#deinfr Folge 29 – Gut leben in jedem Stadtteil: Ein Gespräch mit Habib Ismail

Shownotes

In dieser Folge von #deinfr teilt Habib Ismail die Vision eines Freiburgs, in dem jeder Stadtteil gute Bedingungen für junge Menschen bietet: weiterführende Schulen, Jugendzentren und Sportangebote direkt vor Ort. Der Wohnort entscheidet nicht mehr über Bildungschancen. Mehr Grünflächen statt weiterer Nachverdichtung prägen die Stadt. Der Platz der Alten Synagoge wird grüner, die Stadt schattiger und barrierefrei, mit Trinkbrunnen und öffentlichen Toiletten. Sozialberatung ist ausgebaut, professionell organisiert und gemeinsam mit den Menschen aus den Stadtteilen gestaltet – fair bezahlt und gut vernetzt. Freiburg wird familienfreundlich gedacht: Alle Kinder, Familien und Senior*innen erhalten Zugang zu Kulturangeboten. Der ÖPNV ist kostenfrei und Mobilität für alle möglich. So entsteht eine Stadt, die Familien stärkt, Teilhabe ermöglicht und gleiche Chancen in allen Stadtteilen schafft.

Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Der Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.

Mehr Infos finden sich unter www.deinfr.de

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Dein Fr.

00:00:09: Heute bin ich im Gespräch mit Habib.

00:00:12: Habib, wer bist Du?

00:00:14: Mein Name ist Habib, bekannt auch unter Habibo.

00:00:16: Habib Ismael, ist mein richtiger Name, wohne im Stadtteil Weingarten.

00:00:21: Ich bin Vater von vier Kindern, drei Söhne und ein Mädchen und bin aktiv hier im Stadtteil ehrenamtlich tätig.

00:00:28: Was muss man noch über Dich wissen?

00:00:30: Was soll man über mich wissen?

00:00:33: Ich bin bekannt ein bisschen über Social Media, der Bürgermeister aus dem Stadtteil Weingarten.

00:00:37: Nicht so ein Spaßkontent, den ich mache und auch ein bisschen die Politik, den heranwachsende und den Kind dann nahezubringen.

00:00:48: Seit wann hast du das?

00:00:49: Jetzt ungefähr seit zwei Jahren.

00:00:51: Also seit ich auch aktiv im Stadtteil bin, also im Forum Weingart, auch Vorstand dort bin.

00:00:59: Mache ich das, bin ich da.

00:01:01: Sehr aktiv.

00:01:02: Ich mache viel für die Kinder, die verschiedene Veranstaltungen, z.B.

00:01:08: Green and Chill hier im Stadtteil, ich sehr gerne gesehen, wo wir auch Hallalwürstele, dann drehen wir auch Filme jetzt, z.B.

00:01:15: wieder Film über Weingarten, ein Dokumentarfilm über Weingarten.

00:01:21: Weingarten ganz oder gar nicht.

00:01:23: Er erscheint jetzt sich die Premiere.

00:01:25: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am,

00:01:41: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am,

00:01:43: am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, am, Für mich finde ich Freiburg einfach eine geile Stadt, weil es einfach so geilgelegig, geografisch richtig geilgelegig ist.

00:01:51: Also wenn ich nach Frankreich bin, bin ich in einer Dreiviertelstunde bis eine Stunde in Frankreich.

00:01:58: Dasselbe gilt auch für die Schweiz und in einer zweieinhalb, drei Stunde bin ich in Milano.

00:02:03: Also ich finde, also in Italien und ich finde, geografisch gesehen Freiburg liegt einfach an einem geilen Eck, auch der Schwarzwald hier in Freiburg.

00:02:13: Haben wir es auch nicht weit.

00:02:15: Ansonsten sehe ich Freiburg eine Multikulturelle Stadt, also Multikulti mit vielen Nationen, vielen Religionen.

00:02:23: Und das Miteinander in Freiburg, das finde ich auch sehr geil.

00:02:27: Also wir haben nicht diese Rassenkonflikte, so wie es vielleicht in anderen größeren Städte gibt oder so.

00:02:33: Das sehe ich hier in Freiburg nicht.

00:02:37: Gibt es auch nochmal, vielleicht auch Orte, die den Freiburg gut findest?

00:02:42: Also das Schauensland im Freiburg ist richtig geil.

00:02:45: Also Schauensland.

00:02:47: Natürlich mein Stadtteil, Weingarte.

00:02:49: Was ist der beste Spot in Weingarten?

00:02:52: Das Parkdeck.

00:02:53: Das Parkdecks Einkaufszentrum.

00:02:56: Nein, Weingarte hatte ich.

00:02:57: Ich bin hier aufgewachsen.

00:02:58: Natürlich, wenn einer, der im Weingarte aufgewachsen ist, der weiß mehr über Weingarte.

00:03:03: Also wenn man mich jetzt fragt, Landwasser wäre, dann müsste ich passen.

00:03:06: Dann würde ich halt Landwasser sagen, ja, das See.

00:03:11: Aber da gibt es auch bestimmt geile Orte, von denen ich als Weingärtner nicht weiß.

00:03:16: Und Weingarten, wir haben halt den Dietepachter auch... richtig geil benutzt wird von anderen Stadtteilen.

00:03:23: Mittlerweile gehört der Dieterbach nicht mehr zu uns Weingarten, sondern wenn man jetzt am Sonntag mit den Kindern über den Dieterbach läuft, da trifft man Freunde aus Munzinge, Austingen, Landwasser, Märzhause, von überall kommen sie her, weil einfach der Dieterbach jetzt so richtig geil gestaltet wurde.

00:03:40: Also ist schon ein Hotspot für alle auf der Dieterbachsee.

00:03:45: Also ich kenne uns jetzt noch stundenlang unterhalten.

00:03:48: Wir haben auch der Dracheberg, der jetzt auch umgestaltet wird hier im Stadtteil.

00:03:54: So viele schöne Sachen hier im Stadtteil, wo ich finde, das ist geil.

00:04:02: Und was sind so Werte, die dich antreiben?

00:04:05: Jetzt hast du ja vorhin schon gesagt, du machst ziemlich viel für junge Menschen hier.

00:04:09: Das heißt, ich gehe davon aus, dass auch da ein Wert dahinter mit verbunden ist.

00:04:11: Also, wieso du das machst?

00:04:12: Das heißt, wenn ich jemanden fragen würde und sage, hey, hab ich was für ein Typ, was sind so Werte, die ihn antreiben, was würden die Leute sagen?

00:04:19: Also, ich denke, es hat auch viel früher ... Wir sind damals nach Deutschland gekommen oder unsere Eltern damals nach Deutschland.

00:04:26: Wir kannte das nicht.

00:04:27: Wir waren froh, dass wir den Elmer hier im Stadtteil haben im Bauwagen, die uns so ein bisschen unseren Eltern die pädagogische Arbeit abgenommen haben, also sozusagen in gewissen Teilen.

00:04:41: Der Elmer hat mit uns hier vorm Haus auf dem Parkdeck im Bauwagen gespielt, hinter dem Hüttebau, genau auch wieder Ahne und so.

00:04:49: Und ich denke, irgendwann wollte ich auch dem Stadtteil hier was zurückgeben.

00:04:54: Also ich wollte, weil ich weiß, wie es ist, wenn man nicht viel hat oder gehabt hat als Kind.

00:05:02: Zum Beispiel, wenn wir, du wirst nie bei uns sehen, wenn wir eine Grill- und Chill-Aktion haben.

00:05:07: Also da zahlen die Jungs drauf von unserem Verein oder auch sehr viele Politiker tun und uns verspenden.

00:05:15: Das sind sehr lieb.

00:05:17: Du wirst nie bei uns sehen, dass ein Kind zuguckt.

00:05:22: Wir tun jedes Kind versorgen, mit der Würste, mit dem Getränk, also auch ohne Geld.

00:05:30: Das ist einfach so.

00:05:33: von uns Weingärtnern, würde ich sagen, und auch außerhalb von Weingärtnern sind ja auch viele, die nicht aus dem Stadtteil kommen, wo ich uns da unterstütze.

00:05:42: Ich wollte halt dem Stadtteil wieder was zurückgeben, weil der Stadtteil hat uns auch damals viel gegeben, vor allem das Forum damals mit Elma Weber, Arno Bank, das sind alles Sachen, das Jugendzentrum, der Abenteuerspielplatz.

00:05:59: Und das war irgendwo ein Geschenk für uns, weil wir selber nicht viel hatten.

00:06:05: Jetzt möchte ich im Stadtteil auch was zurückgeben.

00:06:08: Weil ich finde, der Stadtteil hier hat auch, also Weingarten spezifisch, ja, hat halt Familien, die Ja, finanziell schwach dastehen, wo die Kinder halt jetzt nicht, ohne, ich muss das jetzt vorsichtig ausdrücken, dass das nicht missverstanden wird oder so, sondern wo die Eltern einfach nicht den Kindern erlauben können oder die Eltern sich jetzt nicht erlauben können, zum Beispiel mit fünf Kindern in der Europapark hier.

00:06:43: Dann gibt es so Vereine wie wir oder wie jetzt der Europapark selber, die Firma Max Selber, wo es sagt, hier zum Beispiel hatte man jetzt fünfzigjähriges Jubiläum vom Europapark, dann haben wir den Europapark angeschrieben, habe dann fünfzig Karten für ... beeinträchtigte Kinder, sozial schwache Kinder, Familien bekommen.

00:07:06: Und dadurch haben wir denen die Möglichkeit gegeben, auch einmal im Europapark zu sein.

00:07:11: Das war für die Kinder einfach so was ganz Neues, weil da waren Kinder dabei, die waren noch nie im Europapark.

00:07:18: Und dann war das halt ein schönes Erfolgserlebnis für die Kinder.

00:07:23: Und sowas funktioniert halt auch nur, wenn alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen.

00:07:30: Das heißt, ich weiß nicht, ich höre verschiedene Werte raus.

00:07:33: Also für mich wäre so Dankbarkeit, vielleicht Solidarität.

00:07:38: Solidarität so oder so mit dem Stadtteil hier.

00:07:40: Also, Weingarde ist deswegen, heiß ich ja auch, der Bürgermeister von Weingarde.

00:07:49: Ich bin auch hier bekannt und es gibt halt wirklich, meine Art, glaube ich, ist das.

00:07:56: Bei mir im Büro, ich habe kein Problem damit, wenn jemand mich ... duzt und ich sitze da mit der Mütze und mit ... ... manchmal auch im Sommer mit dem Unterhemd da und die Leute ... ... das ist dieses ... ... der ist einer von uns, ... ... der auf Auge höre mit uns und der ... ... ich erklär's denen nicht so mit viel bürokratischem Mist, sondern ich erklär ihm ... ... du brauchst noch eine Geburtsokunde für deine Tochter, ... ... dass mir jetzt ... ... Elterngeld zum Beispiel beantrage ... Jetzt rufe ich da an, dann rufe ich dort an und dann sagt sie, er muss noch vorbeikommen mit dem Reisepass von seiner Frau.

00:08:36: Dann erkläre ich ihm.

00:08:37: jetzt, nehm ich den Reisepass, erkläre ihm, wo es Rathaus ist, wo es Standesamt ist.

00:08:41: Dahin gehst du, Bruder.

00:08:43: Schreib's ihm noch auf, das zeigst du der Frau am Empfang und dann gibt's es dir oder bei der ORK, dann gibt's es dir und kommst wieder zu mir, dann machen wir den Antrag fertig.

00:08:51: Ich glaube, das macht auch viel aus.

00:08:55: Jetzt haben wir schon echt einige Einglücke bekommen, was du machst eigentlich.

00:08:58: Also ich nochmal, die auch immer mehr auch antworten auf die Frage, wer du bist, weil man hört mal, wie engagiert du in verschiedenen Bereichen nicht engagiert.

00:09:07: Jetzt komme ich zur zentralen Frage, die mich tatsächlich jetzt wirklich umtreibt und wo ich gespannt bin, was du erzählen wirst, ist der Punkt, wir gehen davon aus, dass wir.

00:09:16: jetzt in den nächsten acht Jahren in Freiburg eine Entwicklung haben, die optimal so ist, wie du es dir vorstellst.

00:09:21: Das heißt, was für eine Vision von Freiburg, wie wird Freiburg in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den

00:09:29: vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren Zum Beispiel, wir haben hier das Problem im Stadtteil Weingarten.

00:09:47: Ich möchte jetzt auch nicht ganze Zeit nur auf Weingarten.

00:09:50: Ja, wir

00:09:50: können aber trotzdem focusieren.

00:09:52: Aber ich lege es mal mal.

00:09:54: Weingarte ist jetzt, du hast mich vor dem Gespräch gefragt, wo gehen deine Kinder zur Schule?

00:09:58: Dann habe ich dir gesagt, einer geht in die Karlschule in Haslach, zwei gehen auf die Adolf-Reichweinschule, also in der Kindergarte, die Kleine.

00:10:06: Und Hassan geht auch in die Adolf-Reichweinschule und einer in die Vigelius-Schule.

