn an Freiburg?
00:01:23: Was dir besonders gefällt das kann ein Ort sein Das kann eine gewisse Sache sein ne Art wie Menschen hier sind was auch immer.
00:01:31: Also was mir sehr gut gefällt ist In den jeweiligen Stadtteilen unterzuschlupfen, also zum Bäcker zu gehen oder mit dem Fahrrad durch die Miere zu fahren.
00:01:44: Oder ja es gibt halt einfach so verschiedene Stadtteile wo ich einfach sage ach das ist einfach herrlich durchzufahren und uns erleben egal welches Spektrum da jetzt gerade gezeigt wird dass eine sehr ja durch Hasslach Erlebt was ganz anders, wie jetzt dann durch Weingarten mit dem Radweg zum Beispiel im Zickzack.
00:02:09: Also ist einfach ... Die Vielfalt ist schon schön!
00:02:13: Und die Vielfald meintest du eher so in dem versus Menschenbegegnung oder indem wieder Stadtteil aufgebaut ist?
00:02:20: Oder was ist das so?
00:02:20: Was wird sich die Vielfahrt auszeichnen?
00:02:22: Ja
00:02:23: es ist ja manchmal ein bisschen moderner.
00:02:28: Manchmal ist es halt einfach noch so ein bisschen altes, Viere-Gefühl.
00:02:32: Oder in Herdern ist das wieder anders.
00:02:34: Also da hat's ja auch ein bisschen so einen Dorfkern oder Sackgeorgen ... Ist so'n langgezogener Stadtteil?
00:02:42: Da musst du erst mal schauen, wo findest du dich zurecht?
00:02:47: Ja!
00:02:48: Es hat überall immer wieder so Charmecken, wo ich denke, es macht schon Freude.
00:02:54: ... sich zu verweilen und Kaffee zu trinken oder was auch immer.
00:02:59: Ich hab tatsächlich neugierig gedacht, dass das von gewohnheitsmenschmann ist.
00:03:02: Ich war im Stühlingern... Und da habe ich dann, weil ich keine Zeit mehr hatte, muss noch einkaufen gehen, war da Merebe im Stuhlinger.
00:03:08: Und ich bin jetzt halt völlig gewohnt in Merebä im Freiburg Osten drin so sein und hast eine völlig nicht völlig aber du hast tatsächlich unterschiedliches Artikel darin.
00:03:16: Und es war einfach interessant wieder so zu sehen wie auf einmal der da völlig anders ausgestattet ist und doch!
00:03:21: auf Publikum was anderes, als ich es gewohnt habe.
00:03:22: Das fand
00:03:23: ich eigentlich schon auch ganz spannend.
00:03:24: Ja
00:03:25: genau und andere Wünsche, andere Kundenwünsche das spiegelt sich ja dann auch wieder im Angebot wahrscheinlich wieder.
00:03:32: Es ist schon so oder du gehst zum Bäcker, wir haben gute Bäcker.
00:03:37: Dann hast du dem Momentanier.
00:03:38: die Berliner findest du überall anders drauf aber das macht schon Spaß.
00:03:45: Die Berliner hat plötzlich neulich lesen wo in den Bäckereien ... den Amerikaner umbenannt hat in Grönländer und da geht's wohl voll ab.
00:03:51: Das heißt, es
00:03:52: gibt richtig gut verkauft
00:03:54: als Tipp!
00:03:55: Also falls Bäcker zuschauen sollten oder Bäcker hinzuschauen, ich könnte das umbenennen.
00:04:00: Hast du aber vielleicht auch so ein Lieblingsort wo du sagen würdest, dass ist so einen Platz mit dem ich viel verbinde?
00:04:05: Oder was mich irgendwie beruhigt oder was ich irgendwie besonders schön finde?
00:04:10: Nein also... spitzen ein bisschen mal auf.
00:04:12: Wenn ich privat unterwegs bin, ist es einfach eher wirklich hier vor Ort der Seepark aber meistens nicht bei ganz tollem Wetter sondern eher wenn's ruhiger ist und nicht so viele unterwegs sind.
00:04:25: also ich finde am schönsten wenns ja mit Wasser an der Dreisam zum Beispiel oder alles was dir halt Ruhe gibt ja ein bisschen mehr Stilstand und so weiter, das find ich immer sehr gut.
00:04:40: Wenn ich jetzt zum Beispiel Freunde aus England habe oder so ... dann geh ich natürlich gern auf den Schlossberg hoch und möchte Weites zeigen
00:04:51: usw.,
00:04:52: da ist es ganz was anderes.
00:04:53: Dann freu' ich mich auch über, da hochzugehen und diesen Ausblick zu genießen.
00:05:00: Aber im Privaten für uns mit meinem Mann zusammen ist es doch eigentlich eher So die ... rügeren Parkorte oder
00:05:10: so, ja.
00:05:11: Das ist ein guter Punkt!
00:05:11: Ich muss zugeben, das war im Studium.
00:05:14: Hab ich auch unterschiedliche Plätze gehabt, die ich heute nicht mehr so aufsuche wie es früher gemacht habe als zum Beispiel den Kanonplatz.
00:05:19: War ich super oft zum Lesen also gerade morgens.
00:05:22: Ja.
00:05:22: Wenn natürlich alle arbeiten da als Student kann
00:05:24: man
00:05:24: sich dann... Klang!
00:05:25: ... dem gehen jetzt nicht so viel los, dass du eine Ruhe hast in diesem Blick und das fand ich genial zum lesen.
00:05:31: Ja,
00:05:31: ja!
00:05:32: Hast Du recht?
00:05:32: Ja.
00:05:33: Ähm ... Du hast gesagt, dass du dich im Bürgerfeind engagierst und du machst noch andere Sachen.
00:05:39: Das heißt wenn man jetzt überlegt was du tust und wieso du es tust?
00:05:43: Was sind so Werte die das prägen oder die dazu bringen, dass sie etwas tun?
00:05:48: Was hab ich das zu machen?
00:05:49: ja also Ich möchte sagen der Ursprung wo alles ein bisschen entstanden ist eigentlich eine Reise nach Afrika gewesen.
00:06:02: Da waren wir eingeladen, meine Eltern waren eingeladet bei Freunden von denen.
00:06:08: Und der Freund von meinem Vater war Missionar und die hatten vier Kinder und ein Pfarrerhaushalt sozusagen.
00:06:19: Dann sind wir dann nach Südafrika geflogen, Johannesburg-Dürben.
00:06:26: Das war ja vor ... Grad mal zusammenrechnen, ja.
00:06:35: Also ich war auf jeden Fall zwölf ... Ja, zwölfe und ...
00:06:38: Also vor zehn Jahren?
00:06:39: Ja, genau ganz ... Und es war unheimlich prägend weil ich die Apartheit dort miterlebt hab.
00:06:46: Ich konnte da sehen wie die Apartheit da ausgeführt wurde.
00:06:53: Und das ist etwas wo ... Da wir ja viel mit Schwarzen zu tun hatten.
00:06:59: Ja, weil wir dort in Kirchengemeinden waren.
00:07:03: Waren sozusagen in den Gottesdiensten mit denen zusammen und haben die Gottesdienst gefeiert.
00:07:10: Und ich hatte ganz tolle Erfahrungen ... Mit denen zusammen gehabt.
00:07:16: Wir haben Ostern zusammengefeiert usw.
00:07:20: Dann aber gleichzeitig irgendwo einkaufen zu gehen und zwei gesplittete Straßen zu sehen eine Ladenzeile sozusagen und beides war gespiegelt, die eine war sauber.
00:07:35: Und Parkplätze vorne dran und auf der anderen Seite sozusagen alles ja staubig keine Parkplätzchen.
00:07:44: Die gleichen Läden die auf der andern Seite waren einfach heruntergekommen schmutterlich und das war halt der.
00:07:52: Du musstest dich halt entscheiden gehst du auf die weiße Seite oder auf die schwarze Seite einkaufen?
00:07:57: Und das war schon etwas, was mich sehr ... Ja.
00:08:05: Ich hab wirklich gestaunt, was ich da gesehen habe wie sozusagen die Menschen miteinander umgegangen sind und wieso Strukturen dort waren, wo ich gedacht hab, warum?
00:08:21: Was ist das?
00:08:23: Also, ich meine, ich war ganz jung also es war ja einfach für mich ein ... staunen und erleben, ja.
00:08:30: Und du siehst dann halt auch Menschen ... ... ein Schwarzer zum Beispiel ganz stolz ... ... am Strand laufen, obwohl vorher dransteht ... ... only for white people genauso auch mit einer Parkbank.
00:08:45: Und es immer wieder schwarze gab die einfach ... ... Selbstbewusst und stolz das durchbrochen haben... ... und gezeigt haben Nein!
00:08:55: Ich ... ... war halt mich ruhig, aber ich akzeptiere nicht den Hinweis.
00:09:01: Ja!
00:09:03: Und mit dieser Sache bin ich einfach zurückgekommen und ich wusste gar nicht dass es mich so ... ... getatscht hat ja... Aber später habe ich dann doch festgestellt als ich dann so ... ..."Achzehn-Ninzen", wurde ... ... bin ich zur MST International gegangen hier ins Regionalbüro in Freiburg und hab Pressearbeit auch gemacht für den südbadischen Raum.
00:09:28: Und da war ich auch eine lange Zeit, da haben wir halt auch Briefe gegen das vergessen.
00:09:34: Das kennst du vielleicht nur damals von der badischen Zeitung wurden immer wieder Briefer gegen das Vergessen gestartet für politische Gefangene und ... Da waren mir eigentlich dann schon irgendwo klar, dass ich mich da irgendwie für Gerechtigkeit oder für Respekt füreinander und so einsetzen möchte.
00:09:57: Also es war mir unheimlich wichtig, dass die Menschen im Grund genommen sich gleich behandeln sollten.
00:10:07: Wo war ich bei dem was ich von dir schon weiß noch den Wert Solidarität hinzuführen würde?
00:10:11: Weil ich dich schon als sehr solidarischen Menschen erleben mit dem was du tust auch.
00:10:16: Ich weiß nicht ob du das zustimmst aber ich zumindest wird es von außen mal so beschreiben.
00:10:22: Umso spannender dann auch vielleicht zu hören Wenn wir zur nächsten Frage kommen, die eigentlich so das Wesen dieses Podcasts auszeichnet.
00:10:29: Und zwar ... Die Frage, wie ihr jemals davon aus, dass du jetzt alles an Macht bekommen würdest um Freiburg einfach neu zu gestalten, neu zu stricken und dir werden keine Hürden irgendwie ... Jetzt wird es keine Hünder oder Hürde vorfinden.
