#deinfr Folge 31 – Dörfer in der Stadt: Ein Gespräch mit Volker Rausenberger
Shownotes
In dieser Folge von #deinfr entwirft Volker eine Vision von Freiburg, in der gemeinschaftliches Leben im Mittelpunkt steht. Die Stadt würde proaktiv gegen Einsamkeit vorgehen. Vorbild könnte Dänemark sein, wo Pflegeheime und Kitas gemeinsam untergebracht sind. Menschen baulich zusammenzubringen, wäre hier zentral, wichtig. Dabei würden alle Bereiche – Kultur, Soziales, Nahverkehr, Wohnungsbau – zusammen gedacht werden. Der Nahverkehr wäre kostenlos und ausgebaut. Kulturelle Teilhabe würde früh gefördert: Musiker*innen, Handwerker*innen, Kostümgestalter*innen usw. würden bereits in Kitas und Schulen mit jungen Menschen arbeiten. Schulen wären offene Räume und würden mit der Gesellschaft kooperieren. Es gäbe unterstützende Netzwerke – Dörfer in der Stadt –, die nicht nur Kinder (zum Aufwachsen) brauchen. Am Ende geht es um die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.
Volker hat folgendes Buch erwähnt und empfohlen:
Die Gesellschaft der Singularitäten von Andreas Reckwitz
Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.
Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Deine FR.
00:00:10: Heute bin ich im Gespräch mit Volker.
00:00:12: Volker, wer bist du?
00:00:14: Mein Name ist Volker Rausenberger und ich bin Lehrer hier an der Musikschule in Freiburg.
00:00:19: Ich bin freiberuflicher Musiker, Pädagoge und Dirigent des Freiburger Akkordenorchesters.
00:00:27: Inzwischen seit Neuestem Vorsitzender des Deutschen Akkord- und Lehrverbandes.
00:00:33: Was muss man noch über dich wissen?
00:00:36: über mich wissen muss.
00:00:40: Hobbys habe ich relativ viele und das hat immer was damit zu tun, mit den Händen etwas zu werkeln.
00:00:47: Ich bin ein Accordionist und liebe das Koordinative, wenn mal Coordion ist es so von rechter Hand und linke Hand oder vielen verschiedenen Ebenen die es da gibt und das ist das was ich gerne mag sei es in der kleinen Werkstatt mit Holz zu arbeiten oder draußen im Garten zu sein,
00:01:09: oder
00:01:10: trocken zu gehen.
00:01:11: So diese Dinge.
00:01:13: Wo befindet sich der Garten?
00:01:14: Welchem Stadtteil Freiburgs?
00:01:16: Gar nicht in Freibogs sondern den Halterseil.
00:01:19: Das ist ein relativ großer Garten.
00:01:22: Da gibt es immer was zu tun und letzten Samstag war ja auf eine Art und Weise leider schon fast Frühling aber ein wunderbarer Tag.
00:01:30: kein Termin und frei für den Garten.
00:01:33: Und welchen Bezug hast du zu Freibug?
00:01:36: seit erster Erste, zweitausendfünfundzwanzig auch bei dich in Freiburg.
00:01:45: Also pünktlich zum Millenium habe ich die Stelle hier an der Freiburger Musikschule bekommen und ich hab früher ein Günterssaal gewohnt und bin dann zweitausend zehn sind wir umgezogen.
00:02:02: Das heißt kennst du dich statt doch einigermaßen gut?
00:02:04: Ja!
00:02:05: Und was würdest du sagen, dass dir an Freiburg besonders gut gefällt?
00:02:10: Für eine Stadt der Größe dann doch die kurzen Wege.
00:02:13: Also die Vielfalt, die es gibt aber auch diesen historischen Bezug.
00:02:18: also ich mag sehr gerne natürlich das Münster.
00:02:24: Zu Zeiten in der Mittagspause laufe ich immerhin und setze mich ein paar Minuten ins Münster weil ich die Atmosphäre einfach mag haben gemeinschaftlichen Gedanken, dass die Stadt sich damals schon dieses Münster geleistet hat.
00:02:42: Also die kulturelle Vielfalt mag ich sehr gerade jetzt als Musiker.
00:02:45: was es alles gibt statt Theater Musikhochschule SWR neue Musik alte Musik also da gibt's viele Assembles die man nennen könnte.
00:02:57: dann diese Vielfald finde ich schon sehr erstaunlich für die Größe der Stadt und sehr beeindruckend.
00:03:04: das schätze ich sehr.
00:03:07: Was sind es für Werte, die dich antreiben bei dem was du machst?
00:03:12: Ja da habe ich drüber nachgedacht.
00:03:15: Ich bin ja von Geburt aus halber Schwabe und meine Mutter kommt aus das was früher Österreich Ungarn war.
00:03:24: Und was ich aber von beiden glaube ich mitbekommen hab war dieses sich kümmern.
00:03:29: Also wenn irgendwo etwas ist Wenn man irgendwas sieht dann guckt man nach und lässt nicht liegen.
00:03:35: So also Ich könnte sagen, was ich mitbekommen habe von meinen Eltern ist Anstand.
00:03:44: Also Anstand und Wertschätzung auch den kleinen Dingen – ich finde es im Garten immer tatsächlich sehr ... an hohes Gut zu bemerken, okay da gibt's etwas, dann muss
00:03:54: ich mal nachgucken.
00:03:56: aber auch in täglichen Leben hier in der Tunzelschule wo wir gerade sind, da liegt immer irgendwo was rum und sich zu kümmern.
00:04:04: Wo gehört das hin?
00:04:04: Und nicht einfach liegen zu lassen Und das finde ich wichtig.
00:04:09: Ich habe für mich noch so ... also zufällig, weil das mit V-ern fängt wie Volker ist.
00:04:19: Das sind es so Dinge wie Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen.
00:04:24: Es sind so drei zufüllige Weise.
00:04:27: Vs.
00:04:30: Ich hab dich ja kennengelernt beim Neues Empfang vom Bürgerfeind Uwe Walze und da hast du auch Stücke gespielt, die immer so im Kontext von Demokratie vorgestellt.
00:04:39: Es war auch so ein Mittelngrund, wieso ich auf dich gekommen bin, wo ich gedacht habe, wir müssten mal ins Gespräch kommen bei Span-Fender zu hören?
00:04:46: Was du so denkst!
00:04:47: Und zwar kommt jetzt genau zu dem Teil des Podcasts, der eigentlich das wesentliche Auszeichnet von einem Podcast und zwar die Frage wenn wir davon ausgehen würden ... alles würde sich Genauso entwickeln, wie du es vorstellst.
00:04:59: Also ein Best-Case-Szenario und alles mehrere mögliche.
00:05:03: Was für einen Freiburg hätte man in den vergangenen Jahren?
00:05:06: Weil er durch das Kontext von der OB-Wahl hier stattfindet.
00:05:09: In welche Richtung müsste sich die Stadtgesellschaft entwickeln aus deiner Perspektive mit deinem Wissen?
00:05:17: Mein Hauptpunkt wäre ... gemeinschaftliches Leben.
00:05:24: Das ist was, wo ich merke, okay... aus dem raus könnte sich ganz vieles anderes auch entwickeln.
00:05:30: Es ist immer die Frage, wo man ansetzt an Stellschrauben.
00:05:33: ich finde super wichtig viele kleine Dinge verändern die Welt.
00:05:36: das da glaube ich wirklich dran dass jeder die Möglichkeit hat individuell kleine Punkte zu setzen.
00:05:43: Ich glaube aber auch was großes braucht dass man grundsätzlich in die Zukunft denken muss ohne zu vergessen.
00:05:54: Und da wäre für mich ein Punkt, den ich setzen könnte oder setzen würde, denn mal der Jan Böhmermann in einer Sendung gesetzt hat und er hat mal gemacht ... Der hatte immer so Hashtags,
00:06:08: wo
00:06:08: irgendwas hatten.
00:06:09: Da ging es um Hashtag Einsamkeit!
00:06:12: Und vordergründig im ersten Schritt gings drum.
00:06:19: heutzutage viel Content produziert wird also in den mehr oder weniger sozialen Medien und die Leute, die Content produzieren den ganzen Tag sind dann doch auf eine Art und Weise einsam.
00:06:31: Und die anderen, die denn konsumieren auf der anderen Seite sind auch einsam.
00:06:35: das war so sein Einstieg.
00:06:40: Wenn man es weiter denkt, dann merkt man ach ist sind viele Leute also jetzt nicht nur ältere, die allein in ihrer Wohnung sitzen.
00:06:49: Das Spannende an dem An dieser Sendung war nicht nur die Sendung an sich, die ja ganz konsequent bis zum Ende gedacht hat mit dem Thema Einsamkeit und Gemeinschaft.
00:07:02: Das Spannende war das, dass die Nachfolgendesendungen Aspekte sich auch drum gekümmert haben.
00:07:07: Und da ging es vor allem um Dänemark.
00:07:11: und in Dänemark ist es so, dass in der Stadt, die das inzwischen denken, die alles zusammen, also wenn sie neu bauen versuchen sie immer Räume zu schaffen, bei denen man sich viel begegnen kann.
00:07:24: Also zum Beispiel wird ein Altenheim oder ein Seniorenheim, ein Pflegeheim gebaut geplant und es wird mitgedacht dass dort auch Kindergärten sind also dass man städtische Räime so denkt das möglichst viel zusammen kommt.
00:07:43: Und das scheint mir was zu sein was
00:07:46: sich
00:07:47: lohnt zu denken und voran zu bringen, die Menschen zusammenzubringen.
00:07:53: Nicht... also auch baulich
00:07:55: architektonisch
00:07:56: das wäre so eine Sache, die mir wichtig wäre.
00:08:05: Hast du ne weitere Vision?