00:10:14: Mein Wunsch wäre wirklich, und das hast du vielleicht auch in vielen Interviews und Zeitungsartikel von mir gelesen, wo mein Wunsch wirklich ist, dass jeder Stadtteil, ich möchte jetzt nicht sagen, Weingart, aber jeder Stadtteil eine weiterführende Schule hat, eine Amtsschule, eine Weingarte.

00:10:31: Ich nehme jetzt an, wir haben hier im Stadtteil Weingarte nur das Adolf Reichwein Bildungshaus.

00:10:37: Super Schule, viel Geld reininfiziert wurde, wirklich.

00:10:41: Super, super, super.

00:10:43: Es ist aber leider nur eine Grundschule.

00:10:45: Jetzt das Kind, wo die Adolf Reichweinschule verlässt, der muss leider raus aus dem Stadtteil, rüber nach Rieselfeld, rüber nach Haslach, zum Beispiel wie meinen Sohn jetzt, rüber in die Stadt Mitte.

00:11:00: Die Kinder misse raus aus dem Stadtteil.

00:11:02: Und das finde ich leider schade.

00:11:06: Ich möchte, dass Wir haben, glaube ich, als schlechtesten Abgeschnitte letztes Jahr, dass von aus Weingarten sehr wenige Kinder aufs Gymnasium rübergehen.

00:11:19: Ich finde das schade.

00:11:20: Deswegen, wenn meine Vision, in der Gesamtschule in Freiburg-Weingarte, nicht nur in Freiburg-Weingarte, sondern in jedem Stadtteil, dass wir das haben und natürlich einen Jugendzentrum.

00:11:36: Haben wir, aber man muss definieren, Weingarte wird aufgeteilt, Ost und West.

00:11:41: Drüben haben sie einen Jugendzentrum, also Bouginger Straße, Sulzburger Straße.

00:11:46: Hier haben wir leider keinen Jugendzentrum.

00:11:48: Die Kinder gehen von hier rüber.

00:11:52: Das finde ich ein spannender Ansatz.

00:11:55: Wenn

00:11:57: du jetzt gesagt hast, für dich wäre die Lösung, die Maßnahme wäre in dem Fall schon, komm nach dazu.

00:12:01: Eine Schule, die eine Gemeinschaftsschule oder eine Warte für eine Schule neben dem Feldweingarten wäre.

00:12:04: Ich finde tatsächlich noch mal den Ansatz, den du im Nebensatz gesagt hast, viel spannender.

00:12:09: Also unabhängig davon ist deine Vision.

00:12:12: Wir bauen auf jeden Fall eine Schule in deiner Vision.

00:12:14: Aber der Punkt war zu sagen, Du hast gesagt, aus Weingarten gehen die wenigsten aufs Gymnasium.

00:12:20: Und dann würde ich jetzt sagen würde, du guckst also auf die verschiedenen Stadtteile und hältst ein paar prozentuale Bereiche.

00:12:25: Dann kann man gleich auch daraus Rückschlüsse ziehen und sagen, okay, wieso ist das so?

00:12:29: Wieso gehen Leute aus Weingarten am wenigsten aufs Gymnasium?

00:12:32: Und zu sagen, wenn man es rausfindet, wieso es so ist, vielleicht zu sagen, lassen wir mal da ansetzen.

00:12:36: Was muss ich an Unterstützung oder Förderung reinstecken, dass im Empfehl das nicht mehr so ist, dass man im Fall nicht sagt, okay, wenn ich jetzt in Weingarten wohne, habe ich nicht automatisch schlechtere Karten aufs Gnase und zu kommen.

00:12:47: Sondern wenn ich jetzt die Chancen gleich sind, egal wo ich wohne, ob ich jetzt in Freiburg-Osten wohne oder im Prinzip hier wohne, oder?

00:12:52: Ja, es sind halt wirklich viele Faktoren, die aufeinander zukommen.

00:12:58: Zum Beispiel, Weingarte ist ein dicht besiedelter Stadtteil.

00:13:04: Sag jetzt, du willst dein Kind anmelde im Heilpädagogische Hort, weil es eine Lese oder Restschreibschwäsche hat oder einfach Heilpädagogisch, also bist du da einen Platz kriegst, weil einfach die Plätze da sind und keine Plätze da sind, dann wartest du eins, zwei Jahre, dann kommt dein Kind da drauf für ein Jahr auf den zum Beispiel ins... In den Heilpädagogischort, obwohl es eigentlich die letzten drei Grundschuljahre gebraucht hat, oder sogar eventuell die letzten vier Grundschuljahre, hätte es diesen Platz gebraucht.

00:13:40: Also ich... Ich würde mir wünschen, dass man sowas auch ausbauen würde.

00:13:44: Beste Beispiel ist jetzt das Stück Hektar, wo jetzt die Stadt Freiburg gekauft hat.

00:13:50: Jetzt gehen wir halt wieder in eine Handrichtung, aber ich will da nur so ein Beispiel geben.

00:13:55: Da hat ja jetzt die Stadt Freiburg, glaube ich, zwei Komma Ungrad Hektar auf dem Dieterbach-Park gekauft und für den Kulturverein, Kulturstraßenbahn und so.

00:14:07: Es ist noch nicht durch, weil es ist ja noch im Gespräch, aber ich würde da jetzt zum Beispiel ein Teil davon auch im FFC geben.

00:14:13: Wir haben über fünfzig Kinder, die auf einen Fußballplatz beim Freiburger FFC warten, dass sie da einen Platz kriegen.

00:14:24: Da kriege sie keinen Platz, aber nicht, weil die Trainer oder der FCS nicht möchte, sondern weil einfach Die Kapazität ist nicht da.

00:14:33: Jetzt müssen unsere Kinder, also aus unserem Stadtteil Weingarte, wohl lieber gerne beim FFC, weil der Cousin oder die Cousine, der Freundin, die Freundin dort spielt, dorthin.

00:14:43: Jetzt muss dieses Kind aber leider nach Rieselfeld zum Beispiel, oder ins Blau-Weiß-Vire Sport vor Ort.

00:14:54: Dadurch ist die Motivation?

00:14:58: Motivation nicht mehr so gegeben.

00:15:00: Man kennt das auch, wenn man jetzt zusammenlernt, mein Sohn mit seinem Freund, wenn man zusammenlernt, sind es beide multivierter und wollen das erreichen.

00:15:10: Das ist halt so eine Sache, deswegen auch wieder zurückzukommen, warum Kinder aus Weingarten nicht aufs Gymnasium gehen oder die Rate so schlecht ist, weil es bei uns hier ein bisschen mangelt im Stadtteil.

00:15:27: Ja gut, jetzt haben wir die Vision.

00:15:28: Jetzt hast du schon gesagt, wir haben jetzt in deine Vision acht Jahre, haben wir hier eine Warte für eine Schule, eine Gemeinschaftsschule stehen, was was noch?

00:15:37: Was brauchen wir noch?

00:15:38: Hier in Freiburg.

00:15:41: Das kann Freiburg statt Mitte sein, es kann im Prinzip auch da sein.

00:15:43: Ich fand es tatsächlich interessant, dazu zu gelassen, diesen Vielfalt und so.

00:15:46: Und ich habe jetzt ein paar Folgen ja schon mit Leuten gesprochen.

00:15:49: Und da ist uns auch gefallen, dieses Vielfalt magst du vielleicht haben, so wenn du die Stadtteile von oben anguckst, aber in die Stadtzentrum reinguckst, dann sieht Freiburg also vielfältig aus.

00:15:59: Das war zumindest immer wieder die... Die Erkenntnis immer gehabt haben.

00:16:01: Deswegen werfen mich auf die Frage, wer Freiburg im Stadtzentrum vielleicht vielfältiger oder wie können wir da hinkommen?

00:16:06: und so weiter.

00:16:06: Ich finde zum Beispiel jetzt das Stadtzentrum, also die Stadtmitte vom Freiburg, man nimmt jetzt die Rathausgasse, stirbt schon langsam aus, muss man so ehrlich sagen, da sind die Geschäfte.

00:16:16: Vielleicht liegt es auch an den hohen Mieten, dass da weniger Interesse da ist, weil ich meine, wenn ich jetzt zehner Mieter hab, Im Monat, den muss ich erst mal reinbringen ohne Nebekoste und dann noch die Nebekoste und so, ob sich dann rentiert.

00:16:35: Deswegen würde ich da es attraktiver, ich würde es den den Mietern oder den Konzernen attraktiver machen, investiert bei uns im Freiburg, investiert in eure Geschäfte hier.

00:16:51: Ich meine, jetzt haben wir ja auch ein Zara bekommen in der Stadtmitte.

00:16:54: Der hat so eigenermaße die Stadtmitte wieder belebt.

00:16:56: Jetzt stell dir mal vor, der wär nicht da.

00:16:59: Die Zeit, wo das Leerstand war, ja auch Trotehose.

00:17:04: Also man müsste es auch attraktiver gestalten.

00:17:07: Oh ja, schon Leute, die gehört haben, die gesagt haben, ich will eigentlich keine noch weitere Kette haben.

00:17:10: Ich möchte eigentlich eher Läden haben, die mit Freiburgers zu tun haben, Regional sind.

00:17:13: Und jetzt hat der Müller zum Beispiel zugemacht, hier in Metzger rein und so weiter.

00:17:16: Und ich hab immer die Debatte von Leuten gesagt haben, ich will eigentlich, dass Leute irgendwie die Region auch sich mehr abbebildet.

00:17:22: Und mehr kleine Familien, mehr Indutuelle und nicht so diese großen Ketten.

00:17:27: Mhm.

00:17:28: Deswegen, als du überlegst, wenn du sagst, keine Ahnung.

00:17:30: Also, du willst irgendwie Vielfalt, hab ich jetzt für mich jetzt gedacht, wie wär's manchmal so eine Rathausgasse irgendwie vielfaltiger?

00:17:35: Auch jetzt, wenn du umwürdigum rein jetzt zum Daumen geht, irgendwie Einkaufsladen zu haben, Einkaufsmeile zu haben oder so was, um so ein Gästchen zu haben.

00:17:42: Was wär denn da vielleicht auch noch mal anders aufgestellt?

00:17:45: Aber wir müssen noch nicht da bleiben.

00:17:46: Wir können auch woanders hingehen.

00:17:47: Das hat dann mal zu überlegen, so was wär's eine Vision?

00:17:49: Du könntest echt alles gestalten und neu basteln.

00:17:51: Was wird zum Prinzip im Freiburg ändern?

00:17:54: Jetzt auch ich persönlich.

00:17:56: Ja, ja.

00:17:57: Ich würde die Verpackungsteuer aufschaffen, weil die hat so viel Diskussion gebracht.

00:18:03: Aber nee, es gibt halt wirklich viele Dinge, die...

00:18:08: Aber es ist nicht, was du nicht haben willst, sondern was willst du haben.

00:18:10: Das heißt, was wäre die Vision?

00:18:11: Also Vision ist für mich immer dieses... etwas, wo ich hin möchte.

00:18:14: Und jetzt, wie wir da hinkommen, ist eine andere Frage.

00:18:17: Was wäre etwas, wo man sagt, das wäre das Bild von Freiburg, wo ich sage, dass wir ja noch mal einige Stufen höher, wo wir als Gesellschaft statt irgendwie hin müssten?

00:18:25: Also ich würde mehr Grünflächen.

00:18:27: Freiburg ist ja schon Grün, aber ich würde jetzt mal einen Stopp machen mit dieser Nahverdichtung überall in Freiburg.

00:18:36: Da würde ich jetzt sagen, ich feier abend.

00:18:38: Ich würde andere Sachen Anders, zum Beispiel Platz der alte Synagoge.

00:18:50: Das ist ja nur Beton.

00:18:54: Du laufst da im Sommer durch, da ist ja richtig heiß.

00:18:57: Ich hätte es anders geplant, anders gebaut.

00:19:01: Ich hätte da schöne Wiese hin gemacht, vielleicht noch mit dem Spielplatz.

00:19:05: Also... Ich würde in Freiburg viel mehr Schattenplätze machen, ich würde auch viel mehr Trinkbrunnen, viel mehr öffentliche Toiletten, barrierefrei, das ist wichtig hier in Freiburg.

00:19:23: So Kleinigkeiten würde ich ändern, aber momentan fällt mir jetzt nicht großartig ein, was ich noch mache würde so.

00:19:33: Ich meine, du hast jetzt nicht mal, also manchmal freie ich dir am Anfang diese Werte und werde die Leute sind, um zu gucken, dass man von da ausgeht und uns schaut, wie man das irgendwie skalieren könnte oder größer machen könnte oder vielleicht doch was da, wir nehmen was anderes irgendwie umwünschen.

00:19:46: und jetzt hast du manchmal jetzt ziemlich viel erklärt oder zählt, wie du dich einsetzt eben für Menschen, die es vielleicht nicht ganz so einfach haben.

00:19:53: Das heißt für mich war der Punkt eben, wie man das vielleicht auf einer höheren Ebene nochmal anders umsetzen

00:19:57: könnte.

00:19:57: Genau, ich würde also mehr mehr Gelder in die Sozialberatungsstecke.