00:10:45: Alles wäre machbar und gangbar.
00:10:48: Das heißt, wie würdest du Freibog gestalten?
00:10:51: Im Kontext natürlich die SOOB-Wahl, weil man einfach sagen kann okay, in den nächsten acht Jahren werden sich jetzt entscheiden welche Richtung sich Freiburg entwickeln soll und jetzt bestenfalls für die Menschen zu, die das mitentscheiden können was Anja für eine Vision hat.
00:11:04: Und bestenfalls können sie an der Vision noch bedienen.
00:11:06: Deswegen wäre ich fähig.
00:11:07: Vision hättest du von Freiburg, zwanzig vierunddreißig?
00:11:16: Also meine Vision ist eigentlich... Natürlich brauchst Du einen zentralen Ort von wo du das alles gelegieren solltest.
00:11:28: Das ist schon mal klar, nichtdestotrotz ... Ich bin ja auch lange eben auf dem Dorf aufgewachsen.
00:11:35: Plädiere ich einfach für Heimat im Stadtteil.
00:11:39: Ja,
00:11:40: d.h.,
00:11:41: einfach auch früher waren es die Kirchen.
00:11:46: Die Kirchen haben jetzt Rückläufe durch ihre Geschichte eingefahren.
00:11:51: Aber es ist halt wirklich wichtig Gemeindehäuser zu haben, Plätze sozusagen wo du dich draußen treffen kannst Dorfplatz und alles.
00:12:02: das gibt ja auch einen Halt für die Gemeinschaft.
00:12:08: Solche zentralen Punkte und das ist eigentlich das was ich gut finde wenn man das zum Beispiel in jedem Stadtteil ein Gemeinderhaus machen könnte mit einem Dorf Platz Und das Gemeinderhaus einfach auch ein Stück weit so ausrichtet, dass es ein offenes Haus ist wo Räume belegt werden könnten und auch zum Beispiel einen Teil von der Stadtverwaltung da wäre.
00:12:37: Einfach um wirklich vor Ort diese ganzen Geschehnisse, so ein kleines Team was sich im Stadtteil auskennt erstmal die ersten Sachen auch annimmt mitbearbeitet, also sowohl freie Räume wie auch ... Wie früher auch, dass du aufs Radhaus gegangen bist.
00:13:01: Ich seh's ja jetzt in Lehen.
00:13:04: Wir können als Betzenhausen den Service von Lehen nutzen.
00:13:08: Es ist einfach schön, irgendwo hingehen zu können und zu sagen ich hab das Problem oder das Anliegen und ich möchte jetzt zu Ihnen kommen, dass Sie mir ein Stück weit helfen.
00:13:19: Und ich find ... Diese Kombination fände ich ganz wichtig, dass das so auch gesehen wird im Stadtteil.
00:13:28: Momentan sehe ich halt einfach manchmal einen Jugendzentrum ... Also wir haben das Jugendzentrum Jammit zum Beispiel hier.
00:13:36: Die sind auch unter der Matthäuskirche.
00:13:38: Haben sie sich schöne Räume hingemacht
00:13:43: und eingerichtet.
00:13:44: genau oder oben am Bischofskreuz ist bei uns das Stadtteilbüro.
00:13:49: Und es ist alles wunderbar.
00:13:51: aber Es ist ... was mir einfach so ein bisschen fehlt, ist die Ausstrahlung.
00:13:57: Die Sicherheit hier ist ein großes Haus.
00:14:02: Das gehört dem Stadtteil und das ist unser Anker.
00:14:07: Und ich finde einfach es sollte ja ein Ankerhaus sein in jedem Stadtteil oder sollte eine Anker-Mannschaft sein von Städtischen wie auch ... Freiwilligen, die einfach hier für den Stadtteil tätig sind.
00:14:26: Weil ich merke es auch beim Bürgerverein.
00:14:30: Wir haben wirklich auch Schwierigkeiten, jüngere Generationen zu bekommen...
00:14:36: Und das sei ja nicht der einzige Bürgervereins?
00:14:37: Nein, nein!
00:14:38: Weil einerseits ist es wichtig und wenn irgendwas ist dann melden sich ganz viele bei uns also von den Bewohnern und möchten das beantwortet wissen oder jenes.
00:14:49: aber Da kommt niemand und sagt, ich habe freie Zeit.
00:14:55: Ich möchte mich engagieren mir liegt es am Herzen oder sonst irgendwas.
00:14:59: das ist einfach total schwierig.
00:15:01: deshalb denke ich mehr irgendwie Muss es etwas sein was einfach auch Freier zugänglich ist und auch nicht so verbindlich auf auf Strecke ja sondern eher so auf Projekt bezogen.
00:15:17: Du hast aber, wenn ich richtig verstanden habe, gesagt diesen Ankerhäuser und hast du auch was gesagt im Nebensatz mit so einem Dorfplatz.
00:15:26: Das heißt welche Rolle würde dieser Platz bei der ganzen Geschichte spielen?
00:15:31: Wir haben ja jetzt hier zum Beispiel den Betzenhausertorplatz also der ist ja auch hergerichtet worden oder ein bisschen umgestaltet worden wie ursprünglich auch war es nachdem das Seepak hier anstanden ist.
00:15:46: Wir möchten den auch, oder wir machen das ja auch momentan.
00:15:49: Wir beleben den zum Beispiel mit einer Aktionsfläche zweimal im Jahr.
00:15:55: Da ist der Bürgerverein und da ist Stadtteilbüro und Jugendzentrum Jammi zusammen.
00:16:01: Und solche Aktionen einfach zu machen finde ich total wichtig dass man zusammen sich trifft ohne dass es jetzt ein großes Programm ist Ein Karussell, Popcorn oder was Gott was benötigt.
00:16:20: Sondern dass die Stadtteilbewohner Zeit und Muse haben sich zu treffen.
00:16:28: Es gibt ein kleines Programm.
00:16:30: Manchmal haben wir einen Seifenblasenkünstler oder wir haben das Spielmobil da ... Und die Leute können anhalten, können Kaffee trinken, kriegen Waffeln.
00:16:42: Die Zeit bleibt einfach mal kurz stehen.
00:16:45: Und man nimmt sich Zeit füreinander.
00:16:48: Man nimmt sich Zeit, im Stadtteil einfach mal sein zu dürfen und nicht gleich zur Apotheke zu laufen oder zur Schule oder was auch immer ansteht.
00:16:59: Ich finde das total wichtig weil diese Balancezeit die brauchen wir ganz arg also Diese diese Gemeinschaft auf den Plätzen gibt uns ja ganz viel.
00:17:15: Wir dürfen zusammen und spüren Wir dürfen zusammen miteinander uns austauschen und das sind ja Geschenke.
00:17:26: Und es tut uns gut, weil wir alle soziale Menschen eigentlich sind.
00:17:29: Das
00:17:31: ist ein guter Punkt.
00:17:32: bei der Faktor Zeit ne?
00:17:33: Weil einfach für nichts irgendwie heute noch Zeit ist.
00:17:36: Alle sind busy, alle haben noch vollere Kalender als zuvor, haben noch mehr Mails, die sie lesen müssen... ...und noch mehr To-do's auf jedem Handy was er abarbeiten muss.
00:17:45: Deswegen wäre die Frage vielleicht doch hast du eine Idee in deiner Vision wie dieses Haus, diese Ankerstätte oder Ankerhaus und dieser Platz davor.
00:17:55: Wie die jetzt neben diesen Aktivitäten noch mal da entgegenwirken könnten?
00:17:59: Also was wäre in der Vision hätte nie Leute mehr Zeit?
00:18:02: Und wie können wir dahin kommen, dass sie mehr Zeit hätten?
00:18:04: Also ich glaube ... Dass das wichtig ist eine gewisse Ruhe auszustrahlen sowohl mit dem Haus- und mit den Räumen als auch mit dem Ort.
00:18:18: Das heißt Es ist weniger Programm und es muss nicht da der Kurs an, sondern ich denke mir einfach... ...es ist viel wichtiger zum Beispiel eine Tauschbörse zu machen.
00:18:34: Dass du z.B.
00:18:36: bei den Kinderkleidern wird ja auch oft gemacht mit dem Kinderflohmärkten
00:18:41: usw.,
00:18:42: dass du einfach was in einem Haus anbietest regelmäßig vielleicht einmal im Monat Das ist eine Tauschbörse mit den Kleidern.
00:18:50: Oder ein Tauchbörsel mit EDV oder was auch immer.
00:18:55: Also, dass du eigentlich diese Alltagsprobleme ... die du ja auch irgendwie machst, oh jetzt hab ich so viel Kleider, jetzt hab' ich dir rausgeräumt und so weiter, was mach' ich jetzt damit?
00:19:04: Und so Winter-Sommer und so.
00:19:07: Dass du diese Sachen einfach anbietest um den Alltag der Familien
00:19:16: Zu
00:19:16: entlasten?
00:19:17: Genau.
00:19:17: Und dass du dann praktisch solche Sachen machst, ja.
00:19:23: Hast Du noch eine Vision für Dein Stadtteil oder Stadt?
00:19:30: Stadtteil oder Stadt... Mir fiel jetzt einfach nur gerade nochmal ein was mir auch ganz wichtig wäre eigentlich in dem Punkt Wir sind immer dazu da eigentlich auch den alten oder den Kindern und den Jugendlichen zu helfen oder Angebote zu geben, das finde ich auch völlig in Ordnung.
00:19:53: Oder auch Leute die einfach Hilfe brauchen dass man die sozusagen stützt.
00:19:58: aber ich find momentan denke ich ist die Zeit auch da dass wir uns die sozusagen angeblich die nicht so viel Unterstützung brauchen aber gerade wir die dann viel arbeiten mit Familie zu tun haben und allem drum dran um uns selber kümmern, dass es uns gut geht.
00:20:22: Also ich denke da auch immer wieder an die ... wenn du im Flugzeug sitzt und dann wirst du eingewiesen, dann heißt das ja die Sicherheitsmaßnahmen und so was.
00:20:30: Dann kommt der Moment wo du einfach diese Maske aufsetzt und dann heißt es erst sieh, dann ihr Kind.
00:20:38: Und genau das ist es eigentlich auch, was ich gerade momentan so empfinde dadurch, dass wir so überfordert sind und mit den ganzen Nachrichten Und mit dem ganzen Tempo, dass wir einfach gucken müssen, dass wieder runterkommen.
00:20:52: Dass wir wieder in die Balance kommen und einfach Zeit haben... Okay das kann ich alltäglich dann in diesem Gemeinderhaus machen.