00:08:09: Die leitet sich im Prinzip ab von dem Ganzen.
00:08:17: dieses Zusammenleben wird ich auch sehen.
00:08:24: wie soll ich sagen Also ich würde es ausdehnen dann auch auf ein kulturelles Zusammenleben.
00:08:29: Im Moment leben wir in der Zeit noch stärker davon, dass man die Dinge immer einzeln zieht.
00:08:38: Dass man... Wenn nicht so viel Geld da ist, fängt das an, Verteilungskämpfe zu haben.
00:08:48: Sei es jetzt beim städtischen Haushalt ... Das finde ich ist oft so in Schubladen gedacht.
00:08:57: Dann die Kultur, dann Soziales, dann der Nahverkehr, dann Wohnungsbau usw.
00:09:06: Meins wäre das zusammenzudenken und dieses Zusammenleben auch so zu sehen dass durch diesen Kontakt den man hat wenn man zusammen lebt dann erkennt man erst was der andere für Bedürfnisse hat.
00:09:22: dann bemerkt man auch, ich bin gar nicht allein auf der Welt.
00:09:26: Also ich glaube dass sich aus diesem ganz viel ableiten würde.
00:09:30: Der Soziologe Andreas Reckwitz hat ein wunderbares Buch geschrieben die Entwicklung von oder die Gesellschaft der Singularitäten wo er aufmacht diese Differenzierung zwischen Individualisierung und Singularisierung.
00:09:46: Und das trifft natürlich jetzt wieder dieses Thema Einsamkeit.
00:09:49: aber ich finde
00:09:53: Machst du ganz kurz den Unterschied noch mal.
00:09:54: dann erklären, das heißt in was würde denn in diesem Kontext Individualisierung bedeuten bei Singularisierung?
00:10:00: Also Individualisierung wäre für mich oder so wie er es auch beschreibt.
00:10:08: Man ist ein Individuum aber man ist immer in Bezug zu einer Gruppe.
00:10:13: Man bleibt da drin und das was es aufgibt ist jetzt eine Singularisierung.
00:10:18: also man hat keinen Bezug mehr zu einer entweder in einer kleinen Gruppe oder auch eine größeren Gruppe in der Stadtgesellschaft.
00:10:26: Man lebt einfach irgendwo und macht sein Ding, sag ich mal so.
00:10:31: Und das wäre für mich ein super wichtiger Anknüpfungspunkt egal ob das kulturell ist oder im sozialen und ich würde es auch ausdehnen zum Beispiel auf den öffentlichen Nahverkehr.
00:10:46: man hat ja dieses Phänomen was mir immer wieder auffällt nicht nur in Freiburg Wenn man ein Auto fährt oder wenn man allein auf seinem Fahrrad sitzt, dann hat man immer Recht.
00:10:57: Als Autofahrer hat man noch so einen Kokon um sich herum und es gibt ja Untersuchungen je schneller man fährt, umso mehr Recht hat man.
00:11:06: Und zwar deswegen weil in dieser Geschwindigkeit erkennt man nicht mehr das Individuum im anderen Auto also auf der Autobahn zum Beispiel.
00:11:14: Je langsamer man fährt desto mehr erkennt man das Individuum und dann sieht man, oh da sitzt auch ein
00:11:20: Mensch drin.
00:11:20: Interessant!
00:11:22: Und der öffentliche Nahverkehr den ich kostenlos machen würde würde bedeuten dass vielmehr wegfällt diese unterschiedlichkeit von Fußgänger Fahrradfahrer Autofahrer sondern vielmeher Menschen nutzen gemeinschaftlich ihr eigenes Verkehrsmittel nämlich dass der ÖPNV in Freiburg, das man sagt.
00:11:50: Das ist unsere Bahn und unser Bus.
00:11:52: Und dem geben wir auch einen Stellenwert.
00:11:57: Wenn das kostenfrei ist, dann fühlt sich das auch anders
00:11:59: an.
00:12:00: Also dann fahre ich anders, dann habe ich einen anderen Bezugspunkt.
00:12:04: Auch da würde eine andere Energie frei werden statt dieses, was wir hier haben, sondern ein bisschen speziell in Freiberg.
00:12:14: Fahrradfahrer, Autofahrer.
00:12:16: Irgendwie hat jede Rechte.
00:12:20: Hast du noch eine Vision?
00:12:25: Als Musiker natürlich mehr kulturelle Teilhabe.
00:12:31: Das muss jetzt nicht Musik sein aber das an den Schulen... Ich beobachte dass ich habe lange Zeit an der PH hier in Freiburg unterrichtet und ich beobachtet auch bei Schülern also ich hab ja hier in der Musikschule in Freiberg hauptsächlich eins im Unterricht Und die Kinder kommen von ganz unterschiedlichen Grundschulen und dann frage ich nach, was macht ihr denn in Musik?
00:12:55: Und manche haben gar keine Musik.
00:12:58: Und das finde ich in der Entwicklung eines Menschen schwierig... ...dass er sozusagen ohne die Möglichkeit aufwächst, Musik zu machen.
00:13:11: Also ich jetzt als Musiker könnte aber genauso Theater sein, es könnte irgendetwas anderes sein.
00:13:18: Also von meiner Seite aus ich würde die Kindergärten würde ich noch viel stärker umbauen, also dort schon anfangen und würde Musikerkünstler hinschicken.
00:13:31: Würde Menschen hinschenken die mit Handwerk arbeiten.
00:13:39: Also Schreinerinnen, Näherinnen, die Kleidermachen, Kostüme machen Erzählerinnen und so weiter.
00:13:46: Ich würde einen ganz anderen Raum dem geben Und in der Grundschule und auch in den anderen Schularten sowieso.
00:13:55: Also mir ist klar, dass die Schule inzwischen so ein Ort ist, das anscheinend alles lösen soll.
00:14:02: Also das finde ich ein bisschen schade auf eine Art und Weise was da alles sozusagen gelöst werden soll innerhalb der Schule.
00:14:12: Da gibt es ganz große Anforderungen seitens der Wirtschaft.
00:14:16: damals diese PISA-Studie, was die von der OECD glaube ich ja kam.
00:14:23: Und dann muss man drauf reagieren – das ist schon richtig!
00:14:27: Aber man kann auch überlegen, was ist denn der eigentliche Kern?
00:14:32: Also sicher braucht es eine Wirtschaftsförderung und nicht Wirtschaftsführerung.
00:14:37: Das Fach Wirtschaft, dass man sich auskennt, was brauche ich für Versicherungen, kann man drüber nachdenken.
00:14:44: aber Das Elternhaus darf ja auch noch was machen.
00:14:49: Und da geht es gut abzuwägen, finde ich das nicht alles sozusagen in der Schule landet und der Lehrplan dann doch wieder riesig und übersichtlich wird und auch da so eine Art Verteilungskampf stattfindet.
00:15:03: Und Kultur ist nicht nur ... Wenn's darum geht, Gelder zu kürzen ganz unten dran sondern auch in der Schule im Bildungsplan.
00:15:12: Da ist leider zu wenig Musik drin zu wenig Selbstbeschäftigung und Selbstbetätigung.
00:15:23: Ich würde zumindest so verstehen, dass dann daraus auch man ableiten könnte das die Schule in deiner Vision nochmal eine andere Rolle hätte oder zumindest Schule oder die Zeit in der junge Menschen die Schule gehen anders gelöst werden würde im Umgang mit jungen Menschen.
00:15:38: Das heißt am Ende war nicht die Schule eben der Ort der alles lösen muss sondern die Gesellschaft wäre noch stärker beteiligt an der Vision Das heißt dann die Elternhäuser oder auch das Umfeld.
00:15:48: Ich habe das nicht gestern in so einem Gespräch mit einer Bekannten, der hat im Endeffekt ein bisschen mit der Idee geprägt.
00:15:56: Es gibt ja dieses, es braucht für einen Kind ein Dorf und irgendwie dass man so eine Stadt vom Netzwerk aufbaut innerhalb von der Stadt, dass man da wirklich zum Dorf auch spürt.
00:16:05: Dass man auch so einen Dorf dann hat innerhalb von einer Stadt, d. h., dass man eben dann verschiedenste ob es jetzt der räumliche Angebot ist in Menschen, die man nicht kennt.
00:16:11: Die muss sich darauf verlassen können und dann unabhängig davon, ob ich in dem Fall alleine erziehend bin oder was auch immer mit vielen Kindern oder viele Kinder habe, dass sie immer mehr für das Umfeld haben, jetzt unabhäglich nicht biologisch bedingt sondern einfach umfällt an Menschen, nämlich im Umhaben, die mein Weg zum Netz so einen Dorf darstellen können?
00:16:27: Das wird ein bisschen in die Richtung gehen, oder?
00:16:29: Ich liebe dieses Bild!
00:16:31: Also vor paar Jahren hat eine Schülerin aufgehört, an Korneln zu spielen Kann hervorkommen.
00:16:40: Irgendwann ist die Zeit.
00:16:44: Man merkt, das weiß man immer nie so und man tut seinen Bestes noch ein bisschen mehr.
00:16:49: aber offensichtlich war auch ein guter Elternkontakt da weil.
00:16:53: der Vater kam dann und hat sich explizit bei mir bedankt und hat genau dieses Bild genutzt und hat gesagt er bedankte ich sehr bei mir dass ich auch Teil dieses Dorfes war dass seine Tochter mit groß gezogen oder dabei war.
00:17:10: Ich merkte es immer wieder, wenn so ein ganz kleiner anfangen Malter von sechs Jahren und in der nächsten halben Stunde kommt jemanden, der gerade Abitur macht und der genauso mal angefangen hat.
00:17:23: Und das ist immer ein schöner Gedanke.
00:17:26: und so würde ich auch Schule denken.