00:20:03: Ich muss dazu sagen, ich mache das alles ehrenamtlich und ich habe nicht studiert.

00:20:09: Ich habe meinen Abschluss war mittlerweile reife und wenn ich mich jetzt zum Beispiel bewerbe will als.

00:20:17: Irgendwo Sozialarbeiter, Quartiersarbeiter, Sachbearbeiter beim Jobcenter oder sonst Irgendwo.

00:20:23: Dann kommt gleich ja Sozialstudium im sozialen Bereich.

00:20:28: Habe ich zwar nicht.

00:20:30: Aber ich würde da irgendeine Lücke finden, dass so Menschen, die sowas können, die auch dem gegenüber verstehen.

00:20:39: Also ich finde, ich kann es jemanden, besser erklären, als jemand, der studiert hat und da irgendwo hinter dem Büro sitzt und es ihm dann erkläre will.

00:20:52: Ich würde da auch viel mehr so reinstecken in die Förderung von manchen Vereinen, zum Beispiel das Bündnis für Familie.

00:21:03: Ich habe das Problem manchmal, dass zum Beispiel jemand immer sagt, ja, Ich beziehe keine Sozialleistungen, ich muss für die Schwimmbadkärtle dreißig Euro Eigenanteil bezahlen.

00:21:15: Aber die, wo Sozialleistungen kriege, die müssen nur fünf Euro zahlen.

00:21:19: Das ist unfair.

00:21:21: In einer Sicht ist das auch unfair, aber uns sind auch die Hände gebunden, weil es auf kommunale Ebene also von der Stadt Freiburg so gegeben ist.

00:21:35: Hätte ich da was zu sagen, würde ich sagen, jetzt Das ist was Gutes.

00:21:39: Da hauen wir jetzt, dass die Kinder auch da, bis du die Kultur, es geht ja jetzt nicht nur um Schwimmbad, sondern auch um den Eintritt ins Museum, der Eintritt ins Planetarium, Mundohof, alles Mögliche.

00:21:50: Das wird ich von mir auch sagen, für alle Kinder.

00:21:53: Ich würde da Geld reinstecken, für alle Familien, egal ob da würde ich keinen Unterschied machen, ob es der Sozialschwache ist, der vom Bürgergeld lebt

00:22:01: oder... Sozialschwache.

00:22:02: Ja, genau.

00:22:02: Oder für die, wo der Vater irgendwo Ingenieur ist und paar Mille verdient oder Arzt.

00:22:09: Das werde ich für alle gleich machen.

00:22:13: Das sind so Visionen, wo ich halt so sage, das werde ich ändern und anders machen.

00:22:19: Bei mir wird jeder Rentner oder jeder den Freiburger Pass bekommen.

00:22:23: Aber jetzt so schwarz-schwachisch oder eine Vergünstigung.

00:22:26: Weil ich gehe jetzt von mir aus.

00:22:30: Ich nenne die jetzt ein kleines Hansefit.

00:22:33: Mich sehe ich jede Sonntag im Thermalbad einfach darum, weil ich dieses Hansefit für ein paar Euro ins Schimpagier kann.

00:22:43: Aber hätte ich dieses Hansefit nicht und müsste den vollen Preis bezahlen mit zwanzig oder fünf oder zwanzig Euro, dann wäre ich nicht jedes Sonntag dort.

00:22:52: Und das ist das, was ich meine, wenn jemand auch, wohl nicht sozial schwach ist, sondern wirklich viel verdient, So was bekommen wir, eine Freiburger Pass oder eine Familienkarte.

00:23:04: Dann wäre er öfters mit den Kindern im Munduhof oder im Planetarium oder im Museum.

00:23:08: Weil er einfach der Reiz gesteuert, kann ich hin umsonst.

00:23:12: Aber lass uns das mal jetzt aufnehmen.

00:23:14: Das Ding ist, bei jedem Problem wie bei vielen anderen auch, du bist jemand, der sofort den Problem sieht und lösen, lösen, lösen.

00:23:20: Das heißt, bis zum Löse-Modus.

00:23:22: Deswegen kommst du das gar nicht zur Vision.

00:23:24: Das heißt, jetzt versuchen wir trotzdem, von da ausgehend vielleicht eine Vision zu stricken.

00:23:28: Ich habe dir jetzt verstanden, eine Vision wäre egal, also woher du kommst.

00:23:34: Alle Kinder zum Beispiel, alle Rentnerin würde auch immer, die hätten Zugang zur Kultur.

00:23:38: Das heißt wie auch immer.

00:23:39: Das heißt, es wäre einfach eine Finanzierung, ein Konzept, eine Karte, was wir vielleicht auch schon haben, nochmal ausgeweitet.

00:23:43: Jeder wird das Benutzerbe bekommen, richtig?

00:23:45: Genau.

00:23:46: Okay, lass uns überlegen, was gibt noch eine Vision, wo sagen würden, dass wir auch in etwas in Freiburg, was uns dann wiederum auch alle irgendwie von der Stufe her, unser Lebensstandard oder unser, wie auch immer, vielleicht auch mehr zusammenbringen würde, weil dann natürlich sagen würde, dass alle können da reingehen, dann ist die Ausbildung auch da.

00:24:01: Das heißt, dass wir nicht irgendwie nur elitären Kreis der Menschen sich leisten können, sondern letztendlich die Stadtgesellschaft an dem Ort vereint.

00:24:10: Also ich würde jetzt die ÖFis auch gratis machen.

00:24:14: Ja, wie Sie haben gesagt, wie Sie es

00:24:17: haben.

00:24:18: Ja, das ist es ja.

00:24:18: Ich würde auch, also ich meine, dass man in die VAG steigen kann, dass das von der Stadt finanziert wird, dass man in die VAG steigen kann, ob groß oder klein, und von A nach B fahren kann.

00:24:31: Ich meine, okay, durch das Sozialticket hat man jetzt mittlerweile Verkünstigung, aber es gibt Leute, die können sich das trotzdem nicht leisten.

00:24:40: Und dann würde ich das auch, das wäre auch so eine Vision von mir.

00:24:45: Ich teile das voll mit dir.

00:24:46: Ich habe tatsächlich Erfahrung gemacht, als ich auch bei einer, als wir zu einer Demo gehen wollten, sind wir auch mit aus Haslach losgefahren oder mit dem Schülernwobbender

00:24:57: hingehen.

00:24:58: Und da war es dann so, dass die, ich dachte auch, alle im Reokarten, weil du bist diese, im Endeffekt wenn du Reokarte nicht zahlen kannst, du bist diese für günstigste Reokarte und so weiter.

00:25:06: Und da waren echt ziemlich viele, die selbst diese Vergünstigte nicht gekauft haben, weil sie gesagt haben, diese zehn, fünfzehn Euro, was sie jetzt zahlen mussten, selbst ist es zu viel.

00:25:14: Das heißt, die haben keine Karte gehabt.

00:25:15: Das heißt, die mussten dann im Fahrrad oder reinlaufen.

00:25:18: Das wusste ich für mich auch nicht.

00:25:19: Also ich hab damals echt gedacht, die war völlig überzeugt.

00:25:21: Jeder, weil durch dieses Vergünstigte hat eigentlich jeder Rehokarte.

00:25:24: Er haben sie nicht.

00:25:24: Und ich hab gefragt, wie machst du das denn sonst?

00:25:26: Dann hab ich gesagt, ja, wir gehen eigentlich nicht in den Stadt.

00:25:28: Das heißt, wir leichen in unserem Stadtteil.

00:25:30: Und wenn, dann sind wir halt ganz selten mal da.

00:25:32: Und dann ist das halt dann laufen die wirklich rein.

00:25:33: Das fand ich eigentlich ziemlich krass, wenn ich ehrlich bin.

00:25:37: Was hast du noch für Vision?

00:25:38: Also kostenfrei Öffis.

00:25:40: Wir haben nämlich Kulturangebote für alle.

00:25:42: Was gibt es noch in Habibswelt?

00:25:44: In Habibswelt gibt es vieles.

00:25:46: In Habibswelt gibt es auch die Sportvereine auszubauen.

00:25:55: Inwiefern?

00:25:55: Wie steigen wir das vor?

00:25:57: Zum Beispiel jetzt hier.

00:26:00: Es gibt Vereine, die haben kein Kunstrasen.

00:26:02: Da würde ich reininvestiere, sage ich hier.

00:26:04: Die habt ihr in Kunstrasen, ne?

00:26:11: Dann, was haben wir noch?

00:26:13: Was könnte wir noch so machen?

00:26:14: Es gibt viele Sachen, die man machen kann, ne?

00:26:16: Ja, lass mal hoffen.

00:26:19: Ja, also Trinkbrunnen habe ich ja schon erwähnt, dass ich die überall hinstelle würde, dass jeder da sei Flasche auffüllen kann im Ding.

00:26:31: Mehr Orte, also nicht nur den Dieterbach würde ich jetzt... Geld reininvestiere, da wurde jetzt eine Menge Geld reininvestiert, ich würde auch in der Seepark Geld investiere, holte ich auch, die Spielplatzwinte, da wurde auch erneuert.

00:26:48: Also ich würde einfach viel mehr für die Familie machen, weil ich merke auch, dass da viele die Existenzangst habe und sage ja, ein Kind maximal zwei.

00:27:04: also ich würde da auch was von von von bundesebene oder von von kommunale ebene oder was zum beispiel dass man das begrüßt dass man zum beispiel wenn man jetzt ein kind wenn man schwanger ist oder so dass man da ein bonus irgendwie kriegt dass man verlängerte mutterschutz bekommt mehr elterngeld dass das irgendwie gefördert wird, also dass man nicht, jetzt kriege ich ein Kind ohne mehr weniger Arbeit, habe ich noch weniger Geld, aber ich will das nicht eine Belastung nennen, weil das ist kein schönes Wort, weil im Kind ist keine Belastung, aber dann habe ich weniger Geld, aber habe mehr Ausgaben durch mein Neugeborenes, also ich werde von... Also, ich glaube, mir dürfte man keine Macht geben.

00:27:59: Ich werde da total anders.

00:28:01: Ich würde sagen, bis dein Kind windelfrei ist, wird es windeln, umsonst Kriege und so Sachen.

00:28:09: Das wären halt so kleine Sachen, wo ich sehe, da ist Geld richtig angelegt anstatt irgendwo in einer Rüstungsindustrie oder in irgendwelche Kriege oder was weiß ich, wo das Geld alles landet.

00:28:20: Das soll ... schon für uns und natürlich auch für unsere Nachbarn da sein, aber ich würde auch die Geburtsrate attraktiver machen für den Menschen, dass da mehr Kinder, Kinder sind was Wunderschönes.

00:28:35: Also ein familienfreundlicher Stadt?

00:28:37: Ein

00:28:37: familienfreundlicher Stadt, genau wie du sagst, so familienfreundlich.

00:28:43: Auch das Finanzielle, leider Gottes ist momentan das Finanzielle immer so das, wo vor die Leute Angst haben, diese Existenzangst, was ich aber wenn, ich würde da jedem es ermöglicht, sich eine Häusle zu bauen mit weniger Zinsen.

00:29:04: Also das auch einer der so von der Mittelschicht, das kannst du ja heute mal zu Tage nicht mal bezahlen, was da an, an Preise.

00:29:12: Wohnraum, das ist ja auch hier im Freiburg mein sehr wichtiges Thema.

00:29:17: Das heißt, was hat man bei dir dann im Wohnraum?

00:29:21: Habbswelt, wie

00:29:23: sehen wir die Reise aus?

00:29:24: Ich würde jetzt zum Beispiel, da habe ich mich jetzt in der letzte Zeit richtig so ein bisschen reingesteigert.

00:29:30: Habbswelt werden nicht diese Nahvertichtung, das alles wieder das schöne Grün.

00:29:36: weil sonst widerspreche ich mir wenn ich jetzt sage ja ich will eine grüne start mit viel mehr grün und so grünflächen sondern ich würde das bestehende was jetzt schon da ich diese zum beispiel ein heu ein haus wo?

00:29:52: Beste Beispiel hier jetzt die Tiefgarage in der Kotzinger Straße, die Hochgarage.

00:29:56: Da wird jetzt obendrauf gebaut.

00:29:58: Einen neunzig Mietwohnungen.

00:30:00: Ich würde das bestehende, also dieses Projekt, was ich jetzt da habe, würde ich an verschiedenen Stellen nochmal bringen.

00:30:09: Zum Beispiel zwei Stockwerkiges oder drei Stockwerkiges Haus.

00:30:13: Da nochmal zwei Stockwerke obendrauf bauen.

00:30:17: Also ich würde das... So, ich würde auch die Mieten ein bisschen senken.

00:30:24: Ich würde da irgendwo von Bundesebene sagen.

00:30:29: bis dahin und stoppt, weil mittlerweile...

00:30:32: Wobei, als wir reden natürlich als im Kontext von der OB-Wahl.

00:30:35: Das heißt, da muss man überlegen, du hast natürlich als OB, hast du nicht da keine Option, das ist auch

00:30:40: Bundesregelberat

00:30:41: zu treiben, aber trotzdem, um den Gedanken mal an der Stelle liegen zu lassen.