00:21:03: Da habe ich das und das.
00:21:04: Die Tools also, dass du einfach oder Fahrradreparatur und solche Sachen, dass Du solche Geschichten einfach da so einbinden kannst
00:21:14: um
00:21:15: irgendwo ein Mehrwert zu bekommen.
00:21:22: Vielleicht auch gemeinsames Lesen oder irgendwie so.
00:21:25: entschleudigungsräume einfach?
00:21:26: Genau, genau!
00:21:28: Oder also Aussichtsräume.
00:21:30: wenn ich dann dran denke manchmal beim Eugen-Kaitelbad gibt es ja da die tolle Panorama-Sauna allein nur aus einem großen Fenster rauszuschauen auf einen schönen Parkausschnitt oder auf ein Teich oder sonst irgendwas Wenn du sowas auch hast oben einen Raum im Dach, wo du einfach miteinander auch ruhen kannst.
00:21:55: Und du kannst ja auch in so einem Haus auch Senioren und Jugendliche zusammen versuchen zu knüpfen, Patenschaften zu machen oder so, dass du gegenseitig dich auch ein bisschen hilfst ... Die einen haben Erfahrung, die anderen haben Know-how und neues Wissen.
00:22:14: Also solche Sachen zu bespielen, das find ich eigentlich total wichtig.
00:22:19: Ich habe es immer für mich im Kopf weiter gedacht, das heißt dieses Ankerhaus muss auf jeden Fall eine Nähe vom Seepark gebaut werden.
00:22:27: Dann wird diesen Blick haben.
00:22:30: Hast du noch eine Vision?
00:22:31: Wobei eine Sache noch bevor du nächste Vision kommst.
00:22:33: also gesagt sind diese zuerst die Maske bei den Personen, die sich um andere Leute kümmern aus der Arbeit.
00:22:41: Kenne ich das nicht so dass ob jetzt Unternehmen oder Schulen Institutionen egal wo du bist gibt es tatsächlich genau dieses Phänomen, dass ... Es gibt so diese Menschen die man weiß, die eigentlich so tragende Säulen sind vom System.
00:22:52: Die brutal viel machen und meist!
00:22:55: werden die eigentlich völlig verheizt.
00:22:57: Weil die in der Regel eben nicht nein sagen und ja, ich mach das so.
00:23:01: Die Leute wissen, dass sie zuverlässig sind wie Sachen machen ... Und so im Endeffekt relativ viel Belast auf ihren Schultern abgeladen wird aber nicht fair verteilt wird.
00:23:08: Deswegen bin ich ganz bei dir.
00:23:10: also ich versuche immer darauf hinzuweisen den solchen System dieser Leute zu schützen damit es eben nicht verbrennen und dann irgendwie ausfallen.
00:23:20: langfristig.
00:23:23: Hast du noch eine weitere Vision für die Stadt?
00:23:25: Ich weiß, dass du letztes Mal als wir uns unterhalten hatten.
00:23:28: Hast auch mal so ein oder zwei Gedanken gehabt mit dem zum Thema Gaststätten und so weiter.
00:23:32: Hast doch ne Idee gehabt, glaub ich.
00:23:33: Mit den Gaststädten ... Mhm.
00:23:35: Und
00:23:37: da ging es darum, dass der Grieche bei euch schon länger geler ist... Achso!
00:23:42: Ja, ja.
00:23:43: Die Lehrstände.
00:23:44: Also das ist ja auch zum Beispiel ein Thema was wir im Bürgerverein
00:23:49: besprochen
00:23:49: haben.
00:23:50: Das Thema einfach mit den Lehrständen.
00:23:54: Bei uns ist zum Beispiel die Apotheke am Bischofskreuz weggefallen.
00:23:57: Das ist ganz, ganz schwierig jetzt für die älteren Menschen oder Immobil-Menschen, die da runter laufen müssen zur Sundkali oder zum Westergaden.
00:24:07: Also da haben wir ja auch mal schonmal vom Bürgerfall überlegt Die Städtebau ist ja auch hier mietet Wohnung an und gibt die weiter.
00:24:19: Und da haben wir auch überlegt, dann muss es ja auch einen Tool geben zum Beispiel wo die Stadt Freiburg irgendwie auch Geschäftsräume zb als Eigentümer übernimmt und dann einfach auch zielgerichtet.
00:24:36: Irgendwie an Geschäfte das abgegeben wird, die relevant sind für die Bevölkerung wie Abothelgetrockerie
00:24:46: Einkaufsmöglichkeiten?
00:24:48: Genau das, was halt auch so beschrieben wird in dem städtischen Konzept wie ein Stadtteil ausgestattet sei.
00:24:56: Es sollte, so müsste man es dann aber auch tatsächlich umsetzen und nicht nur auf einem Konzeptpapier haben sondern sagen okay wir müssen jetzt dagegen halten gegen diese Leerstände oder auch auch dass eine gewisse Diversität wieder da ist, weil wir auch manchmal auch Läden haben.
00:25:19: Wo jetzt?
00:25:21: zum Beispiel hatten wir hier Preisprinz und dann noch andere im Niedrigpreissektor.
00:25:27: Dann hat man auf einmal drei vier Läten im Niedergdreisektor.
00:25:31: Ist das alles in Ordnung?
00:25:32: Dass die da sind.
00:25:33: aber es kann sehr nicht nur sein, dass wir nur noch Niedrigpreisläden haben, weil das spiegelt sicher dann auch im Stadtteil wider ja die Leute Man kann da einkaufen und man findet sicherlich auch was, aber es kann nicht sein, dass nur solche Läden dann gibt.
00:25:52: Dass man die Qualität ein bisschen anhebt und auch die Diversität der Läde anheb, das ist total wichtig.
00:26:00: Dann können wir einfach nur zuschauen und sagen, wir überlassen das dem Markt ... Und warten mal ab bis der Markt irgendwie einsichtig ist?
00:26:10: Das haben wir ja schon mal zum Oberbürgermeister Horn mal gesagt.
00:26:16: Also die Idee haben wir mal weitergegeben, ob man darüber nachgedacht wird oder auch zum Beispiel dass es Förderungen gibt für Vermieter die Geschäftsräume haben.
00:26:29: das man sagt okay wenn sie die Arten von Läden unterstützen auch Drogerien mit einem kleineren Quadratmeterzahl und so weiter.
00:26:46: Also einfach versuchen, ich weiß es ist natürlich klar man greift in den Markt rein aber irgendwo gibt's ja auch irgendwie eine Verantwortung finde ich für die Gemeinschaft dass wir nicht irgendwie zuschauen können wie einfach ein Stadtteil leer steht oder Leerstände hat, oder von der Qualität einfach abnimmt.
00:27:12: Weil dann geht es los dass die Leute sich irgendwie nicht wohl fühlen mehr von den Einkaufsmöglichkeiten sie fühlen sich nicht mehr richtig wahrgenommen.
00:27:22: Ich habe tatsächlich erst gestern glaube ich so einen Beitrag gesehen bei einem solchen Panel wo Skandinavische ich glaube die Regierungskräfte glaube ich haben zusammengesessen sind.
00:27:35: Und dann ging es darum, dass sie gesagt haben, dass ihre Länder im Endeffekt seit Jahren als die Länder gelten und die Menschen am glücklichsten sind.
00:27:42: Die haben genau das beschrieben, dass Sie gesagt haben sehr wohl eigentlich auch in den Markt eingreifen, eben gucken, dass da meine Menschen erst einmal nicht gut gehen
00:27:49: muss."
00:27:50: und dass eben Profit nicht das ist, von dem man ausgeht.
00:27:52: Dass es Maxime ist, sondern erst mal zu gucken, dass Menschen irgendwie das haben, was sie brauchen und sich in den Stadtteil oder der Stadtwoch immer wohlfühlen.
00:28:00: Und so in die Richtung können wir vorstellen, dass man auch hier als Stadt- und Stadtgesellschaft in diese Richtung geht.
00:28:05: Das heißt nämlich, der Markt regelt's, sondern die Stadt-Gesellschaft regeln?
00:28:11: Also ich ... Ich denk mir einfach, ich möchte noch mal ganz kurz in den Bogen mit Amnesty zurückkommen.
00:28:17: Beziehungsweise auch mit den allgemeinen Menschenrechten.
00:28:20: Da steht ja so viel drin.
00:28:22: Freiheit, Gleichheit ... keine Diskriminierung, Meinungsfreiheit und allem drum und dran.
00:28:28: Wenn man diese allgemeine Menschenrechte einfach mal als Wert ansieht, dann weißt du eigentlich wie du agieren solltest?
00:28:40: Wenn du das schützen möchtest dann weißt du auch, wie du handeln solltest.
00:28:49: Und das ist irgendwie so ein Punkt für mich, wo ich einfach sage, wir sind euch doch mal, wie ihr behandelt werden möchtet und handelt danach, wie Ihr behandelt werdet.
00:29:04: Ich habe es tatsächlich in der letzten Folge mit Sarah drüber gesprochen, weil sie Juristin hat diese Menschenrechte sehr viel darüber gesprochen.
00:29:12: Und im Prinzip war's das Fazit bei ihr, was sie eben gesagt hat.
00:29:15: Die stehen zwar da, aber die Frage ist, werden die wirklich dann umgesetzt?
00:29:19: Also wie sind wir denn so umgesetzt.
00:29:21: Wie halten sich Menschen daran und es find ich das auch wichtig eben zu sagen dass man nicht irgendwie Werte hat und die irgendwie benennt oder irgendwie dann dazu was postet oder Hashtags raushaut und sagt hey ich lebe dir auch konsequent in der Umsetzung.
00:29:34: Hast du noch ein bisschen angedeutene Geschichte, soll ich dir verstanden, dass es einfach auch Konzepte eigentlich gibt was Stadtteil auszeichnet, was sie bräuchte und dementsprechend sich bitte an die Kurze auch zu halten.
00:29:43: Und sagen okay wie kommen wir dahin?
00:29:45: Dass es da umgesetzt wird, dass eigentlich sinnvoll wäre und das eigentlich festgeschrieben steht.
00:29:49: Ja genau.
00:29:52: Hast du noch eine weitere Vision?
00:29:55: Also ich hab mich ja auch nochmal jetzt grad aufgrund dessen, dass du mich auch nochmal angesprochen hast mit dem Podcast und so nochmal.
00:30:05: Auch nochmal mir so Gedanken gemacht bezüglich wie wir einfach unsere Antworten finden oder wie wir miteinander auch umgehen.