00:17:29: also dass nicht sehr architektunisch.
00:17:32: man fährt hier vorbei und dann sieht man da ist das Krankenhaus, da ist ein Wohnhaus Dort ist jetzt eine Schule und da ist ein Kindergarten.
00:17:42: Und natürlich baulich ist das ein Gebäude, aber so wird es oft auch gedacht.
00:17:49: Also könnten wir vorstellen, dass das tatsächlich auch wie ich es vorhin erwähnt habe bei dem Kindergaten, dass da viel mehr Leute reinkommen, dass auch dort Kontakt entsteht.
00:17:59: Das finde ich immer das Entscheidende, dass man mit den Leuten spricht und Kontakt hat und dadurch merkt
00:18:05: achso!
00:18:06: So sehen die das?
00:18:09: So ist das dort in der Schule.
00:18:11: Da könnte ich doch ... Also, dass viel mehr Beteiligung möglich ist.
00:18:15: Das ist ja in dem Dorf so.
00:18:16: Man sagt, es braucht immer ein ganzes Dorf.
00:18:19: Man spricht aber selten davon, dass man sagt, Es braucht eine ganze Stadt um einen Kind zu erzählen.
00:18:24: Da ist schon die Idee da, Dass man im dörflichen Charakter viel näher zusammen ist und sich kennt.
00:18:30: Und dieses Sich-Kennen braucht Gelegenheit und Kontaktmöglichkeit.
00:18:35: Und das würde ich Schule denken.
00:18:37: Ich seh's jetzt an meinem Sohn, der kam gestern heim und sagte ... Das war quasi gebrauchter Schultag.
00:18:44: Dann sag ich, warum?
00:18:46: Ja, wir hatten Darvertretungsstunde, Studierstunde und dort und dort.
00:18:51: Der war sechs Stunden in der Schule.
00:18:53: Die Lehrer waren entweder krank oder auf Fortbildung oder sonst irgendwas.
00:18:57: Und er hatte fünfmal Studier-Stunde.
00:19:01: In einem ... Weil eben dieses, wenn der Lehrer nicht da ist, findet nichts statt.
00:19:05: Ist ja flaschenhalts einfach.
00:19:08: Und wenn dort größere, wenn man das weiterdenken würde und wenn man andere Angebote auch in der Schule hätte, könnte man sagen, geh doch hier.
00:19:18: Dort finde ich jetzt die nächsten zwei Stunden dieses Thema statt.
00:19:22: Geh doch dahin!
00:19:23: Oder da gibt es eine Theaterwerkstatt oder dort gibt's
00:19:29: Musikraum der Offenness.
00:19:30: Musikraum
00:19:30: Der Offen ist so ... Das gibt ja auch Planspiele.
00:19:34: wie gestalte ich eigentlich ne Stadt zum
00:19:36: Beispiel?
00:19:37: Also so ein praktischer Gemeinschaftskundeunterricht.
00:19:40: Also, so zu denken, glaube ich hängt nicht immer nur am Geld was ja bei uns meistens so da ist.
00:19:48: dann braucht
00:19:49: es Geld.
00:19:50: und auch die Angst dass irgendwas aus dem Lehrplan dann nicht mehr vorkommt.
00:19:56: Was ja mit den fünf Stunden so auch nicht freuegekommen ist?
00:20:00: Nein
00:20:00: wirklich!
00:20:01: Das ist ja das Interessante.
00:20:03: Ja ich finde es tatsächlich spannend.
00:20:06: Du beschrieben was mit Musik, ich kennt ja die Debatte aus Schulen.
00:20:09: Da wird natürlich auch mal jeder verteilt ein bisschen sein Fach und sein Fach ist eigentlich das Wichtigste.
00:20:14: Und zeitgleich ist es schon so, dass man sieht, da ist natürlich auch politisch also alles Politik und natürlich gibt's auch da einen Lobbyismus und man sieht ja dann was gestärkt, was nicht gestärket wird.
00:20:23: Und jetzt alles, was er mir mit Kunst- und Kultur zu tun hat, ist nicht das, was jetzt die stärkste Lobby hat im Bildungswesen.
00:20:30: Und ich frag mich immer, inwiefern ist auch ... weil ich tatsächlich auch in den letzten Jahren vermehrt auch Bücher gelesen habe.
00:20:35: Wo einfach noch mal mir klar wurde wie politisch eben auch übertschaftet ist und was immer so losgelöst wird als, weißt du, die reine Trusen schafft das ja nicht der Falles?
00:20:45: Ja!
00:20:46: Und dann aber so frage ich immer inwieferend, damit doch das verbunden ist diese Idee, die das begünstigt hat mit so einer Entwicklung haben dass eben Kultur also es auch Musik oder Kunst welcher Form auch immer dass das nicht als etwas Wertvolles achtet wird, weil es eben kein Profit erwirtschaftt.
00:21:03: Also ich kann da nicht irgendwas erwirtschaften im ersten Sinne erst mal.
00:21:05: Ich bin natürlich der Musiker bin vielleicht dann schon, aber wenn ich nur für mich jetzt musiziere oder irgendwie für mich eine gute Zeit habe und mich in Decki auch immer ausdrücken kann ist das manchmal nicht etwas, was wie profitabel ist.
00:21:16: Und dass man diesen ökonomischen Gedanken hat bei allem, wenn man Sachen bewertete, ist etwas, das mir nicht loslässt und ich nicht weiß anwiefern es begünstigt, dass wir diese Haltung noch stärker findelicht haben wenn es darum geht, Verteilungskämpfe irgendwie zu kämpfen.
00:21:30: Lass uns das kürzen was kein Profit abwirft sondern wieder und da drauf stärken wo wir das Gefühl haben dass braucht irgendwie die Wirtschaft oder das braucht irgendwie tatsächlich dann vielleicht morgen irgendwie einen Benefit bringen.
00:21:40: ich weiß es nicht Volker wie leicht können wir?
00:21:45: jetzt hast du drei glaube drei vier sehr schöne Visionen entpackt.
00:21:51: Jetzt im nächsten Zug ist um so die Frage was braucht es, um da hinzukommen.
00:21:55: Also was könnte man so tun?
00:21:57: Welche Unterstützung bräuchte es vielleicht von der Stadt oder Stadtgesellschaft, um vielleicht jetzt das erste was du gemangt hast dieses Gemeinschaft erleben auf den ihr mag dich bezogen hast oder auch danach diesen Punkt mit Einsamkeit dann auch diese Räume durchgeschildert hast, das heißt Mobilität.
00:22:15: Wie Mobilitäten im Fall gedacht wird oder eben diese Planung, wo du gemeint hast, dass eben Planungen interdisziplinär gedacht wird, dass Menschen eben aus verschiedenen Disziplinen da drauf gucken und Fachbereichen darauf schauen wenn sie Sachen entwickeln.
00:22:29: Oder auch zuletzt auch zu sagen mit diesem Aspekt von Schule ist ihm nicht der Ort in dem alles gelöst wird Und da findet aber ein sehr leichter Zugang zu verschiedenen kulturellen Zugänge statt.
00:22:42: Wie können wir da hinkommen?
00:22:43: Was braucht es an der Unterstützung, hast du Ideen?
00:22:48: Die einfachste Sache ist natürlich wenn man jemand gewinnt, der in einer Position ist, der so eine Diskussion anstoßen
00:22:55: kann.
00:22:57: Also entweder einen Bürgermeister oder einen Gemeinderat, der das Standing hat, der die Nerven hat und sich die Energie einzusetzen.
00:23:06: Also ich versuche selber auch immer, mich zu unterhalten über dieses Thema.
00:23:11: Und letztendlich ist ja die Frage in welcher Gesellschaft wollen wir leben?
00:23:14: Wie wollen wir Leben?
00:23:16: und ich fände es wichtig oder würde es wichtig finden da jemanden zu finden also der voraus geht.
00:23:28: Also ich glaube dass es notwendig wäre tatsächlich diese Diskussion erstmal zu führen und zwar offen.
00:23:37: Das ist ein bisschen schwierig geworden, offene Diskussionen zu nehmen.
00:23:41: Anzufangen oder auch zu führen und dabei zu bleiben weil die Gesprächskultur sich verändert hat.
00:23:48: Wie gern?
00:23:51: Neulich habe ich so einen Satz gehört im Radio irgendwo in Deutschlandfunk dass die meisten Menschen
00:23:58: zuhören
00:23:59: um zu antworten Und nur wenige würden zu hören um zu verstehen.
00:24:05: und das finde ich also das kennt man sitzt jemand da, man unterhält sich und eigentlich weiß man wo der gerade hin will.
00:24:13: Und dann hat man schon so seine eigenen Sätze die man darauf antwortet.
00:24:18: Man wartet eigentlich immer nur auf einen kleinen Moment wo man reingehen kann.
00:24:23: Genau das nicht zu tun sondern weiter nachzufragen wie meinst du das?
00:24:29: Also finde ich jetzt auch toll bei diesem Format.
00:24:33: So klammer auf, klammern zu.
00:24:35: Wie meinst denn du das eigentlich wenn du das sagst?
00:24:39: Das würde ich auch mitdenken.
00:24:40: in dieser gemeinschaftlichen Idee, dass man darüber nachdenkt wie sprechen wir miteinander?
00:24:45: Wie kommunizieren wir miteinander?
00:24:48: und kann nicht auch jemand ausreden lassen.
00:24:51: Sondern meistens ist so die Energie da ... Ja ja, ich weiß schon, aber das ist ja so, dann kommen ganz viele Abos.
00:25:00: Und das finde ich ein bisschen schade.
00:25:01: also das würde immer auch dazugehören zu einer offenen Diskussion und man kriegt allzu oft
00:25:09: so
00:25:09: ein Etikett dann verpasst, entweder fantast oder lässt sich ja nicht finanzieren.