00:30:45: Es gibt Konzepte, die du kommunal, also im Rahmen von der Stadt, schon ändern kannst.

00:30:49: Also als Beispiel gibt dieses Wiener Modell, was wir auch für Quartiershäuser gibt, wo du im Endeffekt identische Wohnungen hast.

00:30:57: Und der eine auf der anderen Seite, der einfach mehr verdient, zahlt mehr für die gleiche Wohnung, wie der, der wenig verdient, der für den schon weniger zahlt.

00:31:04: Und so können sich beide aber im gleichen Haus eine gute Wohnung leisten.

00:31:08: Das heißt, der, der mehr hat, gibt einfach ein bisschen mehr und der weniger hat, gibt ein bisschen weniger, aber beide wohnen in gleichen Wohnungen im gleichen Haus.

00:31:14: Das heißt, dass nicht mehr dann eben der eine in Hass nach Bein gart und dann wer dann wohnt, sondern im Fall im gleichen

00:31:20: Haus.

00:31:21: Genau.

00:31:21: Und findest du das fair?

00:31:23: Find ich gut.

00:31:24: Findest du es im Wien läuft das brutal gut.

00:31:25: Ja.

00:31:25: Weil du dann eben dann nicht diese Aufteilung hast, die Stadtteile, sondern im Endeffekt dann innerhalb eines Gebäudes, hast du alles.

00:31:31: Das heißt, wie jemand dem Fall viel Kohle hat und nie mal der wenig Kohle hat.

00:31:33: Ja.

00:31:34: Und alle dem aber gleich gut.

00:31:35: Aber da sind wir jetzt, wie er sagt, anderer Meinung.

00:31:40: Ja.

00:31:40: Weil sonst schlag es sich die Köpfe an.

00:31:42: Der eine sagt ja, hey, warum?

00:31:44: Weil ich mehr verdiene, soll ich mehr für meine Miete zahle und er hat verdient weniger und zahlt weniger für dasselbe.

00:31:53: Da fangen diese Konflikte, so entstehen Konflikte leider.

00:31:59: Im wenig, im wenig ist es genau das Gegenteil.

00:32:01: Also, wieso geht das?

00:32:02: Das heißt, der Punisher Manifekt, der, schau mal dich jetzt an.

00:32:05: Du hast gesagt, Du bist jetzt hergekommen und hast im Endeffekt viel Hilfe erfahren und willst einmal zugeben.

00:32:10: Jetzt will ich ein paar sagen, dass dir zum Beispiel jetzt vielleicht besser geht als anderen.

00:32:13: Ja, also es ist vielleicht unabhängig dampflich finanziell gestellt, aber trotzdem geht es vielleicht besser als den, den du jetzt einfach hilfst.

00:32:19: Das heißt, du bist bereit, einfach dein Bedrohung zu geben.

00:32:22: Und das ist aber eine Haltungssache.

00:32:24: Und es gibt solche Leute zum Beispiel, die dann noch mal noch mehr Kohle haben, die auch die Haltung vertreten.

00:32:29: Und der Punkt ist mir einfach folgender.

00:32:30: Wenn der Typ der mehr Kohle hat, dann die die Formel mitfinanziert, dann passiert Folgendes.

00:32:35: Das heißt eure Kinder, die spielen gemeinsam, die kennen sich meinander.

00:32:38: Das heißt er lernt dich kennen, du lernst ihn kennen, du baust eigentlich Hürden eigentlich ab.

00:32:42: Das ist was tatsächlich passiert bei denen.

00:32:44: Und du stellst mir fest, dass dieses, dass du nicht mehr irgendwie dieses Gefühl hast, wie, jetzt würde ich es nicht frei übertreiben, aber in Freiburg hast du schon auch eben Stadtteile, die völlig anders sind als andere Stadtteile.

00:32:55: Und wenn man das jetzt überspielt und also hoch, hoch, ich sage nicht überspielt, sondern noch mehr verstärken würde, dann hast du am Schluss so eine Geschichte wie, Mein Kind möchte nicht, dass dahinter Stadtteil geht.

00:33:05: Oder weiß nach dem Auto.

00:33:06: Und die wissen jetzt in dem Fall Zäune, die dann im Fall die schützen.

00:33:09: Das heißt, das ist die gleiche Entwicklung jeder Stadt, egal wo in der Welt.

00:33:12: Das heißt, wenn du eine krasse Ungleichheit hast zwischen Menschen, was es verdient angeht und das Geld angeht, dann entstehen Probleme.

00:33:18: Und deswegen diese Ungleichheit kannst du eben kommunal zum Beispiel weniger machen, wenn in dem Fall die Gesellschaft sagt, hey, Wir als Freiburgin habe ich das Welt einig uns darauf, dass wir eigentlich zusammen besser aufgestellt sind, als im NIMPA, wenn ich noch mehr und noch mehr noch mehr habe und du infekt noch mehr drum kämpfen musst.

00:33:36: Und das ist der Gedanke dahinter.

00:33:37: Und wenn du diese Idee aber dann so kommunizierst, ich bin mir ziemlich sicher, dass so in Freiburg wunderbar funktionieren würde.

00:33:42: Ich kenne viele Leute, die mehr Kohle haben und die bereit wären, das so zu machen, damit wir mir tatsächlich eine vielfältige Durchmisch der Stadt mit hätten.

00:33:53: Du ist skeptisch.

00:33:54: Ich bin da skeptisch.

00:33:55: Ich sage es dir ganz ehrlich.

00:33:56: Natürlich würde ich das begrüße.

00:33:59: Ich feiere das.

00:34:00: Aber ich denke, die Realität sieht leider anders aus hier in Freiburg.

00:34:06: Das ist meine Meinung.

00:34:07: Hab ich

00:34:07: so glaubst du, was in Wien bei Öpplabton in Freiburg nicht?

00:34:11: Was ist in Wien anders als hier?

00:34:13: Was ist in Wien anders als hier?

00:34:15: Oder anders

00:34:16: so was?

00:34:16: Glaubst du, wieso traust du es in Freiburg nicht zu, dass wir so wären oder so sein können?

00:34:21: Wir haben hier einfach ein bisschen, ja, ich sag jetzt ja, ich nehme jetzt mein Stadtteil Freiburg.

00:34:29: Wir haben einfach so diese Hetze auch.

00:34:32: Ich glaube, was glaubst du, wie schnell die AfD da mit dem Finger zeigen würde?

00:34:38: ist das gerecht, der verdient mehr wie du.

00:34:44: Du musst jetzt nicht verpflichtende Dinge in der Systeme, wo du reingehst.

00:34:47: Das heißt, du entscheidest freiwillig, da in das System reinzugehen und das zu tragen.

00:34:51: Also es ist nichts, was du verpflichtet, was du hast zu tun.

00:34:54: Das heißt, du kannst selbst und ihr entscheidest nicht die Bilder rein.

00:34:56: Ich will solidarisch sein, ich will den abfüllen.

00:34:59: Dann ja, natürlich.

00:35:00: Dann ja, wenn du, wenn du das den Leuten nicht aufzwingst.

00:35:04: Nein, natürlich.

00:35:05: Das war ja auch das Thema, wo wir jetzt, wenn wir Ganz vom Anfang von unserem Interview haben wir ja auch gesagt, dass wir, dass ich es feiere, dass wir dieser Zusammenhalt hier habe mit den ganzen Leuten, die uns unterstützen bei unserem festen und ehrenamtlichen Helfern und so.

00:35:22: Natürlich, also wenn wir, wenn freiwillig, ich denke, es wird schon funktionieren, aber wirklich nur auf freiwilliger Basis.

00:35:29: Aber es den Leuten aufzudrücken, glaube ich nicht.

00:35:31: Das Konzept hast du ja teilweise schon.

00:35:33: Jetzt mach ich mal aus, der Jugend hast du ja auch an diese Ja, da hast du ne Pferze auch Essen bestellen neben dran, da können zum Beispiel auch Leute ne Pferze in höherem Preis zahlen und Finanziosos essen mit vom nächsten, der kommt, der muss nichts zahlen kann.

00:35:42: Genau, ja.

00:35:43: Das heißt, die Konzepte gibt es ja schon.

00:35:44: Also ähnliche Idee von...

00:35:46: Ja, aber auf freiwilliger Basis.

00:35:47: Genau.

00:35:47: Ich bin davon ausgegangen, dass wir das denen... Nein, nein, nein, nein, nein.

00:35:50: Auf freiwilliger Basis, natürlich... Das ist ja... Du kennst es doch selber, wenn manchmal du stehst in der Kasse und vor dir hattest Kinder...

00:35:57: Genau.

00:35:57: ... fehlt ihm zehn Cent, dann sagst du, komm, hier hast du die zwanzig, zwanzig, zwanzig Cent.

00:36:02: Genau.

00:36:02: Nee, auf freiwilliger Basis, denk ich schon.

00:36:05: Natürlich würde ich so etwas richtig geil finden und begrüße.

00:36:12: Hast du noch eine Vision für Habib's Welt?

00:36:13: Ansonsten würde ich mir belegen, wie man zu Habib's Welt kommt, mein Besten.

00:36:16: Zu Habib's Welt?

00:36:18: Also das waren jetzt meine Visionen.

00:36:20: So auf Anhieb fällt mir jetzt so...

00:36:21: Ist aber schon einiges, was du gesagt hast.

00:36:23: Ja,

00:36:23: das fällt mir nicht viel ein.

00:36:26: Also wie gesagt, der bezahlte Wohnraum, mehr für Kultur, mehr Sport.

00:36:31: Kostenfreie

00:36:31: Öffis.

00:36:32: Kostenfreie Öffis, genau so was.

00:36:37: mehr Sozialberatung, das ist sehr wichtig, mehr die Leute mit Migration, Hintergrund zu unterstützen, zu ihnen den Weg zeigen, sich zu integrieren.

00:36:52: Also mit integrieren, meine ich, denen nicht ins kalte Wasser zu schmeißen, sondern an die Hand nehmen und sagen, komm, da kannst du was machen.

00:37:05: z.B.

00:37:05: der Sozialdienst muslimischer Frau.

00:37:08: Finde ich auch richtig geil, was die machen.

00:37:10: Wer möchte, kann kommen.

00:37:12: Den bringen sie in kleinen Schritten, das Lese und Schreibe bei.

00:37:17: Für die ältere Generation.

00:37:20: Mein Mutter war ich in Deutschland in den ersten Mal.

00:37:26: Sie haben nicht das Interesse gehabt, sich zu integrieren, oder?

00:37:30: Ich sage es mal andersrum.

00:37:33: Nicht das Interesse.

00:37:34: Und B wurde auch nichts geboten, wo

00:37:36: sie

00:37:38: zu der Zeit, wo sie sich integrieren hätte können.

00:37:41: Ist jetzt Gastarbeiterzeit.

00:37:42: Genau.

00:37:43: Mein Mutter spricht bis heute nicht fließend Deutschen.

00:37:45: Das denke ich mir.

00:37:48: Für mich und verstellbar.

00:37:51: Also hier in einem Land zu leben, wo ich die deutsche Sprache nicht ... Ich will nicht sagen zu hundert Prozent, aber zu achtzig Prozent beherrschen.

00:38:00: Und die hatten diese Möglichkeiten nicht.

00:38:03: Und da würde ich auch noch mal... Das wäre auch eine Vision von mir, dass man das

00:38:08: stärkt,

00:38:09: dieses...

00:38:11: Zu Angebote.

00:38:12: Diese Angebote, genau.

00:38:16: Wie kommen wir da hin?

00:38:17: Wie kommen wir da hin?

00:38:18: Dafür brauchen wir Kohle.

00:38:20: Dafür brauchen wir Geld.

00:38:21: Und das Geld müssen wir irgendwo holen, wie zum Beispiel jetzt bei Verpackungssteuer oder so.

00:38:27: Irgendwo müssen wir es holen.

00:38:32: Aber ist es nur Geld?

00:38:33: Ich meine, du hast zum Beispiel jetzt vorhin erzählt, dass von dieser Geschichte erzählt von, du, wenn du dich irgendwo bewerben würdest, dann würden sie sagen, hey, du brauchst irgendwie ein Studium für soziale Arbeit oder was auch immer.

00:38:44: Und dann sagst du aber, hey, aber ich... kann nennt was jetzt das was man hier braucht in der stelle kein vielleicht besser als die person die studiert hat und jetzt irgendwie dass man eine lösung findet wie zum beispiel leute und wie du trotzdem irgendwie da reinkommen können jetzt in welcher form auch immer Und dann aber zumindest das, was du machst, die nicht ehrenamtlich machen, sondern vielleicht eben dann auch eine Entlohnung statt, wenn die irgendwo gerecht oder fair ist.

00:39:05: Genau, also Entlohnung, da ist ja gerade der Stadtrat dabei, dass es da was jährlich gibt für Ehrenamtliche hier in Freiburg, wo man das beantragen kann.

00:39:16: Wir haben auch eine Ehrenamtskarte, das ist auch was Schönes, wo dann die Leute auch motiviert da, was zu machen.

00:39:25: Tils, du bist nicht skeptisch zum Beispiel.

00:39:27: Was?