00:30:13: Momentan ist es ja wirklich so, du hast immer einen Pro und Kontrag ... Oder du bist entweder fügst du dich der Maße der Harmonie oder auf der anderen Seite der Rebell?
00:30:27: Also es gibt
00:30:30: nichts
00:30:30: dazwischen.
00:30:31: Es ist einfach so!
00:30:33: Und ich hab einfach noch mal wirklich überlegt, Also ich hoffe, dass wir das auch irgendwo schaffen.
00:30:44: Ich denke mir einfach, wir müssen es schaffen wieder so miteinander zuzuhören und diese Menschenrechte uns bewusst machen – nicht die Demokratie sondern die Menschenrechten -, dass wir irgendwie sagen okay, ich versuche mich jetzt in deinen Standpunkt reinzuversetzen und in viele andere Standpunkte auch, weil ja jeder Mensch seinen anderen individuellen Standpunkt hat.
00:31:17: Und aus der Perspektive mit meinem Zusammenhang versuche ich jetzt eine übergeordnete Meinung zu erlangen also eine die beides sozusagen berücksichtigt.
00:31:35: aber nicht dass du es das du sagst ich mache jetzt ein Kompromiss sondern dass Beiden aus beiden Sachen, das gute rausnimmst vom Kern und es auf ein anderes Niveau hochbringst.
00:31:52: Dass du sagst ich nehme diesen guten Kern von der einen Seite und den anderen guten Kernen von der anderen Seite Und versuche zu transformieren in eine Ebene höher.
00:32:06: Das ist was wo ich einfach denke damit wir dann nicht mehr stehen bleiben und uns immer rechts oder links, vorne oder hinten.
00:32:15: Sondern wir müssen nämlich schauen dass wir uns da ein Stück weit weiter entwickeln.
00:32:22: Ich würde sich da so verstehen das wäre die Sache in den Mittelpunkt rücken.
00:32:27: Und dann kann's eben nicht so sein, dass ich sage, ich mach jetzt fünfzig Prozent von dir und fünfzig von mir.
00:32:32: Sondern ... Ich schau und frage, was dient der Sache am meisten?
00:32:36: Da kannst du sein, das ist von dir irgendwie dreißig Prozent dabei sind, von mir siebzig Prozent oder andersrum.
00:32:40: Weil die Frage mal ist, was dient der Sache im meisten?
00:32:42: Ja!
00:32:42: Und ich werd recht ... So würde ich es vielleicht für mich übersetzen.
00:32:48: Dann wär für mich so.
00:32:48: ein Punkt noch, ich glaube aber tatsächlich, dass dieses, was du beschreibst auch ein bisschen daran liegt, dass wir Formate haben und Räume haben, wo wir Menschen miteinander sprechen, die es begünstigen.
00:33:01: Dass somit dann gesprochen wird.
00:33:03: Das heißt ich merke in der Politik das tatsächlich häufig dass jetzt wenn man so schaut was ist worum geht's in der politik oder Zeitung?
00:33:11: In der Regel sprichst du... viel über Maßnahmen.
00:33:15: Sollte das verboten werden, sollte das gemacht werden.
00:33:18: Das wird gar nicht darüber gesprochen.
00:33:20: was ist eigentlich die Sache?
00:33:21: Was ist denn hier unser Ziel?
00:33:22: Ja.
00:33:22: Das heißt wenn sonst auch schon so ein Ziel sein sollte wir wollen Nachhaltigkeit irgendwie umsetzen, wir wollen irgendwie Die Klimakrise möglichst erfolgreich und bekämpfen Dann wäre es einen anderen Ruchsohnungspunkt.
00:33:33: dann werde ich die Maßnahme entscheiden sollen zu gucken wie kommt also?
00:33:37: was?
00:33:37: werdet sich etwas?
00:33:39: die ursprüngliche Frage wäre, was wird ein größter Impact geben?
00:33:42: Und wie komme ich da im Endeffekt hin.
00:33:44: Dann können sie am Schluss vielleicht zu einer Maßnahme führen.
00:33:46: Aber ich hab das Gefühl, dass mir relativ viel über Maßnahmen sprechen und ob die Ursachen diskutiert so haben oder ob es einen Verständnis dafür zu entwickeln, wohin die Reise gehen sollen.
00:33:53: Am Schluss hast du nur eben eine Maßnahme und dann hast du Pro und Contra.
00:33:57: Was davor passiert, findet eigentlich gar nicht mehr statt irgendwie.
00:34:00: Ich weiß es nicht, aber so nehme ich's zumindest irgendwie wahr, was die Debatten angeht.
00:34:04: Ja, was ich halt einfach so schwierig finde ist einfach ... Du hast ja zum einen die Wut Die Wut, dass es nicht gelöst wird.
00:34:12: Dass da irgendwie keine Ordnung reinkommt und dann hast du auch noch ... Das ist das absolut gefährliche, finde ich die Kränkung.
00:34:20: Wenn Du die Wut- und die Krränkungen kombinierst, dann fährt eine demokratische Gesellschaft rückwärts weil dadurch, dass ja so viele Informationen reinschneiden, Du kannst gar nicht mehr alles einordnen verarbeiten, also selbst die ... politisch unterwegs in den Stadtverwaltung und so.
00:34:42: Ich hab nicht den Eindruck, dass sie einfach nur rumsitzen oder nichts machen ja?
00:34:47: Jeder wirbelt rum und versucht sein Bestes und trommelt und macht und tut!
00:34:52: Und es bringt nichts.
00:34:54: Wir kommen nicht in die Balance rein, wir kommen nicht mehr wieder in dieses Ausatmen, ja?
00:35:00: Wir atmen nur hektisch ein aber gekommen nicht zum Ausatmung und denk wir müssen sicherlich du hast recht, dass wir praktisch die Sachlichkeit da wieder reinbekommen.
00:35:15: Aber wir müssen auch schauen was ist es uns ja?
00:35:20: Was haben wir für Werte?
00:35:22: Und da sage ich mir einfach wirklich Ich kann's nur noch mal wiederholen!
00:35:26: Die Menschenrechte müssten eigentlich einleuchten.
00:35:29: Du kannst... Selbst wir haben ja immer wieder Schwierigkeiten, nach den Menschenrechten auch zu fungieren und ... aber wir sollten wirklich uns bemühen diese zu wahren.
00:35:45: Ja?
00:35:46: Die Menschenrechte wären für dich im Kompass auch in dem ganzen Handeln?
00:35:49: Ja!
00:35:49: Weil ich denke mir einfach was ist ein ... Also die Demokratie ist ja auch hier gewachsen.
00:35:55: Die war ja nicht gleich da nach dem Zweiten Weltkrieg Und ich kann mich noch gut erinnern als ich noch klein war, da waren ja in den sechzigerjahren diese frauenrechte die dann vermehrt kam und so weiter.
00:36:06: Da war immer ein weiterer Kampf um weitere rechte.
00:36:10: und gefühlt haben wir jetzt alle rechte aber im grund genommen spüren wir sie gar nicht oder leben mir die gar nicht und achten die ja gar nicht mehr richtig weil wir sie scheinbar nicht mehr erkämpfen müssen sondern jetzt müssen wir sie bewahren und wir wissen gar nicht, wie wir sie bewaren sollen.
00:36:31: Und gerade wenn wir Menschen orientierungslos sind weil einfach so die Fülle der Nachrichten da ist denke ich mir muss es muss irgendwo ein innerer Kompass da sein.
00:36:43: und ich denke mir dadurch dass wir diese allgemeinen Menschenrechte haben wäre das ein guter Kampass.
00:36:50: weil ich denke auch wenn uns dran festhalten, die Demokratie zu verteidigen oder wieder zu stärken und allem drum und dran.
00:37:03: Dann ist es wie bei diesem Klimawandel genauso da machen erst ganz viele mit und irgendwo erlarmt sich das dann weil man einfach diese Erfolge nicht gleich eins zu eins hat und auf einmal ist in dem tollen Luftballon keine Luft mehr dran.
00:37:25: Und das ist eine Befürchtung, wo ich einfach sage ... Schauen wir doch mal einfach.
00:37:30: Eine Etage tiefer auf was?
00:37:33: Da ist eben die Demokratie.
00:37:35: Ja und Die Demokratie is halt ne Rechtsform, wo Ich Einfach eine Regierungsform, Wo ich einfach sag...die bildet oder die kann am meisten gewährleisten dass die Menschenrechte auch umgesetzt werden.
00:37:49: ja so weil es halt autoritärer wird kippen halt wirklich den Menschenrecht.
00:37:56: und dann kannst du zwar sagen, das betrifft mich ja nicht.
00:37:59: Weil ich bin ja nicht so-und-so von der Hautfarbe oder ... Ich hab ja nichts zu sagen.
00:38:07: Du kannst es ja aushalten solang dich das nicht betrifgt aber in dem Moment wo du halt doch reinkommst weil du auf einmal nicht mehr die Meinungsfreiheit hast oder sonst was, dann wird's schon problematisch.
00:38:20: Wobei ist ja eigentlich jetzt wieder eine Im Plädoyer war für die Demokratie.
00:38:25: Weil er gesagt hat, dass das der Rahmen ist.
00:38:27: Der Gewährler hatte überhaupt Menschenrechte als Kompass zu nutzen und zeigt, da hast du einen Punkt gesagt, der häufig missverstanden wird.
00:38:35: Da habe ich den Eindruck immer von Leuten... Und zwar beim Thema Autokratie oder auch Faschismus.
00:38:41: Glauben Leute immer, ja gut der Faschwismus betrifft mich jetzt vielleicht nicht weil ich eben keine gewisse Hautfarbe und so weiter habe.
00:38:47: Aber der Punkt ist der, Faswismus macht genau diese Menschen auch zu fremden.
00:38:52: Das heißt in faschistischen Staaten werden noch Leute die im Endeffekt die Nationalität haben und doch dann das Siegel was sie bräuchten Genauso zu Fremden gemacht, wenn sie einfach im Widerstand leisten gegen verschiedene Regime.
00:39:04: Das heißt du wirst zum Feind, du wißt zum Fremd, unabhängig davon welche Nationalität und was für die Geschichte du infekt hast.
00:39:10: Und das ist etwas, dass Leute sich vergessen weil sie glauben ich betritt es nicht, die betritt definitiv dann morgen, wenn du nicht mitziehst.
00:39:16: Genau!
00:39:18: Aber ich würde nicht den Fokus darauf richten mit der Demokratie sondern ich würde den Fokuss darauf richt'n zu schauen, dass ich die Menschenrechte
00:39:27: war.
00:39:28: Weil ich einfach nur denk... Das ist ja eigentlich der Ursprung.