00:25:15: Oder Sozialideologe oder Wirtschaftsfreund oder was auch immer für politische Etiketten gibt und glaubt dran dass man es auf der einen Seite von innen raus entwickeln kann?
00:25:37: Also, so wie jetzt auch ich mit meinen Schülern umgehe und ich denke jetzt nur von nicht vom Akkordeon aus.
00:25:42: Sondern ich denke okay, der Akkordion ist der Kern?
00:25:47: Dann bin ich natürlich Instrumentalist aber ich bin Musiker und wenn ich Musiker bin, dann bin ich ja auch individuell ein Teil der Gesellschaft.
00:25:55: Ich gebe meinen Beitrag.
00:25:56: deswegen gehe ich mit den Schüleren gerne oder die Schülerinnen gerne in öffentliche Räume umzuspielen also damit dieser Kontakt zustande kommt, dass sie merken okay ich spiel.
00:26:09: Ich übe und mit diesem üben und mit dem Spiel gehe ich nach draußen raus ausm Unterrichtszimmer Und da sind Menschen die freuen sich darüber das
00:26:19: ich was spiele.
00:26:21: Es ist eine andere Energie.
00:26:22: so würde ich das auch vorhin.
00:26:24: nur ganz kurz zurückzukommen.
00:26:26: zu den Schulen kommen wenn ich in der Schule sitze als Schüler ... hab nur vernünftige Fächer in Anführungszeichen, die einen wirtschaftlichen Benefit haben.
00:26:38: Die mir was bringen!
00:26:40: Also ich diskutiere immer mit meinen Kindern auch drüber.
00:26:43: Ja das brauch' ich doch später alles überhaupt gar nicht, sag ich.
00:26:46: Weißt du nicht?
00:26:47: Das ist das eine und das andere... Es bildet dich aus als Mensch.
00:26:52: Du erfährst da drüber.
00:26:53: der Schule ist ein wunderbarer Ort wo man nirgendwo sonst hat man so ne Fülle an Wissen Information.
00:27:00: Man hat nur Experten um sich rum Also Englischlehrer, Französischleherin, Gemeinschaftskunde.
00:27:07: Sport und so weiter ... Und das bildet einer als Mensch.
00:27:11: Diese Menschen, wenn man umfassend gebildet ist auch in der Unterhaltungs- ... Wenn wir ... Kommunikationskultur zum Beispiel, die wäre meine Idee, die füllen später den Beruf anders aus.
00:27:26: Es geht immer darum, was auszufüllen.
00:27:30: Da hinzukommen, wäre dieses ... im Kleinen zu denken, das zu entwickeln.
00:27:39: Und es wäre gut jemand zu haben der ... Wir haben ja dieses Jahr des Akkornions und da gibt's immer Schirmherren.
00:27:51: In Nordrhein-Westfalen gibts den Ulrich Thucur, den Schauspieler.
00:27:55: Der ist Schirm her dort.
00:27:56: Die wenigsten Wissen hat man mitgekriegt, dass er spielt.
00:28:00: Und da ist das immer ganz hilfreich, wenn man so jemand ... Ach der spielt Akkord.
00:28:04: Ja
00:28:05: ja
00:28:05: dann!
00:28:09: Für jede Bewegung ist es hilfreich, wenn jemand hat oder wie wäre das egal?
00:28:15: Es könnte auch eine Partei sein.
00:28:18: Letztendlich braucht's halt die Parteien dafür.
00:28:24: Ich hab ein, zwei Gedanken und zwei Fragen noch an dich.
00:28:27: Das eine wär mit ihm, es bringt mir nichts als du es gesagt hast.
00:28:31: Das ist das, was ich meinte vorhin.
00:28:34: Ich glaub diese Logik von es muss mir etwas bringen.
00:28:36: und dann die Frage, was heißt denn, dass etwas dir etwas bringen?
00:28:39: Weil jetzt nehmen wir die Pandemie zum Beispiel, da hast du einfach gesehen, was uns was bringt.
00:28:44: Das heißt, hat eben Kultur eigentlich uns am Leben erhalten.
00:28:47: Das heisst, das was unser Leben eben ... erträglich gestaltet hat.
00:28:52: Und wie wir einfach das Gefühl hatten, das brauchen wir jetzt, wo wir völlig ganz viel getankt haben war eben Kultur Und das ist ja auch zu der Punkt, die der musiziert oder jeder hört Musik und weiß was Musik mit einem macht zum Beispiel.
00:29:05: Und sind so Dinge, die einfach irgendwie so weggeschoben werden als selbstverständlich wahrgenommen werden und gar nicht mal in den Mittelpunkt gerückt werden zu gucken, was macht denn Musik mit uns?
00:29:13: Und wie kann Musik verbinden?
00:29:14: also ich keine Ahnung.
00:29:15: jetzt dieses gestern auf dem Weg zu einer Konferenz habe mich bei dieser Superbau- und Halftime Show mit Bette Vanja geguckt wo du gemerkt hast, was da auch wieder ausgelöst wurde.
00:29:27: Deswegen Was bringt das?
00:29:30: Ich glaube, da müsste man noch mehr darüber nachdenken und diskutieren.
00:29:34: Aber meine Frage wäre ... Du hast beschrieben wie man zuhört dass mein Weg nicht zuhörten eigentlich nur wartet darauf sprechen zu können und abladen zu können.
00:29:46: Wie könnte man diese andere Kultur den fördern?
00:29:48: Hast du da eine Idee, was man tun könnte auf einer städtischen Ebene auch.
00:29:53: Was bräuchte es vielleicht und müsste diese Kultur noch mal mehr zu fördern oder zu streuen, dass sie als Stadtgesellschaft die Kultur wahrgenommen werden könnte?
00:30:04: Gut mal so etwas auszusprechen.
00:30:08: Also den Mut Gelegenheiten wahrzunehmen um wenn man mal... Man trifft immer irgendjemand Das heißt Gemeinderat, Stadträthin, Bürgermeisterinnen und Oberbürgermeisters.
00:30:28: Meistens ist es dann halt zu wenig Zeit aber in Freiburg geht das ja noch so.
00:30:34: Und da tatsächlich ins Gespräch zu kommen und sich nicht nur zu freuen dass man jetzt mal dem Oberbürgemeistern die Hand geschüttelt hat sondern tatsächlich den Mut haben zu sagen Herr Sohnso, Frau SohnSo Haben Sie drei Minuten bitte für mich?
00:30:51: Ich hätte hier ein Anliegen.
00:30:54: Und das dann aber auch weiter zu tragen, weiter zu verfolgen... Das ist das eine und das andere Gelegenheiten wahrzunehmen.
00:31:05: Ich bin inzwischen so was jetzt das Thema Demokratie angeht dass ich eigentlich fast alle Gelegenheit wahrnehme um mindestens drauf hinzuweisen wie wichtig das ist.
00:31:18: Ich versuche im Kleinen mit meinen Schülern Und Schülerinnen, egal ob das sechsjährige sind.
00:31:27: Ob das, ich kann meine Heldes, die Schülerin ist jetzt achtzig.
00:31:32: Mit denen ins Gespräch zu kommen und ... Die Kraft, die sie erreichen über Musik ihnen bewusstzumachen.
00:31:43: Und auch für mich ist, musizieren auch ein demokratischer Prozess.
00:31:47: Also da gibt es so viele verschiedene Ebenen Da gibt's auch Verteilungskämpfe.
00:31:51: Also guck ich jetzt nach der Artikulation, also wie kurz lang ich die Töne spiele oder achte ich mir ja jetzt auf Dynamik und wie laut leise das ist.
00:32:01: Da gibt es ganz viel auszutarrieren.
00:32:03: sozusagen in welchem Tempo mache ich das?
00:32:06: Und diesen Prozess versuche ich sehr bewusst mit den Schülerinnen und Schülern zu machen.
00:32:15: Das ist ein sehr kleiner Punkt aber ich merke dass er sehr wirkungsvoll ist weil hier entweder dann aus meinem Unterrichtsraum Menschen sehr gestärkt rausgehen und sagen, es kann sein, dass ich noch nicht in der Lage bin das zu realisieren.
00:32:32: Aber das kann ich getrennt sehen diese handwerklichen Fähigkeiten von meinem Bewusstsein.
00:32:37: Ich bin Musikerin, ich bin Musiker Und damit bin ich auch Künstlerin und Künstler und ich kann gestalten.
00:32:44: und diese Kraft die finde ich super wichtig dieses ich kann Gestalten.
00:32:51: Das ist was wo ich das Gefühl habe.
00:32:54: Also jetzt zur Zeit sowieso, ach alles ist irgendwie schwierig.
00:32:59: Kann sein!
00:33:00: Es war schon immer schwierig, es war nie ... Wir haben nie in einem Land gelebt wo nur Honig und Milch und alles irgendwie fließt sozusagen.
00:33:12: Sondern es gab schon immer Zeiten wo man wirklich noch mehr hat anstrengen müssen aber auch mitdenken müssen und gestalten.
00:33:23: Und gestalten ist Endlich wie kümmern.
00:33:27: Das ist interessant, weil im Kontext mit Demokratiebildung oder Demokratie passt es sehr gut rein in dieses... Wenn man so zwei Gegenpole vielleicht zeichnen könnte und würde zwischen autokratischen Systemen und demokratischen Systeme dann ist tatsächlich dann im autokratischem.
00:33:43: Erfährst du eigentlich oder das sehr stark begünstigt dieses Gefühl der Unmacht?
00:33:48: Und auf der anderen Seite wäre es Brown Dawn dazu oder als Gegenspieler dazu die Selbstwirksamkeit Und dann, genau auf der Ebene zu sagen, wenn ich gestalten kann.