00:39:27: Ich sehe es nicht so.

00:39:29: Siehst du das so?

00:39:30: Weil ich mache auch mein Leben lang Ehrenamt.

00:39:33: Und der Punkt ist einfach der, ich frag mich, wieso ich es mache.

00:39:35: Ich mache so eh nicht einen Gründen wie du.

00:39:37: Ich komme aus der Fabrikstraße, ich weiß wie es ist, da groß zu werden, nicht in Freiburg oder anders.

00:39:42: Und für mich ist der Punkt auch, ich gebe zurück, weil ich das Gefühl habe, ich habe viel bekommen.

00:39:46: Und zeig gleich, guck jetzt da rein, ich mache den Ehrenamtgeschichten, weil ich es kann, weil ich die proligiert bin, weil ich dem Beamter, Lehrer, das heißt, ich habe Zeit, das zu tun.

00:39:56: Wenn ich jetzt gucke, im Endeffekt, also ich brauche zum Beispiel nicht die Kohle für Ehrenamt.

00:40:00: Ich mach's, weil ich's möchte.

00:40:02: Wenn ich jetzt reingucken würde in Freiburg, wie viele Leute ihr Ehrenamt macht, ich muss Daten sich angucken.

00:40:07: Mein Bauchgefühl will das mal sagen, das sind größtenteils immer Leute, die eigentlich sich leisten können, Ehrenamt zu machen.

00:40:12: Und nicht die, die es nicht leisten können.

00:40:14: Und jetzt zu sagen, du belohnst die noch zusätzlich mit irgendwer, was auch immer, ist für mich schwierig.

00:40:19: Das heißt, für mich ist der Gedanke zu sagen, Also da, wo Ehrenamt ist, stellt mir die Frage immer, müsste da nicht die Stadt oder der Staat eigentlich eingreifen?

00:40:28: Wieso muss ich da Ehrenamt machen, weißt du?

00:40:29: Also wir werden jetzt zum Beispiel sagen, du unterstützt die ganzen Kinder hier ehrenamtlich, werfen mich der Punkt.

00:40:34: Wieso haben wir kein Programm als Stadt, als Stadtgesellschaft, was das finanziert und nicht du und Top noch machen musst neben allem, was du machst?

00:40:42: Ich verstehe dich, aber... Ich meine, du verstehst die Politik länger wie ich.

00:40:50: Und du verstehst die Politik, da gebe ich den Siegel drauf, viel besser als ich.

00:40:56: Ich bin zwei Jahre dabei.

00:41:02: Und ich denke, da fehlt einfach so dieser Ruck von der kommunalen Ebene, dass man ... Ich verstehe dich.

00:41:17: Was du sagen willst, warum muss ein Habibo oder ein Dern in seiner Freizeit dieses Ehrenamt machen?

00:41:27: In dieser Freizeit hätte er Geld verdienen können, bei seiner Arbeit oder mit seiner Familie Zeit verbringen.

00:41:33: Warum muss er es machen und entlohnt?

00:41:37: Ich glaube, wir machen das aus Herz, aus Liebe zu unserem Stadtteil oder zu unserem Ehrenamt.

00:41:49: Ich meine jetzt eher nur der Punkt ist erfolgender.

00:41:51: Nehmt deine Mutter zum Beispiel.

00:41:52: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die brutal viel Ehrenamt leisten würde.

00:41:56: Und das ist so, wieso macht es es nicht?

00:41:58: Vielleicht die Sparbarriere.

00:42:00: Genau.

00:42:00: Vielleicht auch andere Barrieren.

00:42:01: Es gibt X im anderen Personen, wo andere Barrieren da sind, dass zum Beispiel die einfach die können kein Ehrenamt leisten, weil sie einfach zwei, drei Jobs haben.

00:42:07: Das heißt, die können nicht mal das für ihre Kinder da sein, wie sie da sein müssten, weil sie einfach zwei, drei Jobs haben.

00:42:13: Und das ist für mich der Punkt, wo ich sage, die will ich mehr hat.

00:42:16: Also wenn es eine Ressource gibt, die begrenzt wird.

00:42:18: Ich habe gesagt, wenn begrenzt Geld, begrenzt Ressourcen, wieso nicht die unterstützen statt die, die in der Regel sowieso schon publiziert sind.

00:42:25: Das ist was ich meine.

00:42:26: Das heißt, die ihren Amt leisten.

00:42:28: Nicht immer, aber viele, die meisten, wo ich das Gefühl habe, sind die Leute, die sie sowieso schon einig haben.

00:42:33: Der muss jetzt noch mehr, also das heißt zu sagen, ich mache ein Anreiz, das sind noch mehr Ehrenamtmachen.

00:42:37: Das wäre für mich ein falscher Anreiz, für mich ein Anreiz sehr zu sagen.

00:42:40: Ich möchte die unterstützen, also der Punkt ist aber der.

00:42:43: Ich möchte eigentlich, das Ziel muss für mich immer sein, dass Leute sich selbst helfen können.

00:42:47: Nicht, dass sie notwendig sind, dass ich noch mehr Lehrer habe, denn die, dass Leute ihnen helfen müssen.

00:42:50: Weißt du, wie ich

00:42:50: meine?

00:42:51: Ja, aber ich sehe das anders.

00:42:52: Ich sehe Leute, die wenig haben.

00:42:54: Ja.

00:42:55: Die machen Ehrenamt.

00:42:56: Ja.

00:42:56: Ich merke das auch hier im Stadtteil.

00:42:57: Die, wo wenig haben.

00:42:59: Du hast recht.

00:43:01: Ich gehe jetzt da runter ins Büro.

00:43:03: Ja.

00:43:04: Ich fühle für jemanden irgendeinen Antrag aus.

00:43:08: Für einen armen Schlucker, wo ich persönlich weiß.

00:43:12: Ja.

00:43:13: Er hat wirklich nicht viel.

00:43:16: Dann siehst du ihn, musst du mit ihm streiten, dass er dir zehn Euro entspende.

00:43:23: Dann sage ich, nein, du brauchst nicht Spende, um Gottes Willen, du hast selber nicht viel.

00:43:27: Es ist okay, wir machen das auf Ehrenamt, ist gut, nein.

00:43:30: Der besteht darauf, dass du, dass er eine Spende gibst.

00:43:34: Und dann kommt der, Für den ich das selbstverständlich, dass du ihm den Antrag ausfühlst.

00:43:41: Und für den ich das dann auch selbstverständlich, dass er, dass du ihm Kopien machst.

00:43:47: Alles, alles und dann nicht mal zwei Euro Spende gibt, weil aber aber den dicken Mercedes oder BMW vor der Türe habe.

00:43:55: Meines Erachtens ist es immer so.

00:43:57: Die, die am wenig haben, sind die, die am meisten geben und auch sehr viel ihren Ampleisten.

00:44:03: Vielleicht siehst du das anders,

00:44:05: aber

00:44:06: ich sehe das in meinem Stadtteil so, dass die Leute, die sich wirklich viel engagieren, wirklich selber nicht viel haben.

00:44:14: Richtig, und das ist ein und zu dem was ich gesagt habe, der Punkt ist einfach der, wenn wir über Ehrenamt sprechen, reden wir meistens über die, die ich gesagt habe.

00:44:20: Weil die kommen Zeitung vor, die gewinnen Preise, die bekommen Sachen, die du gemeint hast, die gehen im Alltag unter, das wird über Ehrenamt gesprochen, das ist selbstverständlich, weil es im Fall ist, ich mache es für ein Bruder, ich mache es für eine Schwester, ich mache es im Fall ist, weil ich solidarisch bin.

00:44:31: Und das ist mehr wie der Unterschied.

00:44:33: Und trotzdem ändert es nicht an der Sache, die ich gesagt habe.

00:44:36: Der Punkt ist der, wenn ich das System hätte, dass die in dem Fall, dass die in Leuten geholfen wird vom System her, dann müsstest du nicht irrenamt leisten.

00:44:42: Und der, der nichts hat und noch zusätzlich irrenamt macht, der müsste nicht den zusätzlich irrenamt machen.

00:44:46: Sondern wenn.

00:44:46: wir können da wiederum seine Kraft und die Ressource für alles investieren.

00:44:50: Was glaube ich, wie oft ich, wenn ich irgendwie so jemand vor mir hatte, wo mich so richtig genervt habe oder über Social Media oder so oder wo ich da angezeigt worden bin von der AfD, wie oft ich dann so gesagt habe, warum gebe ich mir das für nichts?

00:45:05: Ist leider so, für was gebe ich mir das?

00:45:07: ihr dieses Ehrenamt und diesen Leute untersteht für nichts, aber dann kommt wieder irgendeine Omi, die dir einfach nur eine Tafel Schokolade mitbringt, dann ist das einfach wieder wundervoll.

00:45:20: Ich verstehe vollkommen, was du meinst, die Ehrung.

00:45:25: Die Ehrungen gehen immer an falsche Stelle.

00:45:29: Also die gehen schon an richtige Stelle.

00:45:31: Entschuldigung, das war jetzt nicht so gemeint.

00:45:33: Die gehen schon an die richtige Stelle, die Ehrung.

00:45:35: Aber... Ein Teil bleibt unsichtbar.

00:45:37: Der Teil bleibt unsichtbar.

00:45:39: Also es müsse auch die geehrt werden, wo nicht gesehen werden, wo, sagen wir mal... ... und dann Radar Ehrenamt mache.

00:45:52: Und dann hast du noch was Wichtiges.

00:45:53: Also, man ist gerade mit der Oma gesagt.

00:45:55: Das ist ein guter Punkt, finde ich.

00:45:57: Deswegen bin ich so eine Terkressin mit Ehrenamt.

00:45:59: Ich habe einmal lang gesagt, okay, eigentlich ist Ehrenamt und zeichnet dafür, dass da irgendwie jetzt eine Verwaltung statt worüber eigentlich einen Job machen müsste und jemand es umsonst macht.

00:46:09: Und zeig gleich, hast du jetzt halt das gesagt, mit diesem ... Und da geht es jetzt nicht um Geld.

00:46:13: Das heißt, du hast dieses, du triffst Mensch, in der im Entweg ein anderer Menschen trifft.

00:46:17: Und das ist gar nicht der geilste Moment.

00:46:18: Das heißt, es lohnt sich, wenn dann die Oma kommt und merkt, das hat sich irgendwie für dich gelohnt an der Stelle, das Gefühl, das ist ein gutes Gefühl.

00:46:25: Und darum würde ich sagen, irgendwo, vielleicht nehmen wir es nicht ehrenamt, aber irgendwo müssen auch Räume sein, wo Leute sich gegenseitig helfen.

00:46:32: Aber halt bestenfalls hast du trotzdem einfach, dass jeder jeden einfach geholfen wird.

00:46:36: Und dass diese Räume uns begegnen, dass die einfach dann eben nicht so sind, dass sie unter krassen Druck oder so ein Not entstehen, sondern eher so die es, weil wir einfach irgendwie im gleichen Stadtteil leben und du bei der Kleinigkeit geholfen hast, weißt du?

00:46:49: Für mich geht es einfach darum, dass er mal diese, wenn es um Kinder geht, sonst schon geht, etwas er nicht verstehen kann.

00:46:54: Ihr habt es glaube ich in einer ersten Folge mit der Lisa gehabt.

00:46:57: Da hat sie mir gesagt, wie kann es sein, dass ich glaube hier ist vierte Kind und Armut leidet und so weiter und mit Hunger im Bauch in die Schule geht.

00:47:04: Wieso kann es sich als Stadt zum Beispiel wie Freiburg, die eigentlich echt Kohle hat, hinbekommen, das nimmt hier kein Kind, hungrig in die Schule geht.

00:47:11: Es muss doch ein Programm möglich sein, es muss doch irgendwie ein Konzept geben, was wir sagen würden.

00:47:15: Keine Ahnung.

00:47:16: In allen Schulen wird gemeinsam befrustückt um sieben oder dreißig und alle Frustücken.

00:47:21: Egal, dass ich im Haus komme, alle befrustigen gemeinsam.

00:47:24: Dann stellt es sich zu sicher, dass kann es sich irgendwie schämen muss, zu sich was, sondern wir kommen gemeinsam hin, Essen ist gestellt und jeder kann dann Nenner gegessen hat.

00:47:32: Wir haben gemeinsam gesprochen, vielleicht sogar, gemeinsam auch gegessen am Tisch.

00:47:35: Auch nochmal eine wichtige Geschichte, nicht allein irgendwo zu essen.

00:47:38: Und dann kannst du den Tag starten als Beispiel.

00:47:39: Keine Vision.

00:47:40: Keine Ahnung, aber sowas, ja.

00:47:41: Ja, ist auch eine geile Vision von dir.

00:47:43: Und gerne.

00:47:43: Und deswegen werde ich mich zu dem Punkt zu sagen, okay, es müsste doch sowas gehen, weil so habe ich dich vorhin auch verstanden, zu sagen, dahin gehen zu bestieren.

00:47:50: Wenn man sagen wollte, als Gesellschaft, die auch eine Gesellschaft haben, die nochmal auch zusammenwächst, dann müsste ja genau solche Programme im Prinzip ausfahren.