00:39:32: wie möchte ich behandelt werden?
00:39:34: und das gibt einem auch Kraft.
00:39:37: aber wenn wir an der Demokratie festhalten dann entgleitet sie uns weil wir so unbedingt festhalten möchten.
00:39:44: Ich will gar nicht dran festhalten, für mich ist es eher so.
00:39:46: der Punkt ich mach den Begriff ich würde gerne mit Leben füllen.
00:39:50: Das heißt, für mich ist Demokratie immer noch eine unfassbare Worthülle.
00:39:54: Wo Leute Sachen reinpröziere und meist dort das Video beschrieben hast so was wie ja es ist halt die Staatsform.
00:40:01: aber Demokratie ist mehr als dass.
00:40:02: das heißt auf der einen Seite eben klares Formale Aber Sozial ist genauso ein Teil von Demokratie.
00:40:07: Und Social ist eben genau das, wie wir miteinander sprechen, diese Ankerhäuse beschrieben hast.
00:40:11: All das zeigt Demokratie aus, wenn ich Leuten helfe für Leute da bin.
00:40:15: Das heißt also unser Zusammenleben auch, wie ich in der Arbeit mit Menschen umgehe.
00:40:18: Also all das was mich umpasst im Alltag ist Teil von Democracy und ... Für mich wär's so'n Punkt zu sagen dass mit Demokratie einfach möglich als Begriff wieder stark machen aber mit einer Vision dahinter.
00:40:27: Also nicht nur die Geschichte von Ich will so haben wie vorher sondern eher so Was werde eine Demokratie auf die alle Bock haben?
00:40:34: Und natürlich muss eine Demokratie, wenn sie mit Leben füllen musst, wälzt.
00:40:37: Muss ja auch eben mit Werten dann dementsprechend auch ehrlich umgesetzt werden.
00:40:41: und da finde ich gar keine Mediospruch zu den Menschenrechten, wo ich auch sagen würde definitiv müssen Menschenrechte für alle gewährt werden.
00:40:46: das heißt dass es nicht darum geht eben mal sagen wir kämpfen für Frauenrechte Dann heißt es ja im Endeffekt dass eben nicht alle als Mensch verstanden werden, wenn Frauen wieder da aus, explodiert aus dem Bereich Menschenrechte.
00:40:58: Und genauso, wenn es um Migrantinnen geht oder einem Prinzip am Arbeitsbetroffene ... Das heißt, wenn wir sagen, Menschenrechten gelten für alle Menschen, dann wär's einfach so ein Punkt zu sagen, lass uns eine Demokratie gestalten, die Bodimentchenrechte wirklich für alle Leute gelten und da bin ich davon vom Geldbeutel, Hautfarben, Nationalität oder Religion was auch immer.
00:41:14: Ja aber ich denke auch an den Punkt, was du ... Mensch muss jeden Tag, den Alltag jedes Mal gestalten.
00:41:22: Hier vor Ort im Stadtteil und hat eigentlich ... Ich find es ist besser dran zu überlegen wie kann ich die Rechte wahren als wie kann nicht die Demokratie wahren?
00:41:36: Und wenn du ein Entscheidungsprozess oder Entscheidungen finden musst dann ist das halt einfach besser daran zu denken weil du jetzt besser greifen kannst.
00:41:54: Weil es ist einfach auch schwierig, wenn du jetzt zum Beispiel auf neue Leute triffst.
00:42:00: Also ich bemühe mich wirklich wie ein weißes Papier das starten zu lassen.
00:42:09: Ich hab mich jetzt auch ungern am Anfang ausführlich vorgestellt, weil ich einfach denke, ich möchte nicht in diese ganzen Rollen reingemacht werden.
00:42:18: Es ist eigentlich egal ... Der Moment ist jetzt wichtig, wo wir miteinander sprechen.
00:42:24: Was sich noch alles macht, ist eigentlich ... nicht wichtig, ja?
00:42:30: Und so ist es ja auch wenn du wieder andere Leute triffst.
00:42:33: Es is der Moment wichtig!
00:42:36: das Gespräch in dem Moment wichtig und es ist wichtig, dass du verschiedene Facetten mitbekommst.
00:42:42: Dass du überlegen kannst?
00:42:43: Dass du parken kannst?
00:42:44: Das du sagst okay, das ist eine ganz konträre andere Meinung aber ich parke die jetzt einfach mal und überlege dann wie sie mit meinen Werten ... Mit meinem was ich achte und schätze nehme.
00:43:00: Und wie kann ich... Weil der Andere hat ja auch ein Recht auf was er sich geäußert hat, ja?
00:43:08: Dass du dann überlegst okay ich packe es und wie kann ich das für mich wieder so nehmen dass ich eine Stufe mehr das mit integriere.
00:43:17: Und nicht nur meinen Weg weiter geht sondern auch noch diesen einen goldenen Kern was er mir mitgegeben hat.
00:43:25: Verstehe ich bin ganz bei dir und zu Beginn ist die Vorstellung für mich auch so ein Aspekt jetzt gar nicht im Sinne von welche Rolle du nennst, welche Schubladen vielleicht wieder eröffnet werden könnten.
00:43:38: Sondern auch einfach viel mehr ... Einfach dich als Mensch noch mal vielleicht irgendwie zuhänigerzumachen besser zu verstehen weil du sagst eine gewisse Dinge und du hebst noch das hervor was für dich wichtig ist.
00:43:49: Und zeitgleich ist es ja nicht unbedeutend wer du bist.
00:43:52: Das heißt als Beispiel Ich finde ich nehme so wahr dass Du einfach einer von diesen Menschen bist die ihm vielen viele Menschen nicht kenne Die im Hintergrund unfassbar viel arbeiten und ihr mal nicht gerne vor der Kamera setzen wie heute zum Beispiel.
00:44:04: Genau, genau.
00:44:05: Und das ist aber etwas wo ich dann immer froh bin wenn ich dann eben ... ne man will dich dann vor der kamera habe weil ich eben finde dass solche Sachen auch sichtbar gemacht werden müssen weil sie eben untergehen und denn eben wenn sie untergehen auch manchmal nicht die Wärtschung zu fahren, die sie erfahren sollten.
00:44:19: Ich weiß, dass du es nicht möchtest, aber ich find's
00:44:20: wichtig.".
00:44:21: Weil eben das auch dann nicht gesehen hat in mancher Stelle und manche Leute glauben, ist jetzt so selbstverständlich.
00:44:26: Also ist es eben nicht!
00:44:27: Das heißt, es gibt sehr viele Menschen wie dich, die unglaublich viel im Hintergrund eben Kerarbeit leisten und da rein Energie investieren ohne Ende und es aber halt nirgends irgendwie sichtbar wird.
00:44:37: Und das ist für mich so ein Aspekt.
00:44:38: also was ja vorhin beschrieben von diesen Leuten mit der Maske
00:44:40: usw.,
00:44:41: Und dazu gehört eben auch zu wissen, wer sind die Leute?
00:44:43: Die Maske hier zuerst aufsetzen müssen.
00:44:45: Deswegen bin ich froh, dass du heute zugesagt hast, dass wir miteinander sprechen.
00:44:48: Ja.
00:44:49: Jetzt aber zur ... Hast du noch eine nächste Vision oder eine letzte Vision mit euch, bevor wir dann zu dem Punkt kommen wie wir die Visionen mit leben füllen?
00:44:56: Noch ne Vision!
00:45:00: Also ich wünsche mir einfach auch das es strukturierter und klarer kommuniziert wird von der Stadtverwaltung zum Beispiel.
00:45:15: Das ist schnellere Informationen, was heißt schnellere Information?
00:45:21: Weniger Informationen, klarere Informationen und einfach anders aufgebaut.
00:45:28: Also ich könnte mir z.B.
00:45:30: der Sports vorstellen mit so vier Punkten pro Stadtteil Und einfach sozusagen ein Barometer an einen Stand sozusagen dass man einfach sagt, okay die haben die Probleme erfasst.
00:45:47: Da sind sie und da kann ich auch sehen wie der Stand der Dinge ist und wo es gerade hängt.
00:45:53: Solche Sachen fände ich jetzt zum Beispiel gut, dass so was ...
00:45:57: Prozesse transparenter machen?
00:45:59: Absolut transparent!
00:46:01: Ja, wir haben das Amtsblatt
00:46:03: usw.,
00:46:04: aber ich vermisse einfach auch... Das ist so vermischt mit den politischen mit den Fraktionen, die da reinschreiben dürfen.
00:46:12: Dann tut die Stadtverwaltung ihre Sachen noch mal ein bisschen darstellen.
00:46:17: Alles in Ordnung!
00:46:18: Aber ich finde ... eine Information sollte schneller zugänglich gemacht werden und auch grafisch anders aufgebaut werden.
00:46:33: Also dass du einfach mit ... mit einem Blick, deshalb ich komme aus der Werbung.
00:46:38: Du hast auch nur immer zwei, drei Sekunden Zeit, um den Kunden zu erreichen.
00:46:43: Deshalb denke ich auch an uns einfach zu sehen, ah ja okay... Ich gehe jetzt aufs Gemeinderhaus, aufs Dashboard und hab dann das und das und dass und dann habe ich diese Punkte und die haben grad die Armbel gelb, grün-rot und da ist noch ein Grund oder was auch immer.
00:47:00: Und dann kannst du meinetwegen zu einem Abenteen kommen, wo du dich einbringen kannst oder auch nicht.
00:47:08: Also solche Sachen ...
00:47:09: Das hätten wir in diesen Ankerhäusern?
00:47:11: Diesen Anker-Häusern genau!
00:47:13: Oder dann halt eben in der Zentrale genauso beim Rathaus für die ganze Stadt, dass du einfach einen Dashboard hast, meintet wegen wie beim Airport oder so und das auf Internet auch noch mal abgebildet, weniger Informationen drauf hast, sondern einfach die wichtigen
00:47:36: ...
00:47:38: Sachen, die grad vorangetrieben wird.
00:47:40: Dass du einfach weißt okay und dessen, dessen.
00:47:43: Das hat sich halt so.
00:47:44: die größten Baustellen, die jetzt gerade laufen und dann durchsehen wo sie im Prozess befinden irgendwie?
00:47:48: Ja genau!
00:47:49: Und wo du auch die Möglichkeit hast dich einbringen kannst wenn du sagst dieses Thema treibt mich um das muss ich jetzt irgendwie da muss ich damit und so weiter mitdenken oder so, dass du dann einfach die Möglichkeit hast in deinem Stadtteil.