00:33:57: Ich nehme mich als selbstwirksam wahr und habe das Gefühl, dass ich eben nicht so unmächtig bin und handlungsunfähig bin, sondern irgendwas machen kann um mich spür' und das Gefühl hab', ich kann hier was verändern.
00:34:10: In dem Kontext vielleicht auch... weil jetzt hast du immer wieder so oft die Politik geschielt und gesagt ja, die könnten eigentlich auch vielleicht das in den Mittelpunkt rücken.
00:34:18: Ich bin immer mit der einen Überlegung noch dabei Weil, wenn ich wiederum... Ich vergleiche dieses System immer so.
00:34:26: Welche Länder gibt es?
00:34:27: Welche Systeme haben die?
00:34:28: Welchen Kräfte?
00:34:30: Wie funktioniert das alles?
00:34:31: Was ist da stark und was muss man fördern?
00:34:34: Und dann habe ich schon festgestellt, dass zum Beispiel in den Ländern, die demokratisch stark sind, eigentlich der Personenkult heruntergefahren und die ZW-Gesellschaft ist hoch gefahren.
00:34:43: Das heißt, das ist eine ziemlich starke ZW Gesellschaft.
00:34:46: Das heisst viele Menschen sind aktiv Gestalten sind auch fähig zu gestalten, wollen gestalten.
00:34:52: Wären befähigt zu gestalten und du hast diese Ungleichheit an Macht oder wie gesagt dieses Hochschauen von beschrieben wurde das hat man weniger.
00:35:01: Und es wäre für mich immer so die Frage auch wenn wir das jetzt nehmen würden sagen okay wir hätten gleich eine Politik die sich auch anders verstehen würde.
00:35:08: also vielleicht eben nicht als dass dieses jemanden die Hand schütteln der OB ist dass es so wäre, wenn ich jetzt Kern und Bäcker mich bedanke fürs Brötchen.
00:35:17: Dass es keinen Unterschiede zwischengebe oder vielleicht eine Vision.
00:35:21: Und dann in dem Kontext aber auch die Überlegung was könnte denn zur Zwiegesellschaft leisten?
00:35:25: Das heißt hast du vielleicht eine Idee wie man als Zwiegelt als Stadtgesellschaft auch noch mal eher in die Richtung gehen?
00:35:31: könnte das noch mehr Menschen so wie du's beschreibst andere Menschen aktivieren und das Gefühl geben, dass sie irgendwas gestalten können diese Potenzialen oder hast du Ideen?
00:35:42: Mein Vater hatte immer die Angewohnheit, ganz viel mit den Leuten zu
00:35:45: sprechen.
00:35:48: Je älter wurde er umso ein bisschen ... Er hat es dann so ein bisschen zelebriert fast schon.
00:35:56: Aber was ich da gelernt habe ist wie freudig doch die Menschen sind wenn sie angesprochen werden.
00:36:05: Also hier jetzt in der Vire zum Beispiel gibt's ja Menschen, die sich um die städtischen Bäume kümmern und etwas anpflanzen.
00:36:13: Und wenn man da jemand sieht der das gerade macht und dann bleibt kurz stehen und sagt, wie schön dass Sie das machen.
00:36:19: Dass sie sich darum kümmern.
00:36:22: Dass dieser städtische Raum praktisch gepflegt wird.
00:36:25: Dass er gestaltet wird.
00:36:27: Das sind auch wieder so Kleinigkeiten.
00:36:30: Das könnte sein also ich bin jetzt grade bei mit... Also diese Idee in die öffentlichen Räume zu gehen noch viel stärker zu machen um meine Akkorde im Klasse So zu nehmen, dass wir rausgehen und spielen.
00:36:48: Also das wir als Musiker eben in Pflegeheimen gehen.
00:36:51: Dass wir in die Kinderklinik gehen.
00:36:53: Das wir aber auch aktiv werden.
00:36:59: Gerade jetzt Kinder-Jugend-Klinik also die psychiatrische Klinik weil du es angesprochen hast von Corona Da fehlen einfach Plätze da fehlt das Gebäude da fehlt ziemlich viel.
00:37:12: Als Wir als Musiker darauf aufmerksam zu machen, das fände ich eine Aufgabe.
00:37:18: Und dann hat es immer auch wäre zumindest meine Hoffnung.
00:37:22: Ach so da hat mich jemand angesprochen.
00:37:24: Achso der Spiel die man setzt sich jemand ein für irgendwas Man kann ja Entwicklungen auch gestalten.
00:37:31: diese Entwicklung oh alles ist schlimm kam ja auch irgendwo her.
00:37:36: also da gibt's natürlich Hard Facts Statistiken und Wirtschaftsentwicklung Die Kriege und Konflikte, das sind Hard Facts.
00:37:44: Da kommt man nicht drumherum.
00:37:45: Aber Hard Fax ist auch eine Innereentwicklung.
00:37:50: Und die kann man ins Rollen bringen und nach außen bringen.
00:37:56: Wenn jemand angesprochen wird, der dann merkt, ach so es fühlt sich ja echt gut an, könnte ich auch mal machen.
00:38:02: Bewusst oder unbewusst.
00:38:07: Auch die Bürgervereine zum Beispiel, das ist ja auch eine Möglichkeit über die Bürgervereine zu gehen, Initiativen zu gründen.
00:38:17: Es gibt O-Mars gegen rechts – hier in Freiburg gab es jetzt, ich weiß nicht ganz genau, obwohl's dort war bei der Veranstaltung beim Bürgerverein das da eine Fläche entziegelt wurden und begrünt wurde.
00:38:33: dann also es gibt schon Möglichkeiten und da finde sind auch kleine Dinge, die man spricht immer über Vorbilder.
00:38:44: Und das muss nicht immer groß sein.
00:38:46: also so wie jetzt wenn du es angesprochen hast ein paar Sohn
00:38:49: kult.
00:38:50: Das hilft manchmal wenn man sich orientieren kann aber Man kann sich ja einen ganz normalen Menschen orientieren.
00:38:58: meine Eltern haben immer gesagt Es gibt so ein Paar Sachen mit denen kommst Du gut aus Leben.
00:39:02: Danke bitte guckt Die Leute anwenden sie mir dir reden Gib ihn die Hand Beim Hallo sagen und beim Auf Wiedersehen, beim Tschüss sagen.
00:39:11: Und es sind so ein paar Dinge wo ich denke da kommt man gut ins Gespräch.
00:39:17: also das sind so ganz große Türöffner
00:39:25: Als zumindest höre ich auch raus, einfach im Alltag.
00:39:27: Vielleicht auch selbst einmal sich bewusst zu machen, Dinge zu tun die einfach eben klein sind.
00:39:31: Ich habe tatsächlich, man meinnert an das Gespräch vor ein paar Tagen meiner Frau, muss davon hatten dass wir auch in Merewe irgendwie einkaufen gehen gibt es auch einer Kasse, eine die schief für mich heraus, die ist besonders nicht freundlich sondern nimmt Menschen wahr.
00:39:45: also ich hab gemerkt wie sie Leute beobachten, die im Stress sind und wie sie versucht darauf einzugehen um ein bisschen Stress zu nehmen und so und da war ich völlig fasziniert wie die so alles auf dem Schirm hat.
00:39:56: Obwohl es nämlich hektisch ist, wenn wir diesen Sachen muss keiner ziehen und so weiter ... Und hab ich auch einfach mir noch mal irgendwie bedankt, dass ich find das großartig, weil sie den Prinzip machen.
00:40:05: Und meine Frau wusste sofort, bin ich meine?
00:40:07: Weil sie im Fall auch ihr aufgefallen ist, hatte schon solche Sachen gesagt und haben auch gesagt, mach mal viel zu selten, müsst man noch häufiger ein Prinzip machen.
00:40:13: also geht in die gleiche Richtung, die du gesagt
00:40:15: hast.
00:40:15: Ja genau sowas.
00:40:17: Und mit dem Personkult finde ich einen Gedanken noch wichtig.
00:40:21: ist es tatsächlich gar nicht so im Sinne von dieses Ungleichheit und wenn man Personenkult hat, dass man nach oben schaut.
00:40:26: Sondern ich habe eben beobachten können in Ländern das dieser Personenkult auch etwas begünstigt und zwar diese Idee von die wir tatsächlich verbreitet haben eine Politik auf global eigentlich schon so dieses Wegelmilch und Ich kümme mich darum!
00:40:41: Und es ist aber etwas was dazu führt, dass begünstigte, dass du als Bürger-Bürger eher passiv in passive Haltung gehst und es gefühlt sehr gut der wird sich schon darum kümmern.
00:40:51: Eigentlich, wenn man so guckt und sagt du willst eigentlich morgen eine handlungsfähige Gesellschaft haben dann müssen eigentlich viele Menschen aktiv sein.
00:40:59: Und das heißt dieses Passivik kann man sich nicht leisten.
00:41:01: Man sieht ja jetzt in den USA wo viele Leute es mal sehr lange passiv zugeschaut haben und gedacht haben wir als wird schon irgendjemand schon regeln und da geht's aber nicht irgendwelche Regeln.
00:41:12: Du bist das oder das mit keiner regeln?
00:41:15: Ja denke ich auch.
00:41:16: Aber Kartiz sind in den US hat immer wieder so ein Gedanken Wo sind eigentlich die ganzen Studierenden?
00:41:23: Die Studenten und Studentinnen.
00:41:25: Den geht's doch auch quasi, also in Harvard oder so, geht es doch den auch an den Kragen.
00:41:31: Wo sind denn die?
00:41:32: Wo sind dann die privaten Sponsoren, die diese Unis finanzieren?
00:41:37: Die haben doch alle eine Stimme!
00:41:39: Also da frage ich mich wow wie groß muss diese Angst
00:41:42: sein
00:41:46: vor dem was passieren könnte wenn ich meine Stimme erhebe?