00:47:57: Und wenn du sagst, dass zum Beispiel, für mich wäre noch der Punkt, wo wir darüber reden müssen, ist der Aspekt von, das gesagt hast du aus Weingarten die wenigsten Leute des Gymnasium wechseln.

00:48:04: Also da müsste man auch für mich rausbinden.

00:48:06: Was sind die Gründe?

00:48:07: Da sind ein paar Gründe genannt, aber da gibt es noch mehr Gründe.

00:48:09: Natürlich.

00:48:09: Wenn man sagen könnte, lass uns mal diese Gründe angehen.

00:48:12: Das heißt, vielleicht braucht es da noch mal mehr Brücken, ob sie sprachlich hier barrieren sind, ob es darum geht, dass Leute, keine Ahnung, vielleicht nicht gut genug informiert sind, ob Leute vielleicht eben, keine Ahnung, also zum Beispiel so Sachen wie jetzt.

00:48:23: Wenn natürlich sechs Geschwister sich einen Zimmer zahlen, wird es brutal schwer, sich zu konzentrieren.

00:48:27: Also muss man zum Beispiel gucken, wie machst du ein Konzept von der Schule her, vielleicht doch, wo da ein Raum da ist, wo die für sich arbeiten können, konzentriert arbeiten können.

00:48:33: So, das nimmt für einen wenn sie den Weg zum Gymnasium gehen wollen, auch den Weg gehen können und nicht irgendwie tausend andere Baustellen haben.

00:48:39: Ich weiß es nicht.

00:48:40: Also ich kenne es nicht.

00:48:40: alle Ursachen.

00:48:41: Ja, aber es gibt ja viele Ursachen.

00:48:43: Das war jetzt auch ein Grund, wo du jetzt gesagt hast, mit einer Ursache zu sechsten hat, zwei, zehn Mal Wohnung oder?

00:48:48: Ja, das sind viele Ursachen.

00:48:50: Aber jetzt können wir... Also, da müsste man halt wirklich uns richtig vertiefert, dass jetzt immer wirklich morgen noch geht

00:49:01: und

00:49:01: unterhalte uns über dieses Thema.

00:49:04: Okay, dann lasst uns vielleicht noch mal zum einen letzten Schritt gehen.

00:49:08: Gibt es noch eine Vision speziell, auch jetzt haben wir auf Überweingarnen gesprochen, die Bildungsgeschichte, aber noch mal speziell für den Stadtteil hier.

00:49:15: Jetzt hast du ein bisschen von Freiburg gesprochen mit mehr Grün und jetzt hast du auch gesagt, ihr habt auch was ein paar beschrieben, paar gute Spots, die ihr hast, aber Gibt es noch mal so eine Vision auch für Weingarten selbst?

00:49:26: Also fern ab.

00:49:27: Genau, ein Gedanke wollte ich mit der Thai, denn das beschädte mich auch.

00:49:32: Da ging es so, weil du gesagt hast nach oben bauen.

00:49:34: Und ein so ein Typ hat gemeint, wenn du Städte hast, hat es vollermaßen verglichen.

00:49:39: Und ich fand die Gedanken eigentlich gar nicht so schlecht.

00:49:41: Da hat gemeint, in den Städten, wo die finanzielle Ungleichheit am kleinsten ist, da hast du Städte, die flach sind.

00:49:49: In den Städten, wo die finanzielle Ungleichheit im größten ist, hast du Städte, die so nach oben gehen.

00:49:53: Das heißt, da hast du den ganzen wichtigen großen Gebäude.

00:49:57: Und das war nicht diesen, der Gedanke lässt mir nicht los.

00:49:59: Wo ich für mich überlege, da hat er mal so Bilder gezeigt, keine Ahnung, keine Ahnung.

00:50:02: ... Kopenhagen und so weiter, ... ... und dann wieder um andere Bilder, ... ... wo irgendwie in einer New Yorker und so weiter ... ... und hast du schon gesehen, ... ... es ist echt so krass, ... ... hier ist diese Wolkenkratzer, ... ... und da im Endeffekt eigentlich so ... ...

00:50:11: eine schöne Reihenhäuser, ... ... eine

00:50:13: Reihenhäuser, ... ... richtig, genau.

00:50:14: Deswegen hat es mich auch noch beschäftigt, ... ... ich weiß mit ihm oben drauf bauen, ... ... aber jetzt unabhängig davon, ... ... was wird so in Weingarten zum Beispiel ... ... sagen, das wären eine eile.

00:50:23: Vision ... ... verdient für den Stadtteil, ... ... für den acht Jahren.

00:50:26: Dass ... ... dass wir auch mal so eine ... Ja, eine neue, was heißt eine neue Begegnungsstätte?

00:50:34: kriege, kulturellen Rauch, wo auch für Kosten günstig die Kinder ihre Geburtstage feiern können.

00:50:45: Und sonst.

00:50:45: Oder umsonst.

00:50:46: Vision.

00:50:47: Vision umsonst, aber das weißt du, du musst auch realistisch bleiben.

00:50:51: Ich bin realistisch.

00:50:51: Meinst

00:50:52: du, dass wir das kriegen umsonst?

00:50:53: Ich bin realistisch, ich sage das wieso.

00:50:55: Das, was du sagst, höre ich seit der Bisglaubfolge, der Nachfolge, in jeder Folge.

00:51:00: Sagt jemand, egal ob alt, arm, jung, es ist völlig egal, sagt jeder, wir brauchen Begegnungsräume, jeder.

00:51:07: Und ich weiß, dass Städte gibt, die das haben.

00:51:09: Das heißt, es ist möglich.

00:51:11: Der Punkt ist aber nur, dass wir nie so weit denken.

00:51:13: Und deswegen sage ich ja, die Städte in jedem Stadtteil, also manche Stadtteile haben teilweise Begegnungsräume, aber selbst die müssen wir noch ausbauen.

00:51:19: Und der Punkt wäre schon, natürlich kannst du es finanzieren, dass du sagst eben, wenn der Begegnungsraum wichtig ist, und ich sage sagen, das ist wie richtig.

00:51:25: Und da ist so ein richtig schönes Bedingungs-Sauber, wo Leute reinkommen können.

00:51:28: Und nicht nur, dass sie feiern können, sondern auch, dass du deinen Kurs hast, deinen Sprachkurs hast von deiner Mutter zum Beispiel oder andere Angebote.

00:51:35: Das heißt, vielleicht die Schüler, die in dem Fall aufs Genase umgehen wollen, da irgendwie Fortbildungs- und Bestimmungsangebote bekommen.

00:51:40: Das heißt, wenn du so einen Raum da reinbauen würdest, dann hättest du was von Stadtteil getan und zwar langfristig investiert.

00:51:45: Das heißt, das sind für mich eine langfristigere Investition als alles andere.

00:51:51: Und es geht kostenfrei, ich weiß es an der stelle es haben, kein witz.

00:51:54: Genau,

00:51:55: du bist da mehr vernetzt und mehr vertieft.

00:51:57: Ja, kostellos wäre ein wunderbar.

00:52:00: Das haben wir am division.

00:52:04: Das wäre richtig geil.

00:52:05: Das wäre bombastisch, wenn wir das hinkriegen würde, dass wir das umsonst bekommen würde.

00:52:13: Ja, das wäre halt richtig geil für unser Stadtteil.

00:52:17: Hast du vielleicht ein Gebäude oder irgendwas, was hier leer steht, was man nicht nutzt, was man vielleicht sogar umbauen könnte, so ein Gebäude?

00:52:22: Die neuastropotische Kirche.

00:52:27: Die runterreißen.

00:52:29: Wir wollten das ja nehmen.

00:52:30: Die Stadt hat ein bisschen teuer, müsste man auch wirklich viel an Renovierungsgosten reinstecken.

00:52:36: Ich würde das runterreißen, schon mit schönen Parkplätzen und drinnen Ausbau mit behindertem Gericht barrierefrei unter für die Kinder so.

00:52:54: Es ist so richtig geil Ausbau.

00:52:55: Das ist so eine Vision von mir.

00:52:59: Kostefreiheit.

00:53:00: Ich bin immer noch der Meinung, wenn ich sage mit günstig, ich meine so zehn, zwanzig Euro spenden, der Kessel oder so.

00:53:07: Aber umsonst wäre da halt richtig geil, weil viele Kinder oder Eltern können sich auch kein Geburtstag leisten.

00:53:15: Also als Beispiel, in die Stadtbibliothek kannst du umsonst rein.

00:53:18: Da gibt es Räume, da kannst du umsonst rein.

00:53:21: Die Orte nennen sie dritte Orte, die gibt es tatsächlich, die kann man nur ausbauen.

00:53:24: Und ich habe das letzte Folge mit der Sendie gesprochen, die hat die in Zehring draußen und hat auch gesagt, die hat zu mir gesagt, es fällt mir so schwer, mir vorzustellen, dass Räume gibt, die kostenfrei werden.

00:53:33: Und das finde ich eigentlich schon krass, dass wir so gewohnt sind, sobald wir nur Räume uns vorstellen können, die was kosten, weißt du?

00:53:41: Und das finde ich irgendwie so schade.

00:53:42: Also

00:53:43: zum Beispiel jetzt bei uns vor und bei gerade das Stadtteil Büro.

00:53:46: Du kannst da ganz normal reinkommen, dich hinsetzen und den Kaffee trinken, ob du jetzt die Spende gibst oder nicht.

00:53:52: Das interessiert keinen.

00:53:53: Diesen

00:53:54: Dritter auch zum Beispiel.

00:53:55: Wir wollen nicht von jemanden, der kein Geld hat, den Kaffee anzunehmen.

00:53:58: Selbstdurch unterhalte ich mit uns über Gott und die Welt.

00:54:01: Schau dich um, was für Angebote der Stadtteil bietet.

00:54:04: Also aber wir haben leider nur immer zwei Stunden am Tag offiziell von Von zehn bis zwölf.

00:54:13: Ich immer eher jemand Ehrenamtliches da.

00:54:16: Das wäre jetzt wieder zurückzuführen auf deine, da kann man jemand bezahltes Rennstelle und sagen, hey,

00:54:22: das haben diese Städte, ich meine.

00:54:23: Genau.

00:54:24: Das heißt, ich rede immer wieder von Helsinki, die so ein großem Überteck in der Stadt mitersteht.

00:54:28: Die haben Leute von Monsteramstritten setzen, ihre Schichten abarbeiten, und Leute kommen rein, genauso wie es beschrieben hast.

00:54:33: Deswegen sage ich ja, also du hast das mal in den Ort, der schon so bespielt wird.

00:54:37: Und jetzt würde ich sagen, investiere noch mehr in den Ort rein, baue ihn vielleicht noch aus, gib noch in die Räumlichkeiten, investierst noch ein bisschen was rein und so weiter.

00:54:43: Und hältst du wirklich einen Raum?

00:54:44: Und dort, wo sich Leute noch mehr begegnen können.

00:54:46: Wo du nicht irgendwie planen musst, ob der Offen nicht offen hat und welche Uhrzeit der hat, sondern du kannst da reingehen.

00:54:51: Weil auch die Leute unterschiedlich arbeiten, unterschiedlich können.

00:54:53: Manche können Vormittagsmalch, Vormittagsmalch können abends.

00:54:55: Wir tun auch immer gemeinsam Frühstückungen.

00:54:57: Wenn jemand reinkommt, den wir nicht kennen, sagt, komm, setz dich dazu.

00:55:00: Und dann ich erstmal so eine ... Ja, wie soll ich sagen, eine Hemdschwelle da.

00:55:05: und dann sagen wir, komm, jetzt setz dich dazu.

00:55:06: Willst du Tee, komm, wir machen dir noch Tee, trinke Tee.

00:55:09: Was will ich?

00:55:09: Käsebrot?

00:55:11: Vegan?

00:55:11: Weiß ich noch nicht.

00:55:12: Und dann ist die Kommunikation, wir reichen ihm sozusagen die Hand und er kommt rüber.

00:55:19: Und so vernetzen wir uns auch hier im Stadtteil.

00:55:22: Und das finde ich, das wäre auch so eine Sache, wo ich sage würde, Im Begegnungsraum jeden Morgen.

00:55:30: Es wird ja auch hier im Weingarten in Bewohner treffen und so Angebote für wenig Geld da.

00:55:35: Gemeinsames Frühstück.

00:55:36: Aber sowas wäre auch geil.

00:55:38: So wie in Ramadan zum Beispiel.

00:55:40: Die muslimische Verein.

00:55:41: Also die Moschee.

00:55:44: Das islamische Zentrum.

00:55:46: Die laden ja jeden zum Essen ein.

00:55:48: Da gibt es einfach ein paar Investoren.

00:55:51: Ich nenn sie mal Investoren.

00:55:52: Die sage hier.

00:55:54: für dieses Jahr in Ramadan, habt ihr so und so viel Geld zur Verfügung, das sind große Firmen und dann wird gemeinschaftlich gegessen und dann wird nicht gefragt, da wird nicht gefragt nach Arm, nach Reich, das ist die Gemeinschaft einfach da, wo sie umsonst

00:56:07: essen.