00:48:05: Oder auch in der Zentrale einfach, je nachdem was es für Themen sind.
00:48:08: Also ich würde es ein bisschen dezentralisierter aufteilen sozusagen ja und einfach den Stadtteil besser pulsieren lassen.
00:48:20: also wirklich ja pulsieren lasse mit einem schönen kräftigen Herzschlag sowie halt auch die Läden.
00:48:29: Also es ist wichtig, Parks zu haben.
00:48:33: Es ist wichtig Radwege zu haben und Zebra Streifen und Fußgängerbereich und Autobereich alles in Ordnung.
00:48:40: aber wir müssen echt wirklich schauen dass diese Läden qualitativ gut bestückt sind das wir Erholungszone haben Ruhezonen sozusagen mit Kaffees usw.
00:48:54: Dass du einfach auch da sein darfst, dich einfach nur in diesen... dass du leben darfst in den Straßen und das du halt eben diese Ankerhäuser mit dem Ankerplatz hast.
00:49:09: Wie kommen wir dahin?
00:49:11: Was braucht es da seitens der Stadt Verwaltung, seitens die Stadtgesellschaft?
00:49:19: Eine Bereitschaft, den Blick aus der Innenstadt rauszunehmen und zu sagen okay Nicht nur das Münster und drumherum ist wichtig.
00:49:36: Ja?
00:49:37: Und das symbolisiert Freiburg, sondern jeder Stadtteil symbolisiert... ...Freiburg wie ich es vorhin eingangs ja auch gesagt habe.
00:49:45: wenn ich dann mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs bin und nicht immer wieder so klein oder findet einmal in St.Gorgen, einmal in Herdern
00:49:53: usw.,
00:49:54: wo du einfach sagst oh das tut deinem Herzen gut das zu sehen, zu fühlen.
00:50:00: Eis!
00:50:01: zu holen und so.
00:50:02: Das ist eben genau das, was versucht werden sollte.
00:50:09: Ein schönes Bild mit jeder Stadtteil ist Freiburg.
00:50:13: Ja, jeder Stadtteil ist Freiberg und jeder Stadttheil sollte auch so ernst genommen und wahrgenommen werden.
00:50:22: Ich weiß von der Stadtverwaltung dass sie zum Beispiel auch ein Tourismuskonzept machen für die Stadtteile finde ich auch toll weil dadurch profitieren ja auch die Stadtteilbewohner.
00:50:32: Also wenn das sozusagen für die Touristen auch ansprechend dann gemacht wird, dass sie sich orientieren können und nicht nur jetzt immer nur vom alten Rathaus bis zum Münzerplatz und vielleicht noch zum Schwabentor und zum Schlossberg hoch sondern dass ihr halt eben wie gesagt auch Wobon sehen könnt, auch Herdern und so und sich da auch aufhalten können und einfach auch mal reinschnuppern können Wie leben Sie denn dort?
00:50:57: Ja aber das ist abzubilden für die Bewohner.
00:51:02: Und die Bewohner, ich finde wir sollten wirklich schauen... Wir haben ja viele Bürgervereine auch, aber das sind ja alles Ehrenamtliche und ich weiß jetzt nicht wenn wir da dieses Tempo haben mit allem dass die Leute einfach gar keine Zeit haben sich ehrenamtlich zu betätigen.
00:51:26: Wir müssen es irgendwie miteinander zusammen packen Also Stadt, Bürgervereine.
00:51:36: Stadtteilbewohner, dass wir sagen okay alle miteinander schulen das wird es einfach zentriert im Stadtteil zum Laufen bringen.
00:51:49: Ich habe tatsächlich dafür mir jetzt eingedankt und jetzt gerade gehabt weil ich mit Natalie davon hatte die eben in der Innenstadt wohnt Und die meinte wenn sie aus dem Haus kommt dann wird sich angeschaut als wäre es ihm so weil die Leute sich nicht vorstellen können, dass Menschen auch da leben.
00:52:04: Weil es im Endeffekt irgendwann so ein Eindruck entsteht, das wär's nur für Tourismus und für Konsum, konzipiert die Stadtmitte aber nicht für Bewohnerinnen.
00:52:11: Und jetzt hab ich für mich tatsächlich gedacht zu Worst Case-Szenario, so wird es in anderen Stadteilen auch.
00:52:16: Das heißt für mich wäre also Punkt gewesen, dass man vielleicht ... ausgehend nicht vom Tourismus, sondern erst mal ausgehen vielleicht von Bewohnern geht und sagt dass die sich erstmal wohlfühlen.
00:52:27: Ja.
00:52:27: Und Tourismus in weiterer Aspekt sein kann aber nicht der zentrale Aspekt wäre.
00:52:31: Vielleicht so ein bisschen noch im Kontext von dieser Sache mit den Läden als wir gesagt haben Nicht Profit muss im Mittelpunkt stehen, sondern einfach die Gemeinschaft und die Stadtgesellschaft in den Stadtteilen.
00:52:41: Und würde ich vielleicht auch sagen vielleicht zuerst investieren Dass die Stadtteile selbst, eben als Teil von Freiburg sich auch verstehen können.
00:52:50: Und dass ihnen vielleicht auch den Bewohnern noch mal besser geht?
00:52:53: Dass sie diese Ankerhäuser hätten, wo all das stattfinden kann und sie auch mitgestalten können.
00:52:58: Dann mit Ideen gemeinsam bestenfalls, wenn ich einen guten Ansatz ... Auch diese touristischen Konzepte zu entwickeln und nicht wieder über die Köpfe hinweg.
00:53:05: Genau!
00:53:05: Das wäre jetzt vielleicht mehr so ein wichtiger Aspekt.
00:53:09: Ja.
00:53:09: Hast
00:53:11: du eine Idee?
00:53:12: Wenn man das begünstigen könnte, also wenn man noch was tun könnte um da hinzukommen.
00:53:18: Jetzt hast du ja schon gesagt so ein bisschen dieses die Stadt wie die vorgehen könnte und dass die Stadtteile entsprechend so pflegen müsste oder als so denken müsste, als wäre jeder Stadtteil Freiburg.
00:53:28: aber hast doch noch so Punkte wo du sagst, wenn ich das und das tun würde könnt es begünstigend, dass wir uns in die Richtung entwickeln.
00:53:34: Dass wir das bekommen, dass dir vorstellen, ob diese Angehäuser sind, die Plätze oder einfach, wie die Stadtgesellschaft in sich funktioniert.
00:53:41: Oder dass die Verwaltung anders kommuniziert?
00:53:43: Also hast du da Ideen was man tun könnte?
00:53:46: Ich glaube das wir nähe schaffen müssen erstmal.
00:53:53: Also Nähe heißt für mich, dass Teile von der Stadtverwaltung nahbarer werden.
00:54:03: Dass Bürgervereine Nahbarerwerden In dem Sinne dass eben ein Austausch passiert, ein besseres Miteinander arbeiten.
00:54:19: Also... Momentan habe ich einen Eindruck, wenn wir ein Problem haben oder eine Anregung haben.
00:54:26: Da müssen wir klopfen und dann klopften wir und dann bohren wir.
00:54:31: Dann versuchen wir es bei dem und mit dem.
00:54:34: Und wen könnten wir dafür begeistern?
00:54:36: Wer versteht unser Problem?
00:54:39: Wir kommen nicht weiter und dann erlarmt sich das.
00:54:42: Dieses ganze ehrenamtliche Engagement von den ganzen Bürgervereinen ... Du kannst dich jetzt hinter dem Bürgerverein wieder verstecken und deine Arbeit als Bürgervereins machen, aber das bringt uns nichts.
00:54:58: Wir müssen... Das ist auch das was ich immer wieder versuche hier in dem Stadtteil mit der Aktionsfläche einfach miteinander zu verbinden, das Jugendzentrum zur Verbindung Stadtteilbüro zur Verbindend eine Sichtbarkeit zu schaffen.
00:55:14: Wer wir sind dass wir da sind.
00:55:16: dann die Schulen haben zum Beispiel Weihnachtsbaumschmücken.
00:55:19: auch Wir haben zwei Stadthalbäume die wir schmücken.
00:55:22: ja Die Kindergärten und die Schulen dazu zu animieren den Weihnachtsbaum zu schmicken Egal jetzt von welcher Religion du kommst, einfach dass du diesen Baum schmückst in der Weihnachtszeit.
00:55:37: Und dann zu gucken... Dass wir miteinander zusammenarbeiten und was zusammen erschaffen und uns auch fröhlich machen und froh machen und dann da vor dem Tannenbaum stehen und sagen ja oder auf der Aktionsläche sagen ich habe Zeit zum Kaffee Das ist für mich eigentlich das.
00:56:00: Aber wir müssen schauen, dass wir mehr zusammenrücken und miteinander ernsthaft zusammenarbeiten – gewollt zusammenarbeiten!
00:56:09: Und nicht habe ich jetzt gerade ein Ohr oder einen Termin für diese Problematik sondern auf eine Bürgervereinsstunden bei der Verwaltung zum Beispiel?
00:56:28: Ja, oder weißt du einfach eine bessere Verzahnung?
00:56:36: Weil ich wirklich glaube dass die Stadt wirklich viel viel arbeitet.
00:56:41: Und die Bürgervereine auch viel viel arbeiten und die Stadtteilbewohner auch wieder in ihrem Sachen viel viel Arbeiten.
00:56:49: aber irgendwie
00:56:51: Synergieeffekt, also Synergie
00:56:53: kommt es nicht miteinander zusammen.
00:56:56: Man hat so viel Abstand man kennt sich zu wenig und kann keinen Vertrauen aufbauen, man hat gewisse Schubladen, man hatte gewisse Vorurteile, man habe gewisse Bedenken usw.
00:57:09: Ich sage ja noch mal das weiße Blatt Papier ist so wichtig.
00:57:12: einfach nur wir begegnen uns jetzt und haben ein weißes Blattpapier versuchen einfach mal offen zu sein und ... möglichst wenig zu werten.
00:57:24: Das heißt, das würde dann in deinem Ankerhaus auch Räume geben, in denen die Stadtverwaltung als auch die Bürgerfeinde anderer Initiativen so was wie Sprechstunden hätten?
00:57:37: Und Menschen, da war niederschwellig eben da in den Austausch kommen könnten, Fragen stellen könnten, vielleicht auch informiert werden könnten oder so in die Richtung.
00:57:45: Ja!
00:57:45: Und der Bürgerverein sozusagen überlaufen kann zur Stadtverwaltung in den anderen Raum.
00:57:51: Einfach miteinander nachdenken kann,
00:57:54: Probleme
00:57:55: und sagt wir haben so und so gemeldet bekommen.