00:41:50: Das, was du beschrieben hast, mündet für mich so in diesem ... In diesem Wort.
00:41:58: In diesem Feld.
00:41:59: In dieser Haltung Verantwortung zu übernehmen.
00:42:01: Das ist ja eben sich kümmern auch drin.
00:42:06: Ich hab Verantwortung dafür und das fängt ja irgendwo an.
00:42:12: also ich weiß noch Ich hab mal auf einem Spaziergang mit meinen Eltern so einen Bomberung dabei gehabt und dann habe ich das Papier weggeworfen.
00:42:20: Und ich wusste, ich darf das nicht!
00:42:23: Weil es gab's nicht bei uns in der Familie, dass man irgendwas irgendwo hinwirft... ...und aus irgendeinem Grund habe ich es gemacht und mein Vater hat es gesehen.
00:42:30: Ich vergesse nie dieses Bild.
00:42:32: Also weil
00:42:33: ich bin erwischt worden bei was weiß ich nicht darauf?
00:42:37: Weil ich Verantwortung habe und weil er sagt hey schau mal Du wirfst das hin und dann zieht es jemand anders, der wirft auch irgendwas hin.
00:42:46: Und der drittes sieht das auch und dann ist das sowas.
00:42:48: anscheinend kann man hier Sachen hindwerfen.
00:42:51: Man sieht es ja immer und überall.
00:42:53: Im letzten Sommer war ich in Norwegen Da ist das nicht so.
00:42:58: Die haben echt unglaubliche Bewusstsein für öffentliche Räume Für ihre Attraktivitäten Also für Touristen-Hutspots Und die werden aber architektonisch superanspruchsvoll ausgebaut.
00:43:12: Und da steht überall ein Mülleimer und nicht nur irgendein Mülleimers, sondern der ist noch eingefügt in irgendwas.
00:43:19: Also mir ging es so auf mich hatte das eine Wirkung.
00:43:23: Man traut sich eigentlich gar nicht dort irgendetwas zu beschädigen oder was hinzuwerfen, sondern man denkt ja, da liegt kein Müll rum!
00:43:36: Das ist auch ne Verantwortung die in dem Fall der Staat wahrgenommen hat Der gesagt hat, okay wir machen das.
00:43:43: Wir verdienen gutes Geld damit aber wir investieren
00:43:45: auch.
00:43:47: Und diese Verantwortung zu übernehmen,
00:43:49: das
00:43:50: finde ich und es hat dann auch eine Wirksamkeit so wie diese Kassiererin auch.
00:43:56: Das finde ich ein total schönes Beispiel für Wirksamkeiten wie einen Mensch und die ist ja praktisch an der Schnittstelle.
00:44:07: Die trifft ganz viele Menschen
00:44:10: Definitiv, deswegen sehr wertvolle Menschen.
00:44:13: Ja genau, ganz genau und dieses Bewusstsein auch zu haben denke ich manchmal, wenn ich irgendwo bin sei es in der Metzgerei oder beim Bäcker oder im Supermarkt oder den Baumarkt oder bei ... wie heißt das?
00:44:30: Wo man den Grünschnitt hinbringt Abfallzentrum dann denk ich mir hey wär mal eine Bewusstseinschulung notwendig, wie die manchmal rau im Ton irgendwie sich verhalten und denke ich mir könnte ein netteres Zusammensein sein was man hier hat.
00:44:53: Man kann sich die Menschen nicht schnitzen aber man kann eben mit einem Bewusstsein das finde ich so wichtig zu merken.
00:45:02: ach da das war jetzt eine schöne Begegnung an der Kasse.
00:45:08: und das um nochmal auf mein Vater zu kommen, da habe ich bemerkt wie der in Wirkung gekommen ist.
00:45:14: Also indem er mit den Leuten gesprochen hat und gesagt hat ah das machen sie aber toll!
00:45:21: Und wie die Leute dann aufgeblitzt
00:45:23: sind
00:45:24: und dann gemerkt haben ach meine Tätigkeit ist wichtig.
00:45:28: Das sieht jemand.
00:45:31: Ist eine andere Qualität oder eine andere Energie finde
00:45:33: ich.
00:45:35: Ich glaube es gesehen werden ist echt ein wichtiger Punkt.
00:45:38: Das ist schon für mich immer so in der Schulzeit.
00:45:41: Wenn wir einen Punkt gewesen sind, wenn Schüler in den Nacht die Schule verlassen und am Ende dann bis zum Abschlussfeier sagen sich bedanken gesehen worden zu sein.
00:45:50: Und ich mich dann immer frage wie viele Menschen vielleicht nicht gesehen wurden?
00:45:55: Deswegen vielleicht jetzt werden wir wieder sagen, dass die Schule allein ist nicht der Ort wo alles passieren soll das man eine Gesellschaft hat wo eben einfach jede Person gesehen wird.
00:46:07: Ja, das sind ja so Kleinigkeiten.
00:46:10: Also mit dem Handgeben ... Ich hab mir angewohnt.
00:46:12: Corona war wirklich entsofern auch schwierig weil ich habe mich angewöhnt meine Schüler mit Handschlag zu begrüßen und auch mit Handschlag zu verabschieden.
00:46:22: Und natürlich den Namen dazu zu sagen also dieses gesehen werden.
00:46:26: dann dass man nicht nur Hallo sagt
00:46:28: und
00:46:28: ich merke es kommen welche Reihen die kennen das nicht?
00:46:32: Und ich hatte mal ein Schüler der Hat mir nicht die Hand gegeben.
00:46:39: Guckt mich so an, habe ich gedacht okay?
00:46:42: Nach so einem Jahr hat er mir irgendwann mal die Hand gegeben und zwischendrin ... hab ich es mal wieder probiert, nicht gezwungen.
00:46:54: Habe
00:46:54: ich mal wiederprobiert und irgendwann guckte mich an und sage warum soll ich dir die
00:46:58: hand geben?
00:46:59: du bist ja nur noch nicht mein Vater.
00:47:02: Und das war so wo ich gemerkt habe
00:47:04: Aha!
00:47:06: Hand geben ist ein persönlicher Bezug Das ist schon was.
00:47:10: Und für ihn war das zu früh, für ihn noch zu direkt und nachdem er mich eine Weile gekannt hat ungefähr ein Jahr hatte er gemerkt, aha oder habe ich die Erlaubnis in sein Beziehungsgeflecht?
00:47:25: In seinem Dorf einzutreten.
00:47:26: In seinen Dorfen
00:47:26: einzutreteten, ganz genau.
00:47:29: So und da hat er mich akzeptiert und hat mir dann die Hand gegeben Und das war total schön und es ist auch wieder so eine Kleinigkeit des gesehenwerdens.
00:47:41: So, da komme ich hin und ich kann auch sein als Mensch ohne dass sich jetzt diese Aufgaben die hier habe also Akkordion lernen zu hundert Prozent erfüllen.
00:47:53: Also auch da!
00:47:54: Ich werde gesehen unabhängig von dieser Leistung die ich da
00:47:59: vollbringe
00:48:00: und das ist auch um wieder die Schule kurzzukommen Je größer die Angebote sind, umso mehr Möglichkeiten habe ich als Individuum meine Stärken irgendwo einzubringen.
00:48:13: Also Dienstagsunterrichtig im Haus der Jugend bin ich da öfters bei Veranstaltungen.
00:48:19: Die haben auch den Zirkus Harlekin und das findet ihr alles in der Freizeit statt.
00:48:26: oder die Breakdance oder die Hip Hopper oder wie heißt das?
00:48:34: Parkour.
00:48:34: Ja, genau.
00:48:35: Parkour und ich finde das sind echt Fähigkeiten die jemand hat dass entstärken und ich find mit auch mit Tanz
00:48:42: zum Beispiel.
00:48:44: Mit Tanz wenn man das richtig gut kann oder wenn sich beschäftigt und so eine Sammlung hat müsste man unbedingt ne fünf in Mathe ausgleichen können also fände ich echt wichtig.
00:48:56: Also ich mal mit finde ich sie.
00:48:57: Bildungsreform Das ist
00:48:58: gut.
00:48:59: Bei Tom Sawyer und Huckleberry Finn gab es auch mal so eine Szene, wo der den Zaun streichen muss... ...und dann mit den Karten verhandelt und drei Rote, zwei Grüne und so.
00:49:08: Und ich finde da bräuchts auch in der Schule, bräucht's sowas.
00:49:13: Okay, ich kann das!
00:49:15: Ich kann das und ich mach das unabhängig ob ich jetzt super kann aber ich beschäftige mich damit.
00:49:20: Und damit Kann ich das was die Schule, wenn sie es schon nicht in Bildungsplan aufnimmt.
00:49:25: Aber dann kann ich die Fünffin Marte... ...die von mir aus in Gemeinschaftskunde oder sonst irgendwo... ...kann ich ihn sofern ausgleichen als dass auch gesehen wird,... ...dass sich als Mensch diese Fähigkeiten haben und nicht nur die, die von irgendjemandem festgelegt wurden,... ... sei es sinnvoll oder nicht sinnvoll,... ...die den Benefit geben.
00:49:47: Du
00:49:47: bist gut für unsere Gesellschaft,
00:49:49: wenn du... Das sind das Klammern
00:49:50: zu machen.
00:49:51: Wenn du einen Schnitt von Fünf hast, dann darfst du weiter.
00:49:56: Und wenn nicht, stopp hier.
00:50:01: Volker!
00:50:02: Ich habe noch zwei Fragen an dich.
00:50:05: Die eine ist... Hast du eine Frage an mich?
00:50:08: Im Kontext der OB-Wahl?