00:56:07: Du meinst, Leute, Geld haben, machen sowas, obwohl es ungerecht ist.

00:56:10: Weißt du, ich meine, siehst du, was ich meine?

00:56:11: Das ist was ich meine.

00:56:12: Leute sind bereit.

00:56:13: Leute sind bereit, das

00:56:14: zu tun.

00:56:15: Leute sind bereit, das zu tun.

00:56:16: Aber nicht alle.

00:56:17: Nicht alle, aber viele.

00:56:18: Nicht viele.

00:56:19: Und du unterstützt, wird es noch mehr unterstützen.

00:56:20: Das heißt, der Punkt ist ja für mich, wenn du es noch mehr unterstützen würdest oder es noch mehr vorkommen würde, das verbreitet sich genauso.

00:56:26: Die Kultur, wie du lebst, das verbreitet

00:56:28: sich.

00:56:28: Ja, weil ich zum Beispiel hier in dem Stadtteil, du kannst jetzt hier durchs EKZ laufen.

00:56:33: Ich möchte wirklich jetzt keine Namen nennen.

00:56:35: Du laufst in einem Lade rein, dass du sagst, hey, wir haben an jetzt zum Beispiel ein Fastnachtsfest für die Kinder.

00:56:43: Das beste Beispiel nehme ich Nikolaus.

00:56:45: Ja.

00:56:45: Nikolausfest in den Laderei du.

00:56:50: Wir haben das Fastnachtsfest für die Kinder.

00:56:52: Könntest du uns da mit ein paar Mandarinen, Äpfel, Genüsse unterstützen?

00:56:59: Ja, kein Problem.

00:57:00: Hier herrnert die Kiste Äpfel.

00:57:03: Es sind, es sind, reicht es.

00:57:06: Nimm noch eine Kiste Mandarine mit.

00:57:08: Dann geh ich zum anderen rein und sagst, hey, wir haben da eine Veranstaltung Nikolaus für die Kinder, kannst du uns unterstützen.

00:57:14: Warum sollte ich?

00:57:16: Was habe ich davon?

00:57:17: Ja, es ist wirklich so.

00:57:19: Ich glaube, ich hätte es sofort.

00:57:21: Dann denke ich mir, ja.

00:57:23: Hat der auch gespendet?

00:57:24: Ja, was geht ihm das?

00:57:25: Was geht es geht doch nicht jetzt um ihn oder?

00:57:30: Ich

00:57:30: diskutiere dann nicht mehr.

00:57:32: Wenn einer zu mir sagt, also Kollege von mir, der Anu,

00:57:36: der

00:57:36: will auch den Leute das erklären und schön.

00:57:38: Sagt Anu, komm da weg, geh mal.

00:57:41: Er will nicht.

00:57:42: Wenn einer schon so von vorne rein so was zu mir sagt, bei dem brauche ich auch nichts zu holen.

00:57:46: Und dann gibt es andere Menschen, die du sagst, ey, Wir haben Sommerfest.

00:57:51: Wir tun da die Rutschausbauer am Drache Berg.

00:57:56: Wir wollen den Kindern jedem ein Eis schenken.

00:57:59: Könntest du uns unterstützen?

00:58:01: Ja, natürlich.

00:58:03: Ja, wir nehmen Päckler Eis.

00:58:06: Ist okay, ganz kurz.

00:58:07: Und dann siehst du aber diese Person, die mich unterstützt, die hat es aber dann noch dem Kollegen gesagt, dem gesagt.

00:58:15: Und dann tun die alle Zusammenspende.

00:58:19: Nicht jeder, ich spende ihr freudig, um auf das zurückzugehen.

00:58:23: Ich verstehe wirklich, was du mir sagen willst.

00:58:27: Ich weiß nur, folgendes jetzt.

00:58:28: Jetzt hast du mehr Sachen beschrieben aus dem Stadtteil hier.

00:58:31: Genau.

00:58:31: Ist aber der Punkt.

00:58:32: Vielleicht gibt es da Leute in der Viere oder in Herdern, die auch bereit werden hier was beizusteuern.

00:58:36: Ich glaube, ich bin definitiv gefragt.

00:58:38: Deswegen sage ich ja, wenn du also Konzepte hättest.

00:58:40: Manchmal gibt es jetzt Sachen, also wenn du ein System hättest, wo einfach wir auf Stattebene versuchen so zueinander zu arbeiten.

00:58:47: Das heißt, ich glaube eben tatsächlich, dass auch nicht alles von der Stadt aus eine Verwaltung gelöst werden muss.

00:58:51: Ich glaube zum Beispiel, dass in der Stadtgesellschaft was macht, wenn zum Beispiel Stadtteile auch mehr miteinander vernetzt arbeiten.

00:58:56: dass man ihm sagt, der, wer ihm mehr hat, kann den, die weniger haben, vielleicht mehr geben.

00:59:00: Und ich bin auch da, bin ich überzeugt, dass es Leute gibt, die es machen wollen würden, die aber gar nicht wissen, wohin und wen und was.

00:59:05: Deswegen hat das ein System, wo du sagst, hey, ganz konkret, das gibt das Projekt, das Projekt, das Projekt.

00:59:09: Willst du was Gutes tun?

00:59:10: Investiere im Prinzip da rein.

00:59:13: Also so, wir hatten einen kleinen Cut hier, weil das Gerät ausgefallen ist, aus welchen Gründen auch immer, auch hier wurde erscheinbar gespart.

00:59:20: Wir machen jetzt mal nahtlos weiter.

00:59:22: Und zwar kommen wir vielleicht zu den ... zu den letzten fragen.

00:59:28: das heißt die letzten fragen die noch offen wären sind zum ein.

00:59:31: hast du noch mal eine frage an mich?

00:59:32: weil ich ja gesagt habe das ist alles im rahmen der obwahl und die ganzen podcast folgen?

00:59:37: haben wir eigentlich hauptsächlich den gedanken und die idee sozusagen etwas

00:59:41: zu machen

00:59:42: was jetzt schon den leuten dient oder hilft unabhängig davon was danach passiert bei der wahl und zeigt gleich auch wiederum stimmen ein raum zu geben die sonst vielleicht nicht in den Raum bekommen.

00:59:52: Das heißt also Fan-Abhängigen Selfies und sonstigen Sachen zu sagen, hey, was denken Freiburgeln, wie das Leben Freiburgeln, was wünschen sich Freiburgeln.

01:00:00: Und dann vielleicht eben auch einige Gedanken, von denen ich auch schon gesagt, paar Ideen oder schon gesagt, vielleicht das aufgreifen zu können, unabhängig davon, wie jemand wählt.

01:00:07: Weil manche Projekte mir zum Beispiel besprochen haben, jetzt gehen wir davon aus, jetzt ist das letzte, das wir gesagt haben.

01:00:12: Es gibt zum Beispiel so was wie verschiedene Projekte in verschiedenen Stadtteilen.

01:00:15: Und das wäre sichtbar.

01:00:17: Und so könnten Leute aus anderen Stadtteilen sagen, hey, ich bin bereit, eigentlich da was zu investieren.

01:00:21: Dann wäre das mal schon etwas, da brauchst du keine Politik, da brauchst du keine Verwaltung.

01:00:25: Das können auch Bürgerinnen untereinander zum Beispiel aushandeln.

01:00:27: als Beispiel.

01:00:28: Wir haben jetzt auch mit Hassdach zusammen das Sportquartiere.

01:00:32: Das macht ja Weingarten-Hassler.

01:00:33: Das heißt ja Sportquartiere-Hassler-Weingarde oder Weingarde-Hassler.

01:00:37: Da sind wir auch zusammen am Plan.

01:00:40: Also, letzte Frage.

01:00:42: Hättest du eine Frage an mich noch mal im Rahmen der OB-Kandidatur oder der OB-Wahl?

01:00:46: Eine

01:00:47: Frage nicht, aber ich wünsche viel Erfolg.

01:00:49: Aber keine

01:00:50: Frage.

01:00:51: Zum Beispiel, wie zu dir selbst kandidieren?

01:00:54: In acht Jahren.

01:00:56: Also, ich bin am Überlegen.

01:00:59: Aber ich bin eher so der Mensch, weißt du.

01:01:04: Ich hätte es so wie dieser A.P.

01:01:06: BPD, wie heißt das?

01:01:08: Pokerbürgermeister.

01:01:09: Ja, Klaudio.

01:01:11: Ich würde es so auf die Spasebene vielleicht machen.

01:01:15: Weshalb?

01:01:16: Ich bin nicht dafür der gemachte Mann.

01:01:18: Ich bin der Mensch.

01:01:21: Weshalb ist nur der richtige OB?

01:01:23: Wieso nicht?

01:01:24: Da habe ich eine Frage, ich gucke.

01:01:27: Ich glaube... Ja, ich sage es mal so, ich werde nicht ungerecht.

01:01:32: Ich werde gegenüber Menschen, die viel haben, ungerecht vielleicht.

01:01:38: Ich werde so der Robin Hood.

01:01:40: Ich würde...

01:01:42: Und das wäre nicht gut bei dem

01:01:43: O.B.,

01:01:43: oder wie verstehe ich das jetzt?

01:01:45: Wie meinst

01:01:46: du?

01:01:46: Ja, weil du sagst, du wärst nicht der richtige

01:01:48: O.B.,

01:01:48: das freut dich wieso nicht, sagst du, ich wär jemand, der wie Robin Hood wär.

01:01:51: Weil es freut mich, sollte Robin Hood nicht O.B.

01:01:53: werden?

01:01:55: Ich glaube, da gehört viel mehr dazu.

01:01:58: Zum Beispiel?

01:02:00: Ich glaube als Oberbürgermeister musst du es jedem recht machen und das kann ich nicht.

01:02:06: Also verstehe ich und ich kann auch, ich habe manchmal so ein Problem, ich kann mit Kritik nicht umgehen.

01:02:12: Also ich kann schon mit Kritik umgehen, aber ich fühle mich auch noch nicht so bereit auf politischer Ebene und Bürgermeister zu werden.

01:02:25: Also ich bin der Stadtteil.

01:02:27: Wir machen dieses Content so über Social Media, Instagram und so.

01:02:32: Viel Spaß.

01:02:33: Und ich glaube, du hast mich jetzt auch kennengelernt.

01:02:36: Jemand, der mich nicht kennt.

01:02:39: kommt vielleicht anders rüber, aber wenn man es persönlich kennt, weiß man nicht, das ist eine coole Socke, egal was er jetzt für Sturkopf ist oder manchmal sich da hinstellt und ihr Gerätsche Leute beleidigt oder so, aber im tiefsten Inneren ist eine coole Socke eine saubere Seele, wo sich wirklich auch einsetzt für die Leute.

01:02:58: Ich glaube, das wäre ja aus verschiedenen Gründen auch.

01:03:03: Weißt du was mich hier im Bereich ist, habe ich folgende Frage.

01:03:06: Eine Frage, die nicht gestellt wird.

01:03:09: Aber es gibt seit X Jahrzehnten, gibt es Wahlen, aber hast du schon mal die Frage gehört, was muss ein OB eigentlich mitbringen?

01:03:15: Was zeigt ein OB aus?

01:03:18: Das hast du mich schon ein bisschen schon geantwortet.

01:03:20: Also ich finde,

01:03:22: ein OB muss nicht treu sein, er muss auf kommunaler Ebene, muss der menschennah sein.

01:03:34: Also er darf auch nicht, er muss alle mit auf gleiche Augehöhe begegne.

01:03:41: Entschuldigung, wenn ich das jetzt sage, vom Obdachlose hin bis zum Superreichen im Milliardär, der muss mit denen auf einer Augenhöhe sein.

01:03:51: Und ich nehme jetzt mal das beste Beispiel.

01:03:57: Als OB-Bürgermeister zum Beispiel Martin Horn, wo er jetzt da den Schlag damals an der Arm... mag ich noch mal Wasser?

01:04:05: Alles Gute.

01:04:07: damals den Schlag gekriegt hat.

01:04:10: Ich glaube, ich wäre dann so einer, der den abgefangen

01:04:12: hätte.

01:04:13: Dann hätte ich den zusammengetreten.

01:04:15: Und genau ist das nicht meine Welt, tut mir leid jetzt.

01:04:19: Nein, jetzt nicht so krass, aber ich könnte es so damit nicht umgehen.

01:04:25: Ich glaube, da bist du, Monika Stein, Martin Horn, da seid ihr einfach besser als ich.

01:04:34: Ich

01:04:34: weiß auf was ich meine, was ich vorhin habe.

01:04:36: Was mich beschäftigt, ist ja immer die Frage,

01:04:38: weil

01:04:40: wenn man kandidiert, dann siehst du aber, was passiert.

01:04:43: Und du siehst so, welche Hürden da sind, so wie du jetzt mal spielen und sagst, du bringst die in deinem Stadtteil ein, dann stell zu fest, welche Hürden da sind.

01:04:50: Du siehst so, was gut ist, was nicht gut ist, was man unterstützen müsste.

01:04:54: Und für mich ist so die ganze Frage, die ganze Frage, die so aufpoppen, durch die Kandidatur ist zum Beispiel die Frage, was muss eigentlich ein OB mitbringen.