00:57:57: wie habt ihr das?
00:57:58: Dass wir einfach versuchen es von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und dann eben mit unseren Werten die wir haben keine Diskriminierung oder dass und das und das mit diesen Menschen rechnen, diese Antworten zu finden im kleinen Alltag hier kommunal.
00:58:20: Ich finde es super interessant weil bei der Einfolge von Natalie war so was ihr gesagt hat, dass sie sich vorstellen könnte, dass der Gemeinderat wenn man wechselt in jedem Stadtteil mal Tag.
00:58:32: Das heißt, es ist auch Räume hättest, weil dann diese Angehäuser oder der Stadtrade immer reingeht und somit wirklich nicht nur im Zentrum stattfindet oder eben wo es auch immer sind sondern zu sagen du hast damit dich dann auch die verschiedene Stadtteile um so wiederum auch eine Niederschwelligkeit zu schaffen dass Menschen aus den Stadtteilen vielleicht dazu kommen zur Sitzung sich Sachen anschauen.
00:58:48: jetzt finde ich es spannend zu sagen nochmal auf einer anderen Ebene gedacht Nicht nur dies aber auch die Verwaltung das heißt auch die verwaltung im Fall wandern zu lassen und an verschiedenen Stellen aufschlagen zu lassen den Bürgern einfach irgendwie zu pflegen, damit sie besser verstehen was deren Probleme sind als auch die Bürgerin verstehen.
00:59:05: Wer die Verwaltung ist, welche Personen dahinter stehen?
00:59:07: Welche Menschen dahinter sitzen das man sich mal sieht mit denen sprechen kann.
00:59:11: Da bin ich ja eine super charmante Idee.
00:59:13: Ja und was ich auch finde ist einfach zum Beispiel bezüglich der ... Jetzt hat mir gerade Faden weggerutscht.
00:59:27: Ich hab grad überlegt nochmal Ich muss das gerade noch mal greifen, ein kleines Moment.
00:59:32: Kein Problem!
00:59:37: Da hat es gesagt dass die Gemeinderäte dann praktisch wechseln.
00:59:42: was ich zum Beispiel auch finde ist... ...ich weiß jetzt nicht wie's gelagert ist aber ich fände es zum Beispiel gut wenn die Gemeinderede eine Zielrichtung finden einen Budgetrahmen oder so Aber im Grund genommen die Projekte eigentlich freier in der Verwaltung lassen Und nicht einfach parteimäßig so, sondern dass wirklich geschaut wird.
01:00:13: Was haben wir denn für ... Ich weiß nicht.
01:00:17: Parteiübergreifen?
01:00:18: Drei
01:00:18: Projekte oder so?
01:00:18: Fiktion an meinen Beispielen.
01:00:19: Wenn
01:00:20: man
01:00:20: da ne Projekt- und stetswandprojekt mal durch irgendetwas nicht gibt.
01:00:23: also ja finde ich kurz ein Projekt und damit ich's ein bisschen vorstellen kann.
01:00:27: Ja, ich denk mir...
01:00:30: Wir bauen das Ankerhaus zum Beispiel
01:00:32: das Ankerhaus, dass du eben auch dieses Ankerhaus machst.
01:00:36: Dass du sagst okay wir schauen wie viel Budget und was uns da wichtig ist an ein Zielvorgabe.
01:00:43: aber ansonsten lassen wir die Projektgruppe praktisch damit agieren ja?
01:00:48: Und dann kannst du ja auch zum Beispiel diese Bürger mit einflechten und dann einfach mal vielleicht halbjährlich kommen lassen und sagen Es haben der Stand, der Dinge ist jetzt da und wir können sie irgendwie noch weiteren Vorschläge?
01:01:07: oder ist es irgendwas was gar nicht so passt?
01:01:09: aber dass du einfach im Grund genommen diese Projektgruppe machen lässt.
01:01:14: Und das sozusagen nur noch vom Gemeinderat geschaut wird ob die Ziele und die Budgetvorgaben auch eingehalten werden, aber dass dieses Parteigerangel irgendwo bei gewissen Themen einfach dann mal abgeräumt wird.
01:01:32: Wieder Sachermittelpunktrücken?
01:01:34: Ja!
01:01:37: Dann kommen wir zu zwei letzten Fragen.
01:01:40: Und zwar die vorletzte Frage ist, hast du eine Frage an mich?
01:01:44: Das heißt im Rahmen der Kandidatur oder vielleicht taucht es sich gar nicht speziell an mich sondern einfach in die Frage, die ich beschäftige im Rahmen der DOB-Frage, die einfach jetzt im Raum steht?
01:01:54: und die letzte Frage wird dann sein.
01:01:55: Kannst du schon mal geistig darauf vorbereiten?
01:01:58: Gibt es noch ein Thema wo du denkst?
01:02:00: das wollte ich ja noch ansprechen hatte ich jetzt die Zeit nicht zu Dann kannst du's da platzieren.
01:02:06: Also was mich interessieren würde wäre einfach also ich drück dir mal echte Daumen dass du diese Idee einer anderen Art der Demokratie ... Arbeit sozusagen auf kommunaler Ebene, dass du das einfach auch mal... ... noch einmal in die breitere Masse streuen kannst während dem OB-Wahlkampf.
01:02:32: Dass die Leute irgendwie auch wie du jetzt uns in den Podcast alle so rausgepickt und zusammen gesammelt hast,... ...dass du auch dadurch die Menschen berühren kannst und sie sich vorstellen können ach, es ist ja auch nochmal eine andere Ansatz, eine andere Vision.
01:02:50: also Toi, toi, toi.
01:02:51: Da wünsche ich dir wirklich viel Erfolg.
01:02:55: und dann wollte ich einfach wissen okay mal angenommen es funktioniert nicht ja dass du eben dann gewählt wirst was machst du mit all unseren gesammelten Ideen?
01:03:10: also natürlich hast du jetzt ein kaleidoskop bekommen von von von verschiedenen Möglichkeiten oder Antworten, aber ich denke mir einfach ... Ich bin jemand der gerne umsetzt.
01:03:24: Ja?
01:03:24: Ich halte es nicht aus ... Stunden Dialoge zu führen miteinander.
01:03:31: Ich muss dann rausgehen und sagen okay lass uns auf den Platz gehen, lass uns jetzt ins Haus machen.
01:03:37: Lass uns jetzt alle die im Podcast zusammen waren, uns treffen und überlegen Was können wir tun, wenn es die Stadtverwaltung nicht macht?
01:03:47: Also da wollte ich mal wissen ob du irgendwie noch eine Idee hast oder ob du zuerst einfach dann verkündest, wenn's
01:03:57: rum ist.
01:03:59: Nee, das ist tatsächlich eher so... Das was nur dem Blatt gesagt hat, dass ist bei mir ähnlich beim Prozess.
01:04:04: Das heißt also auch, dass man weiße Platz sein soll und wo ich nicht weiß, wie es weitergehen wird.
01:04:08: Weil ich muss mal gucken, energiehaushaltstechnisch auch ... Ich merke schon in den letzten Monaten hat schon unfassbar viel Energie gezogen bei mir.
01:04:18: alles was so um mich herum passiert in unterschiedliche Artenweise.
01:04:21: das heißt angefangen von Erwartungen die Leute mich herantragen bis über Machthürden, die ich mir freuen, ich wusste dass es gibt aber es war mir nicht klar wie groß sie sind und wie er drückend designen können an manchen Stellen.
01:04:38: Und deswegen kann ich weiß, ich kann es nicht sagen.
01:04:41: Kannst du den nicht sagen?
01:04:42: Also ich hab schon immer so verschiedene Momente.
01:04:44: also ich denke mal so dieses der Podcast hat ja verschiedene Funktionen.
01:04:48: die eine ist hier auch zum Beispiel das Menschen jetzt vielleicht gewählt werden und wenn ich davon wer gewählt wird sich daran bedienen bestenfalls wenn sie klug sind.
01:04:58: Die zweite Idee ist, dass die Leute eben merken.
01:05:00: Im Podcast ist ja auch ein Gedanke ... Ich versuche eine starke Zwiegesellschaft eigentlich zu ermutigen oder zu schaffen und deswegen hab ich schon die Hoffnung wiederum, dass zum Beispiel einen Folger der DAG hat, der meinte, er hätte gerne in seiner Straße so ne gemeinsame Garage, wo alle nicht verhalten.
01:05:16: Irgendwie nicht, dass sich jeder zehn Leute in zehn Rasenmäher haben sondern wie eine Garage mit einem Rasenmeer und dann liegt man zusammen und da muss man irgendwie, weil es mir so doof ist, eigentlich nach zehn Geräte zu haben und so meinen Kontakt zu kommen.
01:05:26: Also da sind ein paar Punkte genannt, wo ich dachte ... mach!
01:05:29: Ja?
01:05:29: Und ich hoffe so, dass viele andere auch so an manchen Ideen einfach sagen, ich geh jetzt einfach mal an.
01:05:34: Ich brauche aber die Stadt und die Stadtverwaltung nicht.
01:05:36: Mhm.
01:05:36: Ich mein du machst ja schon bisschen Dinge und es wäre schon auch meine coole Gedanke vielleicht auch so wie du's gesagt hast, zu gucken, vielleicht doch mit den Leuten zusammenzukommen, die Bock haben um was zu reißen.
01:05:46: weil ich sehs folgendermaßen Die Kandidatur fällt mir nicht leicht.
01:05:53: Das heißt, ich mach die wirklich aus Notwendigkeit heraus.
01:05:55: Und ich seh die Notwendigkeit fachlich als Experte für ein Bereich Demokratie.
01:06:00: Ich sehe sie.
01:06:01: Es ist nicht nice to have, sondern ich sage wir müssen was tun und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das anbieten könnte, was uns helfen würde.
01:06:11: Wenn die Menschen es nicht verstehen sollten des Angebots und es vielleicht auch in der Notwendigkeiten erkennen sollen, was durchaus sein kann dann fällt die notwendigkeit nicht weg.
01:06:20: Das heißt, ich verantworten mich, werde ich weiterspüren.
01:06:22: Die Frage ist für mich nur einfach ... Wie viel Kraft hab' ich?
01:06:26: Dass dann also wieviel zu stemmen.
01:06:28: Also ich habe jetzt schon echt in den letzten Jahrzehnten an Nix in Freiburg gemacht.
01:06:31: Viel ehrenamtlich gestemmt und deswegen ist es auch so ein Punkt, wo ich sagen würde, ich würd's gern mal mit richtig Ressourcen probieren.