00:50:10: und die andere Frage wäre... Wie leicht hast du im Vorfeld noch Gedanken gemacht zu gewissen Themen oder hast du Ideen gehabt, wo gesagt hast das müsste irgendwie stattfinden und wenn es nicht den Raum bisher gefunden hat, dann könntest du den Raum nochmal bespielen mit dieser Idee.
00:50:23: Ah, okay.
00:50:24: Genau, das heißt die zwei Sachen werden offen.
00:50:27: Die einzige Frage, die ich an dich habe ist.
00:50:30: was motiviert dich genau das zu machen, dir so viel Zeit zu nehmen?
00:50:36: Also im Prinzip sind es zwei Fragen.
00:50:38: Mit A und B... mit a und b dann ist es vielleicht zulässig.
00:50:47: Was motiviert Dich, so ein Podcast zu machen?
00:50:50: Das ist ja auch weit.
00:50:54: Die Frage, wie viele Menschen sehen das?
00:50:57: Und neben das war und die B-Frage wäre.
00:51:02: Was motiviert dich zu bewerben als Bürgermeister?
00:51:06: Ich fange hier an.
00:51:11: Das was du am Anfang geschildert hast mit Verantwortung, das motiviert mich.
00:51:15: D.h.,
00:51:15: es ist wirklich rein aus einer Verantwortung heraus.
00:51:17: Es sich nicht so als mich um das Amt reiße Uns etwas wäre, wo ich sage das wollte ich immer schon mal werden.
00:51:23: Überhaupt nicht!
00:51:24: Sondern eher so eine Verantwortung.
00:51:25: die spüre aufgrund dessen was um uns herum passiert und ich weiß dass das was ich kann und gelernt habe und Erfahrung haben uns als Gesellschaft weiterhelfen würde.
00:51:37: Dass wir eben dann handlungsfähig sind, dass wir in den Plan gestalten können also alles was beschrieben hast Ich hab...ich weiß einfach wie wenn diese Richtung sich entwickeln könnte und das dafür bräuchte.
00:51:47: Und deswegen, weil ich das weiß ist für mich schwierig zu sagen.
00:51:50: Ich habe mich da jetzt zurück und ich biete es nicht an.
00:51:53: Das heißt, dass würde ich aus der aktuellen Lage in der Diszi-Belt sich befinden, der sich Freiburg befindet.
00:52:02: Und aus meiner Sicht einfach so, dass du jetzt im Freiburgen einen günstigen Zeitpunkt hast um eben noch so ein gestaltbaren Raum zu schaffen, befähigt, dass wir als Stadtgesellschaft handlungsfähig sind.
00:52:16: Egal was um das auch hereinbricht.
00:52:19: Das heißt du musst aber dann eben jetzt schon agieren.
00:52:21: Du kannst also... Das heißt wir haben häufig in der Politik dieses man reagiert auf etwas, was passiert ist und du musst ab jetzt vorab Dinge tun damit dann wenn etwas passiert, du dann eben dann handlungsweg bist und nicht nur niemand irgendwie so etwas abwehren kann sondern direkt irgendwie einfach geschützt bis vielleicht ein bisschen bereichen auch und eigene Systeme hast.
00:52:39: Also angefangen von, ob es jetzt digitale Systeme sind die mal zu feststellen wie wir abhängig davon sind bis hin über tatsächlich auch dieses Wie wir uns als Gesellschaft, wie wir funktionieren.
00:52:47: das heißt also du weißt ja vorhin eigentlich schon gut beschrieben Das heißt dass man eine Isolation hat von Leuten wo Menschen einfach nie mehr zusammenkommen können sich gleich nicht begegnen besser kennenlernen was beim Fahren beschreiben wie dieses schnell fahren was ausmacht Und das macht ja in vielen anderen Bereichen auch was aus.
00:53:04: Also zu sagen, ganz gezielt Räume zu schaffen und Zeit zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen kennenlernen oder an Ideen arbeiten wie so eine Stadtgesellschaft besser funktionieren kann oder braucht ein gutes Miteinander.
00:53:16: Das ist der Punkt.
00:53:17: also ich habe das Handwerk dazu Ich hab Netzwerke auch dazu die ich damit hier rein investieren wollen würde und ich würde einfach tatsächlich, da bietet es auch an weil ich eben glaube dass Freiburg einen Potenzial hat eben in die Richtung so eine Demokratiemodellstadt zu werden.
00:53:33: Also ich glaube, wenn ich jetzt in einer anderen Stadt wohnen würde, wüsste ich nicht ob ich das Angebot aussprechen würde.
00:53:41: hier spreche es aus weil ich weiß dass auf dem Chubbahnboden fallen würde und ich glaube ist das tatsächlich etwas Gutes wäre.
00:53:46: also ich kann mir das vorstellen den nächsten acht Jahren dann mit der Gesellschaft einiges zu stemmen.
00:53:54: Und jetzt zum Podcast hängt mich zusammen mit der Idee von dem, was dann folgen soll.
00:54:00: Ich hab's mal so beschrieben ... ich berichte seit über einem Jahr über Ereignisse in Serbien, weil es im medialen Deutschsprachengraum nicht berichtet wird.
00:54:09: Weil sie jeweils
00:54:09: ...
00:54:10: Genau oder wenig ... Die Stilärmbroteste!
00:54:12: Genau und das ist natürlich für mich ebenso fernspannend, weil ich immer tatsächlich viele, ob jetzt Türkei egal, also gar welche Länder verfolge und gucke wie ist es ein autokratisches System?
00:54:22: Was ist eben... Also wo entsteht etwas was demokratisches, wieso ist das entstanden?
00:54:27: Also ich gucke ein bisschen drauf zu lernen oder was sind so die Punkte auf die Autokratinnen schießen.
00:54:31: Was wir versuchen kaputtzumachen weil dann weiß ich okay das scheint wichtig zu sein also müssen wir gucken dass sie es irgendwie schützen.
00:54:36: Das heißt also so guck ich so ein bisschen darauf global und in dem Kontext habe ich, hab einmal gesagt ... weil in Serben diese Proteste von Studentinnen immer so gewisse Werte hatten.
00:54:49: Die bis heute an die man festhält.
00:54:51: Bis heute und das war der Wert Es muss friedvoll alles passieren.
00:54:55: Das heißt es darf keine Gewalt eingesetzt werden.
00:54:57: Die lehnen jede Ich-Geform von Gewalt ab.
00:55:00: Und dann haben wir einen gewissen Punkt, wo Leute kritisiert gesagt ja aber so wirst du das nicht stürzen können?
00:55:04: Weil er setzt Gewalt ein und du setzt keine Gewalte ein und der wird aber nicht gehen.
00:55:09: Und dann hat irgendwie ein Soziologe, glaub ich mal, an einer Stelle gesagt ... dass so wie du an Macht kommst, das prägt die Gesellschaft, die ihr darauf baut und folgt.
00:55:19: Das heißt also mit Gewalt macht er, die er holt.
00:55:22: Da wird keine friedvolle Gesellschaft darauf folgen können.
00:55:26: Und so ähnlich mit dem Gedanken hab ich mir gedacht, okay, wenn ich eine Gesellschaft habe in Freiburg, wo viele Menschen aktiv sind oder eine starke Zivilgesellschaft vorliegt Dann müsste also das, was jetzt passiert, wie ich vielleicht zu dem Amt des OBS kommen würde ... stimmig sein mit dem, was danach folgen soll.
00:55:46: Also hab ich mir überlegt, okay, was ist etwas, was für mich zu kurz kommt in der Politik oder auch medial gespielt wird?
00:55:53: Ist die ganze Thematik... Man nimmt sich nicht die Zeit, Menschen zuzuhören und die Visionen zu entwickeln, man nimmt sich die Zeit eben das Thema im Mittelpunkt zurück und nicht die Person.
00:56:05: und das wollte ich tun.
00:56:07: Und deswegen versuche ich, dass sich das was mir eben fehlt selbst also dann zu gestalten und so sagen gut Ich kann jetzt nicht beeinflussen was die falsche Zeitung es wer macht aber ich kann beeinflussend was ich mache.
00:56:18: Also öffne ich Kanäle und versuche über kanäle das zu tun Was aus meiner Sicht notwendig ist und zeigt.
00:56:24: gleich ist aber so.
00:56:24: Das bei jedem gespräch ist gefühlt Aber es gegenüber auch in so ein kleines bischen zumindest noch mal mehr aktiver wird oder aktiviert wird an manchen ställen weil des gesprech mit ihnen was gemacht hat.
00:56:34: Und dann sage ich mir, okay.
00:56:37: Die Idee dahinter zu sagen das was jetzt passiert soll jetzt schon eine Funktion haben einen Zweck haben unabhängig davon wie die Wahl ausgeht und so ist auch diese Folge.
00:56:47: Das heißt du hast zum Beispiel an einer Stelle gesagt es bräuchte ein OB oder Oberbürgermeisterin oder Bürgermeisterin
00:56:54: usw.,
00:56:56: die das Thema aufgreifen und ins Gespräch bringen.
00:57:00: Das kann sich in dem Fall jeder Kandidat den anhören anschauen.
00:57:04: Jeder Bürgermeister hat Bürgemeisterin anschauen, anhören und könnt jetzt schon loslegen und das tun.
00:57:08: Das heißt unabhängig davon was wir jetzt in dem Fall beschließen kann trotzdem jetzt schon jemand das umsetzen oder auch andere einzelne Menschen nicht zuhören die sagen hey dass was du gesagt hast mit diesem ich bedanke mich bei der Person den die Person war die sich hierum etwas kümmert im öffentlichen Raum wäre etwas was ich direkt machen kann.
00:57:25: da muss nicht Bürgermesser sein sondern ich kann als Bürger meinem Mitbürger irgendwie wahrnehmen, wertschätzen.
00:57:32: Das sind alles Dinge die jetzt schon jemand nehmen kann und etwas bewirken wird in der Stadt.
00:57:36: Und das ist der Gedanke von dem ganzen Podcast.
00:57:38: also vor allem dieses Zeit Ist etwas was man sich sehr stark beschäftigt Dass wir immer immer weniger zeitwirgendwas haben und ich versuche gerade das Gegenteil von ihm zu machen um das Gefühl habe dass schadet uns als gesellschaft es schadete mir auch als mensch.
00:57:51: Also dieses ich fühle mich auch mal reingesaugt in diese maschine von und das und das so effizienter und noch mehr Und ich versuch da eben so wirklich aktiv dagegen anzugehen und zu sagen, nee.
00:58:02: Ich habe eine ganz bewusste Zeit... ...und mache das beleidigt in der Logik der Politik unlogisches.
00:58:09: Das heißt jetzt bist du die ein- dreiste Person, die ich gesprochen habe.
00:58:11: Die ein-dreiste Folge.
00:58:13: Ich hab schon so Zahlen, wie viele Menschen es angeschaut haben.
00:58:16: Manchmal sind's mehr als hundert.
00:58:17: Manchmal knapp tausend.
00:58:19: manchmal ist dann also je nachdem was von den Personen und wo es dann ausgespielt wird wer weh kennt hab ich's für mich gar nicht relevant.
00:58:25: Das heißt, es wäre dieses Lohntesich ... Naja,
00:58:28: Benefit!
00:58:28: Benefit?
00:58:29: Genau, richtig.
00:58:30: Ich würd sagen als Mensch lohnt sich das für mich.
00:58:33: D.h.,
00:58:33: ich habe dich kennengelernt und einen Menschen kennengelernt.
00:58:36: Also mein Kreis erweitert.
00:58:38: Ich bin froh, dich kennenzulernen zu haben, ich bin frohes Gespräch.
00:58:41: Und darum hat sich definitiv gelohnt, nicht in der ökonomischen Sinne aber als Mensch hat sich für mich gelohmt.
00:58:46: Und ich glaube, dass die Folge sich für die Stadtgesellschaft auch lohnt anzuschauen, anzuhören.
00:58:51: Ich find das toll.
00:58:53: sehr beeindruckend und sehr berührend.
00:58:56: Und zwar deswegen, also die Worte sind das eine und was dahinter steckt ist was andere.
00:59:03: mein Gedanke war als du mich angesprochen hattest dort und mein Gespür war, dass ich mir, oh das echten Mensch der es ernst meint!
00:59:14: Das hat mich wirklich wirklich sehr beeindruckt.
00:59:16: Also jetzt auch
00:59:17: aber
00:59:18: das sage ich nicht weil Praktisch die Ehre hatte in diesem Podcast mit zu sein, was ich toll finde.
00:59:26: Sondern weil mich das echt beeindruckt hat so auch wie du es jetzt beschrieben hast... Ich gehe diesen Weg an den ich glaube und ich traue mich auch des auszusprechen also wirklich sich hinzustellen und zu sagen ich kann das!
00:59:45: Ich habe das gelernt und ich glaub dass ist jetzt gut Und ich finde das für wichtig und für diese Werte oder für die Idee, für diese Haltung einzustehen.
00:59:56: Das find' ich toll!
00:59:57: Also da nehme ich echt sehr viel mit... ...für eine Sache zu gehen.
01:00:03: Also zu sagen, dass ist mir wichtig.
01:00:07: Und vor allem in diesen Gedanken also wenn es später was werden soll dann braucht's auch genau diesen Anfang.
01:00:14: Also bei sich zu bleiben klar zu sein und zu sagen Das ist meine Art.
01:00:21: Und das braucht es im Großen und es braucht auch im Kleinen, und der Weg ist sozusagen – sagt man in der Wege – das Ziel.
01:00:32: Der Glaube daran auch, dass es eine Wirkung hat.
01:00:36: Und es hat's!
01:00:37: Na ja, bin ich auch überzeugt.
01:00:38: Ob es dann ausreichend ist?
01:00:39: Das weiß ich nicht aber das ist auch irrelevant an der Stelle.
01:00:42: Das heißt, weil Leute immer sagen, dann gewinnst du vielleicht nichts und ich sage Ja, aber ... Vielleicht geht's zu mehr als zum Gewinnen.
01:00:47: Vielleicht gehts einfach um was anderes.
01:00:48: Vielleicht hat es jetzt Töne geöffnet für andere Leute.
01:00:50: Ich weiß nicht, vielleicht wird die Entwicklung dadurch entstehen... Ich weiß es nicht!
01:00:53: Ich mein so wie du einfach in die jungen Menschen investierst oder älteren Menschen investiert hast, nur sagst du irgendwie von sechs bis achtzig.
01:01:01: Du weißt auch nicht welche Wellen es schlägt.
01:01:03: Aber ich gehe davon aus dass die Welle schlägte, die wir halt nicht nachvollziehen können Und ich glaube, so müssen wir als Gesellschaft einfach handeln.
01:01:08: Das heißt ohne irgendwie direkt den Benefit sehen zu können und sagen, dass das was ich tue an der Stelle so sinnvoll ist.
01:01:15: Ich glaube, es ist so notwendig.
01:01:18: Ja, es wäre tatsächlich zu kurz gedacht also an die Wahl zu denken.
01:01:25: Also natürlich wenn man sich aufstehen lässt dann hat man eine
01:01:29: Idee... Genau, ein Anspruch auch genau!
01:01:30: Das
01:01:30: ist so wie wenn ich in einem Fußball oder Handball spiegel bin.
01:01:35: Dann will ich gewinnen, egal gegen wen ich spiele.
01:01:38: Irgendwie muss das doch möglich sein und frage mich immer okay wie könnte das gehen?
01:01:44: Und so dieses... Ich bin überzeugt von dass da ein großer Gewinn drin liegt vielleicht nicht in der Wahl im Ergebnis aber in ganz vielen Dingen da zu zeigen.
01:02:01: ach!
01:02:02: Da traut sich jemand
01:02:03: was
01:02:05: Da geht jemand für seine Idee und ich hab's probiert.
01:02:09: Und es ist mir wichtig, gestern kam das erste Interview jetzt an ein großer Brückenschlag von der Linda Yvonne die gestürzt ist also die ganze Welt redet jetzt da.
01:02:21: drüber finde ich auch ein bisschen zu viel.
01:02:23: aber ich fand toll was sie gesagt hat von ihrer Idee.
01:02:27: es ging... Sie ist nicht gestürz wegen des Kreuzbandrisses und wegen dieses Risiko sondern sie wollte das probieren Und das war ihr sportiver Gedanke.
01:02:39: Und ich fand es toll, was sie da gesagt hat.
01:02:41: zu mir ist das wichtig.
01:02:44: Ich will das tun jetzt und das finde ich sehr beeindruckend so zu sagen Jetzt.
01:02:51: ich glaube daran dass diese Dinge wichtig für unsere Gesellschaft sind und auch daran jetzt die Zeit Strukturen zu schaffen.
01:03:04: Also
01:03:05: Kompliment!
01:03:08: Ich habe ja vorhin schon angekündigt, dass die letzte Frage ist ob es noch eine Idee in Gedanken gibt.
01:03:12: Du sagst das hat noch keine Raum gefunden was wir jetzt vielleicht nur auspacken könnten.
01:03:15: Gibt's da etwas?
01:03:18: Ja keine Vorschriften für Straßenmusiker.
01:03:23: Das ist manchmal ein bisschen schwierig wenn man in die Stadt geht und dann aber nicht nur von städtischer Seite dass es da ein Konzept geht sondern dass an Bewusstsein entwickelt.
01:03:37: Bei den Zuhörern heißt auch schön, Musik zu haben bei den Spielern allerdings auch dass sie ein Bewusstseint dafür haben.
01:03:44: wenn ich jetzt fünf Stunden vor dem Laden sitze und meine drei Leder spielen dann ist das vielleicht auch nicht so spannend.
01:03:50: also in allgemeines Bewusstsein des Miteinanders.
01:03:54: und ansonsten ist tatsächlich so glaube ich dran an so eine weil was von Corona hatten von dieser Zeit dann gab es ja dieses diesen Begriff des Multispreaders.
01:04:09: Und ich habe das für mich umgedreht in was Positives.
01:04:13: und ich suche jetzt zum Beispiel auch im Unterricht immer Dinge, man hat ja nicht immer Zeit für jede Kleinigkeit sondern was kann sozusagen möglichst viele Dinge abdecken und in Gang setzen und möglichst viele Ebenen verbinden?
01:04:29: Und da ist eins in die Stadt zu gehen und so spielen eine gute Atmosphäre zu haben und auch ins Gespräch zu kommen.
01:04:42: Ich habe vorhin tatsächlich gedacht, vielleicht wäre es sogar so ein Punkt mit der Schule als vielleicht die Schule auch noch mal stärker mit ... Wer ist doch immer von Aufführung Musikgründen
01:04:49: usw.,
01:04:49: nochmal stärker in die Stadt rein geht?
01:04:52: Und dann nochmal irgendwie Resonanz erzeugt oder für sich irgendwie was?
01:04:55: Ja, guter Punkt!
01:04:58: Volker ich danke dir vielmals für deine Zeit.
01:05:01: Ich dank mir vielmals fürs laute Denken fürs Teilen deiner Perspektiven, für deinem Wissen von deiner Erfahrungen und bin sehr dankbar für diese bereichende Folge.
01:05:12: Und ich bin ziemlich sicher dass viele Leute sich das anschauen werden und glüger in den Tag starten werden.
01:05:18: Also vielen Dank dafür!
01:05:19: Ich bedanke mich.
01:05:21: Vielen, vielen Dank für die Gelegenheit.
01:05:23: Danke schön.
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