01:05:02: Und jetzt können wir diskutieren darüber, welch Eigenschaften nur Personal haben muss.

01:05:06: Die nächste Frage für mich ist aber, Wie finden wir raus, wo die Person in Freiburg sich befindet?

01:05:12: Und jetzt ist für mich der Punkt, wenn ich jetzt gucke, wie läuft es denn bisher, dann stellt so fest, dass im Endeffekt ein kleiner Teil von Menschen eigentlich bisher bestimmt, wer zur Auswahl steht.

01:05:21: Und der große, übergroße Teil der Freiburgern nicht mit entscheidet, wer zur Auswahl steht.

01:05:27: Und das ist etwas, was mich beschäftigt.

01:05:29: Das heißt, wieso soll es so sein, es nimmt halt nur ein, zwei, drei Parteien genau eine Auswahl aufstellen.

01:05:35: Wieso?

01:05:35: Ich kann zum Beispiel nicht jemand aus Weingarten sagen, ich stelle mich auf zum OB und der Stadtteil pusht die Person.

01:05:43: Weshalb nicht.

01:05:46: Weil viele andere mal Meinungen haben.

01:05:50: Aber glaubst du nicht, dass jetzt die Leute in Weingarten sagen würden, hey, das ist eine Person von uns, und wir stehen dahinter, vielleicht kein unterschiedlicher Meinung sein, als du.

01:05:58: Und das hast du auch gesagt, ich könnte es mir nicht mit so einer Sache umgehen, ich hätte das irgendwie keine Ahnung, wir hätten zusammengetrieben, oder hättest du jetzt gesagt, dann würde man sagen, okay, dann bist du nicht die Person, die für das Amt der Migranis, aber vielleicht gibt es ja andere Personen in Weingarten.

01:06:12: Ich glaube, da haben wir einfach zu viele unterfiedliche Meinungen, was auch sein darf.

01:06:19: Also unterschiedliche, weil sonst wären wir keine Demokratie.

01:06:23: Ich glaube auch hier Missgunst.

01:06:28: Also viele Wünschen.

01:06:30: Also ich zum Beispiel, ich kann dir Namen nennen.

01:06:35: Ich bin hier, wo ich jetzt bin.

01:06:36: Ich danke schon Pasa Barmani.

01:06:39: Er hat mich so in diese Schiene geleitet, wo ich jetzt bin.

01:06:43: Ne, mal Pasa.

01:06:44: Sag mal Pasa zum Beispiel, wieso kann ich dir das nicht?

01:06:48: Werde ich fragen.

01:06:49: Werde ich fragen.

01:06:52: Ich weiß es nicht.

01:06:52: Vielleicht hat er viel zu tun.

01:06:53: Aber ich bin der Überzeugung, wenn Wasser kandidiert, weil er einfach ein beliebter Mensch hier im Stadtteil ist.

01:07:02: Also gibt es doch Leute aus dem Stadtteil.

01:07:04: Genau.

01:07:04: Also ich denke mal... Ich möchte es nicht übertreiben, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber,

01:07:21: aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber,

01:07:31: aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber, aber,

01:07:35: Dann lass ich mal die Idee so stehen.

01:07:36: Ja, da würde ich alle mobilisieren.

01:07:39: Da würde ich

01:07:43: Plakate

01:07:44: drucken und was weiß ich alles, dass er das schafft oder zumindest.

01:07:49: Weißt du, du musst es auch so sehen.

01:07:52: Du hast vielleicht mal meinen Social Media Account so.

01:07:57: Ich bin so parteilos.

01:07:59: Ich will vieles sagen, was für einer bist du.

01:08:01: Du tust mal was von der Grünen, von der Linken, von dem Ding, von der CDU-Post.

01:08:10: Bei dir weiß man nicht, in welche Richtung du gehst, sag ich.

01:08:14: Wenn eine Nadine Sankt-Kast von der Grünen stellt sich dahin und sagt, ich bin für Bildungspolitik und für die Bildung, dann gefällt mir diese Aussage und dann unterstütze ich sie in dieser Aussage.

01:08:31: Oder eine... Katrin Kern oder Viviane sich?

01:08:36: ich mag die alle als menschen.

01:08:37: deswegen glaube ich ich das auch möchte ich nicht so kandidieren, auf diese, auf wieder zurück auf deine Frage zu kommen, um eigentlich eigentlich mit denen alle richtig dicke zu sein.

01:08:51: Ich verstehe mich mit Viviane Sick genauso gut wie mit Katrin Kern oder Nadine Sandkast, Pasa Bama, Ni, Sarah.

01:09:03: Alle.

01:09:04: Ich lief sie alle.

01:09:06: Und die, die ich habe bis jetzt, ich mir noch keiner über den Weg gelaufen.

01:09:09: ... wo ... ... nicht fair zu mir war.

01:09:15: Verstehst du?

01:09:16: Nicht fair.

01:09:17: Du

01:09:17: verstehst alles.

01:09:17: für mich nur der Punkt.

01:09:18: Also ich meine,

01:09:20: wir verstehen uns auch.

01:09:22: Aber vielleicht haben wir Meinungsverschiedenheiten auf politischer Ebene, aber menschlich gesehen.

01:09:28: Super Typ.

01:09:29: Ich begrüße das.

01:09:31: Was ich meine, ist eher so der Punkt.

01:09:33: Weil ich gesagt hab, am Ausgangspunkt war ja, dass in dem Fall wenige Menschen bestimmen, was zur Auswahl steht.

01:09:38: Und für mich ist aber der Punkt, wie kommen wir dahin, dass mehr Menschen mehr mitbestimmen können, was zur Auswahl steht.

01:09:44: Wieso?

01:09:44: vielleicht auch, weil du sagst, ich hab dich jetzt so verstanden in der ganzen Geschichte, die mir gesprochen haben, dass jetzt im Weingarten eigentlich in dem Fall eher Menschen leben, die vielleicht noch mehr Unterstützung bräuchten, die vielleicht auch noch mal mehr auf Augenhöbe gelingen müsste und so weiter.

01:09:58: Und dann wäre für mich zum Beispiel auch folgedessen, auch einen Schritt wichtig zu sagen, okay, Wieso kann ich Weingarten zum Beispiel auch nicht Person stellen?

01:10:05: Vielleicht auch kann ich ein Stadtteil einer Person stellen und sagen, jetzt geht

01:10:08: es nicht mehr.

01:10:09: Jetzt gehen wir wieder zurück.

01:10:11: Es geht darum, dass zum Beispiel hier im Stadtteil Weingarten, jetzt auch wieder eine Vision... viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden muss.

01:10:22: Viele aus dem Stadtteil wissen nicht, dass sie mit sechzehn wählen dürfen.

01:10:26: Dass sie jetzt mit sechzehn Jahre wählen dürfen.

01:10:28: Das wissen viele leider nicht.

01:10:32: Wir haben auch zu spät mit Aufklärungsarbeit begonnen, leider, weil uns auch die Ressourcen gefehlt haben.

01:10:39: Du brauchst dafür Manpower, du brauchst dafür die Räume, du brauchst dafür so viele Sachen.

01:10:48: Deswegen glaube ich, es wird nicht schmackhaft gemacht den Leuten, dass sie sich aufstellen oder wählen gehen oder so.

01:10:58: Migrantenbeirat haben wir so viel gemacht, also die Migrantenbeirat hat dadurch, dass so viele es so gepusht haben.

01:11:08: Wie nicht man das an Bekanntheit gewonnen, durch das Bekanntmachen und durch diese Arbeit von den Leuten hier im Stadtteil.

01:11:17: Jetzt auch Bürgermeisterwahl.

01:11:21: Da musste jetzt, es ist du Hinstelle, Monika Stein, Martin Hoare.

01:11:28: Alle Hinstellen verstehst du.

01:11:31: Du als Lehrer hast es jetzt deinen deinen Schülern sozusagen gezeigt und die sind wahrscheinlich auch sehr stolz auf dich die sagen hey mein Lärm.

01:11:40: also wo meine Nichte und mein Neffe gesehen habe das Foto von uns zwei auf Social Media.

01:11:46: Ah, du kennst mein Lehrer, das ist mein Lehrer und voll unterwürdig.

01:11:51: Meine Schwester, den will ich und da kannst du komplett anderer Meinung sein, aber ich will ihn.

01:11:56: Verstehst du, wir müssen das den Leuten auch schmackhaft machen, die Politik.

01:12:02: Weil Politik ist hier im Stadtteil, mein Garde, wenn du jetzt vielleicht irgendwo in der Reiche, in der Bronzeviertel gehst, anders gesehen, aber hier im Stadtteil ist das so, ja, das Interesse.

01:12:14: Weißt du, wo es passieren wird?

01:12:15: Wo?

01:12:16: In Habibswald, in dem dritten Ort, den wir hier bauen.

01:12:18: Da

01:12:18: wird's

01:12:20: passieren.

01:12:20: So wahr Gott will, gerne.

01:12:21: Da wird's

01:12:22: passieren.

01:12:22: Deswegen brauchst du genau diese dritten Orte.

01:12:24: Da kommen die Leute zusammen, da kannst du sie informieren, da kannst du sie unterstützen, da kann alles stattfinden.

01:12:28: Da findet man auch Politik statt, dann in das mittelspringen Punkt wert zu sein, die Vision wert, dass die Leute aus Weingarten nicht irgendwie unterstützt werden, irgendwie dass sie gerade irgendwas schaffen, sondern dass sie selbst den Stadtteil gestalten, dass sie selbst Sachen auf die Bande stellen können, wie sie denken es sein müsste.

01:12:43: Und ich bin dankbar, dass sie irgendwas empfangen.

01:12:46: Genau,

01:12:46: und die Leute kennen sich auch nicht so gut aus.

01:12:49: Wenn ich dir jetzt was erzähle, du denkst, das kann doch nicht sein.

01:12:51: Bei uns kamen Leute ins Büro rein, bei der Bundestagswahl und mit der Wahl und sagen, was soll ich?

01:13:00: Wem soll ich wählen?

01:13:02: Also, die habe auf uns Vertrauen gesagt, ich kann dir nichts sagen, wen du wählen willst, du musst dich doch selber informieren.

01:13:09: Ich habe halt immer gesagt, du kannst alles wählen außer eine bestimmte, da stehe ich dafür.

01:13:17: Als Demokrat.

01:13:18: Ja, genau, als Demokrat dafür und sagt das nicht, das ist ein No-Go.

01:13:24: Aber soweit ist es nicht, weil sie, ich will nicht sagen, nicht weil sie dumm sind, um Gottes Wille, das sind sehr Menschen, die nach Arbeit nachgehen und sehr, aber da war nichts Interessener in die politische Ebene, wem soll ich wählen, oder Migrantenbeirat, für was ich der Zettel verstehe.

01:13:45: Man muss es denen mit viel mehr Ständen, viel mehr... Man-to-man Gespräch.

01:13:55: Verstehst du dieses Gespräch, was ich immer sage?

01:13:59: Du kannst mich jetzt rauslaufen.

01:14:01: Du findest da in der Mülltonne Wahlwerbung ohne Ende.

01:14:06: Die holen es aus der Mülltonne und werfen es in der Müll.

01:14:10: Aber wenn du jetzt auf die Person zugehst und mit ihr sprichst, ist es schon wieder was anderes.

01:14:17: Absolut.

01:14:18: Hast du noch letzte Frage?

01:14:19: ... ein Thema oder irgendwas, wo du sagst, du hast den Vorfeld Gedanken gemacht, ... ... darüber willst du sprechen und haben wir noch nicht drüber gesprochen?

01:14:27: Nein.

01:14:27: Ich habe es einfach auf mich zukommen, ... ... weil das

01:14:30: alles ... ... einfach

01:14:31: auch nur mal kurz über die Fragen geguckt, ... ... aber habe mir jetzt einfach abgesagt, ... ... ich bin ich und so wie es ... ... ich brauche mir jetzt nichts vorher noch Notiz zu machen ... ... und dir irgendwas erzählen, ... ... nur weil es gut dasteht.

01:14:46: Also ich finde, ... Habib's Welt hat sich für mich echt attraktiv gut angehört.

01:14:51: Ich hoffe, dass wir da hinkommen und ich hoffe vor allem auch, dass vielleicht doch, ob jetzt bei dir oder bei anderen, die sich es anschauen und anhören werden, vielleicht nochmal so eine Idee auch so ein Anlass sein kann zu herlassen, es mal probieren, das aufzugreifen.

01:15:03: Und ich glaube, dass manche Sachen aus Habib's Welt auch schon jetzt umgesetzt werden können, ohne es eben die Stadt, Stadtgesellschaft irgendwie entscheidet, was zu tun.

01:15:11: Ich danke dir vielenmals für deine Zeit, für deine ganze Perspektive.

01:15:17: Expertise auch eingebracht hast, vor allem auch für das, was du geteilt hast, dass die Leute auch mitbekommen, was so in Weingarten läuft.

01:15:23: und vor allem auch vielen Dank für deine Engagement, die ihr schon leistet über viele Jahre.

01:15:26: Danke dir.

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