01:06:37: Also wirklich mit richtiger Ressource.
01:06:39: Mit der Stadt im Rückgrund.
01:06:40: Und dann mal gucken was da geht.
01:06:41: Und drum wirst du für mich so einen Punkt, weil ich sagen müsste, wenn das nicht gelegen sollte Ich würde dich erst mal durchschnaufen, wie du es gesagt hast.
01:06:50: Sehr
01:06:50: gut!
01:06:51: Und dann gucken was können wir tun?
01:06:54: Also ich kann mir nicht vorstellen dass ich da nichts mache.
01:06:56: Ich kann mir sehr vorstellen das dein Freiburg irgendwie neu vielleicht belebt wird in welcher Form auch immer weil ich wirklich auch einige Leute kennengelernt habe die einfach Bock haben um etwas zu reißen und auch in die Richtung denken.
01:07:05: wie du also alle haben zum Beispiel gesagt würde ich alle Wir brauchen diese Bliedungsräume.
01:07:12: Jetzt tun sie Ankerhaus, manche haben sie anders genannt ... Aber es ist immer das Gleiche und deswegen ist für mich so der Punkt, wo ich sage, dass das Erste was sich machen würde, diese Häuser, diese Räume zu schaffen überall so gut geht, bestehende Räumen umzubauen neu zu schaffen, was auch immer.
01:07:26: Und dann wär's so wie ich sagen würde, wenn ich jetzt nicht gewählt werden würde, weil dieser Ansatz immer noch da.
01:07:32: Das heißt, was spricht mir gegen das?
01:07:33: wir als Zivilgesellschaft?
01:07:36: uns auf Räume, auf diesen Weg machen und Räumen zu suchen.
01:07:39: Vielleicht Unternehmen finden das finanzieren?
01:07:42: Und mit denen zusammen.
01:07:43: im Bündnis Schminz gibt es zum Beispiel ein Bündnissen von Unternehmen die sich eben für Demokratie aussprechen jetzt in dem Kontext der Landtagswahl vielleicht mit die Unternehmen zuzugehen zu sagen hey hättet ihr Lust mit der Zivilgesellschaft gemeinsam was für die Beine zu stellen nach den Räumen zu gucken.
01:07:55: Was darum die Vorteile hätte dass wir eben nicht gebunden sind gewisse Prozesse wie die Stadtverwaltung zum Beispiel gebunden ist.
01:08:00: also Ich kann mir da sehr viele Kreativitäten vorstellen, die wege dem Gehen könnte.
01:08:05: Weil's Ziel ... Die Notwendigkeit, die ich ja sehe ist dazu zu sagen, beziehungsweise eine Lösung muss und ist immer starke Zivilgesellschaft.
01:08:16: Und das heißt du kannst auch ne Starke-Zivilgestschaft erzeugen und schaffe nicht dafür einsetzen ohne einen Namen zu haben mit nem Amtssaal deutlich leichter und deutlich effektiver und hast nen großen Impact und nen größeren Hebel.
01:08:29: Aber es geht auch ohne.
01:08:32: Auf ein anderer Niveau halt dann, aber das wäre für mich tatsächlich so.
01:08:34: der Punkt wo ich schon einen sehr guten Vorstand könnte sagen lass uns das noch mit angehen und dein IFR weiterleben lassen auf eine andere Art und Weise.
01:08:43: Ich habe jetzt gerade nochmal an unser Bürgerhaus Seepark dran gedacht.
01:08:46: weißt du wir haben ein Bürgerhaus-Seepark.
01:08:50: Ich mag dieses Bürgerhaussehpark auch.
01:08:53: Also ich fühle mich da wohl, weil wir haben ja unseren Neujahrsempfang und unsere Hauptversammlung da
01:08:59: usw.,
01:08:59: dann gibt es immer wieder irgendwelche Sachen dort auch.
01:09:04: Aber ich glaube, wir müssen diese Bürgerhäuser anders
01:09:08: bauen.
01:09:10: Wir müssen sie anders bauen umgestalten so dass sie uns in der breiten Bevölkerung helfen, dass Sie uns entlasten Durchatmen können.
01:09:21: Einfach durchatmen und sagen, uns geht's gut so wie es uns auch gut geht wenn wir zum SC gehen oder so.
01:09:29: Dann stehen wir ja auch im Stadion und akzeptieren Sieg- oder Niederlage.
01:09:35: also weißt du?
01:09:37: Und das ist was wo wir wirklich brauchen.
01:09:46: SC ist interessant weil ich habe einen letzten Gespräch, haben wir es davon schon gehabt mit dem SC.
01:09:50: Und auf mich SC ist ein gutes Beispiel weil wir es davor hatten mit was das Ziel sein müsste.
01:09:58: Ich habe jetzt gerade gesagt, eine starke Zivilgesellschaft,
01:10:02: d.h.,
01:10:03: mein Ziel in der Kandidatur und in acht Jahren wäre es, dass wenn ich nicht mehr obviel wäre nach acht Jahren, dass dann weit in die Kultur bestehen bleibt und nicht einbricht.
01:10:14: Das wär mein Ziel!
01:10:16: Dann hätte ich ne gute Arbeit gelassen.
01:10:17: Darin würde mich messen.
01:10:19: Und das siehst du bei mir jetzt auch beim ST.
01:10:21: Das heißt, ein Christian-Streich ist weg und der Julian ist da und es geht weiter.
01:10:27: und dann merkst du okay?
01:10:28: Es war nicht nur Christian sondern sind ganz viele Menschen darin die einfach in eine Kultur haben, die Richtung arbeiten und deswegen diese Kultur erzeugen können weil sie authentisch ist und du sie spürst an jeder Ecke, jeder der da ist, spürt diese Kultur und lebt diese Kultur.
01:10:43: Und so was stelle ich mir für Freiburg vor.
01:10:44: Das heißt, eben das von der Amtsspitze aus nach unten zu tragen, diese Kultur zu fördern und zu begünstigen, sodass die Spitze irrelevant wird.
01:10:53: So dass im Endeffekt dann, wenn deine nächste Person kommen sollte danach, diese Kultur weiter bestehen bleibt.
01:10:57: Es wäre eine Vision!
01:10:59: Aber du musst diese Kultur benennen... Sie darf nicht heischend nach irgendwelchen Posts auf Instagram oder sonst irgendwas einfach nur rausgesprochen werden.
01:11:15: Du musst wissen, das sind die Werte, das ist die Rechte, die möchte ich umsetzen.
01:11:23: und ja wir sind wieder bei den Menschenrechten.
01:11:26: Ja es ist tatsächlich.
01:11:27: also ich könnte es anders benennen, ich nenn's dann Wertorientiert.
01:11:31: Und genau der Punkt, also beim SC merkst du es gibt gewisse Werte nicht nur Hashtags sind, sondern die leben diese Werte.
01:11:38: Und das stelle ich mir für die Stadt vor, eben diese Worte auch mit Leben zu füllen und nicht nur irgendwie hier Posts zu machen und Symbolgeschichten zu machen, so sagen wir fühlen es wirklich mit Leben in allen Ecken.
01:11:48: Wir haben jetzt einige Bereiche angesprochen, wo wie und wo's mit Leben gefüllt werden könnte?
01:11:54: Hast du noch ein Thema, wo du sagst, dass würde ich gern platzieren und hat noch keinen Raum gefunden?
01:12:01: Noch kein Raum gefunden, ein Thema eigentlich ... Nee!
01:12:05: Ich bin eigentlich Fein.
01:12:08: Hab jetzt nicht irgendwie was, wo noch ansteht.
01:12:11: also mich treibt ja auch das ganze hier um.
01:12:14: ich bin ja Ich war jetzt eine Weile Nicht mehr ehrenamtlich tätig und habe aber dann auch Wo jetzt die Kinder aus dem Haus gegangen sind hab ich gedacht komm Leg wieder los weil es mich auch umtreibt, weil ich auch möchte, dass die Leute sich hier im Stadtteil wohlfühlen.
01:12:33: Und ich lebe hier schon lange und fühl mich wohl.
01:12:37: Ich möchte einfach, dass es so bleibt, dass ich mich wohlfühl und das andere sich hier wohlföhlen.
01:12:42: Ich wünsche mir eigentlich auch, dass andere Mut bekommen aus ihren Wohnungen und Häusern rauszukommen zu sagen ... tue irgendwas,
01:12:53: ja.
01:12:54: Irgendwas... Ich bin sichtbar und ich bin ansprechbar!
01:12:58: Und das würde ich mir wirklich wünschen dass man das durch diese Ankerhäuser hinbekommt.
01:13:08: Anja, ich habe es mitten im Podcast erwähnt.
01:13:12: Ich werde's wiederholen wollen.
01:13:14: Ich weiß wie kostbar deine Zeit ist.
01:13:16: Ich weiss als du später am Abend bist also jetzt am Ende des Abends nochmal add on diesen Termin möglich gemacht hast.
01:13:23: Ich weiß natürlich, dass dich Kraft gekostet hat vor die Kamera zu sprechen.
01:13:28: Das weiß ich und das schätze ich sehr.
01:13:30: Deswegen muss man erwähnen.
01:13:32: Danke!
01:13:32: Und ich bin aber wirklich auch froh, dass eben auch Menschen wie du noch sichtbarer werden... ...und ich hoffe, dass es sich an vielen Stellen noch sichbar wird,... ...weil's eben glaube ich auch wichtig ist, eben zu sehen, an wie viele Stellen, wie viel... Hände mitarbeiten.
01:13:49: Ich hab vor kurzem so ein Post gesehen, wo jemand geschrieben hat, Selfmade irgendwas.
01:13:53: Ja oder LinkedIn und dann hat er gesagt, das ist doch eine Schwarznäge sogar!
01:13:57: Ich hab nur eine Rede gehalten.
01:13:59: Niemand ist Selfmade, das ist Bullshit!
01:14:01: Du siehst die ganzen Hände nicht, die mitgearbeitet haben und die blendest du dann aus.
01:14:05: Das bin ich wichtig, diese Hände einzublend zu sehen, dass alles was wir im Endeffekt schaffen in dem Leben immer mit ganz vielen Menschen verbunden sind, die einfach einen unterstützt haben, die dabei waren, mitgeholfen haben.
01:14:15: Und deswegen für alles, was du tust, und ich weiß so sehr viel, vielen Dank an ja.
01:14:20: Danke auch!
01:14:21: Bis mal!
01:14:22: Sehr schön und ich hab mich wohl geführt.
01:14:24: Und habs überstanden!
01:14:27: Okay,
01:14:28: danke.
01:14:28: Bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar